Viele Verbraucher zweifeln weiterhin an der Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik und Elektroautos (Battery Electric Vehicle, BEV). Der Monitoringbericht „Energiewende im Eigenheim“ der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) vom Oktober 2025 zeichnet ein deutliches Bild der Verunsicherung in der Bevölkerung. 59 Prozent der Befragten gaben an, sich schnell eine Photovoltaik-Anlage anzuschaffen, wenn sichergestellt wäre, dass sie sich eindeutig finanziell lohnt. Bei der Entscheidung für ein Elektroauto nennen 58 Prozent der Befragten die hohen Anschaffungskosten als Hürde. Diese Unsicherheiten stehen im starken Gegensatz zu den realen wirtschaftlichen Vorteilen beider Technologien.
Realitätscheck: Kosten & Preise sind deutlich besser als viele glauben
Ein modernes Elektroauto kostet heute laut Studie von Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer nur noch rund 1600 Euro mehr als ein Verbrenner. „Die Zeit“ hat dazu die Durchschnittspreise der Top20-Verbrenner und der Top20-Elektroautos verglichen. Trotzdem hält sich hartnäckig die Vorstellung, Elektroautos seien grundsätzlich überteuert. Auch beim Thema Photovoltaik zeigen sich große Wissenslücken: Solarstrom vom eigenen Dach kostet heute über die Laufzeit gerechnet nur noch 8 bis 13 Cent pro Kilowattstunde, während Strompreise für Verbraucher aktuell bei etwa 35 Cent pro Kilowattstunde liegen.
Realitätscheck: Verkaufszahlen zeigen eine klare Richtung
Im Oktober 2025 lag der Anteil reiner Elektroautos gemäß Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei 21 Prozent aller Neuzulassungen. Für das Gesamtjahr rechnet der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mit rund 580.000 neuen Elektroautos in Deutschland. Das wären 200.000 mehr als im Vorjahr. Auch Photovoltaik bleibt trotz eines erwarteten Marktrückgangs von 27 Prozent im Segment bis 25 Kilowatt auf hohem Niveau. Die Jahre 2022 und 2023 waren Ausnahmesituationen aufgrund hoher Energiepreise. Gemessen an langfristigen Trends bleibt Photovoltaik strukturell stark.
Warum Endkunden Elektroautos kaufen: Vor allem wegen der Kosten
Laut einer Untersuchung des NIM – Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (ehemals GfK) von 2024 entscheiden sich Verbraucher vor allem aus einem Grund für ein Elektroauto: Sie wollen Geld sparen. Die klassischen Bedenken – Reichweite, Ladezeiten, Infrastruktur – sind deutlich zurückgegangen und spielen nur noch eine untergeordnete Rolle.
Elektroautos profitieren massiv von günstigem Solarstrom
Der wirtschaftliche Vorteil wird besonders deutlich beim Vergleich der Betriebskosten:
- 100 Kilometer im Elektroauto mit Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage: ab 1,60 Euro
- 100 Kilometer im Elektroauto mit dynamischem Tarif: ab 2,44 Euro
- 100 Kilometer im Verbrenner: über 12 Euro – Tendenz steigend
Bei einem Kaufpreisunterschied von rund 1.600 Euro ist ein Elektroauto nach etwa 16.000 Kilometern bereits günstiger als ein Verbrenner. Steigende CO₂-Preise werden diesen Vorteil zusätzlich verstärken.
Photovoltaik und Elektroautos verstärken sich nachweislich gegenseitig
Die IKND-Studie zeigt: 55 Prozent der Haushalte, die eine Photovoltaik-Anlage planen, wollen auch ein Elektroauto anschaffen. Das lässt den Rückschluss zu: Jede Photovoltaik-Anlage erhöht die Wahrscheinlichkeit für ein Elektroauto und jedes Elektroauto steigert das Interesse an Photovoltaik.
Der Grund ist logisch: Ein Elektroauto erhöht den Stromverbrauch, steigert damit den Eigenverbrauch und verbessert so die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage. Eine Photovoltaik-Anlage senkt wiederum die Betriebskosten des Elektroautos – und macht dieses attraktiver. Es entsteht ein positiver Kreislauf, der beide Märkte stärkt.
