Skip to content

Nachrichten

Der Bauch entscheidet

Marketing: Mit Psychologie erreichen gute Verkäufer oft mehr als mit rationalen Argumenten. Es gilt, die Kaufmotive der Kunden zu identifizieren und gezielt anzusprechen.

Ein Ingenieur für alle Fälle

Hochschulausbildung: Der internationale Masterstudiengang Global Production Engineering Solar soll Führungskräfte für den Bedarf der Solarbranche ausbilden. Das erste Jahr ist nun vorbei, und es wird deutlich: Ein guter Ingenieur vereint viele Talente.

Gegen schwarze Schafe

Solarbetrug: Anfang Juli hat die Staatsanwaltschaft Klage gegen eine Gruppe erhoben, die Solarteure um 3,5 Millionen Euro geschädigt haben soll, unter anderem mit Modulen, die nur auf dem Papier existierten. Obwohl sich der Markt verändert hat, besteht Grund, achtsam zu bleiben. Das Bündnis gegen Solarbetrug bekommt pro Woche 15 Anrufe besorgter Anlagenbauer.

Werders Zukunft ist grün

Gebäudeintegration: Werder Bremen baut seinen Heimspielort um – vom Multifunktionsstadion zum reinen Fußballstadion. Der regionale Energieversorger und Sponsor EWE und die Stadtwerke Bremen hüllen den Bau in Photovoltaik. Damit schaffen sie die größte gebäudeintegrierte Anlage Deutschlands und zeigen gleichzeitig, wie Solarstrommodule Architektur formen können.

Masse mit Klasse

Automatisierung: Höherer Output bei niedrigeren Produktionskosten: Beides spricht für den Einsatz von Robotern in der Modulproduktion. Neben Maschinen für die Kernprozesse, Handling- und Transportlösungen spielen Kontroll- und Überwachungsinstrumente eine wichtige Rolle. Wer gerade hier die Fähigkeit von Mensch und Maschine optimal verknüpft, kann die Produktivität erheblich steigern.

Mesor soll es richten

Anlagenplanung: Ertragsgutachten müssen eine Annahme über die zukünftige Sonneneinstrahlung treffen. Doch die Realität weicht von der Prognose um bis zu fünf Prozent ab, in einzelnen Jahren sogar um bis zu 20 Prozent. Das Projekt Mesor hilft, die Daten besser einzuschätzen.

Bewegung auf dem Dach

Nachführsysteme: Aufdachmontierte Nachführanlagen sind Einzelfälle. Jetzt gibt es einen neuen Vorstoß, sie im Photovoltaik-Dachsegment zu etablieren.

Keine Dose für alle

Anschlussdosen: Modulhersteller lassen Anschlussdosen oft noch per Hand montieren. Jetzt bringen die Lieferanten zunehmend Modelle auf den Markt, die auch automatisiert angebracht werden können. Eine Umstellung rechnet sich jedoch noch nicht für jeden Produzenten. Mehr ganzheitliches Denken könnte die Umstellung lohnender machen.

Vielseitiges Licht

Laserprozesse: Weil Lasertechniken schnell und genau sind, interessieren sich auch die Hersteller von Solarzellen dafür. Zehn europäische Firmen und Forschungsinstitute entwickeln solche Laserprozesse speziell für die Anwendung in der Photovoltaikindustrie.

Strom vom Stahldach

Farbstoffsolarzellen: Module nach dem Prinzip der Photosynthese stehen an der Schwelle zur industriellen Produktion. Als Fassadenelemente aus Stahl, Glas oder Kunststoff können sie Strom erzeugen. Ob die Innovation wirklich zukunftsfähig ist, wird sich wohl erst in einigen Jahren zeigen. Wissenschaftler internationaler Firmen und an deutschen Instituten treiben die Entwicklung voran.