Feierlicher Spatenstich von Maxsolars netzdienlichem Speicher für Bayernwerk
In Wutzldorf im Landkreis Cham ist mit dem Bau des ersten netzdienlichen Batteriespeichers im Versorgungsgebiet des Bayernwerk Netz begonnen worden. Maxsolar hatte den Zuschlag für den Bau der Anlage erhalten. Der Batteriespeicher wird über eine Leistung von 5 Megawatt und eine Kapazität von 25 Megawattstunden verfügen. Er wird nicht primär marktgetrieben von Maxsolar betrieben, sondern richtet sich nach den Anforderungen des regionalen Verteilnetzes, das er gezielt stabilisieren soll.
Bayernwerk Netz hatte den netzdienlichen Speicher in Wutzldorf ausgeschrieben. Mehr als 100 Bieter bekundeten beim Verteilnetzbetreiber zwischen Januar und März 2025 ihr Interesse, den Batteriespeicher realisieren zu wollen. Letztendlich erhielt Maxsolar den Zuschlag. Im Juli 2025 unterzeichneten beide Seiten einen Dienstleistungsvertrag. Maxsolar erhält ein mit der Bundesnetzagentur abgestimmtes Entgelt, dass die eingeschränkte Fahrweise für den Betreiber entschädigen soll.
Der Batteriespeicher wird gezielt überschüssigen Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen aufnehmen und bedarfsgerecht ins Netz zurückspeisen. Damit soll er helfen, im Verteilnetz des Bayernwerks Lastspitzen zu reduzieren, Netzengpässe zu entschärfen und mehr Erneuerbare ins Stromsystem zu integrieren, ohne dass dafür Netzausbaumaßnahmen unmittelbar erfolgen müssen.
Bayernwerk Netz will mit der Pilotanlage Erfahrungen sammeln. Der Verteilnetzbetreiber arbeitet bereits an der nächsten Ausschreibung eines netzdienlichen Speichers. „Mit dem ersten netzdienlichen Speicher können wir nun wichtige Erfahrungen sammeln, damit wir den Hochlauf auch sehr schnell skalieren können“, erklärte Egon Leo Westphal, Vorstand der Bayernwerk AG.
Für Maxsolar sind netzdienliche Speicher ein zentrales Element für ein zukunftsfähiges Energiesystem. Das Unternehmen plant aktuell bereits den Bau eines zweiten netzdienlichen Speichers. „Netzdienliche Speicher bringen Flexibilität genau dorthin, wo sie benötigt wird. Sie erhöhen die Effizienz bestehender Netze, verbessern die Wirtschaftlichkeit und stärken die Versorgungssicherheit“, sagte Christoph Strasser, Geschäftsführer der Maxsolar GmbH. „Das Projekt in Wutzldorf ist ein Meilenstein und zeigt, wie sich erneuerbare Erzeugung, Speicher und Netzbetrieb sinnvoll miteinander verzahnen lassen.“ Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch die Ihre Volksbank eG Neckar Odenwald Main Tauber.
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