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JC W aus Alling

Freitag, 09.12.2016 11:35

zu Herrn Drese: Die PV hat durchaus wettbewerbsfähige Anwendungen. Am besten korrelieren Erzeugungs- und Verbrauchsprofil bei Kühlleistungen (Klimatisierung, Kühllager etc., ggf. mit Kühlspeichern) [...]

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 08.12.2016 19:06

Die beiden Unternehmen zählen ja nicht gerade zur "Premier League" in China. Und angesichts der absurden Höhe vom MIP kann das eigentlich nur noch Absicht sein sich das rauswerfen zu lassen. Oder anders [...]

micha drese aus bremen

Donnerstag, 08.12.2016 16:07

Mich wunderen solche Aussagen von vermeintlichen Branchenkennern. Haben die noch nichts gelernt aus der Vergangenheit? Wenn ich allerdings lese:"da die Photovoltaik in immer mehr Ländern wettbewerbsfähig [...]

micha drese aus bremen

Freitag, 02.12.2016 17:01

Man ist der Redaktion immer dankbar für solche Berichte. Danke, Herr Fuhs! . Für wie dumm hält man wiedermal den Verbraucher bei E3DC? Erst die "eigene Förderung", nun dieses Ding: Stromkosten auf [...]

JC W aus Alling

Freitag, 02.12.2016 16:24

3600 kWh abgeben, dafür zu anderer Zeit 1600 kWh beziehen und damit gerade 0 auf 0 herauskommen: Kein wirklich gutes Geschäft und keine Werbung für die PV. Im Klartext heißt dies nämlich: Der abgegebene [...]

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JC W aus Alling

Freitag, 09.12.2016 11:35

zu Herrn Drese: Die PV hat durchaus wettbewerbsfähige Anwendungen. Am besten korrelieren Erzeugungs- und Verbrauchsprofil bei Kühlleistungen (Klimatisierung, Kühllager etc., ggf. mit Kühlspeichern) in südlichen Ländern. In den Tropen und Subtropen ist durch das gleichmäßige, insbesondere wenig jahreszeitenabhängige Sonnenangebot eine nahezu 100%ige 24h-Versorgung mit PV-Strom mit täglicher (Batterie-)Speicherung und wenig Backup bereits heute wirtschaftlich. In den höheren Breiten wird es durch die divergierenden Profile in Sommer (hohes PV-Stromangebot) und Winter (hoher Strombedarf) ohne saisonale Speicherung (Batterien sind dafür ungeeignet) schwieriger. Ohne diese saisonale Speicherung kann die PV hier nur einen geringeren Beitrag leisten, da nahezu die gesamte installierte Kapazität ein Backup benötigt. Um allerdings auf eine nahezu 100%-ige Versorgung mit Erneuerbaren zu kommen, wird man auch in den höheren Breiten auf einen geeigneten Mix aller möglichen Techniken und damit auch auf die PV nicht verzichten können.
Die wirtschaftlichen Verwerfungen mit extremen Schweinezyklen sind Folge eines stark wachsenden Marktes mit stark sinkenden Preisen und gelegentlichen Überförderungen, die dann überstürzt zurückgefahren werden, wie zuletzt im ersten Halbjahr 2016 in China. Da kommt es natürlich vor, dass der eine oder andere aufs falsche Pferd gesetzt hat. Im Übrigen haben viele Produzenten, Zulieferer, Händler, Installateure und Betreiber im Wortsinn GUTES Geld verdient. Würden die fossilen Energieträger auch mit ihren externen Kosten durch Klimawandel und Umweltzerstörung (Kanadische Ölsände, Braunkohleabbau, Fracking, Abgase, ..) belastet, wäre es auch sichtbarer, dass Erneuerbare und damit auch PV für die gesamte menschliche Gesellschaft einen Gewinn darstellen.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 08.12.2016 19:06

Die beiden Unternehmen zählen ja nicht gerade zur "Premier League" in China. Und angesichts der absurden Höhe vom MIP kann das eigentlich nur noch Absicht sein sich das rauswerfen zu lassen. Oder anders gesagt: Wer da noch immer drin ist- der ist eh selbst schuld. Der MIP ist tod und der Zoll auf CN Zellen absurd (da er die EU Modul- Hersteller behindert) und der Zoll auf Module u.a. angesichts der globalen Kapazitäten außerhalb China auch vollkommen unsinnig. Aber der MIP mit 56 Cent/Wp ist nur noch ein schlechter Witz angesichts der Preise von EU und den guten deutschen Herstellern die ja alle auch viele Komponenten aus China einsetzen (was auch richtig ist bei einem globalen Produkt). Ob der EU das rafft? Solarworld- Mitarbeiter verbreiten aus Twitter jedenfalls nun schon Tweets der Stahllobby in denen diese gegen den EU- CO2 Zertifikatehandel wettern ... und Konzernsprecher Milan Nitschke kämpft Seite an Seite mit der Metalllobby. Merke: Diese hasst das EEG und gibt viel Geld aus um das EEG kaputt zu machen. Spannend, oder?

micha drese aus bremen

Donnerstag, 08.12.2016 16:07

Mich wunderen solche Aussagen von vermeintlichen Branchenkennern. Haben die noch nichts gelernt aus der Vergangenheit? Wenn ich allerdings lese:"da die Photovoltaik in immer mehr Ländern wettbewerbsfähig wird." wundert mich nichts mehr. Dieses verklärte, fast schon quasi-religiöse Gedankengut führt dann zu solchen Unternehmensentwicklungen. PV kann nie wettbewerbsfähig sein, weil sie nur über geringste Betriebsstunden verfügt. Konkurrenzfähig also womit? Leider haben die meisten PV-Hersteller versucht, mit höheren Fertigungskapazitäten günstiger zu produzieren; was allerdings, und das scheinen sie nicht zu wissen, mehr Ware abverkauft werden muß und dies naturgemäß den Preis drückt. Mit PV ist auf Dauer kein Geld zu machen: siehe Solarworld u.v.a. Komisch allerdings ist, bei dem boom in den USA, mit Importmindestpreisen und Strafzöllen etc. auch kein Überleben geht. Fallen die Mindestpreise, fallen die Unternehmen. Das ist die normative Kraft des Faktischen. Bei den Ausschreibungspreisen siehe Artikel oben fragt man sich, was die Monteure dort noch verdienen sollen, wenn sie verdienen.

micha drese aus bremen

Freitag, 02.12.2016 17:01

Man ist der Redaktion immer dankbar für solche Berichte. Danke, Herr Fuhs!
.
Für wie dumm hält man wiedermal den Verbraucher bei E3DC? Erst die "eigene Förderung", nun dieses Ding: Stromkosten auf Null. Zu einer seriösen Betriebswirtschaft gehören m. E. auch die Investitionskosten sowie Wartung, Reparatur, Batterietauschkosten, Degression der PV-Anlage etc., mal ganz abgesehen davon, dass ich einen Internetzugang mit mtl. Kosten von 30€ brauche, sind im Jahr auch 360€. In 20 7.200€. Aber den hat natürlich jeder.
Die Investition für die 6,8KW PV-Anlage beläuft sich auf ca. 8.400 bis 9.800€ plus Ust. Der Speicher aus dem Hause in Osnabrück ist auch eher nicht umsonst und kostet wohl doch min. 7.000 plus Ust. inkl. Montage, wenn nicht 9.000. Wir sprechen also von 20.000€, die anfallen, mit notwendigerweise Folgekosten.
Im übrigen sind die Angaben hier über Üb.-Einspeisung und Rest-Bezugstromkosten, die sich bilanziell ausgleichen sollen, nicht übereinstimmend mit denen, die E3DC auch heute in einer Pressemitteilung in diesem Magazin "20 Jahre keine Energiekosten" herausgibt, wo es heißt:

"Da die Einnahmen aus der Überschusseinspeisung einer PV-Anlage (deren Ertrag im allgemeinen 30% über dem Stromverbrauch liegt) mindestens doppelt so hoch sind wie der Strompreis im Restzukauf, ist eine 100% betriebskosten- und CO2-freie Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe auf 20 Jahre im EEG-Betrieb unbürokratisch und ohne zusätzliche Zählerkosten möglich." Also was denn nun?

Die Stromkosten auf Null - für nur ca. 20.000€! Gehts noch?

JC W aus Alling

Freitag, 02.12.2016 16:24

3600 kWh abgeben, dafür zu anderer Zeit 1600 kWh beziehen und damit gerade 0 auf 0 herauskommen: Kein wirklich gutes Geschäft und keine Werbung für die PV. Im Klartext heißt dies nämlich: Der abgegebene PV-Strom ist trotz Einspeisevergütung weniger als die Hälfte wert wie der bezogene Netzstrom. Es zeigt aber auch den Spielraum, den man hätte, wenn man den PV-Strom physikalisch Langzeit-speichern und bei Bedarf rückgewinnen will: Ein Wirkungsgrad von 50% wäre da wirtschaftlich völlig akzeptabel.

Uwe Dyroff aus Eidsberg

Freitag, 02.12.2016 06:55

,, Mit Monatsbeginn hätten Nissan und Eaton zudem begonnen, ihre Energie-Heimspeicher „xStorage Home“ ... in Norwegen zu verkaufen ´´

das würde mich mal interessieren,WO?
War vergangene Woche hier in Sysla Grønn ein Artikel, da war die Rede von ab Q 1/ 2017.

http://syslagronn.no/2016/11/24/syslagronn/fornybarenergi/na-kommer-bilbatterier-inn-i-nors[..] freundlichen Grüßen Uwe Dyroff

micha drese aus bremen

Donnerstag, 01.12.2016 16:08

Vielleicht liegt dies an der Befragung klimapolitischer Akteure in den wichtigsten Ländern durch die Adenauer Stiftung. Da kommt das Vorbild Deutschland nicht gut weg, was die Signalwirkung auf andere Länder angeht: Dem EEG werde man eher nicht nacheifern etcetc, so die Kernaussage. (Braucht man ja auch nicht, denn dank des EEG in D sind die Preise soweit im Keller....)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/deutsche-energiewende-koennte-chin[..]

JC W aus Alling

Donnerstag, 01.12.2016 09:07

Es ist ganz offensichtlich: Entscheidend für den zunehmenden Einsatz von PV werden nicht mehr die Erzeugungskosten für PV-Strom sein, sondern die Kosten für die Anpassung des Verbrauchs- an das Erzeugungsprofil und umgekehrt. Wenn es gelingt, die Nacht, Schlechtwetterperioden und in den höheren Breiten den Winter preisgünstig zu überbrücken bzw. dafür vorzusorgen, dann ist ein beliebig hoher Anteil PV-Strom im Netz unterzubringen.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Mittwoch, 30.11.2016 18:27

Die EU hat aus dem bitteren Schlägen des Jahres 2016 nichts gelernt- weder Brexit noch radikale Parteien in etlichen Ländern konnten verhindern das eine weiterer Versuch einer Machtergreifung der Kommission vorliegt. Das ganze Winterpaket ist unausgereift und total übergriffig. Wie kann man einer Technik der man den Vorragn geben will denn den Vorrang absprechen? Irgendwie muss man doch umbauen. Offenkundig ein Lobbyerfolg der EE- Feinde, wie beim BDEW und Co nett verpackt als Vorschlag für mehr EE. Aber in Wahrheit ein weiterer massiver Versuch ohne jeden Hinweis wie es denn besser und mit Tempo vorangehen soll die Sache abzuwürgen.
Wenn sie das ernsthaft weiterverfolgen ist auch meine pos. Stimmung gegenüber der EU aufgebraucht- das ich irgendwann anfangen würde Nigel Farrage zu verstehen- oh mein Gott. Oh mann, ich kapiere das wirklich nicht. Man sieht hier als Energie Insider einmal mehr wie weit weg die Kommission von den Ländern und erst recht den Menschen ist. Und wie brutal der Einfluss der alten Welt in Brüssel noch immer ist- allem Fortschritt in vielen EU Ländern zum Trotz. Schon bitter, sogar sehr bitter.

micha drese aus bremen

Mittwoch, 30.11.2016 15:59

Nach dem Abgasskandal nun die grüne Tünche aller. Im Hinblick vor dem Bedarf der E.-Mobilität, der sich jetzt alle verschreiben wollen, mitsamt dem Ladebedarf von Millionen von zu ladenden Akku mit 20 bis 60KWh und mit bis zu 350KW Ladestrom, muß man wohl erwarten, daß hier so viel Euphemismus aufkommt wie schon woanders gehabt. Dieser Ladestrom sollte dann auch aus Wind und Sonne bzw. aus Energieumwandlung kommen, sonst kann man die Kohle eh nicht abschalten bzw. Vom Netz Nehmen - und die CO2-Bilanz der achso sauberen E-Autos ist im Eimer. Vom Lithiumbeadarf gar nicht zu reden.
Aber D wird schon mal quasi über Nacht Weltmarktführer. Zumindest die in Wolfsburg. Das ist doch schon mal ein Anfang - für: vom Saulus zum Paulus. Toll-Collect läßt irgendwie grüßen. In vorauseilendem Gehorsam wären auch gute Beziehungen zu Südamerika: Bilivien, Peru, Chile etc. gut, wo die größten Lithiumvorkommen sind.

