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Peter Ballhause aus Langenfeld

Dienstag, 24.05.2016 18:20

Es zeigt sich immer mehr, dass diese Regierung nicht mehr die breite Bevölkerung vertritt, sondern nur noch durch die Interessen der EVUs gesteuert wird! Es ist daher Zeit für eine Gegenwehr. Eine mögliche [...]

Hannes Allabauer aus Erlangen

Dienstag, 24.05.2016 09:37

Es gab mal jahrelang den sog. "Kohlepfennig" - bis sich herausstellt, dass er verfassungswidrig ist. Den selben Status dürft diese "Sonnensteuer" bekommen.

Cihan Sanverdi aus Frankfurt am Main | http://nachtsichtgeraet24.de

Freitag, 20.05.2016 22:03

Na ich denke nicht das sich da was groß artik verändern wird. Ab warten und Tee trinken!

Peter Furter aus Schweiz

Freitag, 20.05.2016 10:30

....und wiedermal ist es eine deutsche Firma, die als Subcontractor die Löhne drückt, nicht grad ein Ruhmesblatt... Ich hoffe sehr, dass hier der Deutsche Staat und die USA endlich handelnt oder die [...]

JC W aus Alling

Freitag, 20.05.2016 09:38

Es waren auch ziemlich viele "Wenns" in den Bedingungen: Strompreis muss steigen (ich zahle zur Zeit 20,4 ct/kWh, incl. Grundgebühr) Modulkosten müssen sinken (sind sie im vergangenen Jahr praktisch [...]

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Kommentare 1 - 99 von 2186
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Peter Ballhause aus Langenfeld

Dienstag, 24.05.2016 18:20

Es zeigt sich immer mehr, dass diese Regierung nicht mehr die breite Bevölkerung vertritt, sondern nur noch durch die Interessen der EVUs gesteuert wird! Es ist daher Zeit für eine Gegenwehr. Eine mögliche Wende hat uns Baden Württemberg aufgezeigt.

Hannes Allabauer aus Erlangen

Dienstag, 24.05.2016 09:37

Es gab mal jahrelang den sog. "Kohlepfennig" - bis sich herausstellt, dass er verfassungswidrig ist. Den selben Status dürft diese "Sonnensteuer" bekommen.

Cihan Sanverdi aus Frankfurt am Main | http://nachtsichtgeraet24.de

Freitag, 20.05.2016 22:03

Na ich denke nicht das sich da was groß artik verändern wird. Ab warten und Tee trinken!

Peter Furter aus Schweiz

Freitag, 20.05.2016 10:30

....und wiedermal ist es eine deutsche Firma, die als Subcontractor die Löhne drückt, nicht grad ein Ruhmesblatt... Ich hoffe sehr, dass hier der Deutsche Staat und die USA endlich handelnt oder die Europäische Union generell die Tarife einfach festlegt, offensichtlich geht's nicht anders, oder haben wir dann in der Automobilindustrie langsam die gleichen Verhältnisse wie in der Fleischindustrie. Die Löhne müssen rauf, sonst kann sich niemand was leisten und das drückt auch auf die Wirtschaft.....

JC W aus Alling

Freitag, 20.05.2016 09:38

Es waren auch ziemlich viele "Wenns" in den Bedingungen:
Strompreis muss steigen (ich zahle zur Zeit 20,4 ct/kWh, incl. Grundgebühr)
Modulkosten müssen sinken (sind sie im vergangenen Jahr praktisch nicht)
Speicherkosten müssen auch sinken
Immerhin gibt es auch Speicherhersteller, die mehr als 10 Jahre Garantie bieten, die Batterien halten hoffentlich noch etwas länger, und richtig interessant wird es, wenn die Einspeisevergütung nach 20 Jahren ausgelaufen ist und man nicht weiß, was man mit dem weiterhin produzierten Strom anfangen soll.

