Space Solar Power: Ein kleines Start-up-Unternehmen macht sich daran, Solarenergie im Weltall zu generieren. Solaren hat sich in einem Vertrag mit der Pacific Gas & Electric Company verpflichtet, Menschen in Südkalifornien ab 2016 mit Energie zu versorgen, die auf PV-Satelliten gewonnen wird.
Selektiver Emitter: Die Zelloberfläche stellt die Entwickler vor besondere Herausforderungen. Leitet sie den Sonnenstrom gut ab, erhöht das die Verluste in der Zelle. Minimiert man die Verluste, sind die Kontakte schlecht. Der Ausweg ist seit langem bekannt, doch erst jetzt kommen geeignete Produktionsmaschinen auf den Markt. Das wird die Effizienz der kristallinen Zellen um bis zu 0,6 Prozentpunkte verbessern.
Marktübersicht Dünnschicht: Rund 200 Dünnschichtmodule listet die Tabelle, viele aus schlüsselfertigen Fabriken von sogenannten Turnkey-Anbietern, die in den letzten zwei Jahren in Betrieb gegangen sind. Jetzt kommen weitere Technologien hinzu und die Märkte verlagern sich: Asien steigt zum wichtigsten Abnehmer neuer Fabriken auf.
Flachdachmontage: „Ballastarm“ heißt das Zauberwort für aufgeständerte Photovoltaikanlagen auf Flachdächern. Immer mehr Hersteller entwickeln Montagesysteme, die mit wenig Gewicht und ohne Dachdurchdringung Module auf dem Dach fixieren. Ergebnisse aus Windkanalversuchen und erste Praxiserfahrungen zeigen, dass sie halten, was sie versprechen.
Wechselrichterkonzepte: Allein in dieser Ausgabe melden wir drei Produkte, die den Ertrag teilverschatteter Anlagen verbessern sollen. Eines davon kommt vom Wechselrichterhersteller SMA. Dessen Entwickler behaupten, dass man auch mit einem verbesserten MPP-Tracker die Verluste stark reduzieren kann.
Anlagenplanung: Die relevanten Netzdaten müssen die Stromnetzbetreiber kostenlos offenlegen, aber für die Netzeignungsprüfung sind meistens Gebühren fällig. Deren Höhe müssen Einspeisewillige jedoch nicht einfach hinnehmen.
Liebe Leserin, lieber Leser! Über ein Jahr ist es nun schon wieder her, seit CDU und FDP den letzten großen Feldzug gegen die Photovoltaikförderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) führten. Von einer Degression bis zu 30 Prozent war da die Rede. Am Ende wurden es zwischen acht und zehn Prozent, um die die Vergütung jährlich abgesenkt wird. […]
PV auf der Straße: Unsere Autobahnen rufen nicht nur die Fantasien von PS-Liebhabern auf den Plan. Auch PV-Visionäre haben es auf die endlos langen Bauwerke abgesehen.
Rekommunalisierung: Viele Städte und Gemeinden wollen die Energieversorgung wieder in die eigene Hand nehmen. Die Zeit ist günstig. Ein Großteil der Konzessionsverträge mit privaten Energieunternehmen läuft in den nächsten Jahren aus. Außerdem haben die Privaten die Hoffnungen der Verbraucher enttäuscht. Öffentlichen Versorgern trauen die Bürger mehr Verantwortungsbewusstein für Gemeinwohl und Umwelt bei fairen Preisen zu. Und die Kommunen können auf diese Weise ihre Energiepolitik umwelt- und klimafreundlicher gestalten und auch die Photovoltaik besser fördern.