Hürde: Anschaffungskosten der Photovoltaik und wie man sie überwindet
Mehr als die Hälfte der Haushalte nennt laut „Handelsblatt“-Umfrage vom Mai 2025 die hohen Anfangskosten einer PV-Anlage als Haupthemmnis. Analog zur Automobilbranche werden daher Finanzierungen immer wichtiger. Viele Haushalte bevorzugen heute eine monatliche Rate statt einer hohen Einmalinvestition. Digitale Plattformen – wir bieten dafür „Densys Connect“ an – ermöglichen es lokalen Installateuren, direkt attraktive Finanzierungen anzubieten, ohne zusätzlichen Aufwand oder Banktermin für den Endkunden. Im unserem Fall enthalten Photovoltaik-Angebote einen integrierten Wirtschaftlichkeitsrechner („SolarCheck“), der zeigt:
- wie Photovoltaik die Haushaltsstromkosten senkt.
- wie ein Elektroauto den Eigenverbrauch erhöht.
- wie sich beide Technologien gemeinsam amortisieren.
Damit wird das Einsparpotenzial für den Eigenheimbesitzer auf einen Blick sichtbar.
Dynamische Tarife: die Lösung für den Winter
Im Winter sinkt der Photovoltaik-Ertrag, doch Elektroautos profitieren weiterhin von günstigen Strompreisen, wenn dynamische Tarife genutzt werden:
- Börsenstrom ab 18 Cent pro Kilowattstunde und mit freigegebenem Modul 3 (§14a EnWG) sogar ab 12,2 Cent pro Kilowattstunde
- Teils werden Preisspitzen durch monatliche Deckel (zum Beispiel 39 Cent pro Kilowattstunde) abgefangen
- Netzentgelte sinken um 110 bis 190 Euro pro Jahr (§14a EnWG Modul 1)
Technisch nötig sind ein Smart Meter und ein Heim-Energiemanagementsystem, das automatisch lädt, wenn der Strom günstig ist. Installateure, die mit unserem System „Densys Connect“ arbeiten, bieten solche smarten Lösungen direkt mit an.
Fazit: Eine große Chance für die Energiewende
Elektroautos und Photovoltaik sind keine getrennten Technologien, sondern natürliche Partner. Sie senken gemeinsam die Energiekosten, steigern die Unabhängigkeit und reduzieren den CO₂-Ausstoß. Je mehr Endverbraucher diese Zusammenhänge verstehen, desto stärker wird die Nachfrage nach beiden Technologien steigen. Diese Synergie bietet nicht nur eine ökologisch nachhaltige Lösung, sondern auch eine wirtschaftliche Perspektive, die dazu beitragen kann, die Energiewende voranzutreiben. Es ist an der Zeit, diese Chancen zu erkennen und aktiv zu nutzen, um gemeinsam in eine grünere Zukunft zu steuern.
— Der Autor Steffen Binzel ist Geschäftsführer des Photovoltaik-Großhandels Densys pv5 GmbH. Seit über fünf Jahren treibt er die digitale Prozessoptimierung im Photovoltaik-Handwerk voran. Densys pv5 ist seit 25 Jahren ein persönlicher und kompetenter Partner für Installationsbetriebe in Deutschland und unterstützt die Energiewende mit technischem Know-how und praxisnaher Beratung. Mit „Densys Connect“ hat das Unternehmen einen digitalen Projektassistenten entwickelt, der Installateuren ermöglicht, smartes Energiemanagement, Finanzierungslösungen und dynamische Stromtarife nahtlos in ihre Kundenprozesse zu integrieren und damit effizienter zu arbeiten sowie auf Augenhöhe mit großen Marktteilnehmern aufzutreten. Ergänzend dazu bietet Densys Easy Connect ein schlankes Anfrage-Tool, das die Website eines Installationsbetriebs zu einem echten Anfrage-Magneten machen kann. Interessenten können ihre Daten direkt online eingeben, und Betriebe erhalten neue, klar strukturierte Kundenanfragen, die ohne zusätzlichen Aufwand in die weitere Projektbearbeitung übergehen. —
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„Technisch nötig sind ein Smart Meter und ein Heim-Energiemanagementsystem“
Und genau hier versagen(!) deutsche Anbieter aus Gier und/oder Unfähigkeit gleich wieder reihenweise.
Beispiel SMA:
Den Home Manager mit einer Schnittstelle zu Börsenstrompreisdaten auszustatten und mit einer Handvoll Parametern dann vollständig automatisiert und sinnvoll sowohl Heimspeicher als auch EV als auch WP zu bestücken, wäre (aus meiner kleinen naiven Erfahrung) so unfassbar einfach. Das muss alles gar keine Raketentechnik sein. Keiner braucht da eine KI.