Hans Gensel aus Freiberg

Donnerstag, 19.05.2016 10:31

Das sich Speicher schon ab 1000 Euro rechnen sollen, scheint mir mehr als fragwürdig. Kein einziger Hersteller gibt mehr als 10 Jahre Garantie für seinen Speicher. Bei den Wetterverhältnissen in Deutschland gibt es nicht wesentlich mehr als 200 Wochentage im Jahr an dem man den Speicher als Pufffer für den Solar-Strom nutzen kann. Selbst wennn man von 250 Tagen ausgeht dürfte ein Speicher dann nicht mehr als ca 425 Euro kosten um ihn innnerhalb der Garantiefrist über Stromeinsparungen zu refinanziren,wenn man berüchsichtigt das für den selbstverbrauchten Strom die Einspeisevergütung wegfällt

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Mittwoch, 18.05.2016 14:56

Anstatt ein vernünftiges EEG aufzusetzen, dass den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreibt, um CO2 zu reduzieren, und anstatt ein vernünftiges Mobilitätskonzeptes zur CO2 Reduktion aufzustellen, nur blinder Aktionismus und Clientelpolitik! Mehr kann man dazu schon nicht mehr sagen!

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 17.05.2016 09:55

Nachdem die erste Regierungszeit von Herrn Kretschmann, in Sachen Solare Energieerzeugung nahezu ereignislos vergangen ist, kann nur gehofft werden, dass die Grünen sich an ihre Wurzeln erinnern und endlich in die Pötte kommen !

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 17.05.2016 09:47

Bundeskanzlerin Merkel demontiert sich selbst, wenn sie die von ihr ausgerufene Energiewende abwürgt !
Es ist kurzsichtig und schädigt unser Gemeinwesen, wenn jetzt die umweltfreundliche, regenerative und smarte Energiewelt dem "Denkmalschutz" für Energiekonzerne geopfert wird !

hein bloed aus Youghal

Dienstag, 10.05.2016 19:14

Fraunhofer ISE kommt nach juengsten updates auf 98% EE-Anteil beim Sonntagsbraten

https://www.energy-charts.de/power_de.htm

Bei 14,41 GW 'konventionell' erzeugtem Strom um 11.00 Uhr und gleichzeitigem Export von 13,19 GW sind nur 1.22 GW rechnerisch fuer den Braten von 52 GW verantwortlich.

hein bloed aus Youghal

Montag, 09.05.2016 19:53

Wieviel wurde am Sonntag abgeregelt?

Bei der Windkraft ist zur Mittagszeit ein ungewoehnlicher Einknick zu sehen, die PV scheint nicht im zu erwartenden Masse bis zur Spitzeneinspeisung ausgenutzt worden zu sein (rel.flache Mittagskurve).

Platts spricht von max. 44,8 GW PV und Wind um 13.00 Uhr(UK-Sommerzeit-Zeit?):

http://www.platts.com/latest-news/electric-power/london/german-spot-pow[..] Agora als auch Fraunhofer ISE

https://www.energy-charts.de/power_de.htm

zeigen deutlich geringere Ertraege als Platts als Vorhersage angibt.

Ohne die vermutliche Abregelung von ca. 2-3 GW kaeme man grob ueberschlagen auf 100% EE-Anteil fuer Sonntagmittag.



Michael Stark aus Rostock

Montag, 09.05.2016 15:18

@Anton Gustavson: Zum einen hat Dubai andere Einstrahlungswerte (>2.000) zum anderen bekommen wir den Strom aus Dubai nicht nach Deutschland. Das bringt für Investoren bessere Renditen trotz höherer Errichtungskosten.
Die o.g. Vergütungen aus der Ausschreibung sind geradezu eine Aufforderung den Mindestlohn in Deutschland durch dubiose Geschäftsmodelle zu unterlaufen. Die Einkaufspreise sind seit dem letzten Jahr kaum gesunken...

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Montag, 09.05.2016 15:05

Ich hoffe nur, dass die Wähler diese Idee als das erkennen was es ist. Eine Idee, die die Kosten der notwendigen Umstellung unserer Energieversorgung noch weiter verteuert und jetzt auch noch abhängig vom Kapitalmarkt macht.
Warum nicht einfach eine Kohlesteuer einführen und die Einnahmen daraus am Ende des Jahres als Pauschalbetrag pro Kopf auf die Bürger umlegen? Aber bitte nur auf die Bürger und nicht wieder auf die Industrie, die eh schon massive Subventionen erhält, indem große Teile von der EEG-Umlage befreit wurden.

