Der Dresdener Anbieter von Hard- und Software für Energiemanagement Kiwigrid und die zum Energieversorger EWE gehörende EWE Vertrieb wollen künftig im Rahmen einer strategischen Partnerschaft gemeinsam Lösungen für intelligentes Energiemanagement anbieten. Der Schwerpunkt der Kooperation soll in Nordwestdeutschland liegen; EWE mit Sitz in Oldenburg ist als Energieversorger in der Region Ems-Weser-Elbe, in Teilen Brandenburgs und auf der Insel Rügen aktiv.
Nach Angaben von Kiwigrid wird EWE Vertrieb künftig das Software-as-a-Service- (SaaS-) Portfolio von Kiwigrid als White-Label-Produkt unter eigener Marke nutzen. Die Zusammenarbeit umfasst demnach die Lieferung des „Energy Manager RailX“, einem Gateway für Energiemanagement-Anwendungen. Das Gerät dient als Schnittstelle zwischen Energieanlagen und der Softwareplattform „KiwiOS“ zur herstellerunabhängigen Vernetzung von Photovoltaik-Anlagen, Stromspeichern, Wallboxen, Wärmepumpen und weiteren Geräten. Die Hardware ist für Hutschienenmontage optimiert.
Das von EWE Vertrieb genutzte System basiert auf Basis der Plattform „The Independent Home“ (TIH) und „KiwiOS“. Die Lösung ermögliche es Energieversorgern, „smarte Energiemanagementsysteme ohne eigenen Entwicklungsaufwand bereitzustellen“. Sie profitieren demnach von kontinuierlichen Softwareupdates, neuen Geräteintegrationen und einer skalierbaren Cloud-Infrastruktur.
Gemeinsam mit Kiwigrid „erweitern wir unser Portfolio aus Energieverträgen und Energiedienstleistungen um eine digitale Lösungskomponente – und machen es damit konsequent komplett“, sagt Marco Endelmann, Business Development Manager bei EWE Vertrieb. Für Kiwigrid wiederum, so dessen Vice President Sales Jens Fieseler, sei EWE „ein starker Partner mit regionaler Bedeutung“. Kiwigrid erschließt sich mit der Partnerschaft nach eigenen Angaben erstmals „eine strategisch relevante Region im Nordwesten Deutschlands“. EWE bringe „den Zugang zu einem Gebiet mit hoher Dichte an Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien ein, in dem intelligentes Energiemanagement zunehmend an Bedeutung gewinnt“.
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