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Rabot Energy startet im November sein Direktvermarktungsangebot für kleine Photovoltaik-Anlagen

Das Unternehmen bietet einen Festpreis für den Strombezug und eine feste Vergütung für eingespeisten Solarstrom, wobei Energiemanagementsystem und Batteriespeicher vorhanden sein müssen. Mit 12 Cent pro Kilowattstunde liegt die zugesagte Zahlung sogar über der aktuellen EEG-Vergütung für die Überschusseinspeisung von Solarstrom.
Rabot Energy, Vernetzung, Dachanlagen, Direktvermarktung
Quelle: Rabot Energy

Das novellierte EEG ist zwar noch nicht final beschlossen, aber das Ende der festen Einspeisevergütung für kleine Photovoltaik-Anlagen bis 25 Kilowatt wird wohl absehbar kommen. Dann muss der Solarstrom aus diesen Anlagen direkt vermarktet werden, und die ersten Anbieter bringen sich mit ihren Angeboten nun in Stellung. Rabot Energy kündigte für November den Start einer Direktvermarktung für kleine Photovoltaik-Anlagen an. Etwa Mitte November soll das Angebot für Kunden buchbar sein, wie eine Sprecherin des Unternehmens auf Nachfrage von pv magazine erklärte. Die Belieferung der ersten Kunden werde dann im Februar 2027 starten.

„Die Analysen von Tausenden Kundenprofilen zeigen auch, dass die Direktvermarktung sogar die bequeme EEG-Vergütung für Bestandsanlagen schlagen kann“, heißt es von Rabot Energy weiter. Das Unternehmen will mit einem einfachen Modell starten. So sollen Betreiber kleiner Photovoltaik-Anlagen einen festen Preis für den Bezug von Netzstrom zahlen und eine feste Vergütung für eingespeisten Solarstrom erhalten. Diese Vergütung könnte nach aktuellen Energiepreisen und Photovoltaik-Erzeugungsprofilen im kommenden Jahr höher als zwölf Cent pro Kilowattstunde liegen, so Rabot Energy weiter.

Damit wäre das Angebot deutlich attraktiver als die aktuell geltende EEG-Einspeisevergütung, die für Teileinspeisung bei etwa acht Cent pro Kilowattstunde liegt. Das Unternehmen betont weiter, dass es den Anlagenbetreibern das Marktpreisrisiko abnehme. Zudem sollen Festpreis und feste Vergütung in einem Vertrag geregelt werden, so dass es sich für Kunden wie bisher mit der sicheren EEG-Vergütung anfühle. Die konkreten Konditionen wird Rabot Energy zum offiziellen Marktstart veröffentlichen, wie es weiter hieß.

Allerdings benötigen die Kunden neben einer Photovoltaik-Anlage auch ein kompatibles Energiemanagementsystem, ein intelligentes Messsystem und einen Batteriespeicher. Nur so kann Rabot Energy die Einspeisung des Solarstroms gezielt verschieben und höhere Erlöse generieren. Es sei geplant, bestehende Energiemanagementsysteme anzubinden und keine eigene Steuerungshardware bei den Kunden vorauszusetzen. Für die Umsetzung setzt Rabot Energy daher auf mehrere Anbieter von Energiemanagementsystemen, etwa E3/DC und Kiwigrid. Über das Installateursnetzwerk dieser Unternehmen wird Rabot Energy sein Direktvermarktungsangebot auch auf den Markt bringen. Kunden könnten ihr Interesse an dem Angebot bereits jetzt hinterlegen, so das Unternehmen weiter.

„Direktvermarktung wird damit auch für Haushalte relevant, die bislang mit der festen Einspeisevergütung kaum Berührung hatten. Wir wollen diesen Übergang mit einem einfachen Modell begleiten und dabei die Flexibilität von Speichern und Energiemanagement nutzbar machen“, sagt Jan Rabe, Co-Gründer und CEO von Rabot Energy.

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Kommentare

PB
3 Stunden

und auch hier…Das ist keine Direktvermarktung!
Das ist das Entladen meines Batteriespeichers in den Abendstunden!
Was wenn ich den Strom selber benötige?

„so dass es sich für Kunden wie bisher mit der sicheren EEG-Vergütung „ANFÜHLE“
das sagt doch alles, ich wusste nicht, das die Börse plus Kontrolle über meine gekaufte Hardware sich „ANFÜHLEN“ kann.

„sogar die bequeme EEG-Vergütung für Bestandsanlagen“

starkes Hass Erzeugungswort, jetzt bezeichnet man die Vergütung des Stromes der an der Börse verkauft wird und dem gesamten System nutzt, schon als „bequem“.

„und dabei die Flexibilität von Speichern und Energiemanagement nutzbar machen“

wie gesagt, wir wollen das Gigawattspeicher Potenzial heben!

Über die 15 Minuten Messung und über die Steuerung wird die totale Kontrolle aufgebaut.
Dazu noch die KI im Telekomnetz und den Chinesen wird endgültig gezeigt wie man das macht.

Und das ganze für 12c, ist doch ein klasse Deal.