Jürgen Falken aus Laniakea

Montag, 09.05.2016 13:07

Tesla wird es schon gelingen, die Batterien der Autos und weitere Leistungsmerkmale so einzuschränken, dass die Autos zu einem Grundpreis unter 60.000 Euro erhältlich werden. Das reicht, um ein Modell für die Prämie zu qualifizieren. Über 99% der Kunden werden dann eben eine "Sonderausstattung" mit größerer nutzbarer Batterieleistung wählen.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Montag, 09.05.2016 10:47

Bei den in der Abbildung dargestellten Zubauraten ist nicht absehbar, wie die für Europa angestrebten
200 GWp Photovoltaikkapazität erreicht werden können. Betrug der Zubau im Jahr 2011 gegenüber 2010 noch 19 GWp bzw. 57% p.a., so war er im Jahr 2015 nur mehr 9 GWp bzw. 10% p.a. Extrapoliert man die Entwicklung von 2010-2015, so werden wir im Jahr 2020 bei lediglich 117 GWp angelangt sein.
Ohne eine neue Weichenstellung rücken die 200 GWp in weite Ferne.

Anton Gustavson aus Berlin

Montag, 09.05.2016 10:19

In Deutschland sind wir noch auf über 7 Cent, in Dubai wird währenddessen zu unter 3 Cent pro kWh hergestellt.
http://energyload.eu/energiewende/international/rekord-solarstrom-dubai/

Deutschland spielt für die Solarindustrie doch eigentlich überhaupt keine Rolle mehr...

Friedrich Georg aus München

Donnerstag, 05.05.2016 13:28

Ich hoffe, dass für die Aktionäre noch ein Trinkgeld überbleibt, die diese Firma von Anfang an mit ihrem Investment begleitet haben. Sonst heißt es nur: wer zuletzt kommt, mahlt am Besten!

Michael Schmidt aus Goerlitz

Mittwoch, 04.05.2016 12:50

Wie der vorige Kommentar : Ich würde gern mit unterzeichnen - wenn das ermöglicht würde ! Ich erlaube mir - als selbst solcher Betreiber - auf die Belange der KWK-Technik hinzuweisen, welche ebend leider zu oft noch "unterschlagen" werden. Gerade die Kombination BHKW/PV ermöglicht eine sehr hohe Denkungsrate des Objekteigenstrombedarfes ! Ich kann hier in meinem 12-WE-MFH-Objekt eine solche von rd. 75% im Jahr nachweisen (neben der Wärmeerzeugung). Wenn nun noch ein entsprechend kostengünstigem Batterie-Einsatz (welcher z.Zt. noch nicht absehbar ist) realisierbar würde, kann die Bedarfsdeckung ca. 95% erreichen !
Außerdem stellt ja ein BHKW "die witterungsunabhängige Brücke" zwischen Erzeugung und Bedarf dar und wird damit unerläßlich für eine kontinuierlich dezentrale Stromversorgung (und zusätzlich durchgängig mögliche Bereitstellung für E-Mobil-Versorgungen) !
Mit freundlichem Gruß !
Michael Schmidt

Stefan Krauter aus Berlin

Mittwoch, 04.05.2016 08:19

Viel Wahres im Artikel: Leider überlässt man das Feld so Schaumschlägern wie Elon Musk: Beispiel: Sein Home-Energiespeicher hätte auch aus Deutschland kommen können, er hat nur mutig die Preis-Skalierungseffekte vorweggenommen.

Andre Steffens aus Kaisersesch | http://www.wi-solar.de

Montag, 02.05.2016 13:27

Wäre schön, wenn jeder diesen Appell unterzeichnen könnte. Leider habe ich bisher keine Möglichkeit dazu gefunden.

Stefan Haug aus Postmünster

Montag, 02.05.2016 10:19

Eine angenehm offen kommunizierte und gut begründete Vorgehensweise von Solarwatt, finde ich.

