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Eku Energy realisiert bis 2029 Batteriespeicher mit 1600 Megawattstunden in Deutschland

Der 4-Stunden-Speicher entsteht im niedersächsischen Lamspringe. Er soll direkt ans Übertragungsnetz angeschlossen werden. Es soll zudem netzbildend und schwarzstartfähig sein.
Visualisierung des geplanten Batteriespeicherparks „Dion“ in Niedersachsen,
Visualisierung des geplanten Batteriespeicherparks „Dion“ in Niedersachsen | Foto: Eku Energy

Eku Energy steigt mit dem Bau des Batteriespeichers „Dion“ im niedersächsischen Lampringe in den deutschen Markt ein. Die Anlage soll 400 Megawatt Leistung und 1600 Megawattstunden Kapazität haben, womit sie zu den größten in Deutschland zählt. Aktuell befinde sich das Projekt in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Inbetriebnahme sei für Ende 2029 geplant.

Der 4-Stunden-Batteriespeicher soll direkt ans Übertragungsnetz angeschlossen werden. Es sei geplant, ihn mit netzbildenden Eigenschaften sowie Schwarzstartfähigkeit auszustatten. Eku Energy zufolge soll der langjährige Partner Fluence die Lithium-Eisenphosphat-Speicher für das Projekt liefern.

Eku Energy hat die Projektrechte von dem deutschen Entwickler Nion erworben, wie es weiter hieß. Zudem sei ein Vertrag über die weitere Entwicklung des Projekts geschlossen worden, wobei Nion für die Umsetzung bis hin zum Financial Close verantwortlich sei. Unterdessen übernimmt Eku Energy nach eigenen Angaben die strategische Steuerung in den Bereichen Entwicklung, Design und Technologie.

Für Eku Energy ist es das erste Projekt in Deutschland, wo es eine langfristige Projektpipeline aufbauen will. Im kommenden Jahr sei dafür auch die Eröffnung eines deutschen Büros geplant. Zudem suche das Unternehmen nach weiteren Partnern entlang der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette, insbesondere im Bereich von Speicherprojekten und langfristigen Stromabnahme- und Vermarktungsmodellen. Das Unternehmen gehört zur British Columbia Investment Management Corporation und zu einem von Macquarie Asset Management (MAM) verwalteten Fonds. MAM verantwortet ein Kapital von umgerechnet etwa 335 Milliarden Euro und gehört zu den weltweit führenden Vermögensverwaltern.

„Unsere besondere Stärke liegt in der Verbindung von Technologie-Know-how und fundierter Vermarktungserfahrung“, sagte Erin Lee, Chief Financial Officer von Eku Energy. „In unseren Multi-Use-Projekten kombinieren wir beispielsweise langfristige Abnahmeverträge mit der Teilnahme an Strombörsen. Diese Expertise in Vertragsgestaltung und Speichertechnologie sorgt für eine höhere Ertragsstabilität und bessere Planbarkeit bei unseren Projekten.“

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