B-Klasse Electric Drive von Daimler

Bei der B-Klasse Electric Drive haben Daimler und Tesla zusammengearbeitet. Folgeprojekte sind nicht geplant.
Foto: Daimler

Daimler beendet Kooperation mit Tesla

07. März 2016 | Märkte und Trends, Topnews

Künftig will der deutsche Autobauer nach einem Medienbericht seine Elektrofahrzeuge selbst weiterentwickeln. Spätestens 2018 sollen neue Elektromodelle auf den Markt kommen, die bis einer Batterieladung 500 Kilometer weit kommen. Die Batterien dafür will Daimler dann in seinem erweiterten Werk in Kamenz produzieren.

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Daimler will nicht mehr gemeinsam mit Tesla an der Entwicklung seiner Elektrofahrzeuge arbeiten. „Wir haben mit der B-Klasse Electric Drive ein hervorragendes Projekt mit Tesla und arbeiten sehr gut mit den Kollegen zusammen. Folgeprojekte sind aber derzeit nicht geplant, weil wir uns in Zukunft hervorragend selbst versorgen können", zitiert die „Automobilwoche“ den Entwicklungschef für Elektrofahrzeuge bei Mercedes, Harald Kröger. Er habe damit erstmals offiziell den Ausstieg des Stuttgarter Autokonzerns bei dem US-Hersteller bestätigt.

Erst in der vergangenen Woche hatte Daimler-Chef Dieter Zetsche angekündigt, 500 Millionen Euro in den Ausbau der Batteriefertigung am sächsischen Standort in Kamenz investieren zu wollen. Die Produktions- und Lagerfläche solle in den kommenden Monaten am Standort verdreifacht werden. Die Produktion in dem neuen Werk werde voraussichtlich im Sommer kommenden Jahres starten, so der Autokonzern. Spätestens 2018 wolle Daimler nun auch neue Elektromodelle auf den Markt bringen. Sie sollen deutlich mehr Reichweite haben und mit einer Batterieladung bis zu 500 Kilometer weit fahren können, wie es im Bericht des Magazins weiter heißt. Dann solle auch eine neue Generation der B-Klasse mit eigener Technologie auf den Markt kommen.

Neun Prozent der Anteile an Tesla habe Daimler 2009 erworben. Bereits 2014 habe er alle Aktien an dem US-Unternehmen für den damaligen Wert von 600 Millionen Euro verkauft, heißt es in dem Bericht. Mittlerweile machen sich Daimler und Tesla auch Konkurrenz bei Photovoltaik-Heimspeichern. Bei Hersteller haben jüngst ihre Modelle auf dem Markt gebracht. (Sandra Enkhardt)

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