Feld Energy hat sich auf Agri-Photovoltaik-Anlagen spezialisiert. In dieser Woche erfolgte nun der Spatenstich für ein neues Projekt in Weßling im Landkreis Starnberg. Es handele sich dabei um eine hofnahe, privilegierte Agri-Photovoltaik-Anlage bis 2,5 Hektar. Für die Anlage werden 1610 Solarmodule mit jeweils etwa 620 Watt Leistung auf Nachführsystemen installiert werden, wie ein Sprecher des Unternehmens auf Nachfrage von pv magazine erklärte. Die Gesamtleistung liege damit bei knapp einem Megawatt. Die Inbetriebnahme sei für Januar 2026 geplant, so der Sprecher weiter.
Das Münchner Unternehmen bietet den Landwirten ein Pachtmodell an. Damit erzielten diese über eine Laufzeit von 20 Jahren mehr als 100.000 Euro an zusätzlichen Einnahmen zu ihrem landwirtschaftlichen Betrieb.
“Agri-PV ist eine der größten ungenutzten Chancen für die deutsche Energieversorgung“, sagte Adrian Renner, Gründer und CEO von Feld Energy. „Anlagen wie hier in Weßling beweisen, dass Landwirtschaft und Energiewende keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken. Unser Ziel ist es, Landwirten ein sicheres, planbares Einkommen zu ermöglichen – und gleichzeitig einen messbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten.“
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100k€ pro Jahr oder 100k€ in 20 Jahren?
in 20 Jahren wären das dann 5 000€ pro Jahr.
aber egal, ist ein geiles Geschäftsmodell (selbst mit 0,01 Cent/ kWh Einspeisung) und der Name -> Bauernfänger bekommt eine ganz neue Bedeutung 🥳
Oje oje, ich habe mit 1 GW PV gerechnet 🥴
Andere Frage: wieviel bringt eine einachsige Nachführung mehr bei Agri PV, 20%/ 30%?
Uwe Dyroff fragte:
„wieviel bringt eine einachsige Nachführung mehr bei Agri PV, 20%/ 30%?“
In Stromertrag oder in agrikultureller Ausbeute? Oder kombiniert?
@Dirk,
„In Stromertrag oder in agrikultureller Ausbeute? Oder kombiniert?“
müsste man vielleicht separat betrachten.
– allgemein
– und bei Agri (Äcker haben im Allgemeinen kaum/ keine Verschattung)
🤔
Ich denke der Hauptvorteil der Nachführung ist die Module während der Bewirtschaftung vertikal stellen zu können.
Ach ja, wer bezahlt Pacht an wen und wieviel?
🤔
Die Pacht wird der Betreiber Feld Energy dem Landbesitzer bezahlen. 200k€ über 20 Jahre. Macht 2000€ pro Jahr und ha. Wieviel Ertrag bringt Landwirtschaft normalerweise pro Jahr und ha? Ein paar 100€? Vielleicht 1000€?
2,5ha * 4000 = 10.000
10.000 * 20 = 200.000
2,5ha * 2000 = 5000
5000 * 20 = 100.000
„Laufzeit von 20 Jahren mehr als 100.000“ – mehr als 100.000 ist wie viel?
Großes Kostenrisiko für den Landwirt nach Ablauf der 20 Jahre. Entsorgung der Module könnte in die Größenordnung der Pachteinnahmen gehen, und ein Betreiber könnte dann schon insolvent sein. Unbedingt Bankbürgschaft sichern als Verpächter.
Ergänzung zu Ralf Nagel: die Entsorgung dürfte nicht nur finanziell ein Problem sein, nur weil der Betreiber insolvent sein könnte gehört die Anlage nicht automatisch dem Landwirt, bzw. ist dieser handlungsbefugt. Dies muss im Pachtvertrag geregelt sein das im Insolvenzfall der Landwirt Zugriff auf die Anlage bekommt und diese verwerten oder entsorgen kann.
Fazit Viel wichtiger als der monetäre Ertrag ist die Qualität des Vertrages und des Pächters!
Wenn alles passt ein guten Modell!