Die Universität Stuttgart hat ihre neue Wasserstoff-Forschungseinrichtung namens WAVE-H2 eingeweiht. Kernstandort ist der Uni-Campus Vaihingen, dort erfolgen die experimentellen Arbeiten. Weitere Einrichtungen sollen im Sommer dieses Jahres in Freudenstadt hinzukommen. An diesem Standort wollen die Forscher ihre Lösungen im industriellen Maßstab im System testen.
Die Stuttgarter Wissenschaftler forschen entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette, einschließlich Power-to-X-Technologien. Dabei richten sie ein besonderes Augenmerk auf die Erzeugung von Ammoniak aus Wasserstoff und Stickstoff. Auch die Rückgewinnung von Wasserstoff aus Ammoniak ist ein zentrales Forschungsfeld. Wegen der hohen Energiedichte und der relativ einfachen Lagerung gilt Ammoniak als vielversprechendes Medium, um Wasserstoff zu transportieren.
Darüber hinaus hat die Universität Stuttgart in Vaihingen einen Brennstoffzellen-Teststand installiert, der die Forschung an der Umwandlung der chemischen Energie des Wasserstoffs in elektrische Energie und Wärme voranbringen soll. In weiteren Forschungsprojekten beschäftigen sich die Wissenschaftler am Standort Vaihingen unter anderem mit der Herstellung von Flugbenzin aus Biogas sowie mit der Herstellung von Grundchemikalien mittels Pyrolyse von Abfällen.
„Mit unserer Plattform leisten wir auf regionaler, landes- und bundesweiter Ebene einen starken Beitrag zu innovativen und flexiblen Wasserstofflösungen und zur Dekarbonisierung der Industrie“, sagt Alexander Sauer, Direktor des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) und Projektleiter von WAVE-H2. „Wir freuen uns, interdisziplinär und eng mit unseren universitären Partnern an neuen Wasserstofftechnologien arbeiten zu können“, ergänzt Kai Peter Birke, Lehrstuhlinhaber für Elektrische Energiespeichersysteme am Institut für Photovoltaik (ipv) der Universität Stuttgart.
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