Einen grauen Gruß

micha drese aus bremen

Mittwoch, 30.11.2016 15:39

Das Verursacherprinzip muß her, ebenso wie in der Automobilbranche mit den 2,5t SUV. Mit diesen Verkehrsministern und VdA-Präsidenten allerdings werden eher CO2-Emission ins Verhältnis zum Gesamtgewicht gesetzt und schon sieht die Welt besser aus. Mehr Emissionen = mehr Steuern bzw. Abgaben bzw. höhere Zertifikatpreise.
Jedoch muß dann auch irgendwann mal die Frage beantwortet werden in einem Machbarkeitsplan, aber nicht Zubauplan, inwieweit die Leistung der Kohlekw. ersetzt werden kann und soll, wenn diese nicht mehr laufen, weil sie sich nicht mehr lohnen. Auch nach Abschaltung der AKW. Diese Frage bleibt immer unbeantwortet im Raum. Solange nicht gleichzeitig die Letztverbraucherabgabe/ EEG-Umlage für Energieumwandlungskraftwerke wie Pumpspeicher und power-to-gas/heat etc. geklärt bzw. abgeschafft wird, werden die mit diesen Lasten nie konkurrenzfähig, wenn sie das überhaupt sein können. Denn die Kohle räuchert nun mal leider 8760 Stunden im Jahr. Im Moment und bis 2030 min. geht das doch gar nicht ohne diese. Man schaue doch nur auf das Agorameter.Heute. Das ist das einzig einleuchtende Regulativ und spricht deutlich die Fakten aus. An Energieumwandlungsformen soll laut Kopernikus Projekt bis 2025 geforscht werden, um dann zu entscheiden, was wie geht. Also gemach, gemach bevor man hier vom "vom Netz nehmen" faselt. Die Schweizer haben gerade entschieden in einer Volksbefragung, dass sie den abrupten Ausstieg aus der Atomkraft nicht wollen. Sie wollen ihn in den nächsten 20 Jahren, aber nicht a la Deutschland über Nacht, und nicht von oben herab. Und ohne Konzept.
Im Hinblick vor dem Bedarf der E.-Mobilität, der sich jetzt alle verschreiben wollen, mitsamt dem Ladebedarf von Millionen von zu ladenden Akku mit 20 bis 60KWh und mit bis zu 350KW Ladestrom (ca.3 x 50A bei Jaguar oder Tesla?) muß und darf man skeptisch sein, dass hier nicht so viel Euphemismus aufkommt wie schon woanders gehabt. Dieser Ladestrom sollte dann auch aus Wind und Sonne bzw. aus Energieumwandlung kommen, sonst kann man die Kohle eh nicht abschalten bzw. Vom Netz Nehmen - und die CO2-Bilanz der achso sauberen E-Autos ist im Eimer.
Aber D wird schon mal quasi über Nacht Weltmarktführer. Zumindest die in Wolfsburg. Das ist doch schon mal ein Anfang - für: vom Saulus zum Paulus.

Einen grauen Gruß

Ralf Mayer aus Dinkelsbühl

Mittwoch, 30.11.2016 12:33

Bitte nicht die Argmente der Gegner leichtfertig übernehmen, denn: Wir brauchen viel mehr Solarstrom für die Energiewende, als wir derzeit haben, und für das Energiesystem macht es kaum einen Unterschied, ob der fluktuierende Strom im Eigenverbrauch oder in das Netz eingespeist einen Teil der Last trägt. Dass es möglich ist, durch Kombination verschiedener regenerativer Energieträger und Ausgleich über größere Regionen mit den Fluktuationen umzugehen, haben schon viele Studien gezeigt. Manche Wissenschaftler plädieren aber für Batteriespeicher in den Haushalten und damit höheren Eigenverbrauch, da es nur so möglich ist, genug Speicherkapazität für zum Beispiel bundesweit 400 Gigawatt Photovoltaikleistung schnell und kostengünstig zu installieren. Ansonsten dient der Eigenverbauch der Netzentlastung vor Ort. Die Solarbranche sollte aber nicht die Argumente ihrer Gegner übernehmen, dass die Verteilnetze schon heute überlastet seien. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Verteilnetze relativ leicht fit gemacht werden konnten für deutlich höhere angeschlossene PV-Leistungen als ursprünglich gedacht. In vielen Netzen dürfte noch viel Luft sein. Am Ende brauchen wir die Anschlussleistung außerdem sowieso, um genug Photovoltaikanlagen anschließen zu können, um die Stromversorgung nicht nur für Haushalte, sondern auch für die Industrie regenerativ zu gewährleisten. Der wirtschaftliche Mehrwert durch Eigenverbrauch ist für den Betreiber natürlich da. Aber um daraus Rückschlüsse zu ziehen für die Wirtschaftlichkeit verschieden großer PV-Anlagenm muss man alles zusammen betrachten. Und da dürfte es viele Dächer geben, auf denen sich Photovoltaik selbst ohne Eigenverbrauch rechnet.

Stephan H. aus Süden

Dienstag, 29.11.2016 17:11

Schon interessant, wie die lineare Steigerung bei "Beschaffung, Vertrieb" 2009 endet und in ein langsames Absinken umschwenkt, während die Linie von da ab quasi direkt von "Steuern, Abgaben und Umlagen" fortgeführt wird...
Könnte es sein, dass die Preissteigerung, die die alteingesessenen Erzeuger seit der Liberalisierung am Anfang des Jahrtausends vorgesehen hatten, genau wie geplant eingetreten ist, dass die Mehreinnahmen aber nun in der "falschen" (EEG-Einspeiser-)Tasche landen, und der Branchenverband deswegen jammert?

Alfred Körblein aus Nürnberg

Samstag, 26.11.2016 11:04

Im Ihrem Beitrag zu PV-Balkonanlagen schlagen sie vor, deren Leistung auf 800 Wp zu begrenzen. Außerdem müsse verhindert werden, dass Strom ins Netz eingespeist wird; dies sei in Deutschland nicht zulässig. Alte Zähler ohne Rücklaufsperre, sogenannte Ferrari-Zähler, müssten gegen solche mit Rücklaufsperre getauscht werden.
Wie sieht es dann aber mit der Wirtschaftlichkeit von Balkonanlagen aus?
Die Module sind ja meist senkrecht montiert und liefern deshalb pro Jahr deutlich weniger Strom als auf dem Dach, vielleicht nur 550 kWh/kWp. Hat man nun 800 Wp an der Balkonbrüstung montiert, so würde man mit nur etwa 440 kWh pro Jahr rechnen können.
Allerdings kann davon ja nur ein kleiner Teil genutzt werden, der größere Teil geht verloren, wenn Überschüsse nicht ins Netz eingespeist werden dürfen. Tagsüber ist der Mann in der Arbeit, die Kinder in der Schule, auch die Frauen gehen oft einer (Teilzeit-)Tätigkeit nach. Wenn niemand zuhause ist, wird auch nur wenig Strom verbraucht, und der Kühlschrank läuft nicht kontinuierlich. Von den 440 kWh können wahrscheinlich weniger als die Hälfte genutzt werden. Bei 200 kWh pro Jahr und einem Strompreis von 30 ct/kWh beträgt die jährliche Stromkosteneinsparung c. 60 €. Dem stehen Investitionskosten der Anlage incl. Montage von vielleicht 1500 € gegenüber. Dann beträgt die Amortisationszeit - linear gerechnet - 27 Jahre.
Erlaubt man für so kleine Anlagen die Netzeinspeisung, dann reduziert sich die Amortistionszeit auf überschaubare 12 Jahre. Außerdem gehen 240 kWh sauberer PV-Strom nicht verloren. EEG Vergütung muss dafür auch nicht bezahlt werden. 240 kWh pro Jahr sind etwa so viel, wie beim Ersatz eines alten Kühlschranks beim Stromverbrauch eingespart wird. Aber wer käme auf die Idee, deshalb Energiesparkühlschränke zu verbieten?

Ruud Hauser aus Hagen

Freitag, 25.11.2016 22:46

"Daniel Brandl zieht daraus den Schluss, dass man die Komplexität eben reduzieren müsse. Das sei möglich und er verkauft eben anders. Er rechnet vor, dass Photovoltaikanlagen wirtschaftlich sind, rein mit Einspeisung. Bei vielen Dächern gerade auf Gewerbebetrieben sei das der Fall. Die Kapitalrücklaufzeiten lägen unter zehn Jahren."

Herr Brandl, den Satz verstehe ich nicht.
Sie behaupten PV sei "wirtschaftlich", aber den Zappelstrom bekommen sie doch nur per Einspeisevergütung los? Oder haben sie ein anderes Beispiel, wo jemand freiwillig für Zappelstrom bezahlt auf dieser Welt, ohne dass man ihn dazu zwingen muss?
Wäre der PV - Zappelstrom wirtschaftlich zu vermarkten, bräuchte es diese Diskussion doch gar nicht, oder sehen sie dies anders?

Oder meinen sie mit "wirtschaftlich", dass die alleinerziehende Supermarktkassiererin aus dem Miets-Wohnblock dem reichen Gewerbetreibenden mit ihrer völlig absurden Stromrechnung einen netten Nebenverdienst verschafft?

Ist es das was sie meinen?

micha drese aus bremen

Freitag, 25.11.2016 09:40

Herr Brandl, diese Metapher war doch vor Tagen erst von einem Vertriebschef eines Speicherherstellers zu hören. Allerdings steht der logischerweise für Eigenverbrauch. Einigkeit also scheint es hier nicht zu geben in der Art der Ansprache und Akquisition. Eines aber sollte doch klar sein: Jede KWh, die am Ort erzeugt und verbraucht wird, ist eine gute und entlastet die Netze. Ob das langfristig gut für die EEG-Umlage und deren Verteilung bzw. für die Verbraucher ohne PV ist, muß man wohl vom Gestezgeber nötigenfalls nachsteuern (Entsolidarisierung).
Reines Einspeisen ist auch Unsinn und "war schon lange gestern", insbesondere bei großen Anlagen, gerade das führt doch zu Netzinstabilität und muß korrigiert werden, nicht nur bei PV. Möglichst klein ist auch nicht die Devise, sondern möglichst passend auf den Verbrauch abgestimmt für einen hohen Eigenverbrauch. Und das geht doch bei Gewerbeanlagen sehr gut. Das haben wir auch schon 2010 gemacht. Wenn man allerdings nur PV verkaufen will, dann muß halt möglichst viel aufs Dach, - was dann Sinn macht, wenn erst power-to-gas etc. anwend- und handhabbar und Standard ist.

Zu Ihrem Slogan auf ihrer website/Produkte: "...weniger Marketing, mehr Erfahrung und Überzeugung."

Nun, das Marketing macht ja Ihr Modullieferant Solarworld für Sie, der allerdings im Gegensatz zu Ihnen ganz klar auf den Eigenverbrauch setzt. Zumindest wirbt er dafür auf seiner website: "Eigenstrom für alle, die sich mehr leisten wollen." Oder: "Wer eigenen Strom macht, will sich einfach mehr leisten." Oder: "Eigenen Strom produzieren, Kosten sparen." Und dazu allerlei Sparmodelle.

Und die Ausführungen über den Eigenverbrauch, "gegen den er ja prinzipiell nichts hätte", sind vollkommen sinnwidrig. Eigenverbrauch ist ja nun immer möglich ("wenn dieser möglich, umso besser") und daher, wie er selber bestätigt, auch rentabler. Demzufolge muß a priori der Eigenverbrauch angeführt werden und dann die Überschuss-Einspeisung. Und beim Mieterstrom, geht es nicht "um einen Cent mehr", sondern um wesentlich mehr bei Gestehungskosten von 10-12Cent/KWh zzgl. Kosten/Verwaltung/Wartung abzgl. Steuervorteile etc. zu Verbraucher-Bezugspreien von 30cent/KWh. Da liegt womöglich die Beute. Und beim Imagegewinn.

