Fluoreszenzkollektoren: Im letzen Jahr erreichte ein Wissenschaftler vom MIT mit der Technologie ein unverhältnismäßig großes Presseecho. Die Angaben waren – vorsichtig ausgedrückt – missverständlich. Doch die Kollektoren, an denen auch Forscher aus Freiburg arbeiten, sollten trotzdem nicht unterschätzt werden.
Qualifizierung: Am Solar Energie Zentrum Stuttgart (SEZ) findet derzeit die erste Weiterbildung zum Vertriebstechniker für Solartechnik statt. Sie verbindet Vertriebswissen mit Solar-Know-how.
Richtig verkaufen: Emotion revolutioniert den Verkauf. Kunden suchen nicht nur gute Informationen und Produkte, sondern auch positive Gefühle. Teil drei der photovoltaik-Serie.
Fördermittel: Neben vergünstigten Krediten, Steuererleichterungen und der Einspeisevergütung fördert der Staat Photovoltaikanlagen mit einem weiteren Instrument: der Investitionszulage. photovoltaik erklärt die Details.
Visionen: Der Klimawandel ist der Wirtschaftsmotor der Zukunft – deshalb können und müssen wir von ihm profitieren. So lautet die Kernaussage des Buches „Die andere Klimazukunft“ von Claudia Kemfert. Weitere Antworten sucht man allerdings vergeblich.
Anlagenbau: In Moers am Niederrhein ist eine 837-Kilowatt-Dünnschichtanlage auf einem Schrägdach in Betrieb gegangen. Ein kleines Unternehmen musste für den Bau sein Netzwerk spielen lassen, und die Montage war ein Knochenjob.
Modultests: Das photovoltaik-Magazin wird schon in Kürze eigene Modultests durchführen, zusammen mit dem TÜV Rheinland und dem PI Berlin. Ein unabhängiger Beirat garantiert absolute Transparenz.
Anlagenabnahme: Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme und der VDE bieten einen neuen Service an: Feldtests für Photovoltaikanlagen. Dass sie sich lohnen, zeigt eine erste Bilanz. Von 20 bereits abgenommenen Anlagen hatten zwölf teilweise unglaubliche Fehler.
Kroatien: Die runde Photovoltaikanlage mitten in der Uferpromenade der Hafenstadt Zadar ist ein Publikumsmagnet. Doch andernorts liegen die solaren Potenziale in dem sonnenverwöhnten Mittelmeerland noch weitestgehend brach. Bürokratische Hürden und ein Deckel von einem Megawatt lassen den kroatischen Photovoltaikmarkt nur mühsam anlaufen.