Wirsol baut in Niedersachsen 39 Photovoltaik-Anlagen gekoppelt mit 15 Megawattstunden Grünstromspeicher
Wirsol hat am Donnerstag den Ausbau seines Geschäfts mit Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Speichern verkündet. Konkret geht es um den Bau des Solarparks „Parensen“ in Niedersachsen mit insgesamt 9,435 Megawatt Leistung, der mit einem Grünstromspeicher mit 15,045 Megawattstunden Kapazität gekoppelt wird. Wirsol setzt damit sein viertes kombiniertes Freiflächen- und Speicherprojekt um.
Dabei soll das Konzept ein Direktinvestment in die Photovoltaik-Anlagen ermöglichen. Daher ist auf den rund elf Hektar in der Gemeinde Nörten-Hardenberg die Errichtung von 39 eigenständigen Photovoltaik-Anlagen mit jeweils etwa 242 Kilowatt Leistung geplant. Diese sollen alle an Investoren verkauft werden, wobei das Unternehmen auch eine passende Finanzierungslösung dafür anbieten will. Das Konzept sehe weiterhin vor, dass die anteilig den Grünstromspeicher über 20 Jahre nutzen dürfen, so Wirsol weiter.
Der Speicher gehört zum Energiepark. Alle Photovoltaik-Anlagen werden in Südausrichtung installiert. Überschüssig erzeugter Solarstrom kann dann im Speicher zwischengespeichert und zeitversetzt ins Netz eingespeist werden. Damit sollen auch höhere Erlöse für den Solarstrom ermöglicht und Abregelungen bei hoher Erzeugung vermieden werden. „Durch die Verknüpfung von Erzeugung und Speicherung entsteht ein flexibler Energiepark, der nicht nur Solarstrom produziert, sondern ihn auch gezielter an den Anforderungen des Strommarkts von morgen ausrichten kann“, sagt Johannes Groß, Geschäftsführer von Wirsol.
Der Baustart sei noch für diesen Monat vorgesehen. Die DC-seitige Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlagen plant Wirsol für Dezember 2026. Die vollständige Inbetriebnahme und die Anbindung an das öffentliche Stromnetz sind dann für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Als Komponenten würden Solarmodule von Canadian Solar und Wechselrichter und Batteriespeicher von Huawei in den Anlagen verbaut.
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