Irgendwie ist das nicht stimmig mit Ihrer Sichtweise, Herr Brandl.

JC W aus Alling

Donnerstag, 24.11.2016 16:01

Herr Götzinger, Sie haben etws nicht verstanden: Man zahlt nur einen geringen Teil der Netzentgelte dafür, dass es eine Stromleitung gibt, die den Strom ins Haus liefert. Der größte (und zunehmende) Teil der Netzentgelte geht dafür drauf, dass dieser Stromfluss jederzeit garantiert wird, d.h. auch wenn die PV-Anlage, Windanlage oder sonstiges Kraftwerk in der Nachbarschaft gerade nichts liefert. Auch die Entschädigungszahlen an die EE-Anlagenbetreiber, die fällig werden, wenn zu viel Strom im Netz zur Abschaltung von EE-Anlagen zwingt, erhöhen die Netzentgelte. Deshalb ist die Leitungslänge zwischen Erzeuger und Verbraucher weniger teuer, als der Nutzen, den man aus dem überregionalen Lastausgleich hat.
Der Artikel ist allerdings geeignet, mehr Verwirrung als Klarheit zu stiften: Erst wird gesagt, der Osten sei benachteiligt, weil die dort stehenden EE-Anlagen zu höheren Netzentgelten führen. Dann beklagen sich aber gerade Verteilnetzbetreiber aus dem Westen (Bayern), sie wären benachteiligt. Was denn jetzt? Zumindest ist bekannt, dass auch die bayerische Staatsregierung gegen die Fernleitungen ist, weil sie die Kraftwerke lieber im eigenen Land hätte, wegen der Gewerbe- und sonstigen Steuereinnahmen. Da sollte man doch genauer recherchieren, welche Klage jetzt berechtigt ist.

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Mittwoch, 23.11.2016 12:29

Wer wirklich ein Interesse daran hat, die Stromkosten für alle niedrig zu halten, muss dafür sorgen, dass die Stromerzeugung konsequent dezentralisiert wird. Netzentgelte müssen proportional zur Entfernung zwischen Stromeinspeisestelle und Stromentnahmestelle erhoben werden.

Es ist unerträglich dass ein Bürger-Energie-Genossenschaftsmitglied, das von seinem 100 m entfernt wohnenden Nachbarn überschüssigen PV-Strom bezieht, die gleichen Netzentgeltkosten berappen muss wie ein anderer Nachbar, der seinen Strom von einem Braunkohlekraftwerk vom anderen Ende der Republik bezieht.

Wer Windräder und Solaranlagen bei sich vor Ort verhindert, muss deutlich im Geldbeutel spüren, dass der so von ihm provozierte Netzausbau ihn auch etwas kostet.

Umgekehrt sollten die Standorte, die viel regenerative Energie bereitstellen, auch durch günstige Energiepreise profitieren.

Tomas Biermann-K aus Lüneburg

Montag, 21.11.2016 20:37

Schade, dass sie meine ärgerlichen Tippfehler nicht korrigieren und auch nicht eine offensichtliche Wort-Verwechslung: Ich meinte, dass offshore, nicht erst 2025 in Ausschreibungen kommen sollte, sondern ab 2020. Das ist noch 3 Jahre Umstellungszeit für ohnehin hochorganisierte Akteure. Desgleichen wäre auch die onshore-Landwindenergie erst ab 2020 per Ausschreibung zu vergüten. Es bleibt allerdings frraglich wozu das sinnvoll sein soll?
In jedem Fall darf nicht schon ab 750 MW, sondern erst ab 4 MW ausgeschrieben werden. Und auch WEAs bis zu 5 MW sollten per Festvergütung bezahlt werden können, wenn sie als Landwindanlage geringen Netzbedarf hat und mit Speichern netzdienlich einsetzbar ist.

micha drese aus bremen

Montag, 21.11.2016 08:43

Er hebt zudem hervor, dass Tesla als einziger Autokonzern weltweit die zugehörige Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum seit Jahren auf eigene Kosten ausbaue. „Die konsequente Erhöhung der Wertschöpfungstiefe im Bereich Tankstelleninfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die Integration von Ladeinfrastruktur jedweder notwendigen Größe an allen Orten der Welt ist der einzige Weg um die Elektromobilität CO2-frei durchzusetzen“, so Piepenbrink weiter.

Nun, wenn ich Luxusuhren verkaufen will, muß ich mir meine Zielgruppe auch selbst besorgen. Wenn Tesla in der Oberklasse solche Autos für eine kleine Zielgruppe anbietet, kann es sich die Ladeinfrastruktur wohl kaum per weltweitem Gesetz erhoffen für Ladestationen mit Ladeströmen von 100-200A je Phase. Und ohne diese sind die Autos nicht zu verkaufen. So ist das.

Jonas Green aus Borken

Samstag, 19.11.2016 18:11

Der Preis führ Öl ist so niedrig weil das Angebot größer als die Nachfrage ist. Das wird sich auch nicht so schnell ändern. In einigen Bereichen gibt es (noch!) keine alternative zu Erdöl, In dem großen bereichen wird aber daran gearbeitet und ein Einsatz ist derzeit nur aus Wirtschaftlichen gründen noch nicht großflächig darstellbar wie Zb. in der E-Mobilität oder bei Kraftstoffe auf Biologischer Basis im Flugbetrieb.
Sollte öl jedoch wieder teurer werden kann sich das schnell ändern!

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Donnerstag, 17.11.2016 14:23

Kurz verbessernde Ergänzung zu den PV-Verschlechterungen:

Zunächst entfiel der Fassaden-PV-Bonus -ohne öffentliche Debatte- schon mit EEG 2009, nicht erst ab 2012.
Ähnlich wenig diskutiert, wurde schon vor 2012 die Vergütung für Freiflächen auf Ackern kurzfristig gestrichen. Überhaupt wurden verschlechternde Aufbau-Bedingungen immer ohne mindestens 1-jährige Planungszeit festgelegt. Zum Vergleich: Bei der offshore-Windenergie der Großkonzerne gewährt die Groko auch jetzt noch feste höchste Vegütungen bis 2025 (welche Lobbyisten bewirkten das, während die viel preisgünstigere und vor Ort verbindbare Landwindenergieschon ab 2017 in Ausschreibungen gezwungen wird. Wieso kann dies bei Onshore nicht mindestens ab 2020 festgelegt werden, womit immer noch mehr als 3 Jahre Zeit bliebe und eben solche Umstelungszeit bis 2020 für die Landwindenegie gelassen werden. Im weiteren sieht selnbst die EU eine Pflicht zu Ausschreibungen erst ab 18 MW vor, wieso kann eine WEA von bis 5 MW dann nicht ohne Ausschreibung errichtet werden? Desgleichen sollte eine PV-Freiflächenanlage wenn erst ab 10 MW ausgeschrieben aufgebaut werden müssen. Lange Zeit wurde bis 10 MW vergütet und muss ohnehin schon lange Zeit deren Strom vermarktet werden. Wüprde dazu auch der Einsatz von Speichern vorgeschrieben hätten wir durch hohen Speichereinsatz ein produktives Förderprogramm ohne extra Fördermittel und bürokratische Behinderung, wie mit der Regelstromanbietbarkeit zumindest in sonnigen Jahreszeiten auch zusätzliche Netzstabilitätakteure.
Schließlich ist Einführung der EEG-Umlage für PV-Anlagen schon ab 10 kW eine ganz klare belatende PV-Verschlechterung, die zudem für den Kohle- + AKW-Eigenverbrauch perverserweise nicht erhoben wird. Energiewende, indem die klimabelastenden Stromanbieter vielefältig begünstigt und entlastet werden, nicht für ihre sehr belastenden Kosten nicht bezahlen müssen, nicht aus dem Netz genommen werden, die erneuerbaren aber angeblich gefördert behindert werden. Und letztere auch zusätzlich von Netzbetreibern, die immer neue Auflagen mit Sondergebühren auch bei kleinsten Anlagen fordern.
Kurz: Herr Baake, was sie behaupten es ist wieder einmal umgekehrt zu dem, was sie tun. Nach diesen noch zu ergänzenden Verschlechterungstatsachen der Groko. wirkt ihre Verbesserungsbehauptung wie eine unredliche Täuschung der Öffentlichkeit, der sie Uninformiertheit zu unterstellen scheinen. Jahrelang ehrenamtlich bürgersolar engagiert lassen wir uns da aber nichts vor machen!







JC W aus Alling

Donnerstag, 17.11.2016 08:54

Es ist schon ganz schön lächerlich, wenn die IEA behauptet, durch das niedrige Investitionsniveau ins Öl könnte bald eine Unterversorgung drohen. Zur Zeit wird (zum Glück!) wenig in Öl investiert, weil das Öl zu billig ist. Und es ist so billig, weil es nicht mehr in den Mengen benötigt wird, in denen es die Produzenten (Ölkonzerne und Förderländer) gerne verkaufen würden. Das ist Marktwirtschaft! Die Erneuerbaren haben bewiesen, dass sie in kurzer Zeit weltweit große Kapazitäten aufbauen können. Das kurzfristige Speicherproblem kann mit Hilfe von Batterien und weiteren Technologien als gelöst gelten. Für das langfristige (Sommer-Winter in den gemäßigten Zonen) sind wirtschaftliche Lösung absehbar. Die IEA denkt immer noch in den Kategorien der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts, als so getan wurde als seien die fossilen Energievorräte unerschöpflich und CO2 als menschheitsbedrohendes Problem noch nicht erkannt war!

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Sonntag, 13.11.2016 22:20

Ja, da wäre Herrn Baake sehr vieles zu entgegnen, was zeigt wie die PV-Aufbaubedingungen tatsächlich laufend verschlechtert wurden.
Etwa das wir 2012 noch 7,5 GW PV neu und breit gestreut samt Großanlagen bis 10 MW aufbauen konnten nach 2011 + 2010, wo 7,2-7,4 machbar waren.
Auch Anlagen über 100 MW wären sinnvoll machbar, auch in ehemaligen Braunkohlegebieten. Und Klein-PV könnten auf viel mehr Häusern entstehen, würden sie nicht ständig -auch von Netzbetreibern- behindert.
Fassadenanlagen erhalten seit 2012 keine Sondervergütung mehr und wurden kaum noch aufgebaut.
Gerade auch der unsinnige Vergütungsmodus, der selbst bei 1399 MW weniger PV als die ohnehin nioedrigen 2500 MW a PV noch keine Vergütungserhöhung vorsieht, aber bei 2501 MW Vergütungen sofort senkt, behindert strukturell statt zu fördern.
Wir haben eine selbstgerechte Groko-Regierung, die viel Gerede um Ihr angebliches Eintreten für PV macht, aber sie seit ihrer Erstauflage 2009 massiv abwertet. Vor allem mit der Tagesbörsenzwangsvermarktungs-Verordnung statt der bis dahin geltenen Direktwälzung der Vergütungskosten zu werterhaltenden Verkaufspreisen an Vorort-Netzbetreiber.
Was wir brauchen, wenn Herrn Baake berechtigt wäre Verbesserungen der PV seit 2012 zu behaupten, findet sich direkt hier www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/quaschning-watscht-baake-ab_100024560/
Und es bleibt auch zu ergänzen, das davor (2011) PV-Vergütungen um mehr als 40% gesenkt worden waren. Nach solchen Senkungen waren alle weiteren relative Verbesserungen, aber doch zerstörend, wie die über 40000 nun fehlenden Solarteursarbeitsplätze zeigen.

Robert Gaubinger aus Grieskirchen

Freitag, 11.11.2016 14:20

Bravo! Ideen muss man haben, dann geht auch was weiter mit den Erneuerbaren. RobGaub

Wilfried Thies aus Bienenbüttel

Donnerstag, 10.11.2016 21:00

Wie haben denn die Teilnehmer auf die Aussage des Herrn Staatssekretär reagiert? Sachverstand seine Aussage zu widerlegen sollte ja genug anwesend sein.

