Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Im März haben Photovoltaik- und Windkraftanlagen nach einem IWR-Bericht erstmals mehr als zehn Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Auch am Montag sorgte Sturmtief „Niklas“ für eine neue Rekordeinspeisung von sauberem Strom in Deutschland.
Interview: Für einige Verunsicherung hatte die Aussage einer Berliner Kanzlei gesorgt, wonach die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) die Photovoltaik-Anlagenpacht als erlaubnispflichtiges Finanzleasing eingestuft hat. Dies war nur eine Einzelfallprüfung. Margarete von Oppen, Partnerin der Kanzlei Geiser & von Oppen in Berlin, betont im pv magazine-Interview, dass man sich für eine Bewertung genau die Risikoverteilung anschauen muss. Außerdem fordert sie von der Bafin, die Anforderungen allgemein zugänglich transparent zu machen.
Interview: Am 1. April 2000 trat das EEG in Kraft. Es hat dazu beigetragen, dass die erneuerbaren Energien in Deutschland mittlerweile 27,6 Prozent Anteil an der Stromerzeugung haben. Dennoch ist das EEG – gerade seit der letzten Novelle vom August 2014 – nicht mehr mit dem ursprünglichen Gesetz vergleichbar. Um weiterhin einen kraftvollen Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, brauchen wir die Netzanschlussgarantie, eine technologiespezifische feste Einspeisevergütung und den Einspeisevorrang, sagt Julia Verlinden, energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im pv magazine-Interview.
In der Meldeliste der Bundesnetzagentur für Februar sind 2926 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 98,98 Megawatt aufgelistet. Doch wiederum sind nicht alle davon wirklich im Februar 2015 in Betrieb genommen worden. Die „bereinigte“ Leistung der Photovoltaik-Anlagen aus dem Februar liegt gerade einmal bei knapp 56 Megawatt.
Die Menschen wollen Speicher. Laut einer vom BEE in Berlin vorgestellten Studie sind Speicher außerdem nützlich und helfen Kosten senken. Diverse Regeln und Gesetze sollten dem Rechnung tragen, fordern Speicherforscher Michael Sterner und der Verband.
Das Vergleichsportal Check 24 hat die Entwicklung der Strompreise für Privathaushalte seit 2008 untersucht. Dabei zeigt sich, dass vor allem die staatlichen Abgaben, Steuern und Umlagen die Preise nach oben getrieben haben und mittlerweile mehr als die Hälfte ausmachen. Allerdings ist 2015 der Strompreis erstmals wieder leicht gesunken.
Potenzialinduzierte Degradation von Solarmodulen (PID) wird seit einigen Jahren als Schreckgespenst für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen gehandelt. pv magazine wollte es genau wissen und hat Eigentümer, Betreiber, Gutachter und Hersteller befragt.
In der vergangenen Woche haben wir gemeldet, dass die Bafin ein Anlagenpachtmodell abgelehnt hat. Die DGS reagiert und erklärt, warum ihre Photovoltaik-Mietverträge in dieser Hinsicht unkritisch sind.
Die Sonnenfinsternis ist eine große Übung, für Laien wie für Profis. An ihr lassen sich der Strommarkt und seine Instrumente verstehen. Es lässt sich sogar nachvollziehen, warum die scheinbar einfache Sicherheitsmaßnahme unterbleibt und keine Photovoltaik-Anlagen vorsorglich vom Netz genommen werden.
Ein Jahr nach dem Absenken der Mindestimportpreise wird die EU-Kommission sie nun wieder auf die ursprüngliche Höhe anheben. Die bestätigten gut informierte Industrievertreter pv magazine. Ein wesentlicher Grund dafür dürfte der schwache Euro sein.