Kiwigrid erweitert seine Plattform für Energiemanagement um eine neue Steuerfunktion für Wärmepumpen: Versorger, Smart-Home-Anbieter und Partnerplattformen können Wärmepumpen nun in ihre Energiemanagementstrategien integrieren. Die Kunden sollen so zum Beispiel dynamische Stromtarife optimal nutzen, Überschussstrom verwerten oder Netzanforderungen einhalten können.
Die neue Steuerfunktion unterstützt sowohl SG-Ready-Wärmepumpen als auch EEBUS-fähige Anlagen. Kiwigrid will das Portfolio kontinuierlich erweitern. Ist eine Wärmepumpe steuerbar, haben Kiwigrids Partner die Möglichkeit, die Anlage über definierte Betriebsmodi gezielt zu beeinflussen.
Wärmepumpen im „Boost“- oder „Dimming“-Modus
So können die Partner die Anlage etwa im „Boost Modul“ betreiben, um Stromüberschüsse zu nutzen oder von niedrigeren Tarifen zu profitieren. Eine andere Betriebsweise ist der „Dimming“-Modus gemäß §14a EnWG: Signalisiert der Netzbetreiber bei drohender Netzüberlastung eine vorübergehende Reduktion, wird dieses Signal automatisch priorisiert. Die Steuerbefehle können in Echtzeit oder per Zeitplan gesetzt werden. Die Optimierung erfolgt vollständig im Hintergrund, so Kiwigrid.
„Wir eröffnen unseren Partnern zusätzliche Flexibilität, senken Betriebskosten und leisten gleichzeitig einen Beitrag zu einer sicheren und nachhaltigen Energiezukunft“, sagt Jan Lehmann, Vice President Product Management bei Kiwigrid.
Kiwigrid hat im vergangenen Herbst eine No-Code-Plattform zur Anbindung von Energiegeräten in Energiemanagementsysteme präsentiert. Damit will das Unternehmen dem Problem entgegenwirken, dass in herstelleroffenen Systemen die einzelnen Komponenten verschiedener Hersteller meist nicht miteinander kommunizieren können, ohne dass für jede eine individuelle Integration geschaffen wird.
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