Man sollte als Herausgeber Punkt für Punkt schriftlich und öffentlich den Gegenbeweis antreten. Im besten Fall läuft diese Aussage für mich nach dem alten von Clausewitz Motto "Angriff ist die beste Verteidigung". Einfach so hinnehmen ohne Widerspruch geht gar nicht. So kann man Opportunisten nicht stoppen. Wenn Sie dann auch noch zynisch werden....

JC W aus Alling

Donnerstag, 10.11.2016 14:01

Wenn eine "Atempause" (Originalton Merkel) von 87% Reduzierung der Installationszahlen in Deutschland als Verbesserung bezeichnet wird, dann hat Herr Baake recht!
@ Frau Enkhardt: Gigawatttonnen gibt es nicht. Herr Baake meinte Gigatonnen CO2 (und hat das wahrscheinlich auch so gesagt). Und machen Sie mal einen Kursus "Richtige Anwendung von "das" und "dass". Ihre Texte sind immer so mühsam zu lesen, weil falsche Präposition bzw. Pronomen am Beginn eines Nebensatzes falsche Erwartungen wecken. Man muss dann ein zweites Mal ansetzen, den Satz zu lesen, um zu schauen, ob er mit dem jeweils anderen "das/dass" Sinn ergibt. Sie haben eine Fehlerquote von über 50%.

Ronny Witzgall aus Kassel

Dienstag, 08.11.2016 18:52

was für ein Schwachsinn. Ich glaube langsam sind die Politiker tatsächlich dümmer als die Wähler. Wie kann man denn so kurzsichtig sein. Mir scheint als denken Politiker nicht weiter als bis zu ihrem Bauchumfang. Und den hat Gabriel(SPD), geistig, gewaltig unterschritten.

Hauptsache ein Dinosaurier stirbt, wegen seiner Dämlichkeit, nicht aus. "Ach Klimagipfel *WurstStopf* was issn das? *BauchStreich* Doch nurn Pfurz aufs Geschäft von die annern, die da richtig am Arbeitsplätze schaffe sin. Des brauchen wir net. Des is son Schwachsinn."

Hartmut Baden aus Höhr-Grenzhausen

Dienstag, 08.11.2016 09:54

Wen wundert das? Schon vor 300 Jahren war bekannt, dass man ein Pferd nicht von hinten aufzäumen kann. Ohne Infrastruktur kommt das halt nur sehr langsam voran. Einen wirklichen Schub hätte das Wechselbatterie-Konzept gebracht. Die deutschen Automobil-Hersteller wussten das und haben erfolgreich alle Hebel in Bewegung gesetzt um es zu Verhindern. Und auch heute geben sie sich alle Mühe die Produkte tot zu schweigen um nachher sagen zu können: "seht her, das will doch keiner haben". Und die Investition ist - Förderung hin oder her - immer noch gewaltig.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin

Montag, 07.11.2016 17:50

Die Überschrift müsste lauten "China wird auch 2017- 2020 jedes Jahr 9x mehr als Deutschland installieren" oder vielleicht "China installiert 2016 wohl 35x mehr als Deutschland und bleibt größter Markt der Welt". Oder vielleicht im Text mal weiter vorne die Annhmen von AECEA reinnehmen die eben nicht von 110 GWp bis 2020 sondern 135 bis zu 147 GWp als Realität sehen. So entsteht ein vollkommen falsches Bild von China, leider einmal mehr. China ist und bleibt die PV Lokomotive weltweit in allen Belangen.

Tomas Biermann aus Lüneburg

Sonntag, 06.11.2016 18:55

Sehr missverständlicher Titel so. Besser? Eons Speicher meistverkauft in Bayern

Es geht um von Eon an Kunden verkaufte Speicher, nicht darum, dass Eon seiner Speicher aus Bayern verkauft.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Samstag, 05.11.2016 18:06

Lieber René Schuster, die Leistung stimmt bei der in der Tat mit wenigen Mitteln gemachten Studie mit Absicht mit den bestehenden Kraftwerken und den offensichtlichen Flächen überein. Sie ist ein Vorschlag ein Element von großen Hybriden mit Speichern in eine kaputt gemacht Landschaft zu setzen als ein Element von vielen. Und vor Ort auch Leuten die Hand zu reichen die eben ihr Geld mit der Stromerzeugung von uns allen verdienen- aber natürlich gleichzeitig die Landschaft zerstören. Ok, man kann das entscheiden mit Mrd. die Natur "wieder herzustellen". Dagegen habe ich auch nichts und wenn das die Entscheidung ist, dann ist sie es. Man kann aber auch entscheiden weiter Energie zu erzeugen und nur Teile zu renaturieren, die Wind&PV Anlagen stehen dem übrigens nicht entgegen. Wer halt sagt: Braunkohle weg, Tagebau renatuiert und wieder hergestellt trifft eine Entscheidung. Wer sich dann als jemand der seine Zukunft verliert auch für seine Kinder und Region vor Schwarze Pumpe als Gegendemonstrant gegen die Demonstranten stellt trifft vielleicht eine andere Entscheidung. Solar und Wind sind nicht die Feinde der Natur- und große Anlagen ein Ansatz um Ballungsräume und Industrie zu versorgen. Egal wie, die Entscheidungen müssen eben Mehrheit fällen und ich kann auch damit leben, dass weitere Seeen, etc. entstehen. Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft fallen dann eben weg. Da ich davon überzeugt bin dass einen (nicht einfachen) Weg dazwischen gibt habe ich wesentich mehr Zeit und Aufwand hier reingesteckt als es der grobe Prüfauftrag hergab. Immer nur "geht nicht"; "wollen wir nicht" wird die Energiewende nicht gelingen lassen.

Günter Danninger aus Oberösterreich

Donnerstag, 03.11.2016 13:34

die "EU-Politiker" brauchen sich nicht wundern wenn die Bürger wieder raus wollen aus der EU.

René Schuster aus Cottbus | http://www.kein-tagebau.de

Mittwoch, 02.11.2016 18:30

Wie kann es sein, dass die angeblich ermittelten Solarpotenziale genau mit den Leistungen der derzeitigen Braunkohlekraftwerke übereinstimmen? Das ist ein bißchen viel Zufall. Da Schwarze Pumpe gar kein Abbaugebiet, sondern das Kraftwerk ist, hat der Autor eindeutig nichts geprüft, der Vorschlag scheint außer einmaligem googeln keinerlei Recherche zur Grundlage zu haben.
So wird Herr Remmers auch nicht wissen, dass beispielsweise der vom Tagebau Jänschwalde unterbrochene Fluß Tranitz über die Kippe wieder hergestellt werden soll, eine Vorgabe des Braunkohlenplanes. Das ist nur ein Beispiel, wie die der Landschaft angetanen Schäden wenigstens teilweise wieder zu reparieren sind. Davon abgesehen wohnen neben dem Tagebau Menschen, die sich nach Jahrzehnten Sandwüste wieder eine betretbare Landschaft wünschen.
Wer derart ins Blaue hinein "plant" tut der Energiewende keinen Gefallen.

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Mittwoch, 02.11.2016 14:35

Wo bleibt der Aufschrei wegen der "Entsolidarisierung" ?

Wenn der kleine Schreiner in der Nachbarschaft seine Maschinen mit selbsterzeugtem PV-Strom betreibt, muss er hierfür EEG-Umlage zahlen.

Wenn ich meinem 100 m entfernt wohnenen BEG-Mitgenossen meinen Überschussstrom über die öffentliche Leitung zur Verfügung stellen möchte, muss dieser das gleiche Netzentgelt zahlen, als ob er den Strom vom anderen Ende der Republik bezogen hätte.

Begründung jeweils:
"Wir sind eine Solidargemeinschaft - und wer nicht mitzahlt ist unsolidarisch

Wieso gilt dieser Grundsatz nicht bei den ca. 5.000 vom Netzentgelt befreiten Unternehmen ?

Erwin Lottermann aus Deutschland

Mittwoch, 02.11.2016 11:09

Eine Batterie speichert elektrische Energie. Eine Maßeinheit für Energie wäre MWh = Megawattstunde. 1MWh = 1000KWh.

Eine Solarzelle liefert elektrische Leistung. Eine Maßeinheit für Leistung wäre MW = Megawatt.

Es muss also vermutlich heißen:

Der Energiekonzern wird den 10 Megawattstunden Lithium-Batteriespeicher mit einem 2-Megawatt-Solarpark koppeln.


Paul Schöpf aus A-1190Wien | http://www.google.at

Dienstag, 01.11.2016 09:51

Servus

Was soll eigentlich dieser Unsinn. Soviel Wasserflächen mit schwimmenden Systemen und Solarmodulen voll zupflastern. Für das bisschen Energie, wo da produziert werden kann. Und es bis heute nicht bewiesen ist, ob es wirklich soviel Energie mehr bringt. Und weniger Wasser verdunsten kann.
Das wirklich blödsinnige daran ist es jedoch, das man gerade nur Solarmodule auf diesen zumeist aus PLastik hergestellten Schwimmern nutzen kann. Die je nach Region auch noch mit Atomstrom hergestellt werden. Und erhebliche Verbindung und Verankerung Probleme bereits bei schwimmenden Solaranlagen haben.
Wenn mal wirklich starke Stürme und Winde auftreten, wirken unglaubliche Kräfte auf diesen Plastikmist.
Und jeden Schwimmer befestigen und Verankern ist doch totaler Blödsinn.
Da es gerade in Singapore wenig Flächen für schwimmende Solaranlagen gibt, ist es sinnvoller diese für mehr Systeme gleichzeitig zu nutzen. Und das ist so einfach.
Es gibt bereits schwimmende autarke Aquaponic Farmen auf Ponton Plattform Systemen aus Holz.
Die Gebäude darauf werden mit Solarglasmodulen verkleidet, und erzielen auf der gleichen Wasserfläche
mehr Solarenergie wie diese Plastikschwimmer Systeme.
Gerade in einem Stadtstaat wie Singapore sollte man sowas nutzen.
Frischen Fisch, Gemüse/Obst und genügend Solar Energie produzieren, auf diesen Wasserflächen.
Das ist mal wirklich nachhaltig.
Und hier ist es egal, was für ein Wetter gerade ist.
Plastik gehört einfach nicht auf unsere Gewässer.
Wer so was fördert, tut unserer Generation und folgenden nichts gutes an.

Darüber sollte man berichten, und nicht diesen Unsinn wie man unsere Wasserflächen verschandelt.

Gruss aus Wien
DI. Paul Schöpf
Marine Architect


Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Freitag, 28.10.2016 10:31

Gabriel - ausgerechnet dieser Ober-Genosse und Energiewende-Bremser fordert .... das ist nur noch lächerlich !

Für jeden Energie-Genossen ist die SPD unwählbar, solange dieser Bremsklotz zusammen mit seiner Kohle-Lohre (Kraft) auch nur ein Wörtchen noch mitzureden hat.

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 28.10.2016 09:23

Wenn Gabriel sich für eine "schnellere Energiewende" ausspricht, kann das nichts Gutes bedeuten !
In Deutschland ist es ihm gelungen, die Energiewende in den nahezu zum Erliegen zu bringen.
Und jetzt will er dasselbe auch noch EU weit durchsetzen .
Es ist ein Jammer, mitansehen zu müssen, wie solche Politiker sich als Kämpfer für erneuerbare Energien ausgeben und doch nur Besitzstandswahrer der ewiggestriger Energiekonzerne sind !

Gernot Kloss aus Bochum | http://www.innovationen-kloss.de

Donnerstag, 27.10.2016 18:04

Die Botschaft hört ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Weshalb werden dann immer noch nicht ENERGIESPEICHER MIT SCHWIMMENDEM SPEICHERTEIL gefördert. Diese können überall eingesetzt werden. Sie sind höchst effizient, extrem leistungsfähig und emissionsfrei. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist weit besser als das von anderen Speicherarten. Diese Energie-Speicher werden zur Zeit von der Politik wissentlich ignoriert und nicht gefördert, da sie die Energiewende zu stark vorantreiben würden, was einigen Akteuren nicht gefallen dürfte. Zudem werden Speicher als einzige immer noch durch Gebühren doppelt belastet.

