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Return und Vattenfall unterzeichnen langfristigen Tolling-Vertrag für 800 Megawattstunden-Speicher in Niederlanden

Der 4-Stunden-Speicher soll an das Netz von Tennet in den Niederlanden mit einer sogenannten TDTR-Vereinbarung angeschlossen werden. Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen.
Return und Vattenfall arbeiteten bereits für den Batteriespeicher "Antares" zusammen.
Return und Vattenfall arbeiteten bereits für den Batteriespeicher „Antares“ zusammen. | Foto: Return

Return und Vattenfall haben einen langfristigen Tolling-Vertrag für den Batteriespeicher „Sirius“ mit 200 Megawatt Leistung und 800 Megawattstunden, der in Winschoten, nahe Groningen, entstehen soll, geschlossen. Gegen eine feste Gebührt sichert sich Vattenfall, die Kapazitäten für den Speicher. Die genaue Länge der Vertragsdauer teilten die Unternehmen zunächst nicht mit.

Die kommerzielle Inbetriebnahme des Batteriespeichers ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen. Die Gesamtinvestition beziffert Return mit rund 180 Millionen Euro. Es handelt sich um einen der größten Batteriespeicher, die derzeit in den Niederlanden entwickelt werden. Auch die Tolling-Vereinbarung sei bislang die größte im Land. Der Batteriespeicher soll am Umspannwerk von Tennet in Meeden im Rahmen einer sogenannten TDTR-Vereinbarung angeschlossen werden, wie es weiter hieß. TDRT steht als Abkürzung für Time-Dependent Transmission Rights, also zeitabhängige Übertragungsrechte. Nach der Vereinbarung werden Lade- und Entladevorgänge des Batteriespeicher an die zum Zeitpunkt verfügbare Netzkapazität angepasst. Damit sollen Engpässe vermieden, die bestehe Infrastruktur aber gleichzeitig besser genutzt werden.

Der Batteriespeicher soll das niederländische Stromnetz entlasten. Er soll Schwankungen in der Wind- und Photovoltaik-Erzeugung ausgleichen. Vattenfall entscheidet dabei, wann der Batteriespeicher be- und entladen wird.

Return hat sich die Finanzierung für den Bau des Batteriespeichers bereits gesichert. Es erhielt ein Finanzierungrahmen von bis zu 400 Millionen Euro von fünf Banken. Zu den Kreditgebern gehören ING, Nat West, Deutsche Bank, ABN Amro und Rabobank. Der Batteriespeicher in Winschoten soll gemeinsam mit Huawei, Hanab und Omexom realisiert werden, die für die Batterietechnologie, den Bau und die Installation zuständig sind, wie es weiter hieß.

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