Interview: Im Zuge der Beratungen über das EU-Stromabkommen hat der Schweizer Bundesrat eine Abschaffung der Minimalvergütung nach einer Übergangsfrist von drei Jahren vorgeschlagen. Dies schafft zusätzlich Unsicherheit auf dem heimischen Photovoltaik-Markt und ist aus Sicht von Swissolar nicht notwendig, sagt David Stickelberger, Leiter Markt und Politik. Der Verband wird sich für die Weiterführung stark machen, wobei eine alternative Finanzierung zu beraten sein wird.
In einem Positionspapier legen die Verbände dar, warum sie den aktuellen Entwurf zum Cybersicherheitsgesetz ablehnen. Sie fürchten massive Bürokratie und Verzögerungen beim Netzausbau.
Das vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigte Energiewende-Monitoring verzögert sich. Der Bundesverband Erneuerbare Energie fürchtet, dass unmittelbare politische Konsequenzen abgeleitet werden und fordert mehr Zeit für die Bewertung.
Das bislang weltweit einzigartige Projekt startet in Partnerschaft mit Recharge in Schweden. Es umfasst 66 Standorte und über 500 Schnellladepunkte, die künftig Flexibilitätsdienstleistungen für das Stromnetz übernehmen.
Der massive Ausbau der Photovoltaik ist Voraussetzung für das Erreichen der deutschen Klimaziele und schon längst nicht mehr rein ideologisch, sondern marktwirtschaftlich getrieben. Doch in der praktischen Umsetzung häufen sich Zielkonflikte. Besonders bei großen Freiflächenanlagen treffen ambitionierte Leistungskonzepte auf knappe Netzanschlusskapazitäten, volatile Strompreise und ein zunehmend komplexes Fördersystem. Die zentrale Frage lautet: Wie lässt sich […]
Mit der Verabschiedung des Gesetzes würden Hemmnisse aus dem Weg geräumt, die aktuell noch Investitionen der Immobilienfondsbranche in Photovoltaik-Dachanlagen behindert. Vielmehr würden sich damit sogar neue Geschäftsmodelle ergeben.
Eine finanzielle Beteiligung von Kommunen und Menschen vor Ort, bei denen Solar- oder Windparks entstehen, werden teilweise durch das EEG geregelt oder auch durch einige Bundesländer explizit vorgeschrieben. Eine Studie hat nun Beteiligungsformate ausgewertet. Das Ergebnis: Es sind eher die Genehmigungsverfahren und der fehlende Netzausbau, die die Energiewende bremsen.
Das Photovoltaik-Kraftwerk entsteht auf landwirtschaftlich rekultivierten Flächen des Tagebaus Jänschwalde. Der Solarpark soll nächstes Jahr noch erweitert werden. Daneben entsteht ein 105-Megawatt-Windpark und beide Anlagen sollen noch in diesem Jahr an das Leag-eigene Umspannwerk Heinersbrück angeschlossen werden.
In Balzhausen testet LEW Verteilnetz einen innovativen Ansatz, der eine deutliche Überbauung der Netzanschlusskapazität ermöglicht. Bereits zu Jahresbeginn soll der Batteriespeicher mit 40 Megawatt Leistung in Betrieb gehen, der Teil dieses Projekts ist.
Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert dringend eine Vereinfachung, Vereinheitlichung und verstärkte Digitalisierung für Netzanschlüsse von Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Batteriespeichern. Bei einer Befragung bemängeln viele Projektierer vor allem die schlechte Kommunikation vieler Netzbetreiber.