Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Politik gibt dem Strommarkt Regeln. Diese bestimmen mit, welche Kraftwerke gebaut werden und wer wie viel Geld verdient. Eine Vorbereitung der Diskussion über das zukünftige Design auf dem Forum Solarpraxis.
Die Photovoltaik hat bis 2030 ein größeres Kostensenkungspotenzial als etwa Windkraftanlagen an Land oder auf dem Meer. Insgesamt werden die Kosten für Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen dann unter jenen fossiler Kraftwerke liegen.
Die Energiewende kostet Geld, kurbelt aber die Konjunktur an, macht Deutschland fit für Zukunftstechnologien und rentiert sich später. Das sagte der Direktor des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, Eicke Weber anlässlich der Vorstellung einer Szenarienstudie für eine regenerative Energieversorgung. Aus seiner Sicht sind die derzeitigen Ausgaben für die Erneuerbaren eine Konjunkturspritze.
Als der Photovoltaik-Markt 2004 in Gang kam, war die deutsche Solarindustrie gut aufgestellt. Eine starke Forschungsinfrastruktur und eine verlässliche Förderpolitik sorgten für exzellente Voraussetzungen für den Aufbau einer weltweit führenden Solarindustrie am Standort Deutschland. Das Resultat waren die Erfolgsgeschichten von Firmen wie Q-Cells oder Solarworld, die sich zu den führenden Firmen der Branche entwickeln konnten. […]
Die zwölf Kernforderungen, die die Agora Energiewende jüngst zur Vereinfachung des bestehenden EEGs vorgeschlagen hat, sind nicht nur auf Zustimmung gestoßen.
Kaum ein Zell- oder Modulhersteller schrieb im ersten Halbjahr schwarze Zahlen. Außerdem waren die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nicht in dem Bereich, die Hightech-Unternehmen kennzeichnen. Das erklärte Analystin Jenny Chase auf der EU PVSEC in Paris.
Die Denkfabrik hat zwölf Vorschläge für eine Vereinfachung des EEGs gemacht. Grünen-Energieexperte Hans-Josef Fell und die Vereinigung Eurosolar sehen darin einen Angriff auf den weiteren Ausbau kleiner Erneuerbarer-Energien-Anlagen in Deutschland. Verbraucherschützer begrüßten den Methodenvorschlag der Agora Energiewende.
EU PVSEC: Die Diskussion über die Silberkosten von Solarzellen und den Ersatz des Materials durch Kupfer hält an. Heraeus stellte in Paris eine Silberpaste vor, mit der weiter Kosten gespart werden können.
Die Modulpreise stagnieren, teilweise steigen sie sogar wieder. Das ist nach Aussage von Pierre Verlinden, wissenschaftlicher Leiter von Trina Solar, auf der EU PVSEC keine vorübergehende Erscheinung. Es könnte bis 2017 so weitergehen.
Photovoltaik und Kleinwindkraft passen aufgrund ihrer komplementären Erzeugungsgänge gut zusammen. Dennoch gibt es bislang nur wenige Projekte in diesem Bereich, was nach Ansicht nach Jochen Twele vor allem den Problemen bei den Kleinwindkraftanlagen geschuldet ist. Er ist Geschäftsführer des Reiner Lemoine Instituts (RLI) und Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin.