Photovoltaik Global 30: Die Krise Griechenlands übt weltweit Druck auf die Börsen aus. Davon blieben in den vergangenen Wochen auch die Solarwerte nicht verschont.
EPIA-Prognose: Ein ebenso schnelles wie kontinuierliches Photovoltaikwachstum prognostiziert EPIA für die Jahre 2010 bis 2014. Außerdem setzt der europäische Branchenverband weiterhin auf Deutschland als dominierenden Markt.
Stimmungshoch: Die vom Bundestag nach langem Hin und Her beschlossene Kürzung der Einspeisevergütung macht sich bei der Laune der Solarteure zurzeit nicht bemerkbar. Sie freuen sich vielmehr über nach wie vor prall gefüllte Auftragsbücher.
Ranking: Wer führt unter den Herstellern und wer wird künftig zu den Top Ten gehören? photovoltaik hat Marktforscher und Analysten befragt und analysiert in dieser Ausgabe die größten kristallinen Modulhersteller und ihre Strategien.
Modulpreise: Die anziehende Nachfrage macht sich jetzt auch auf dem Spotmarkt bemerkbar. Zum ersten Mal seit dem Herbst 2008 sind im April die Modulpreise aus allen Regionen wieder gestiegen.
Konversionsflächen: Während Freiflächenanlagen auf Ackerland gar nicht mehr gefördert werden sollen und die Dachanlagenvergütung um 16 Prozent sinkt, kommen Solarparkprojekte auf Konversionsflächen mit elf Prozent Kürzung in diesem Jahr voraussichtlich glimpflich davon. Allerdings sind die Anforderungen ungleich höher und die Angebote sehr verschieden.
EU-Umweltrichtlinien: Auf die Photovoltaikbranche kommen neue Umweltauflagen zu. Abgeordnete des Europäischen Parlaments diskutieren derzeit über Recyclingsysteme und Richtlinien für den Einsatz von krebserregenden Substanzen wie Blei und Cadmium in Elektro- und Elektronikgeräten.
Lobbyarbeit: Die Novelle des EEG ist beschlossen. Manches hätte noch schlimmer kommen können, aber engagierte Installateure haben ihre Kontakte genutzt, um politisch Einfluss zu nehmen. Das Parlament ist nicht so fern, wie mancher glaubt.
Industriehilfen: Um der staatlich subventionierten Solaroffensive aus Fernost in Europa auf internationaler Ebene zu begegnen, empfehlen deutsche Politiker den Gang vor die Welthandelsorganisation in Genf. Aber Kritiker warnen vor Nachteilen für den Export.
Software: Mit dem Energiewenderechner lässt sich eine Zukunft ganz ohne fossile Energieträger und Atomstrom planen. Den Weg dahin muss sich jeder selbst ausrechnen. Dabei kann man spielerisch viel lernen.