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Hansesun Austria schlägt neues Modell für Photovoltaik-Förderung vor

Anstelle eines Investitionszuschusses sollte es für die Förderung von Photovoltaik-Dachanlagen und Batteriespeicher einen Klima-Investitionsfreibetrag geben. Die Steuerersparnis für eine typische Eigenheimanlage würde sich über fünf Jahre auf 2500 Euro summieren.
Photovoltaik-Spezialist Hansesun realisiert hochwertige PV-Anlagen und Stromspeicher in der gesamten Bodenseeregion.
Ein Klima-Investitionsfreibetrag mit fünf Jahren Laufzeit schlägt Hansesun für die Förderung neuer Anlagen vor. | Foto: Hansesun

Die aktuelle Solarförderung in Österreich steht auf dem Prüfstand. Noch liegt kein konkreter Vorschlag auf dem Tisch. Den hat die Regierung für Anfang Oktober versprochen. Doch aktuell ist eine gute Zeit um Vorschläge zu machen.

Momentan werden kleine Photovoltaik-Dachanlagen und Batteriespeicher über einen Investitionszuschuss gefördert. An drei festgelegten Terminen im Jahr können Anträge dafür eingereicht werden. Das Problem: Nur ein Bruchteil der Systeme erhält eine Förderzusage, da die Fördermittel begrenzt sind. Um an einen Investitionszuschuss zu kommen, zählt dabei vor allem Schnelligkeit.

Nach der der letzten Runde im Juni, bei der erneut tausende Antragssteller leer ausgingen, wurden Stimmen laut, die Solarförderung im Land neu zu strukturieren. Auch die Politik befasst sich mit dem Thema, allen voran die Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner. Ihr hat das westösterreichische Photovoltaik-Unternehmen Hansesun Austria nun einen konkreten Vorschlag unterbreitet, wie die Solarförderung künftig ausgestaltet werden könnte. Es schlägt als Ersatz einen Klima-Investitionsfreibetrag vor. Dies würde den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen ankurbeln. Gleichzeitig könnten die etwa 60 Millionen Euro, die für die aktuelle Photovoltaik-Förderung pro Jahr vorgesehen sind, eingesetzt werden, um die etwa 25.000 Anträge, die bei den Förderungen der letzten Runden nicht zum Zug kamen, abzubauen, so der der Vorschlag von Hansesun.

Konkret schlägt das Unternehmen einen Klima-Investitionsfreibetrag mit fünf Jahren Laufzeit vor. Dieser soll für die Hälfte der Investitionskosten in Photovoltaik-Anlage und Speicher geltend gemacht werden können. Hansesun erwartet davon einen Impuls für den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen, Speicher, Ladestationen und Energiemanagementsysteme. Zudem könnten auch weitere Maßnahmen, wie der Einbau von Wärmepumpen, in das Modell integriert werden. Bei einer Investitionssumme von 20.000 Euro für Photovoltaik-Anlage und Speicher ließen sich so über fünf Jahre 2500 Euro an Steuern für die Endkunden einsparen.
Dabei könnte, so Hansesun weiter, die Politik das Modell auch komplett kostenneutral gegenfinanzieren. Nach Berechnungen des Unternehmens liegen allein die Umsatzsteuereinnahmen für eine solche Anlage bei 4000 Euro. Darüber hinaus fließen dem Staat weitere Steuereinnahmen aus Löhnen und Gehältern der Unternehmen zu.

„Nach dem verheerenden letzten Fördercall ist das Geschäft komplett eingebrochen. Viele Kundinnen und Kunden warten ab“, sagt Andreas Müller von Hansesun Austria. „Ein neuer Impuls ist für den Ausbau der Photovoltaik in Österreich dringend nötig, um die Klimaziele zu erreichen.“

Neben Hansesun arbeiten auch weitere Branchenvertreter an Modellen, wie die Förderung von Photovoltaik-Anlagen und Speichern künftig ausgestaltet werden sollte. In den kommenden Wochen soll dazu auch Treffen mit der Politik stattfinden.

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