Dabei bieten uns diese neuartigen Großspeicher riesige Chancen, weil sie neben den bereits erwähnten Vorzügen einen besonderen Vorteil haben. Es sind die weltweit ersten patentierten Energie-Speicher, die durch intelligentes Nutzen der Schwer- und Auftriebskraft bei ihrer Leerung mehr Energie abgeben können, als sie für ihre Füllung benötigen. Das heißt, diese Speicher sind nicht nur besonders effizient, sondern erbringen auch noch Energie-Überschüsse und können einen Großteil der teuren Überland-Stromleitungen überflüssig machen.

Jörg Behrschmidt aus Hamburg | http://www.8p2.de

Donnerstag, 27.10.2016 17:33

Der größte Verhinderer der Energiewende in Deutschland fordert eine schneller Wende auf europäischer Ebene mit einer Lösung, die die Wende auf europäischer Ebene komplett zum erliegen bringen wird. Strommarkt Design 2.0 ist keine Lösung für die Umstellung auf erneuerbare Energien.

Uwe Buchholtz aus Hamburg

Montag, 24.10.2016 21:46

Da bemüht man sich verzweifelt Tesla hinterher zu hecheln

Diether Sieghart aus 85368 Moosburg | http://www.apr-sieghart.de

Montag, 24.10.2016 17:25

Dann, wenn man keine Alternative zur Öl-Brennwertheizung hat, ein vernünftiger Vorschlag, dem aber sofort konkrete Hilfe zum Handeln folgen sollte. 1. Lieferanten, 2. Hinweise auf Chancen und Risiken, 3. Wirtschaftlichkeitsrechnungen für verschiedene Leistungsklassen. usw.

Anne-Katrin Meyer aus Dresden

Montag, 24.10.2016 14:30

In der Öffentlichkeit hat es sich eine Meinung geprägt, dass die Preise für den Öko-Strom kaum bezahlbar wären und deswegen wird es so viel dazu geschrieben, die das Ersparnis der sonst zu importierten fossilen Rohstoffe als ein Ausgleich der steigenden Preise zu verstehen ist.
Man kann aber hier auf https://www.boss.energy/strom/strompreis/ einen Nachweis bekommen, dass die Öko-Preise diejenigen für traditionell erzeugten Strom nicht besonders übersteigen. Wenn man zudem Verständnis dafür hat, dass "Öko" nicht nur für Marketing-Zwecke genutzt wird, sondern ein anderes Niveau der wirtschaftlichen Entwicklung bedeutet, wird es klar, dass ein Umstieg auf den Öko-Strom keine Kontra-Argumente mehr hat.

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 24.10.2016 09:44

Ein durchsichtiger Versuch, den fossilen Heizungen durch Zugabe von etwas PV/Wind-Strom eine grünes Mäntelchen umzuhängen und sie damit noch ein paar Jährchen länger am Leben zu erhalten!
Elektrische Heizstäbe die in großem Stile in Heizsysteme eingebaut werden, sind bestimmt sinnvoller,
als PV- und Windanlage abzuregeln.
Allerdings halte ich den Einsatz von regenerativem Strom im Verkehrsbereich (Elektromobilität) für wesentlich sinnvoller und notwendiger, da dort mit gleichem Einsatz ein wesentlich größerer Nutzen erreicht werden kann.
Denn der fossil befeuerte Verkehr ist heute die größte Belastung für einen Großteil der Bevölkerung.
Und regenerativ betriebene Elektromobilität senkt nicht nur die Schadstoffbelastung sondern auch die Lärmbelastung in unseren Siedlungen - ein nicht zu unterschätzender doppelter Nutzen !

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 24.10.2016 09:25

Ich finde, wir sollten endlich aufhören von "überflüssigem" Wind- bzw. Solarstrom zu reden !
Diesen gibt es nämlich nicht !
Es gibt jedoch jede Menge nicht regelbarer Braunkohle- und Atomkraftwerke,
deren Strom zu allen Tages und Nachtzeiten ins Netz gedrückt wird und die bekannten Probleme,
wie Abschalten von Windrädern, Überlastung der Netze usw. verursacht !
Trotzdem freut es mich, dass Greenpeace Energy mit seinen "Windgas"projekten Pionierarbeit leistet.
Denn wenn tatsächlich irgendwann unsere Energieversorgung vollständig regenerativ betrieben wird,
sollte diese Technik fertig entwickelt bereit zur Großanwendung sein.
Angesichts dessen, wie unser SPD geführtes Wirtschaftsministerium jedoch den Zuwachs von Wind- und Solarstrom zu marginalisieren versucht, kann dies jedoch noch lange dauern !

Josef Neumeyer aus Berching

Montag, 24.10.2016 07:53

Die Idee und das Konzept finde ich sehr gut!
Für den Kunden würde ich mir etwas mehr Transparenz wünschen!

Hasan Yigit aus Antalya (Kepez) | http://www.hasanyigit.com

Sonntag, 23.10.2016 19:35

bei dem Artikel sind einige Fehler, u.a. die Ausschreibung wird nach dem Niedrig-Preis-Angelot durchgeführt und als maximal zu bietende Wert ist 8 $cent pro kWh bekannt gegeben worden, details können Sie auf meiner LinkedIn Pulse Artikel "1.000 MW (YEKA) Solarausschreibung in der Türkei" unter der Link https://www.linkedin.com/pulse/1000-mw-yeka-solarausschreibung-der-t%C3%BCrkei-hasan-yigit?trk=mp-au[..]

Andreas Speier aus Lampertheim

Samstag, 22.10.2016 14:06

wir haben MODULE von QXPV Qixin Ningbo . fast Alle Module haben nach 5 Jahren , verfärbungen und niedrige Isolationswiderstände, die zum Abschalten der Anlage führen. Ich finde mich in fast Allen Bereichen wieder. Ausser die Module von Panasonic. Diese funktionieren gut, zeigen keine Veränderungen.

Hasan Yigit aus Antalya (Kepez) | http://www.hasanyigit.com

Freitag, 21.10.2016 21:56

Bei dem Artikel sind viele Fehler, erstens es wird die Ausschreibung nach dem Niedrig-Preis-Angelot gemacht und als maximal zu bietende Wert ist 8 $cent pro kWh bekannt gegeben worden, details können Sie auf meiner LinkedIn Pulse Artikel "1.000 MW (YEKA) Solarausschreibung in der Türkei" unter der Link https://www.linkedin.com/pulse/1000-mw-yeka-solarausschreibung-der-türkei-hasan-yigit?trk=mp-author[..] lesen.

Weiterhin erwarte ich in den naechsten 5 Jahren auf YEKA Gelaenden (Erneuerbare Energien Ressourcengebiet) eine Ausschreibung von ca. 10 GW. Wie komme ich auf diese These, Konya Karapınar ist 5.971 Hektar, dann gibt es Niğde Bor mit 2.539 Hekta, Karaman-Ayranci (3.554 Ha) usw. Diese 3 sind vom Ministerrat durch. Es werden in anderen Provinzen weitere solche Flaechen für Erneuerbare Energien Projekte freigestellt.

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Donnerstag, 20.10.2016 16:05

Ist hier nicht eine falsche Überschrift gewählt ?

Richtig wäre: "Dezentrale Erneuerbare Energien stabilisieren weiter das Stromnetz !"

Begründung:
Folgt man dem link zur Bundesnetzagentur (http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versor[..] so erkennt man, einen klaren Trend zur Erhöhung der Versorgungsqualität für den Endverbraucher (Niederspannungsebene)

2006 gab es danach 193.600 Unterbrechungen mit einer durchschnittlichen Dauer von 2,86 Minuten.
1015 gab es hingegen nur noch 150.900 Unterbrechungen mit einer durchschnittlichen Dauer von 2,25 Minuten.

D.h.
2006 hatten die Endverbraucher einen Gesamtausfall von 9228 Stunden zu ertragen.
2015 waren es nur noch 5659 Stunden

Das entspricht einer Stromversorgungs-Qualitätsverbesserung für den Endverbraucher von 38,7 % !

2006 lag der Anteil der EE am deutschen Stromverbrauch bei ca. 12 %
2015 lag der Anteil der EE am deutschen Stromverbrauch bei ca. 32.5 %

Offensichtlich trägt die dezentrale EE-Einspeisung zur Verbesserung der Stromversorgungsqualität bei !

Simon Bergmann aus Berlin

Mittwoch, 19.10.2016 17:07

Top News! Ich bin stolz darauf ein Sonnenbatterie Kunde zu sein und an der Energie wende einen kleinen Teil beizutragen.

Peter Marx aus Berlin

Mittwoch, 19.10.2016 15:31

Das sind ja tolle Neuigkeiten. Ich bin seit einigen Wochen Sonnenbatterie Kunde und muss sagen, sie funktioniert einwandfrei und tadellos. Ich wünsche der Firma auch in Zukunft viel Erfolg!

Michael Amplatz aus Villach

Dienstag, 18.10.2016 22:57

Dass der Solarmarkt durch die chinesischen Module eingebrochen sein soll, ist eine glatte Lüge. Die deutschen Produzenten sind zusammengebrochen. Der Markt war damals aber viel stärker, und ist nach Einführen der Strafzölle und der illegalen Preisabsprachen unter dem Deckmantel einer "Untergrenze" erst zusammengebrochen.

micha drese aus bremen

Dienstag, 18.10.2016 13:56

"Wir haben in den USA ein Residential-Produkt, bei dem die Backupfunktion wirklich funktioniert,
und das acht Kilowatt Leistung für Notstrom bereitstellt. Andere Anbieter haben höchstens 2 oder 3 Kilowatt Leistung."
Auweia. Kann es sein, daß er KWh meint?! Denn für ein Notstrom-Backup ist wohl die Energie wichtiger als die Leistung. Und sowas als Vertriebsgeschäftsführer. Spätestens an der Börse wird dann Geld verbrannt - das der Anleger!

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 18.10.2016 09:23

Als Käufer einer Sonnenbatterie, würde ich mich freuen, wenn ich als Kunde auch nach Kauf einer Sonnenbatterie noch so im Mittelpunkt stünde, wie vor dem Kauf.
Meine Sonnenbatterie zickt seit ich sie gekauft habe und die Reaktionszeit des Kundendienstes von Sonnen wird von Problem zu Problem länger, aktuell liegt sie bei 20 Tagen !
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sonnen ein großes Rad drehen will, dabei aber die Mühe der Ebene aus den Augen verliert !
Vielleicht kommt von diesen Millionen ja auch etwas dem Hauseigenen Kundendienst zugute ?

Hans Schmitz aus Manheim

Montag, 17.10.2016 15:51

Flat nicht gleich Flat. Gedeckelt auf 4250kwh bei ner 6kwh Batterie, auf 5500 kwh bei einer 8 kwh Batterie.
Sollte man bei der 6er einen Verbrauch haben der über 4250 kwh geht, fliegt man aus der sogenannten Flat und jetzt kommt der Witz: Der Eigenverbrauch wird von den Frei-KwH abgezogen. Heißt, der Mensch mit einem hohen Eigenverbrauch, der gerade deswegen vl auch viel Geld für eine Sonnenbatterie in die Hand genommen hat, um den Eigenverbrauch noch mehr zu optimieren, hat weniger raus, als der Mensch der total kopflos die Poolpumpe nachts laufen lässt, dass E-Auto nachts lädt, Trocken/Waschmaschine nachts anmacht. Will sagen, der vorzeige Kunde hat die wenigsten Vorteile. Schade eigentlich

Hans Schmitz aus Manheim

Montag, 17.10.2016 15:15

Sonnen ist sicherlich eines der innovativsten Unternehmen in diesem Sektor.
Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Die Berichterstattung über Sonnen ist schon ein wenig einseitig. Ist ja fast Werbung. Wo bleiben die kritischen Fragen. Die Vertragsstruktur der Flat wird von Kunden gerade doch sehr kritisch hinterfragt. Teilweise wird ja schon von Bauernfängerei gesprochen.

Kenter Cetintas aus 73110 Hattenhofen

Sonntag, 16.10.2016 20:11

Habe eine 5.32 er Anlage auf dem Dach und würde mich freuen wenn sie mir ein Angebot für ein passenden Speicher für meine Anlage mit Anschluss anbieten könnten.
Erreichbar unter 01629040267 oder kenter.cetintas@live.de
mfg.
Kenter Cetintas

JC W aus Alling

Donnerstag, 13.10.2016 16:08

Der Staat/Die EU täten besser daran, das Gewährleistungsrecht im Sinne der Verbraucher zu verbessern, als in die Preisgestaltung einzugreifen. Garantiegeber einer Ware, die sich wie PV-Module erst rentiert, wenn sie 20 Jahre arbeitet wie vom Hersteller behauptet, müssten ihr Garantieversprechen mit Kapitalmaßnahmen/Versicherungen absichern müssen. Dann würde sich die Spreu schon vom Weizen trennen. Wer (nachweislich) bessere Qualität liefert, hätte geringere Absicherungskosten. Zur Zeit ist doch der Verbraucher der Dumme, wenn das Unternehmen Pleite geht oder verkauft wird: Der Käufer kauft Produktionsanlagen und Kundenstamm, die Gewährleistung lässt er bei einem Rumpf-Rest, der liquidiert wird.

