Einkommensteuer: Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind aus Sicht der Finanzbehörden ein anderer Topf als Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Immobilienunternehmen, die Flächen vermieten oder verpachten, sollten daher für den Betrieb eigener Photovoltaikanlagen eine Tochterfirma gründen.
Experimentierbaukasten: Ein Lernpaket soll in „Schule, Hobby, Studium und Beruf“ für Aufklärung in Sachen Solarenergie sorgen. Die Ideensammlung ist schön, doch die Laien unter den Nutzern werden sich vermutlich an etlichen kleinen Hindernissen stören.
Marktübersicht Flachdachmontage: Vor vier Jahren kamen die aerodynamisch optimierten Flachdachsysteme auf den Markt. Ihr Siegeszug hält nach wie vor an. Dabei drehen einige Hersteller das Rad schon weiter: Sie lassen die Systeme zusätzlich mit der Dachhaut verschweißen. Damit sind sie ihrer Ansicht nach noch einfacher und sicherer zu installieren.
Steckverbinder: Hersteller warnen davor, ihre Steckverbinder mit denen anderer Hersteller zusammenzustecken. Doch sogenannte Über-Kreuz-Verbindungen sind in vielen Photovoltaikanlagen zu finden. Dies kann nicht nur zu technischen, sondern auch zu rechtlichen Problemen führen. Die Lösung wäre ein gemeinsamer Standard.
Solare Mobilität: Mit Sonnenstrom kann man quer durch Europa fahren, denn die Autos sind ausgereift und benötigen gar nicht einmal so viel Energie. Das zeigt die Wave 2011.
Italien: Nach einer längeren Zeit der Unsicherheit und des Wartens ist jetzt klar, wie es in Italien weitergeht. Mit dem Conto Energia IV haben große Freiflächenanlagen von heute auf morgen ihren Reiz verloren. Neuausrichtung lautet das Stichwort.
Griechenland: Trotz hoher Sonneneinstrahlung und großzügiger Vergütung entwickelt sich der griechische Photovoltaikmarkt nur langsam. Daher startete bereits die Regierung unter Giorgos Papandreou eine neue Offensive: Mit dem Projekt „Helios“ sollen langfristig Solarsysteme mit einer Gesamtleistung von zehn Gigawatt entstehen. Das soll einer der Bausteine sein, um die Finanzkrise zu überwinden.
Wechselrichter: Zum 1. Januar wird es ernst, und die neue Niederspannungsrichtlinie tritt in Kraft. Installateure müssen dann zum Beispiel eine Kennlinie einstellen. Das geht jedoch recht leicht.
Risikokapital: Über 1,5 Milliarden US-Dollar Risikokapital sind in diesem Jahr in die Solarbranche geflossen. Eine hohe Summe – die jedoch nicht darüber hinwegtäuschen darf, wie selektiv die Investoren inzwischen bei der Auswahl der in Frage kommenden Photovoltaikunternehmen vorgehen.
Interview: Wie schätzen Banken die Risiken von Photovoltaikanlagen ein? Ein Interview mit Dirk Kühnel, Photovoltaikexperte der DKB Deutsche Kreditbank AG.