Aber was passiert? Schweigen im Walde… Ignorieren von Tatsachen und Entwicklungen. Und SO geht man eben Pleite und kann sich dann über die bösen Chinese beschweren, die ja so eine böse „Überproduktion“ haben. Ich nenne es Innovation und Exportorientierung, aber die Worte sind natürlich eine Frage der Perspektive. Bei uns = gut, bei anderen = Teufelszeug.
Also wartet man wieder auf die Chinesen, die das dann eben einfach machen und dann *Schwupps*, raus mit dem deutschen Elektroschrott „made in Steinzeitcountry“.
Aber es gibt auch funktionierende Lösungen. Bei mir läuft seit September SpotmyEnergy: Smart Meter, HEMS und dynamischer Tarif. Strom gibt es teils ab 18 Cent/kWh (und wenn §14a EnWg Modul 3 freigeschaltet ist, geht es bis zu weitere 6 Cent/kWh runter). Übrigens: Die SpotmyEnergy Smart Meter darf man als Installateur nach einer kurzen Zertifizierung selbst verbauen. D.h. man muss nie wieder auf den Netzbetreiber waren. Auf der Solar Solutions in Düsseldorf stellen wir Densys Conncet vor. Auch SpotmyEnergy wird auf unserem Stand sein und Fragen beantworten. Sei dabei!
PS: Und das hat noch nicht einmal was mit DSGVO oder anderen Regulierungshemmnissen zu tun. Man könnte es jederzeit einfach „machen“. Sogar ein Geschäftsmodell draufsetzen… achherrje, bevor ich schlechte Laune kriege…
Warum Endkunden Elektroautos kaufen: Vor allem wegen der Kosten
Laut einer Untersuchung des NIM – Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (ehemals GfK) von 2024 entscheiden sich Verbraucher vor allem aus einem Grund für ein Elektroauto: Sie wollen Geld sparen. Die klassischen Bedenken – Reichweite, Ladezeiten, Infrastruktur – sind deutlich zurückgegangen und spielen nur noch eine untergeordnete Rolle.
Aber hier haben wir auch ein Problem:
Ja es werden Kosten gespart, besser ausgedrückt überwiegend Steuern.
Wieso kann man sich nicht richtig ausdrücken, was Sache ist.
Und es ist aktuell ein Steuersparmodel für reiche Leute.
Wurde auch auf dem Grünen Parteitag letztes Wochenende angesprochen.
Darum geht es hier gar nicht! 6, setzen!
Die wesentlichen Kostentreiber sind nicht die KFZ-Steuern. Wenn jemand ein noch junges Auto kaufen will, hat er die Auswahl von allenmöglichen Antriebsarten. Bei Neuwagen ist E-Antrieb und Verbrenner preislich etwa gleichauf. Und ein gebrauchtes E-Auto mit 1 -3 Jahren ist momentan günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner. Teilweise 40 % unter Neupreis nach 1 Jahr – krasser Wertverlust…
Bei den verbrauchsgebundenen Kosten ist ein E-Auto meist günstiger als ein Verbrenner, solange nicht an teuren Schnelladern geladen wird. Nicht nur weniger Wartung, sondern günstiger im Verbrauch. Es fallen für den Staat dann weniger Einnahmen an: der mit Abgaben belastete Treibstoff wird ja weniger verkauft. Dafür zahlen die E-Auto-Fahrer Abgaben auf den getankten Strom – es sei denn, sie tanken eigenen PV-Strom.
Ab kommenden Jahr soll es wohl eine Kaufprämie geben für Gering+Normalverdiener.
Jedenfalls: bei kleinen Stückzahlen und nicht ausgelasteten Werken waren E-Autos eben teurer – und da war eine Anschubförderung wichtig.
A prospos Steuersparmodell für Reiche: bisher ist das alles auch nicht wirklich fair – bitte mal nach „Dieselprivileg“ suchen.
Insgesamt bin ich dafür, Vermögende höher zu besteuern. Das ist aber unabhängig von Kaufanreizen bzw. Steuern mit Lenkungsfunktion – die braucht man eben wegen der Lenkungswirkung.
Kenne ich eine Lösung für dieses Steuersparmodel “PV und E-Auto“ NEIN.
