Der Hersteller wird sich künftig auf die Bereiche kristalline Photovoltaik und CIS-Dünnschicht konzentrieren. Zum Jahresende zieht er sich daher aus der Fertigung von Silizium-Dünnschichtmodulen zurück.
Die Gläubigerversammlung des insolventen Photovoltaik-Herstellers aus Bitterfeld-Wolfen muss der Veräußerung noch zustimmen. Hanwha will eine mittlere zweistellige Millionensumme für den Kauf von Q-Cells zahlen und die Verbindlichkeiten übernehmen.
Der Bundesumweltminister glaubt an die Energiewende. Allerdings will er den Zubau von Photovoltaik, Wind und Biomasse an den vorhandenen Stromleitungen ausrichten, deren Ausbau höchste Priorität haben soll.
Nach dem möglichen Angebot von Hanwha für den insolventen Photovoltaik-Hersteller Q-Cells SE setzt die Landesregierung nun wohl große Hoffnungen in Firmen aus Südkorea. Ministerpräsident und Wirtschaftsministerin des Landes wollen kommende Woche in Asien Gespräche führen.
Während die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen in Deutschland und Italien im zweiten Halbjahr 2012 deutlich sinken wird, gehen Analysten von neuen Rekordwerten aus. IMS Research erwartet eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von etwa 18 Gigawatt zwischen Juli und Dezember.
Im Streit um mögliches Dumping und unrechtmäßige Subventionen chinesischer Photovoltaik-Hersteller haben sich verschiedene Verbände nun für freien Wettbewerb und gegen Strafzölle ausgesprochen.
Der angeschlagene Photovoltaik-Anlagenbauer strebt eine Fokussierung auf sein Kerngeschäft an. In diesem Zuge soll nun die österreichische Tochter Centrotherm Power Solutions abgewickelt werden.
Die beiden Photovoltaik-Unternehmen wollen gemeinsam systemische Energielösung für Privat- und Industriekunden anbieten. Dazu zählt auch das neue Indachsystem von Solarwatt.
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr soll es eine Kürzung der Solarförderung geben. Grund ist der weitere Preisverfall bei Solarmodulen – bedingt durch die gesunkene Nachfrage in Deutschland.
Nun soll das chinesische Wirtschaftsministerium Anti-Dumping-Klagen gegen deutsche und europäische Photovoltaik-Unternehmen prüfen. Es ist eine Reaktion auf die in Brüssel eingereichten Klagen der EU ProSun-Initiative.