Direktvermarkter für Solarstrom in der Übersicht

In unserer März-Ausgabe haben wir darüber berichtet, wann sich für wen der Umstieg in die Direktvermarktung rentiert (siehe Artikel „Wann sich Umsteigen lohnt“ ab Seite 72). Für Betreiber, die sich für den Stromverkauf über einen Direktvermarkter entscheiden, gilt nicht mehr die Einspeisevergütung, sondern die sogenannte Erlösobergrenze. Diese ist 0,4 Cent pro Kilowattstunde höher. Direktvermarkter behalten davon in der Regel einen kleinen Teil ein, so dass der Einnahmegewinn für Betreiber typischerweise zwischen 0,25 und 0,32 Cent pro Kilowattstunde liegt.

Für die aktuelle Ausgabe von pv magazine Deutschland haben wir eine Übersicht der Direktvermarkter recherchiert. Diese ist nun auch auf unserer Webseite veröffentlicht. Vollständig ist die Übersicht nicht, wir werden sie aber sukzessive online erweitern. Zur Übersicht gelangen sie über folgenden Link:http://www.pv-magazine.de/marktuebersichten/direktvermarkter/ Die Leistung, die ein Unternehmen in der Direktvermarktung anbietet, die gehandelte Energiemenge und das Gründungsdatum sagen nicht direkt etwas darüber aus, wie gut ein Dienstleister für einen Betreiber geeignet ist. Newcomer können, wie auch sonst im Wirtschaftsleben, ebenfalls attraktive Angebote machen. Wir haben auch die vermarkteten Energieformen abgefragt. Alle hier gelisteten Vermarkter nehmen auch Solarstromanlagen auf. Die meisten geben an, auch Verträge für Anlagen mit Eigenverbrauch zu machen. Der Eigenverbrauch kann eine Herausforderung sein, da er unter Umständen nicht so einfach prognostizierbar ist, Direktvermarkter aber Prognosen für ihren Bilanzkreis abgeben müssen und Abweichungen davon Geld kosten. Einige Direktvermarkter geben an, dass das im Detail zu besprechen sei.

Weitere Informationen zu den Direktvermarktern finden Sie imbegleitenden Heft-Artikel zur Übersicht in der aktuellen Ausgabe. (Michael Fuhs, Markus Zerer, Mirco Sieg)