JA E-Autos sind die Zukunft.
ABER man muss doch zugeben, es bevorzugt statistisch einen Personenkreis mit Geld.
Aber immer dies zu leugnen und sich dann immer als arme Person darzustellen hilft nicht und stärkt die rechten Ränder.
Weil die Leute sind nicht dumm und merken diese Ungerechtigkeit!
Ja, das mit den Steuern war ein Haupttreiber, weil E-Autos im letzten Jahr auch noch um einiges teurer waren als Verbrenner. Inzwischen ist die Lücke massiv geschrumpft. Wenn die Regierung mit ihrem angekündigten E-Auto-Bonus durch käme, würden Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen davon profitieren.
Ich verstehe nicht, was eine ungenügende Besteuerung von Vermögenden mit einer Start-Förderung für eine neue Technologie zu tun hat, und warum das dann den rechten Rand stärken soll? Die Thesen des rechten Rands sind ja jetzt nicht wirklich gut, weder für die Wirtschaft, noch für die Mindestlöhner.
Wie gesagt, die Technologie ist mittlerweile so weit, dass es keine Förderung mehr braucht. Und wenn, dann für niedrige Einkommen. Und das ist ja scheinbar 2026 auf dem Weg.
Generell: viele Fördrungen des Staates sind ja ein Anreiz für Investitionen (z.B. neue Fenster etc.). Da löst das bisschen Fördergeld eine Investition aus – das Geld würde sonst vielleicht in Bitcoin oder Rüstungsaktien gehen. So hat aber der Handwerker und die Wirtschaft was davon, und Energieimporte werden geringer. Über die Umsatzsteuer fließen ja schon wieder 19 % direkt an den Staat zurück… gute Sache eigentlich.
@Steffen Binzel,
„Ja, das mit den Steuern war ein Haupttreiber,…“
bevor hier oder in anderen Medien wieder irgendwelche Fakes aufkommen:
Norwegen ist Vorreiter in der E Mobilität.
Ich habe das schon mehrere Male beschrieben.
Hier gibt es bis Jahresende 25 noch einen Verkaufsboom für BEV.
Das wird sich aber ab 1/26 abrupt ändern.
Grund findet man ⤵️
https://e24-no.translate.goog/boers-og-finans/i/JOWdz8/elbilrush-foer-momsoekning-tesla-med-ny-rekord?_x_tr_sl=no&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp&google_abuse=GOOGLE_ABUSE_EXEMPTION%3DID%3D85147252ef92557c:TM%3D1764616790:C%3Dr:IP%3D2a09:bac2:4da0:341::53:64-:S%3DpsHD3DP91UIf3LO0mgVmlJ8%3B+path%3D/%3B+domain%3Dgoogle.com%3B+expires%3DMon,+01-Dec-2025+22:19:50+GMT
und wenn dann der ganz große Batzen (Engangsavgift) noch wegfällt…
… mal sehen, wie man dann über Nowegen und BEV redet.
regnerische Grüße aus Norway
Doch @ H.D., genau dieser Einnahmerückgang des Staates, das ist der springende Punkt, außer wenn man nur an die Kfz-Steuer denkt und den Rest völlig außer Acht lässt.
Ein Liter Kraftstoff bringt über einen Euro an Steuern und Abgaben. Der durchschnittliche Verbrenner verbraucht rund 6 Liter auf 100 km und hat eine Jahresfahrleistung von etwa 12.000 km.
1€/l x 6l/100km x 12.000 km/a = 6€ x 12.000: 100 = 720 €/a
Von den rund 43 Millionen PKW’s hierzulande werden über 40 Mio. mit fossilem Kraftstoff betrieben.
720 €/a x 40 Mio. = 28.800 Mio. €
28.800.000.000.000 € !
Nach der kompletten Umstellung auf E- Mobilität fehlen im Staatshaushalt rund 28,8 Milliarden Euro.
Der Verlust an Steuereinnahmen, die der Jobverlust durch die zwangsweise erfolgenden Raffinerieschließungen bringt, ist da noch nicht einmal berücksichtigt…
Der Staat wird sich diese fehlenden 28,8 Mrd. € anderweitig zurückholen, entweder über eine streckenbezogene Maut, und falls die Vielfahrer geschont werden sollen, kommt zugleich eine drastische Anhebung der KFZ- Steuer für alle Elektroautos.