Gregor Loukidis aus Berlin | http://www.zolar.de

Donnerstag, 13.10.2016 09:19

Ausgerechnet Herr Nitzschke spricht von Zynismus. Wir wissen doch alle, dass hinter EU Prosun hauptsächlich Solarworld steht und die den größten Teil Ihres Umsatzes gar nicht mehr in Deutschland, sondern in den USA machen. Auch die anderen Aussagen stellen die Realität auf den Kopf, allem voran "dass sich ein Teil daran abarbeitet, das internationale Handelsrecht außer Kraft zu setzen". Meiner Meinung nach werden eben gerade durch solche Zoll- und Preisschranken der internationale Handel außer Kraft gesetzt.

Vielleicht wäre ein fairer Ansatz, dass sich die EU bei ihrer Entscheidung dem Kern, bzw. den 2 Kernen des Abkommens widmet. Von Dumping kann bei Herstellungskosten von deutlich unter 40 USDCent pro Wp bei chinesischen Herstellern wohl schon lange keine Rede mehr sein. Systematische Subventionen.... vielleicht. Aber hier gegen China vorzugehen ist doch eine Doppelmoral. Wie war das noch gleich mit den brasilianischen Milchbauern, die unter den Subventionen des aus der EU exportierten Milchpulvers leiden?

Solche Handelsbeschränkungen führen meiner Meinung nach komplett in die falsche Richtung. Hat man ja auch an der Reaktion Chinas gesehen (Einleitung gleicher Verfahrensweise in anderer Richtung für Poly-Silizium-Importe). Zum Glück war Wacker clever genug, keine Scham zu haben, sich vor den Chinesen "nackig zu machen".

Aus meiner Sicht, ist das "Abkommen" schon vor einiger Zeit von der Realität eingeholt worden und sollte deshalb spätestens im März beendet werden.

JC W aus Alling

Mittwoch, 12.10.2016 15:34

pv-Magazine kann man den Vorwurf der Naivität aber nicht machen. Es geht doch ganz klar hervor, dass das eine von EUProSun bezahlte Studie war. Das einzige, was man sich dazudenken muss, ist, dass Solarworld dem beauftragten Unternehmen (Europressedienst, Inhaber Solarworld?) gleich seine Kundenliste gegeben hat, damit die sich eine aufwändige Adressenrecherche ersparen. Wie man am gegenwärtigen Wahlkampf in den USA sieht, bleibt es auch dem Anständigen nicht erspart, sich mit Unanständigen auseinanderzusetzen - deshalb sind leider auch solche Artikel nicht zu vermeiden...

Sven Geitmann aus Oberkrämer | http://www.hydrogeit.de

Mittwoch, 12.10.2016 11:21

Dass die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz die Heliocentris AG in die Liste der größten Kapitalvernichter aufnahm, ist indes nur die halbe Wahrheit, denn natürlich gibt es Gründe für den Kurssturz. Ob diese Gründe technischer Natur sind, also die Qualität des Energiemanagementsystems betreffen, oder eher spekulativer Natur, muss untersucht werden. Fakt ist indessen, dass hier in Berlin-Adlershof vor 21 Jahren eine Firma gegründet worden ist, die jahrelang einwandfreie Leistung abgeliefert hat mit Brennstoffzellen-Lehrmodulen. Die Schritte in Richtung Industrie, in Richtung Börse und in Richtung Naher Osten / Asien waren dann aber vielleicht zu viel.
Hintergründe dazu können nachgelesen werden unter:
http://www.hzwei.info/blog/2016/10/12/heliocentris-meldet-insolvenz-an/
http://www.hzwei.in[..] Sven Geitmann

JC W aus Alling

Montag, 10.10.2016 15:38

Wenn die EEG-Vergütungen aus Steuermitteln hätten bezahlt werden müssen, dann hätten wir heute nur ein Zehntel der EE-Anlagen. 2 Mrd. hätte der Staat auf die Dauer vielleicht jährlich finanziert, aber nicht 20. Es ist auch nicht falsch, die Stromverbraucher direkt für die Gestehungskosten ihres Stromkonsums bezahlen zu lassen.
Man muss aber auch sehen, dass die EEG-Umlage konstruiert wurde, als aller EE-Strom nur bisherigen Strom (kerntechnisch oder fossil erzeugt) ersetzen sollte. Wenn jetzt auch die Sektoren Wärme und Verkehr mit EE-Strom versorgt werden sollen, dann hat es mit EEG-Umlage belasteter Strom schwer, mit den bisherigen fossilen Energieträgern zu konkurrieren, obwohl auch die schon mit Mineralölsteuer belastet sind. Eigentlich alle (auch INSM und IW) sind sich einig, dass der Ausgleich am besten über eine effektive Bepreisung des CO2-Ausstoßes erfolgen sollte. Wenn die Bundesregierung ihren hehren Worten nur auch mal entsprechende Taten folgen ließe!

Thorsten Geisler aus Fuldatal

Samstag, 08.10.2016 10:38

Die Aussagen von Herrn Riss bezüglich Solarthermie sind definitiv falsch. Ich betreibe beide Systeme. Auch bei geringer Sonneneinstrahlung leisten die ST Module Energie. Auch der Flächenbedarf einer PV Anlage im Leistungsvergleich ist wesentlich höher in Bezug auf Wärmeerzeugung.Zusätzlich darf man nicht vergessen, das auf PV Eigenverbrauchswerte auch noch zusätzliche Steuern anfallen.Zum Thema Wartung ST. Mein Heizungsbauer tauscht alle drei Jahre den Wärmeträger. Mein Senec Speicher muss jedes Jahr gewartet werden bzw. die Bleibatterien.Auch die PV Module müssen im Ländlichen Gebieten öfter mal gereinigt werden. Im Sommer leistet die PV meist mehr als ich verbrauchen kann und speisen ihn dann für 13 Cent in das Netz ein. Dieser wird vergütet und durch den Steuerberater wieder aufgefressen. Alternativ könnte auch eine Wärmepumpen eingesetzt werden. Hier habe ich Vergleichswerte von Freunden mit Niedrigenergiehäußern und WP in Verbindung mit PV. Ich habe einen schlecht isolierten Altbau und verbrauche unwesentlich mehr zumal ich mehr Flächenheizbedarf habe. In einem gebe ich Herrn Riss recht. Strom ist wesentlich flexibler.Mit PV Heizen wäre interessant, wenn der Staat auf meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom auch nicht noch Steuern erheben würde.Mit freundlichen Grüßen TG

Abelina Bachmann aus Kiel | http://lasmega.com/sui/

Freitag, 07.10.2016 14:08

Grundsätzlich ist es begrüssenswert, dass die Preise dann sinken können. Allerdings habe ich das Gefühl, das wir uns wieder im Wahlkampf befinden und die Senkungen nicht langfristig bleiben.
Und da ohnehin nicht alle die EEG Umlage bezahlen müssen, wäre es vielleicht besser, die Energiewende durch Förderprogramme zu finanzieren.

Peter Knuth aus Regensburg | http://www.enerix.de

Freitag, 07.10.2016 08:17

War sicherlich hilfreich, dass die Kunden zur Einführung einer neuen Technik eine Förderung erhalten haben. Jetzt hat’s dann aber hoffentlich ein endgültiges Ende und es folgt nicht wieder eine unnötige Diskussion über eine neue Förderung. Denn dann würden potenzielle Kunden die neue Förderung zunächst abwarten und bis dahin würden die Zubauzahlen wieder stark zurückgehen.
Der Markt funktioniert auch ohne Förderung, denn die Speicherpreise sind in den vergangenen Jahren stark gefallen und eine Wirtschaftlichkeit ist für den Kunden bereits gegeben.

Christian Wolfram aus Leipzig | http://https://nasssauger-tests.de/

Dienstag, 04.10.2016 13:41

"... Energiewende in Deutschland erst 2150 vollenden wäre" - das ist wirklich eine beeindruckende Aussauge. Finde ich echt angenehm, dass Herr Quaschning da so Druck macht

Jürgen Behrens aus Berlin

Sonntag, 02.10.2016 11:30

Die 5000 Milliarden gehören nur den wenigen Reichen, der Rest darf dann die Rendite bedienen. Ist das so gemeint?

Bund Naturschutz e.V. Manfred Millmann aus Erbach/Odw. | http://Neckarstrasse

Samstag, 01.10.2016 11:17

Oettinger sollte einmal auf seinen Geisteszustand untersucht werden. Den Beweis der vollkommenen Ahnungslosigkeit hat er schon vor 4 Jahren demonstriert, als er in einem Streitgespraech mit Boris Palmer seine totale Ahnungslosigkeit unter Beweis gestellt hat.

Volker Wirth aus Berlin

Samstag, 01.10.2016 01:44

Ich habe mir die vieljährlichen Durchschnittswerte der Sonnenstunden in Deutschland und in Niedersachsen angesehen, es sind 1.457 in Niedersachsen bzw. 1.532 h für das ganze Land, m.a.W., Niedersachsen ist gerade mal um 4,9 Prozent weniger günstig als PVA-Standort als die Bundesrepublik im Schnitt. (Natürlich gibt es im Süden weit günstigere Standorte.) Selbst wenn in Ostfriesland/Emsland die Werte um weitere 5 Prozent nach unten abwichen, Date ndafür konnte ich nicht finden, können Stnadorte für PVA, wenn sie "brutto" um die 70 bis 80 Eurocent pro Watt(peak) kosten, in Zukunft ökonomisch interessant ein - umweltschutzbezogen sind sie das sowieso. Daran mag jeder Leser ermessen, welches "fundamentale Fachwissen" der Herr Kommissar Oettinger für seinen Verantwortungsbereich mitbringt. Das ganze ablenkende Gerede über Daten soll wohl seine Unwissenheit und Befangenheit "pro Kohle" vertuschen? Es wäre also wohl angebracht. ihn bald abzulösen.
V. Wirth

Daniel Bannasch aus Mannheim | http://www.metropolsolar.de

Freitag, 30.09.2016 08:07

Schön, dass die Vortragsaufnahme von Volker Quaschning sich verbreitet und damit die Botschaft, dass die Bundesregierung nicht nur ein bisschen daneben liegt, sondern voll. Warum wir schon 2030 die 100% Erneuerbaren erreichen können, findet sich bei Tony Seba "Clean Disruption of Energy and Transportation" und auf der "Energiewende auf dem Bierdeckel". Beides zu finden auf dem Youtube-Kanal von MetropolSolar https://www.youtube.com/channel/UCNgbbdV7Dqb8-tVvMPVXfcg?app=desktop Entscheidend ist die Frage, ob wir es beim Umbau der Energieversorgung mit linearen oder exponentiellen, selbstverstärkenden Effekten zu tun haben. Es spricht viel dafür, dass wir es mit exponentiellen Entwicklungen zu tun haben. Und die werden am Anfang regelmäßig unterschätzt, wenn die Menge noch klein ist. Im Rückblick wundern sich dann alle, wir man sich dermaßen hat verschätzen können. Die Preis- und Mengenentwicklung der Photovoltaik weltweit ist eines der besten Beispiele dafür.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Donnerstag, 29.09.2016 07:48

Sind nun die 20.000 Balkonanlagen alle illegal?
Wenn es noch keine verbindliche Zulassung für den Betrieb von Balkonanlagen in Deutschland gibt, sind dann solche Anlagen nicht illegal und müssten eigentlich entfernt werden?
Warum gibt es da keine EU-weite Regelung, wenn es sogar Vorschriften für die Krümmung von Gurken gibt?

