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Enpal verkauft Mehrheit an Photovoltaik-Tochtergesellschaften an Investoren

Die betroffenen Unternehmen halten ein Portfolio an Photovoltaik-Mietanlagen auf Wohngebäuden. Enpal bleibt Betreiber der Anlagen, für die Kunden soll sich nichts ändern. Das Unternehmen erlöst mit dem Deal 65 Millionen Euro.
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Drei der vier Partner des Investorenkonsortiums haben zuvor bereits Enpal-Tochtergesellschaften übernommen | Foto: Enpal

Enpal hat eine Mehrheitsbeteiligung an einigen Tochtergesellschaften an ein internationales Investment-Konsortium verkauft. Die betroffenen Unternehmen halten ein 240-Megawatt-Portfolio an Photovoltaik-Mietanlagen. Die insgesamt 20.000 Solarsysteme sind vornehmlich auf Wohngebäuden installiert. Enpal will den Erlös von 65 Millionen Euro zur Finanzierung der nächsten Wachstumsphase und zur Weiterentwicklung seiner Plattform verwenden.

Enpal behält eine zehnprozentige Beteiligung an den Tochtergesellschaften. Der Energietechnologie-Anbieter wird die Anlagen der Unternehmen weiter betreiben. Auch der Kundenservice, die technische Überwachung und die Wartung aller vermieteten Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher bleiben in den Händen von Enpal.

Planbare Erträge schaffen stabile Renditen

Das Investmentkonsortium besteht aus dem Keppel Infrastructure Trust in Singapur, dem britischen Infrastrukturfondsmanager Equitix Investment Management, MM Capital Partners 2 Co und der Mizuho Leasing Company. Die ersten drei Unternehmen haben bereits zuvor schon einmal in Tochtergesellschaften von Enpal investiert.

Die Transaktion folgt einem etablierten Finanzierungsmodell: Enpal bündelt langfristige Leasingverträge mit Kunden in zweckgebundenen Tochtergesellschaften. Das Unternehmen verkauft dann eine Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft an Infrastrukturinvestoren. Da Hausbesitzer bis zu 20 Jahre lang feste monatliche Raten zahlen, liefern die Verträge stetige, planbare Erträge. Das macht sie interessant für Investoren, die stabile Renditen suchen.

„Dass wir führende Investoren dazu bewegen können, erneut in uns zu investieren, zeigt, dass grüne Energie für Privathaushalte zu einem ausgereiften und äußerst attraktiven Markt für institutionelles Kapital geworden ist“, sagt Gregor Burkart, Senior Vice President of Asset Financing bei Enpal.

Ende Juli hatte Enpal angekündigt, seinen Vertriebsstandort in Hamburg zu schließen. Kurz zuvor hatte den erfolgreichen Abschluss einer dritten öffentlichen Verbriefung von Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen für Privathaushalte mit M&G Investments veröffentlicht.

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