Stephan
Wenn es keine Vorteile hat, dann schaffen wir es doch einfach ab.
@STEFFEN BINZEL, GESCHÄFTSFÜHRER DER DENSYS PV5 GMBH,
«Elektroautos profitieren massiv von günstigem Solarstrom
Der wirtschaftliche Vorteil wird besonders deutlich beim Vergleich der Betriebskosten:
100 Kilometer im Elektroauto mit Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage: ab 1,60 Euro»
Steffen, die 1,60 € bekomme ich hier in Norwegen mit normalen Strompreis all incl hin.
Bei mit PV kommt man mit den den «großen PV Experten» hier in Norwegen auf 5+€ (lach)
Ich verstehe nicht die blauäugigkeit und die nicht sehr hohe denkbereitschaft der Redakteure.
Viele wie ich auch würden umsteigen auf Elektroautos, aber über das wie laden schreibg keiner. Ich habe ein Haus mit PV und parkverbot vor der Haustür und krine Möglichkeiten das Auto auf dem Grundstück abstellen und zu laden. Anträge einen extra Parkplatz einzurichten für Ladestation, bürokratie, dann tut nicht allzu viel dazu beitragen möchte eine Wärmepumpe aber die vorschriften lassen nicht zu das ich im Altbau das machen kann, so fangt dsmit mal was an. Die Leute wollen können aber oft nicht.
Elektroautos werden hauptsächlich gekauft, weil sie von anderen subventioniert werden, das Geld fließt von den armen Leuten zu den Reichen. Wie kann man das leugnen? Wie kann man leugnen, dass das E Auto mindestens 5000 € teurer ist als der vergleichbare Benziner?
Die grüne Energiewende hat zum Verlust von hundert tausenden Arbeitsplätzen und den höchsten Strompreisen in Europa geführt. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Hat das den Ausstoß von CO2 beeinflusst? In Europa schon, aber nur, weil die Industrieproduktion exportiert wurde.
@Radlcaesar:
Mit Verlaub das ist dummes Zeug: Wie kann man leugnen, dass das E Auto mindestens 5000 € teurer ist als der vergleichbare Benziner?
Eine 60 kWh Batterie kostet den Hersteller max. 5.000 €, dafür entfallen Verpennermotor, Getriebe, Abgasreinigung, Tank usw.
Es sind die Profite die aktuell deutlich höher sind, da die Verpenner-Entwicklungen größtenteils abgeschrieben sind, aber die Kosten der eAuto-Entwicklung sofort voll berücksichtigt werden – es soll halt teuer gerechnet werden.
Richtig ist aber: Förderungen, sei es für eAuto’s, Heizungssysteme nutzen nur den Konzernen und sind eine Umverteilung von unten nach oben (Grüße an die SPD !)
Aber vor dem „Buzz-wort“ der CDU/CSU CO2-Bepreisung und dem Klimageld, da wird schon Fritze Merz eingreifen, denn das wäre dann Umverteilung von Oben nach Unten !
… und Raum wird frei für weitere Gestaltungsmöglichkeiten
Jede PV-Anlage mit Eigenverbrauch erhält für den eingespeisten Überschuß eine 20jährige EEG Vergütung und damit rechnet sich (fast) jede PV Dachanlage (max. 2,4 kWp). Wer jetzt meint, „seine“ 12 Jahre sind zu lang, es sollten „nur“ 10 Jahre sein, wird schon wieder gierig.
Und wer Unterstützung bei der Berechnung benötigt, kann sich gerne an eine ehrenamtliche, kostenfreie und unabhängige BürgerSolarBeratung wenden.
Durch die Nutzung eines eAuto’s verkürzt sich die Refinanzierung idR um ein Jahr und eine WP macht eine nochmals kürzere Refinanzierung (ca. 1,5 Jahre) möglich.
Ein eAuto mit V2H Einbindung ist der Gamechanger in der persönlichen Energie- und Mobilitätswende und spielt seine Stärken gerade in der Übergangszeit aus.
Das kann jeder mit ein paar konservativen Werten selbst abschätzen, eine halluziniert „KI“ ist dabei überflüssig.
Und wer meint sog. dyn/flex Tarife seien hilfreich, der schaue sich einfach einmal die Day-Ahead Kosten und den Zusammenhang zu EE und fossiler Erzeugung in den letzten Novemberwochen an. Die fossilen Erzeuger nutzen es schamlos aus, aber bleiben unter einer kritischen Grenze, die negative Presse bringen könnte – so geht Ertragsoptimierung !
