Skip to content

Politik & Gesellschaft

Photovoltaik per Gesetz

Wahlprogramm: Die Linke geht mit ihren energiepolitischen Forderungen weiter und ist radikaler als jede andere der etablierten Parteien. Das kann sie sich auch leisten. Denn sie muss nicht damit rechnen, bei der Bundestagswahl an die Macht zu kommen und das Programm in reale Politik umzusetzen. Und Visionen können ja durchaus inspirierend wirken.

Versprechen und Drohungen

Bundestagswahl: Klimaschutz und der Ausbau der erneuerbaren Energien stehen auch bei den größten Parteien hoch im Kurs. In der Umsetzung gibt es bei ihnen allerdings auch die meisten Kompromisse. Die SPD will neue Kohlekraftwerke, die Union setzt mal wieder auf Kernkraft. photovoltaik hat die Wahlprogramme analysiert und bei den Politikern nachgefragt.

Der Weg ist das Ziel

IRENA: Die International Renewable Energy Agency (IRENA) hat gerade ihren ersten Sitz und Vorsitz gewählt. Begleitet wurde dieser Schritt vom üblichen politischen Gerangel. Doch jetzt werden Bedenken laut, dass interne Interessengruppen IRENA in Zukunft vom richtigen Weg abbringen könnten.

Schulterschluss mit Bankern

Vereinte Nationen: Das Umweltprogramm UNEP konzentriert seine Arbeit für die erneuerbaren Energien vor allem darauf, Instrumente zu entwickeln, die Investitionen in Entwicklungsländern ermöglichen. Dabei arbeitet die Organisation eng mit der Finanzbranche zusammen.

Der Weg ist das Ziel

Bundestagswahl: Praktisch alle Parteien schreiben sich im Vorfeld der Bundestagswahl den Klimaschutz und den Ausbau erneuerbarer Energien auf die Fahne. Doch schaut man sich die Ziele und die Wege dorthin genauer an, werden Unterschiede deutlich. photovoltaik nahm die Wahlprogramme unter die Lupe und sprach mit Hans-Josef Fell von Bündnis 90/Die Grünen und Michael Kauch von der FDP. In der nächsten Ausgabe folgen weitere Parteien.

Zielmarke: 20 Prozent

EU-Direktive: Die neue Richtlinie zum Ausbau erneuerbarer Energien ist in Kraft getreten. Sie soll in den EU-Staaten auch den Ausbau der Photovoltaik beflügeln. Es ist allerdings fraglich, ob alle Mitgliedstaaten die Vorgaben erreichen können.

Gestandene Diskussion

World Energy Dialogue: Während andere Industriezweige die Politik täglich um Unterstützung bitten, fordert die Branche der Erneuerbaren lediglich: „Lasst alles, wie es ist.“ Neue Herausforderungen könne die Branche allein schultern – zumindest in Deutschland. Für andere Länder sehen die Teilnehmer des „World Energy Dialogue“ aber massiven Handlungsbedarf, vor allem für den afrikanischen Kontinent.

Rettung für die Solarzellenindustrie

PV-Geschichte: Vor 51 Jahren, am 17. März 1958, schickte ein von der amerikanischen Marine geleitetes Team den weltweit ersten solarbetriebenen Satelliten namens Vanguard ins All. Vom Erfolg dieser Mission zeugt heute die Vielzahl drahtloser Dienste, die uns allen dank photovoltaikbetriebener Satelliten in der Erdumlaufbahn zur Verfügung steht. Ein Blick auf die verwobene Geschichte dieser Ära zeigt jedoch, dass dieser für den PV-Strom entscheidende Moment fast nicht stattgefunden hätte.

Vermeiden statt Vergraben

Klimapolitik: Die Bundesregierung erwartet von der CO2 -Speicherung eine deutliche Reduzierung der Treibhausgase. Wie teuer die Kohlverstromung dadurch wird, ist umstritten – und auch ob der Einsatz von Photovoltaik eine sinnvolle wirtschaftliche Alternative darstellt. Die Experten der Landesbank Baden-Württemberg haben mit spitzem Bleistift nachgerechnet.

Sinn oder Un-Sinn

Kontrovers: Das EEG steht einem wirksamen Klimaschutz im Weg und nur ein weltumspannender Emissionshandel kann das Weltklima retten. Mit Volldampf hat Hans-Werner Sinn diese These in die öffentliche Diskussion gedrückt. Doch wie belastbar sind die Argumente des prominenten Ökonomen?