Rene Hornischer aus Neuruppin | http://www.carporte.de

Freitag, 29.04.2016 21:28

Herzlichen Glückwunsch, ein tolles Interview mit Solarwatt. Auch wir bieten den MyReserve auf unserer Webseite http://www.carporte.de zu unseren Solarcarport und Solar Terrassendach an. Unsere Kunden sind von den MyReserve Stromspeicher mit dem Solarcarport oder Terrassendach begeistert und freuen sich, dass Sie Strom einsparen können. Als erstes steht die Überdachung, der Sonnenschutz und die Unabhängig durch eigenen Strom im Vordergrund. Natürlich ist der Preis wichtig, aber ob sich eine Anlage 1-2 Jahre früher oder später rechnet ist nicht so wichtig wie die Qualität und das Design. Deshalb setzen wir bewusst auch auf den MyReserve Stromspeicher.

micha drese aus bremen

Freitag, 29.04.2016 12:25

Danke an die Redaktion für diesen Beitrag.
Man fragt sich, was nehmen die in den Tee bei Entega. 53€ in 18Jahren ergibt 11.448€; zzgl. 54€ für einen Speicher ergibt 11.664€ bzw. 23.112€ gesamt. Und das für lausige 2,6KWp plus vermutlich SMA home energy storage mit 2KWh. Für wie dämlich hält man die Verbraucher?
Der Begriff Förderung wird auch hier mißbraucht wie schon bei E3DC, denn Unternehmen können keine Förderungen für eigene Produkte anbieten. Es handelt sich ausschl. um einen Kaufanreiz bzw. Preissenkung. Förderungen bietet i.d.R. der Staat.
Und die Aussage, der Bürger meine, PV lohne sich nicht mehr, stimmt - für den Fall der Pacht( s. o. )
So, Entega, bringt man die PV in Verruf.

Beste Grüße

Ansgar Sommer aus Potsdam

Freitag, 29.04.2016 11:02

Diese Frage blieb unbeantwortet: Wie hoch ist die Marktprämie bei Direktvermarktung und Einspeisung in die Community pro kWh?

A. Shah aus Berlin | http://energyload.eu

Dienstag, 26.04.2016 12:48

Insgesamt ist es natürlich beeindruckend in welchem Maße China das Thema Photovoltaik angeht. Aber Abschaltungen von bis zu 51% sind natürlich ein Problem, das nicht unter den Tisch fallen darf.

Matz Hanlinger aus Nurnberg

Montag, 25.04.2016 22:46

Es gibt ein neues enecsys monitoring alternative: www.enecsysoutput.com

micha drese aus bremen

Samstag, 23.04.2016 13:23

Als Unternehmer sollte man einfach die Gründe für sein Geschäftsmodell nennen und nicht die Installateure als Überbringer der Botschaft gebrauchen und zudem nicht wieder und wieder mit dem mangelnden Zubau in der Energiewende missionieren, wenn man sein Geschäftmodell damit meint. In den Jahren 2010, 2011 und 2012 hat sich auch keiner signifikant über den mehr als doppelt so hohen Zubau mokiert - deren Folge wir alle kennen -, und der, verteillte man ihn auf die nachfolgenden Jahre, immer noch für einen Überschuß laut Ausbaukorridor verantwortlich zeichnet. Nach den wilden Jahren der PV will der Verbraucher vielleicht auch erst die Alltagstauglichkeit der Speicher oder besser: der Battereitechnik abwarten.
Im übrigen halte ich die Gründe für einen eigenen "Speicherzuschuß" für wenig überzeugend, denn zum einen ist es nicht Sache der Unternehmen, Ausbau - und Marktanreizpolitik zu betreiben und das vorherschende Speicherprogramm der KfW zu hintertreiben. Die Begrenzung der Einspeisung ist sinnvoll, da sie die Netze weniger belastet. Zudem erhält der Verbraucher den großzügigen T-Zuschuß nach dem Motto Geben und Nehmen. Ziel muß es sein, ganz weg vom EEG zu kommen und sich nicht weiter auf Vergütungen zu verlassen, um letztlich auch die Überschußeinspeisung zu vermeiden bzw. abzubauen, solange es nicht ausreichend Großspeicher gibt. Wer will auch zusätzlich den Formularkrieg über 20 Jahre wegen der Vergütungen? Die Verbaucher werden sich jetzt - dank E3DC - die Preissenkung bei E3DC über einen Speicherkauf holen und zusätzlich den KfW-Zuschuß sichern, mit dem man dann getrost auf 70% Einspeisung - weil sinnvoll - und das Wetter verzichten kann. Letztlich wird das den Kanibalismus - wie schon bei PV - in der Speicherbranche vorantreiben. Mal sehen, wer überlebt.
Wichtiger bei E3DC finde ich die Frage - nachdem man sich ja dankenswerterweise von der Zyklenzahl-Rally verabschiedet hat -, inwieweit denn die 10jährige Garantie auch die Kapazität der Batterie laut Datenblatt umfasst, die ja ohne garantierte Mindestkapazität daherkommt, sondern nur die Funktionalität des Systems garantiert. Bekommt der Verbraucher bei Kapazitätsverlust neue Batterein ohne Zuzahlung?