Dieter Wehe aus Berlin

Montag, 26.09.2016 16:58

Der verantwortliche Netzbetreiber TenneT begleitet dies mit einer hanebüchenen Panik-Medienkampagne und schiebt die Schuld für die kommende Erhöhung der Strompreise um 80 Prozent der Energiewende und dem dafür angeblich fehlenden Netzausbau zu.
Fakt ist jedoch, dass Deutschland Stromexportland Nr. 1 ist und dies auch bleiben möchte. Noch immer gibt es zu viel Kohle- und Atomstrom im deutschen und europäischen Netz. Die Pläne der Europäischen Energieunion belegen, dass dies auch zukünftig so bleiben soll.
Der massive Fernleitungs-Stromnetzausbau hat mit der Energiewende nichts zu tun. Die Motive für die Medienoffensive sind leicht zu durchschauen: TenneT möchte damit von den zu erwartenden horrenden Kosten für das Mega-Pilotprojekt SuedOstLink ablenken.

Peter Canarsi aus Wr. Neustadt | http://www.das-energy.com

Montag, 26.09.2016 08:33

biegbare und windabweisende Module werden bei DAS-Energy seit längerm auf Wunsch produziert. Die Technologie kommt aus dem Flugzeugbau, ist leicht und die Module weisen 20% mehr Leistung gegenüber herkömmlichen Modulen aus.

Hans Diehl aus Ruesselsheim

Samstag, 24.09.2016 17:34

Da stellt sich die Frage, wenn die Anmeldung so relevant für die Zahlung der Vergütung ist, warum hat der Netzbetreiber dann über 2 Jahre gebraucht um festzustellen, dass die Bedingungen für die Zahlung gar nicht erfüllt waren . 

Mit anderen Worten, die haben über 2 Jahre gebraucht um festzustellen, dass sie etwas bezahlt haben, für das sie gar nicht hätten zahlen müssen, und wollen das jetzt wieder zurück haben.


Es gab Zeiten, da wurden von den Netzbetreibern ihre Zahlungsverpflichtungen " zeitnah" und genauer geprüft.

Ich erinnere.

In den Neunziger Jahren, als die EON Vorgänger Preußen Elektra vor dem Europäischen Gerichtshof gegen das damalige Stromeinspeisegesetz klagten, wurden – mit Hinweis auf die anhängende Klage – nur unter Vorbehalt die Vergütungen bezahlt.


Warum hat man in diesem Fall über 2 Jahre gebraucht, um nachzuweisen, dass man gar nicht hätte zahlen müssen .

Fazit:
Wenn der Netzbetreiber nach über 2 Jahren dran interessiert war festzustellen, dass keine Anmeldung vorlag, warum hat ihn das nicht gleich interessiert und hat sich statt dessen mit den Angaben des Betreibers zu frieden gegeben.

Das dürfte noch interessant werden in der nächsten Instanz

Markus Kohlhase aus Stuttgart | http://https://ownworld.org/

Samstag, 24.09.2016 15:59

Wir haben aktuell auch eine Crowdfunding Campagne: https://www.startnext.com/ownhome
Und eine Website: https://ownworld.org/

Die Links dürfen Sie auch gerne mit in den Artikel nehmen :)

Hans Diehl aus Rüsselsheim | http://Schönauerhofstraße

Samstag, 24.09.2016 09:59

Mir stellt sich folgende Frage.

In den Neunziger Jahren, als die EON Vorgänger Preußen Elektra vor dem Europäischen Gerichtshof gegen das damalige Stromeinspeisegesetz klagten, wurden – mit Hinweis auf die Klage – nur unter Vorbehalt die Vergütungen bezahlt.

Warum wurde in diesem Fall nicht auch unter Vorbehalt bezahlt, wenn die Anmeldung nicht vorlag.?


Es bestand doch bei beiden Zahlungsverpflichtungen ein Fragezeichen im Raum.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Dienstag, 20.09.2016 07:58

Gibt es die Konkurrenz zwischen Agro und PV überhaupt?
Ich glaube nicht, dass Agro-PV bei uns eine Zukunft hat. PV beansprucht wenig Fläche; selbst 200 GWp PV auf Freiflächen würden nur etwa 1% der Flche Deutschlands beanspriuchen. Außerdem gibt es noch reichlich Platz auf Hausdächern für Mieterstrom und Gewerbe, über Parkplätzen, entlang von Autobahnen etc.
Staatliche Subventionen für teure Agro-PV sind m.E. Geldverschwendung.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin

Montag, 19.09.2016 22:02

Das ist einfach geil- mal sehen wann wir die 2 US- Cent nach unten durchbrechen. In der EU geht es ab 4 Cent/kWh, dazu in Kürze mehr!

Maddin Ruschke aus Themar

Sonntag, 18.09.2016 10:04

Moin.
Das was auf der Hp v. Sonnen gemeint ist mit den 2000, ist das 2000 Neuanmeldungen f. die Flat umsonst sind die, die Hardware + Installationskosten gratis/umsonst bekommen (930,- €).
An der Flat können auch danach noch alle weiteren teilnehmen, die das möchten.

Maddin

Kurt Schneider aus Schwabing

Freitag, 16.09.2016 11:51

Hm, das verstehe ich nicht - hier heißt es, 2.000 Batterien sollen vernetzt werden. Auf der Homepage steht die ersten 2000 bekommen die Hardware kostenlos. Was jetzt? Ist die Flatrate auf 2000 Mitglieder begrenzt?

Und hier https://youtu.be/SnCS642ixyA?t=309 sagt der Schröder, dass es eine Obergrenze gibt. Also ist es doch keine Flatrate?

Sebastian Lange aus Potsdam | http://www.allianz-bipv.de

Donnerstag, 15.09.2016 15:54

Ich teile die Ansicht von Herrn Bresinsky nicht. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Sicherlich tut es not, die BIPV weiter voranzutreiben. Dazu werden auch standarisierte, wirtschaftliche Lösungen für den "Heimgebrauch" anzubieten sein. Aber auch Leuchtturmprojekte, wie das neuen Technischen Rathaus, sind notwendig, um die Möglichkeiten der BIPV zu demonstrieren. Ich sehe darin keinen Rückschritt, sondern einen Weg zur Normalität. Ziel muss es sein, BIPV als selbstverständlich wahrzunehmen. Dann wird auch die Nachfrage nach BIPV für Eigenheime und für kleine Projekte steigen.

Jan Bresinsky aus Freiburg

Donnerstag, 15.09.2016 11:46

Nachhaltig? Ganzheitlich? Wenn man die Fassade gesehen hat (ich fahre jeden Tag mit der Tram vorbei), kommt man zur Überzeugung, dass sich schon wieder ein Architekt mit einem neuen Leuchtturmprojekt sehr individuell verwirklicht hat, ohne dadurch den lang ausstehenden und notwendigen Durchbruch der BIPV wirklich vorangetrieben zu haben. Teure Sonderlösungen sind zwar optisch ganz nett (unbestreitbar im Fall des neuen Technischen Rathauses), technologisch und markttechnisch aber eine Sackgasse oder sogar ein Rückschritt! Das Argument, dass PV-Strom aus der Fassade viel zu teuer ist, wird diese Projekt wieder neue Nahrung geben. Lieber wäre mir ein BIPV-Projekt aus öffentlicher Hand, dass die Wirtschaftlichkeit von Fassadenlösungen in den Vordergrund rückt und das geht nur mit standardisierten Fassadenlösungen, wie z.B. die schon mittlerweile alten Lösungen von Würth Solar und sto (und davon wird es sicherlich auf dem Markt noch viele andere geben). Schade, dass es schon wieder nur ein Leuchtturmprojekt ohne Zukuntsaussicht in die Meldungen geschafft hat.

Hans Arlt aus Bickenbach

Mittwoch, 14.09.2016 19:55

Diese Initiative seitens der Landesregierung ist mehr als überfällig, da unter der Regierung "Koch" dieser Bereich sträflich vernachlässigt wurde und das Land Hessen - z.B. Gegenüber Bayern - hinsichtlich der Nutzung dieser Energieform "augenfällig" als Entwicklungsland zu sehen ist.

Jürgen Hartwig aus Korbach | http://-

Mittwoch, 14.09.2016 14:56

Wie will eine Pleitefirma aus der Boschgruppe (die gerade in Arnstadt 2,4 Milliarden € mit ihrer Solarzellen- und Modulproduktion versemmelt hat !!!!)mit Leuten aus Brandenburg eine Solarzellenproduktion gegen die chinesische Konkurrenz aufbauen und bestehen? Doch nicht so lange, bis die dummen Fördermittel in der kaputten Branche verbraucht sind, um dann wieder den Betrieb zu schließen?
Mit solaren Grüßen Jürgen

JC W aus Alling

Mittwoch, 14.09.2016 07:03

Was "Leistungskapazität" sein soll, soll mir mal einer erklären.

Stefan Gehring aus Stuttgart

Dienstag, 13.09.2016 12:19

Schlecht nachgefragt, Herr Fuhs.

Die Annahme, dass die Strompreise weiterhin mit 3% jährlich steigen ist gefühlt nachvollziehbar. Allerdings ist die Fortschreibung vergangener Ereignisse nirgends plausibel (Aktienkurse, Wechselkurse, Rohstoffpreise, Strompreise) Es sprechen auch wenige FAKTEN dafür, dass es weiterhin zu starken Steigerungen kommen wird. Im Gegenteil: In 10 Jahren wird es Zeiten geben, in wir Strom sehr viel BILLIGER kaufen können (weil es zu viel davon gibt und Speicherung sehr teuer ist). In den USA sind solche Tarife heute schon zu haben. Daher macht ein ordentlicher strombetriebener Warmwasser Pufferspeicher mit Wärmepumpe ökonomisch sehr viel mehr Sinn als das Beegy Paket.

Interessant wäre eine Rentabilitätsberechnung mit einer angenommenen Steigerung von -0,5, 0,5 oder 1 Prozent.
Auch Kosten für Ersatz und Reparatur sind zu sicherlich hinterfragen. Wechselrichter mit 20 Jahren Garantie gibt es einige und Li-Ionen-Akkus dürften bei ordentlicher Nutzung (nie ganz leer, nie ganz voll) auch 20 Jahre halten, lediglich etwas an maximaler Kapazität verlieren)
Und wenn Beegy in finanzielle Schwierigkeiten kommen sollte, dann ist zu bezweifeln, dass die Anteilseigner für etwaige Verluste aufkommen.

Und last, but not least, die Annahme, dass ein EFH 5000 kwh verbraucht ist bekannt, aber mit wenigen Maßnahmen lässt sich diese auf 3.500 kWh drücken.

Das ganze ist ein nettes Paket für unbedarfte Nutzer, aber sicherlich keine so ökonomisch brillante Sache wie Beegy und das glauben machen will. Hier hätte ich mir mehr kritische Nachfragen gewünscht - insbesondere wenn die beiden Herren vorher bei einer dieser ach so tollen Top-Beratungen und bei Eon waren....

Wolfgang Teichert aus Aachen | http://www.wt-leistungselektronik.de/

Montag, 12.09.2016 15:20

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Leistung von 5 MW ist für eine Batterie noch keine aussagekräftige Angabe. Viel wichtiger ist die Frage, für wie lange die Batterie mit einer Leistung von 5 MW belastet werden kann, oder anders ausgedrückt, wie hoch die Batteriekapazität in MWh ist.

Mit freundlichem Gruß

Wolfgang Teichert, Dipl.-Ing.
In Grafen Weid 5
52072 Aachen
Tel.: +49 (0) 241 17 42 89
Mobil: +49 (0) 151 21 21 82 22
E-Post: wolfgang.teichert@web.de oder
wt.leistungselektronik@googlemail.com
Webseite: www.wt-leistungselektronik.de

Robert Tomo aus London

Montag, 12.09.2016 10:40

Wenn ein Hersteller wie Jinko seit vielen Quartalen mit seinen Solarmodulen Gewinne erwirschaftet, kann man ihm ja wohl kaum Dumping vorwerfen. Wer ein dem Product der Wettbewerber vergleichbares Produkt billiger anbieten kann und trotzdem profitabel ist, der hat einfach eine bessere Kostenstruktur. Das ist aber nicht verwerflich und gegen einen solchen Hersteller mit Zoellen und anderen Handelsbeschraenkungen vorzugehen ist eben kein Anti-Dumping sondern unzulaessiger Protektionismus.

Sebastian Luening aus Lissabon | http://www.kaltesonne.de

Montag, 12.09.2016 09:48

Das untersuchte 20-Jahresintervall ist viel zu kurz und erfüllt nicht einmal die Klimadefinition (30 Jahre). Es ist schon höchst gewagt auf Basis solch kurzer Zeitmaßstäbe klimatische Aussagen zu treffen.

