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Marktwert Solar im August bei 6,359 Cent pro Kilowattstunde

Gegenüber dem Juli hat sich Marktwert damit um mehr als einen Cent erhöht. In 226 Viertelstunden war in dem Monat ein negativer Börsenstrompreis zu verzeichnen. Der Überschuss auf dem EEG-Konto stieg weiter an.
Marktwerte Solar, Wind, Börsenstrompreise
Quelle: netztransparenz.de

Der Marktwert Solar lag im August bei 6,359 Cent pro Kilowattstunde. Dies ist gut 1,1 Cent mehr als noch Juli. Im August des Vorjahres lag der Marktwert Solar gerade einmal bei 3,832 Cent pro Kilowattstunde.

Deutliche Anstiege verzeichneten im August 2026 auch der durchschnittliche Spotmarktpreis, der auf 12,689 Cent pro Kilowattstunde kletterte. Die Marktwerte für Wind an Land und auf See erhöhten sich ebenfalls gegenüber dem Monat davor und lagen bei 11,545 und 11,967 Cent pro Kilowattstunde.

Im August gab es zudem 226 Viertelstunden mit negativen Börsenstrompreisen. Diese fielen alle tagsüber an, in der Zeit zwischen 9:30 und 16:45 Uhr.

Im Gesamtjahr summieren sich die Viertelstunden mit negativen Börsenstrompreisen bis Ende August auf 1710. Das entspricht 427,5 Stunden mit negativen Börsenstrompreisen, in denen zumindest Photovoltaik-Anlagen, die nach Inkrafttreten des Solarspitzen-Gesetzes in Betrieb gingen, keine Solarförderung mehr erhalten.

Der Überschuss auf dem EEG-Konto der Übertragungsnetzbetreiber wuchs im August derweil auf mehr als 1,55 Milliarden Euro an. Die Einnahmen lagen in dem Monat um knapp 368 Millionen höher als die Ausgaben. Der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt lag dabei bei 1,88 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr flossen damit bisher gut 11 Milliarden Euro zum Ausgleich des EEG-Konto an die Übertragungsnetzbetreiber.

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