Goldbeck Solar und die Elysium Solar Schönefeld GmbH haben den ersten Spatenschicht für ihre Agri-Photovoltaik-Anlage nahe des Berliner Flughafens Schönefeld gesetzt. Bei dem 48-Megawatt-Solarpark handelt es sich nach Angaben der Unternehmen um die landesweit größte Anlage, die Stromerzeugung mit Ackerbau verbindet. Das Projekt soll im August 2026 abgeschlossen sein. Die Partner erwarten einen Stromertrag von jährlich 59 Gigawattstunden.
Goldbeck Solar und Elysium installieren dort bifaziale Module auf Trackern, die sich dem Sonnenstand anpassen. Die Breite der Modulreihen lasse die landwirtschaftliche Nutzung uneingeschränkt zu. Eigentümer des Solarparks ist der Investmentfonds Klimavest, ein Sachwertefonds der Commerzbank-Tochter Commerz Real.
Das Gelände am Flughafen Schönefeld bringt den beiden Unternehmen zufolge bei Planung und Installation einige Herausforderungen mit sich. So müssen dabei vorhandene Gas- und Wasserleitungen sowie Stromtrassen berücksichtigt werden. Zudem mussten Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg geräumt werden, bevor die Bauarbeiten beginnen konnten.
„Mit dem Solarpark Schönefeld setzen wir erneut ein Zeichen dafür, dass innovative Technologien, nachhaltige Energiegewinnung und landwirtschaftliche Nutzung Hand in Hand gehen können“, sagt Tobias Schüßler, COO von Goldbeck Solar. „Durch die flexible Agri-PV Tracker-Technologie gelingt es uns, optimierte Energieerträge zu erzielen, ohne die landwirtschaftliche Nutzung erheblich einzuschränken.
„Mit dem Agri-PV-Leuchtturmprojekt in Schönefeld zeigt Elysium mit seinen Partnern, wie der Markthochlauf von großflächiger Agri-PV in Deutschland gelingen kann“, so Richard Härtel, COO von Elysium Solar GmbH. „Unsere ganzheitliche Projektentwicklung aus Solarenergie, biologischer Landwirtschaft mit Begleitforschung sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Biodiversität und regionaler Teilhabe auf derselben Fläche setzt dabei neue Maßstäbe für Akzeptanz bei der Energie- und Agrarwende.“
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