Lichtblick nimmt seinen bislang größten Solarpark mit 44,1 Megawatt in Thüringen in Betrieb
Auf einer Fläche von etwa 37 Hektar hat Lichtblick nahe dem thüringischen Mühlhausen rund 71.000 Solarmodule und 132 Wechselrichter installiert. Das Photovoltaik-Kraftwerk mit 44,1 Megawatt Gesamtleistung ist das bislang größte, das das Unternehmen nun in Deutschland in Betrieb genommen hat.
Der Solarpark ist zudem das zweite Projekt, das Lichtblick in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen hat und Teil des beschleunigten Ausbaus der eigenen Erzeugungskapazitäten. Bis 2030 will das Hamburger Unternehmen dafür rund 600 Millionen Euro in den Bau neuer Erzeugungs- und Speicheranlagen investieren.
Ob das Projekt in Mühlhausen noch um einen Batteriespeicher ergänzt wird, werde derzeit noch geprüft, erklärte eine Lichtblick-Sprecher auf Nachfrage von pv magazine. Ebenso sei derzeit noch in Prüfung, ob ein Teil des Solarstroms über einen PPA vermarktet wird. Insgesamt soll das Photovoltaik-Kraftwerk jährlich etwa 45 Gigawattstunden Solarstrom erzeugen. Zur Höhe der Investitionssumme wollte der Lichtblick-Sprecher keine Angaben machen.
Die Projektentwicklung übernahm bei dem Solarpark die Lichtblick-Tochter Solargrün. Das Projekt sei eng mit der Stadt abgestimmt worden. Lichtblick spricht von einer intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase. Als Generalunternehmen war auch Goldbeck Solar an dem Projekt beteiligt. „Der Solarpark Mühlhausen war ein anspruchsvolles Projekt. Die komplexe Flächenstruktur, die Geländetopographie sowie die Anforderungen rund um die Bodenverhältnisse und Kampfmittelfreiheit erforderten eine enge Abstimmung aller Beteiligten“, sagte Alexander Gutsch, Head of Sales Regional Center Central Europe von Goldbeck Solar. Alle Projektziele seien jedoch fristgerecht erreicht worden.
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