Jürgen B. aus Htbg.

Freitag, 09.09.2016 14:53

Hallo Sven P. aus Bielefeld.

Das ist schon ein "richtiger" Ansatz, also ironisch gemeint (von mir so gemeint, vermutlich wohl auch von Sven so gemeint).

Wir sollten dann auch Autoradios verbieten. Denn Handys (Smartfones) darf man im Auto nicht benutzen, zumindest nicht zum telefonieren. Komoscherweise kann man damit aber auch andere Dinge machen, z.B. navigieren. Ob man das wohl darf? Mit der eingebauten Navi scheint es kein "Problem" so sein, beim Smarti aber wohl.

Wir sollten auch Zigaretten verbieten, dann es ist doch (offenbar) nachgewiesen, das diese schädlich sind. Auch wenn der werte Herr Altbundeskanzler Schmidt sich nicht groß dran gestört hat (scheint ein gutes Genklima gehabt zu haben). Eigentlich bin ich der Meinung, jeder sollte selber entscheiden, ob er sich schadet oder nicht.

Sollten wir auch LKWs und Busse (mit u. U. vielen Fahrgästen, z.B. Kindern) verbieten? Möglich, denn LKWs sind pauschal sehr gefährlich den anderen Verkehrteilnehmern gegenüber, einfach weil sie so groß und schwer sind (Stichwort Dinosaurier, vielleicht sind die ja deshalb auch ausgestorben... :-). Min. sind Busse sehr problematisch, denn die Kinder sind doch das Wichtigste was wir haben (die zahlen doch unsere Rente.. :-), aber die werden nicht angeschnallt. Oh, da sind ja gar keine Gurte drin, ja dann geht das natürlich nicht.

Ja, und Dieselmotoren sollten wir auch verbieten. Bin zwar auch kein Fan davon, aber immerhin, bessere Verbrennermotoren gibt es nicht, als den werten Diesel. Klar, E-Maschinen sind noch besser, da gibts gar nichts. Aber die Regierung weiß noch nicht, wie man diese moderne E-Technik weiter vorantreiben kann. Vielleicht weiss es einer dieser Leser, sollte der Regierung dann mal einen Tipp geben...

Nun, was kann man denn noch verbieten? Alkohol vielleicht? Oder Aktienhandel? Wem fällt noch was ein?

Fazit; es kann immer was passieren, und was Heinz Geckler geschrieben hat, kann ich auch nicht nachvollziehen, außer das der Aufwand doch eher sehr hoch ist, für diese Art von Montage. Sicherlich würde Herr Geckler das nicht so sehen, wenn das komplette Material bei ihm gekauft würde, statt im Baumarkt, richtig? Tja, so ist das in einer Marktwirtschaft. Es wird gemacht, was möglich ist. Das hat nicht nur (dankenswerterweise) Edward Snowden erkannt, und es öffentlich kund getan. Als Dank für seine Ehrlichkeit wird er nun verfolgt, nichtmal Deutschland kümmert sich um ihn, und beschützt ihn. Unglaublich.

Grüße
Jürgen B.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin

Donnerstag, 08.09.2016 21:40

Es ist ein Wunder, dass überhaupt noch ein chinesisches Unternehmen beim MIP mitmacht. Denn bereits sehr lange sind beim Einkauf in großen Mengen auch die Module der leistungsfähigen europäischen Hersteller viel billiger als die absurden 56 Cent/Wp des MIP- sehr lange heißt über 1,5 Jahre. Nun ist das delta auf breiter Front auf zT. erheblich über 10 Cent/Wp angewachsen und niemand der bei Verstand ist kauft noch Module für 56 Cent (Großabnahmen im MWp Bereich). Der MIP Preisindex reagiert aber nicht und so ist das System am Ende. Da die Hersteller aus China weltweit investiert haben in modernste Fertigungen von Zellen und Module steigen sie freiwillig aus oder tun nichts bei den aus meiner Sicht z.T. wirklich an den Haaren herbeigezogenen Begründungen für Ausschlüsse. Der Artikel geht also voll an der Martkrealität vorbei. Und raten Sie doch einmal ob der weiße Ritter gegen China - ich meine Solarworld- den ja ach zu niedrigen MIP bei seiner Preisbildung im MWP Bereich einhält. Nein fragen Sie mal eher seit wann das nicht der mehr der Fall ist. Mein Fazit: Ganz Europa und Solarworld dumpen wenn sie unter 56 Cent/Wp verkaufen- je weiter darunter umso mehr. Oder denke ich jetzt falsch? Der MIP soll ja anstelle von Zöllen angeschuldigtes Dumping ausgleichen. Mmh. Weg mit den Zöllen und dem MIP. Sofort.

Siegfried Lemke aus Isernhagen | http://www.solarlokal-kirchhorst.de

Donnerstag, 08.09.2016 09:56

Das ist stark: Da bringt man etwas auf den Markt und anschließend kassiert man Forschungsgelder, damit man die Hinterlassenschaften gefahrlos beseitigen kann! Kommt mir irgendwie bekannt vor, fängt mit A.. an.
Cradle to cradle ist das jedenfalls nicht!
http://tinyurl.com/cradle2c
Wer mehr wissen will:http://c2c-kongress.de/#section-programm
Kongreß 2016:Für einen positiven Fußabdruck!

Jürgen B. aus Htbg.

Mittwoch, 07.09.2016 21:51

Hallo,
bin zwar kein "Fachmann", aber doch "Fachmann".
Was ich hier und auf vergleichbaren Seiten zu diesem Thema gelesen habe, ist meiner Meinung nach falsch.

Wenn sagen wir 5 solcher 600 Watt Anlagen mit voller Leistung einspeisen (das ist ja wohl der "schlimmste" Fall), dann sind das 3000 Watt. Das ist schon nicht wenig, okay. Aber ganz unabhängig davon, handelt es sich um eine EINGESPEISTE Leistung. Diese ist der ENTNOMMENEN Leistung entgegen gesetzt. Somit kann man dann auch sagen wir 5 Verbraucher a 600 Watt an die gleiche Steckdosenleiste anschliesen (sagen wir mal, die Steckdosenleiste hat genau 10 Steckplätze für 10 Netzstecker). Wenn also die eingespeiste Leistung genauso groß ist (3000 Watt) wie die entnommene Leistung (3000 Watt), dann wird durch das Kabel was zur Steckdosenleiste geht überhaupt gar kein Strom mehr fließen. Ist doch logisch, oder? Wie sonnst sollte erreicht werden, dass eine Einspeisung einen Sinn macht? Man will ja hier erreichen, dass der Zähler langsamer (in diesem Beispiel steht er dann still, was die Steckdosenleiste angeht), läuft.

Die Ströme verteilen sich also alleine an den 10 Steckern. 5 Stecker speisen ein, und 5 Stecken speisen aus (entnehmen Strom). Nun muss also - in diesem unglücklichen Extrembeispiel - nur dafür gesorgt werden, das die 5 einspeisenden Stecker der 5 Anlagen nicht alle direkt nebeneinander sind, sondern sagen wir mal auf jeden zweiten Steckplatz der Steckleiste sind. Jeden "ersten" STeckplatz (also sagen wir mal jeden ungeraden) nehmen die Verbraucher, und jeden geraden nehmen die Einspeiseanlagen.

Und dann passiert gar nichts. Es schmort nichts. Alle Anlage speisen ein, und jeder Verbraucher bekommt genau den Strom, den er braucht. Die Spannung und die Frequenz ist insgesamt konstant, und entspricht dem Hausnetz (meist 230 V AC, bei 50 Hz).

Auch ein vertauschen (blödsinnigerweise als umpolen, also vertauschen von Null und Phase) ist unwichtig. Es handelt sich hier um Wechselspannung. Bei diesen kleinen Anlagen wird es meines Wissens keine Phase geben. Letztlich wird die Phase sich dort einstellen vom einspeisenden Wechselrichter, wo im Haustromnetz auch die Phase ist. So funktioniert schließlich Einspeisung: Der Wechselrichter schaut erstmal, ob die Daten (Spannung, Frequenz, Phasenlage) korrekt sind. Erst dann schaltet er sich auf. Somit ist das unsinnige Beispiel (habe ich glaube ich hier gelesen, oder auf sonnenfluesterer.de) was die Fassung der Lampe betrifft auch unsinnig.

Fazit; alles kein Problem, unter normalen Umständen. Und andere Umstände können nicht in der Weise auftreten, dass sie genau und nur von diesen Mini-Einspeiseanlagen kommen.

Noch Fragen oder Anmerkungen, Kienzle?

Grüße
J.

JC W aus Alling

Dienstag, 06.09.2016 11:15

"Strom im Sommer für den Winter speichern".
Mich würde mal interessieren, wo der Strom aus dem Sommer physikalisch gespeichert wird. In norwegischen Wasserkraftwerken? Oder hat SENEC Power-to-gas-Dienstleister unter Vertrag? Wenn es sich nur um eine Verrechnung von im Sommer produziertem mit im Winter verbrauchten Strom handelt, halte ich diesen Werbespruch für einen Etikettenschwindel, der die ganze Brache als spinnerte Phantasten oder skrupellose Lügner in Verruf bringt.

Sven P. aus Bielefeld

Montag, 05.09.2016 11:01

Hallo,
einer Ihrer Kunden könnte nun auch auf die Idee kommen ein größeres Familien Treffen zu veranstalten und zu Kaffee und Kuchen einladen.
Sagen wir mal es sind gut 50 Gäste. Dafür plant der Kunde 5Kaffeemaschinen ein und schließt diese über eine Steckerleiste an eine Steckdose an. Da eine Kaffeemaschine gut 2000 Watt hat, wird ihm im besten Fall die Sicherung raus fliegen wenn denn alle Maschinen gleichzeitig heizen.

Was ich damit sagen möchte ist nur das es immer irgendwo auf der Welt Menschen gibt die einfach etwas machen ohne einmal darüber nachzudenken.
Ich würde sicher nicht auf die Idee kommen so viele Kaffeemaschinen an einer Steckdose zu betreiben.
Ebenso sehe ich Ihr Beispiel mit den 6 Steckdosenmodulen.

Diese Kleinstanlagen haben zwischen 100 und 600 Watt. Also weniger als eine Kaffeemaschine.
Wenn ich Ihren Argumenten folge, dürfte niemand mehr ohne Elektriker etwas in eine Steckdose stecken.
Denn wie Sie selber schreiben kann niemand sicherstellen nicht nicht mehrere Geräte über eine Steckdosenleiste sich aus einem Stromkreis bedienen.
Um auf Nummer sicher zu gehen sollten wir also Steckdosenleisten verbieten?

Jürgen B. aus Hunteburg

Samstag, 03.09.2016 19:20

Guten Tag,

ich finde es durchaus erstaunlich (aber auch richtig), das hier geschrieben steht, Rendite sei "nicht so wichtig". Dies insofern, weil wir doch in einer Marktwirtschaft leben.

Für mich stellt sich folgende Frage, über dessen sachkundige Antwort (gerne per Mail) ich mich "riesig" freuen würde;

wie verhält es sich denn, wenn man einen Speicher 15 kWh entnehmbar) bereits hat, die Anlage autark ist, die PV Fläche 10kWp leistet, der Speicher icht förderfähig ist, alles bereits bezahlt ist, und nun (nachträglich) ein Versorgungsanschluss beantragt werden soll. Soll man dann auch einspeisen, ggf. als "Eigenverbrauch"?

Wie verhält sich dann die "Rechnung"? Welche "Hürden", auch bürokratische, gibt es überhaupt? Braucht man einen Steuerberater (der ja auch Geld kostet)?

???

Grüße
Jürgen B.

Oliver Melhaff aus Köln

Samstag, 03.09.2016 04:30

Es müssten sämtliche Autobahn- Tank- und Raststätten per Gesetz verpflichtet werden, mindestens 5 Ladesäulen mit den üblichen Stromtarifen aufzustellen. Und zugeparkte Ladeplätze müssten konsequent geräumt werden. DAS würde Deutschland in der E-Mobilität nach vorne bringen. Nicht diese halbherzigen Maßnahmen wie Busspuren nutzen und die kleine Kaufprämie (die ja eher ein Geschenk an die Autoindustrie sein sollte).

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