Und das Interview mit Herrn Birnbaum, eON Chef, sollte auch dem Letzten klarmachen, die fossilen Freunde spielen über Bande (RWE hält 30% an e.ON) und versuchen mit aller Macht die EE massiv auszubremsen.
Grundsätzlich finde ich die Kombination private Photovoltaikanlage , Elektroauto und Hausbatteriespeicher schon faszinierend. Man muss aber auch die langfristigen Folgen bedenken die entstehen , wenn 30 Millionen solcher elektronischen Einheiten installiert sind .
Der Lauf der Zeit ist unaufhaltsam , und alle Dinge werden älter und gehen irgendwann kaputt. Da werden dann beständig enorme Mengen an alten Kabeln und Elektroschrott anfallen , nicht zuletzt auch durch fortwährendes Ersetzen der alten Geräte durch bessere neue.
Mein Konzept einer neuen Industrie-Gesellschaft ist zwar eine Hardcore – Rücknahmepflicht aller Produkte durch den „In-Verkehr-Bringer“ zum definierten Nutzungsende , allerdings fehlt da noch die Unterbringung der Gewinnwarnung in dieses fiktive System.
Was ist eigentlich eine Industriegesellschaft?
Die Industriegesellschaft soll allen arbeitenden Menschen mit begrenzten finanziellen Mitteln ermöglichen, Waren des täglichen
Gebrauchs zu erwerben. Die Herstellung dieser Waren muss also möglichst günstig, bequem und schnell erfolgen.
Die Waren dürfen,sollen und müssen auch genutzt und abgenutzt werden.
Wenn dies so ist , dann kann man ja gleich für jedes Produkt ein definiertes Nutzungsende vorgeben. Ein Elektroauto könnte nach 12 Jahren sein Nutzungsende erreichen , und die Zulassung unwiderruflich verlieren.
Dann gibt man das Auto beim Hersteller ab , und die Rohstoffe werden extrahiert.
Dieses System hätte viele Vorteile:
+ Man kann die Haltbarkeit von Lack , Polster , Motor und allem anderen auf dieses Nutzungsende ausrichten.
+ Man kann das Auto schon so bauen , das man später genau weiß was wiederverwendbar ist .
+ Die Industriegesellschaft würde ihrem Namen gerecht.
+ Die Umwelt wäre besser vor Altstoffen geschützt
Zur Frage arm oder reich?
Wer in Deutschland ein Grundstück mit Einfamilienhaus , Garten und Garage besitzt ist nicht reich . Es ist nur aus Sicht der Menschen in Deutschland die zur Miete wohnen vielleicht gefühlt .Im Rest von Europa ist es absolut normal auch mit kleinem Einkommen Haus- und Wohnungsbesitzer zu sein, oder zu werden.Ein eigenes Haus auf eigenem Grundstück macht auch sehr,sehr viel Arbeit, und man muss auch Rücklagen bilden . Dazu kommen die Grundsteuer ,die Pflichtversicherungen ,die Niederschlagsgebühr und die üblichen Kosten für Wasser , Abwasser,Strom ,Wärme und Abfallwirtschaft.
Wer so eine nette Mietwohnung mit Balkon in der 3.Etage hat , muss sich da keinen Kopp machen. Treppenhaus wird geputzt, und alles andere wird durch die Nebenkosten bezahlt.
Alle 3 Jahre wischt man mal den Balkon durch ,und gut ist . Wenn man in den Urlaub fliegt , schließt man die Wohnungstür ab – und fertig.
Ein eigenes Haus mit Photovoltaikanlage , Wallbox, Elektroauto und Garten ist da ein ganz anderes Aufgabengebiet. Die Arbeit hört nie auf , und man muss vor allem alle Entscheidungen selbst treffen.
Sozialneid ist auf dieser Ebene des kleinen Mittelstandes völlig unangebracht und führt zu nichts .
Reich ist man meines Erachtens ab 3 Millionen Euro auf dem Tagesgeldkonto. Diese Summe ermöglicht tatsächlich einige Freiheiten , und ein angenehmes Leben in trockenen und klimatisierten mobilen und immobilen Räumen.
und Garage besitzt ist eigentlich
Wir sollten jetzt nicht die Neiddebatte beginnen.
