Netzintegration: Ein verstärkter Ausbau der erneuerbaren Energien stellt auch erhöhte Anforderungen an die Stromnetze. Philipp Strauß, Bereichsleiter Anlagentechnik und Netzintegration am Fraunhofer IWES, erklärt, wo die Herausforderungen liegen und was passieren muss, um mehr Photovoltaik ans Netz zu bekommen.
Ertragsprognose: Experten können seit kurzem genau vorhersagen, mit wie viel Solarstrom die Übertragungsnetzbetreiber am nächsten Tag rechnen können. Das ist ein großer Schritt zu einer besseren Integration der Photovoltaikanlagen in das Stromnetz.
Spezial Netzintegration: Wie viel Solarstrom in Deutschland genutzt werden kann, entscheidet sich nicht nur daran, was Module kosten und wie viele Flächen zur Verfügung stehen. Mindestens ebenso wichtig wird in den nächsten Jahren, wie viel Solarstrom das Netz aufnimmt.
Beruf und Familie: Familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten sind ein Wunsch vieler Arbeitnehmer. Gerade in Kleinbetrieben lassen sich unkompliziert und flexibel Lösungen umsetzen, die Arbeitgeber und dem Angestellten nutzen. Wochenend- und Abendschichten werden für Installateure dennoch an der Tagesordnung bleiben.
Gebäudeintegration: Gebäude mit niedrigem Energieverbrauch müssen keine geschlossenen Kisten sein. Ein Pariser Architekt schafft die Synthese aus Ästhetik und Energieeffizienz. Entstanden ist ein Plusenergiehaus mit photovoltaischem Sonnenschutz und natürlicher Lüftung.
Versicherungen: Nicht nur die Betreiber von Photovoltaikanlagen sollten über ausreichenden Versicherungsschutz nachdenken, sondern auch die Installateure. Denn ihr geschäftlicher Alltag birgt Risiken, die ohne passende Policen richtig ins Geld gehen und sogar die Existenz der Firma gefährden können.
Modultests: Tests helfen dabei, sich für ein bestimmtes Modul zu entscheiden. Auf der einen Seite mögen das die Hersteller. Auf der anderen Seite fürchten sie sich davor. Andreas Cox, der für den Test verantwortliche Prüfingenieur beim TÜV Rheinland, berichtet von den Reaktionen.
Leistungsmessung: Mit Hilfe eines Messbusses lassen sich die Leistungsdaten von Solarmodulen vor Ort überprüfen. Ob die erreichbare Genauigkeit für alle Ansprüche ausreicht, darüber sind sich die Experten nicht ganz einig.
Ich will ein Flachdach begrünen und mit einer Solaranlage ausstatten. Ich habe mir ein Kunststoffwannensystem angeschaut, das normalerweise mit Kies oder anderen Beschwerungen gefüllt wird. Wenn ich das Dach zwischen den Wannen begrüne, wären allerdings zwischen Substrat und Modulunterkante nur wenige Zentimeter Platz. Welcher Mindestabstand sollte auf einem extensiv begrünten Flachdach eingehalten werden, um Verschattung […]
Modulprüfung: In Tierställen entsteht das aggressive Gas Ammoniak, was zur Korrosion an Solarmodulen führen kann. Verschiedene Institutionen, darunter die DLG und der TÜV Rheinland, bieten daher einen Ammoniak-Test für Module an. Der TÜV Rheinland hat jüngst eine begehbare Prüfkammer in Betrieb genommen und vergibt ab sofort ein offizielles Prüfsiegel. Die DLG zweifelt an der Praxistauglichkeit des Tests.