Fakt ist doch:
Es gibt natürlich Reiche und Arme.
Und auch Arme leben in Eigenheimen, genauso wie Reiche in Mietwohnungen.
Fakt ist aber, dass ein Großteil der Menschen nicht von der Rendite des Klimaschutzes profitieren kann. Es gibt Klimaschutzgewinner und -verlierer, in allen Schichten.
Fakt ist, dass diese Leute es nicht anerkennen wollen und dann beleidigt reagieren.
Und dann immer sagen:
Wir haben es dennoch verdient weil mit jeder kWh PV soviel Co2 und Folgekosten einsparen. JA OK
Aber es leugnen: Dies auch auf dem Konto wiederspiegelt und es ein großer Teil der Leute gibt wo am Klimaschutz kein Gewinn haben sondern Kosten.
Und dann erzählen: Der Strom ist so günstig bei 2cent alles super Habeck wirkt, ja aber die Differenz zahlt doch der Steuerzahler. Die Frage ist, haben diese Leute wirklich keine Ahnung von Wirtschaft oder verarschen sie sich selbst und ihre Zuschauer, mit voller Absicht oder aus
Ideologie.
Man kann ja an den PV Youtuber sehen, wie sie sich freuen wenn Sie von einem CO2 Preis von 150 Euro und mehr erzählen und in Ihrem warmen Heimkino sitzen, andere Leute haben aber Angst und fragen sich wie es um ihren Arbeitsplatz steht und wie Sie ihre Wohnung heizen.
Und dann YT-Kanal betreiben und von Beruf im öffentlichen Dienst angestellt sein und rumjammern warum die AFD gewählt wird.
Richtig ist es doch:
Zuerst für diese Leute eine Lösung zu finden und dann denn Co2 Preis erhöhen. PUNKT
Ich würde sogar sagen, dass Leute mit finaziellem Spielraum sogar wichtig sind, um saubere Energielösungen erst in den Markt zu bringen – in Wirtschafts-Sprech heißen die dann „early adaptors“. Ganz ohne Anreizprogramme ging es aber oft nicht… Durch den Skaleneffekt wird es dann günstiger, z.B. PV-Module, Batterien, E-Autos.
Eine Balkon-PV-Anlage ist z.B. wirklich extrem günstig, und auch für Geringverdiener eine Möglichkeit, monatliche Belastungen bei der Stromrechnung zu reduzieren.
CO2-Abgabe auf Heizkosten in Mietwohnungen betreffen bei energetisch schlechten Immobilien den Vermieter: https://mieterbund.de/aktuelles/meldungen/co2-kosten-wie-bekommen-sie-ihr-geld-zurueck/
Bei der Idee der CO2-Abgabe war ursprünglich vorgesehen, die Einnahmen daraus den finanziell Schwächeren in puncto Förderung von Maßnahmen oder Rücküberweisungen zukommen zu lassen. Das ist nicht passiert – stattdessen wurde die Stromsteuer und Netzentgelte für alle gesenkt, und damit auch für die finanziell gut ausgestattete Mittelschicht. OK, das war zumindest bürokratierarm.
Die Umverteilungsfrage ist ja ein generelles Thema, was man nciht allein mit einer Energieabgabe lösen kann.
Und das ist der beste Beweis, dass es eine Förderung für wohlhabende ist, die ein Haus haben mit einer schönen Solaranlage. Der wohnungs Bewohner und Laternen Parker dafür die Kilowattstunde dann auch gerne mal 0,80 € oder 0,90 € bezahlen. Und das ist der Grund warum Menschen keine Elektroautos kaufen. Weil die meisten Menschen eben nun mal in Wohnung wohnen und nicht in einem Eigenheim mit Solaranlage. Und dann rechnet sich das halt vorne und hinten nicht. Und dann gibt es noch Ladestationen, wo du erst mal gar nicht weiß, was du bezahlst. Und hinterher auf der Rechnung staunst dann glaub mal nicht, dass das an der blöden Ladestation angezeigt wird. Ich weiß gar nicht wie viel Apps ich inzwischen auf dem Handy habe, damit ich überall die Preise sehen kann und einen vernünftigen Preis raussuchen kann zum Laden. Das sollte man mal bei Benzin oder Diesel machen, dass der Liter zu Hause sage ich mal 1,40 € kostet und wenn du woanders tanken gehst, kostet er 14 Euro. Da wär das Geschrei aber groß!