MfG

Roland Neumann aus Leipzig | http://www.sonnenplaner.com

Freitag, 22.04.2016 10:11

Sollten unsere Regierungsvertreter tatsächlich einmal nachgedacht und die 5000 Euro Förderprämie im Austausch für sinnvolle Investitionen gestrichen haben? Der im Artikel gezeigte Weg ist prinzipiell der richtige. Vor allem an der Infrastruktur krankt es mächtig und daran, dass bestehende Ladeplätze auch rechtlich vor einem Missbrauch durch "Verbrenner" geschützt werden (zuparken muss hart geahndet werden!) bzw. überhaupt korrekt funktionieren und genutzt werden können. Das Bund und Länder bei öffentlichen Fahrzeugen Vorreiter sein sollten, versteht sich von selber - 20% Quote, naja - ambitioniert sieht anders aus. Ein nicht so sinnvoller Posten ist die Werbung für E-Mobilität. Jede Ladesäule ist eine Werbestehle - also lieber das Land mit Ladesäulen pflastern und dabei klotzen, nicht kleckern. Man muss das Thema nicht zusätzlich aus öffentlichen Mitteln walzen. Das machen andere Akteure, wie z.B. lipsia-e-motion.com aus Leipzig viel besser.

So wie der Artikel andeutet ist wohl die Kaufanreizprämie noch nicht vom Tisch. Ich höre schon die Stimmen (wie damals bei der sinnfreien Abwrackprämie), dass vorrangig ausländische Autohersteller etwas davon haben. Politik lernt halt nicht dazu und neigt leider immer zu populistischen Kurzschlussreaktionen. Gegen nachhaltiges, längerfristig strategisches Denken (wie z.B. in Norwegen - Verbot von Verbrennern ab 2025) scheint unsere "Volksvertretung" immun.

Hans-Jürgen Bohr aus Swisttal

Freitag, 22.04.2016 09:22

Guten Morgen,

grundsätzlich finde ich die Förderidee lobenswert und richtig. Was ich aber nicht verstehe ist, warum man hier mit solch falschen Berechnungen argumentiert. Jeder Besitzer einer PV Anlage kann sich sehr schnell ausrechnen, dass der Unterschied einer 70%- zu 50%-Regelung niemals diesen Ergebniseffekt bringt. Eine Simulation (mit PV Sol) einer 8 kWp Anlage mit Südausrichtung, 7000 kWh Stromverbauch, 9,2 kWh Batteriekapazität ergibt eine um 280 kWh p.a. höhere Netzeinspeisung, mit 12,3 c't bewertet, bedeutet dies eine Ersparnis von ca. 700,-€ über 20 Jahre.
Hier sollte man den Kunden auch nichts falsches vorrechnen.

MfG

Ludwig M. aus Königs Wusterhausen | http://www.kristallbearbeitung.de/

Freitag, 22.04.2016 09:21

„Mit dem Gesetzentwurf will der Bundeswirtschaftsminister den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung auf maximal 45% bis 2025 deckeln. In der Branche der Erneuerbaren Energien stehen damit Zehntausende von Arbeitsplätzen vor allem in der Wind- und Solarbranche vor dem Aus“

Das ist eine Schande! Wir müssen weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien! Erst groß Posaunen und nachher wieder die Fahne schwenken!

"Zudem tue die Bundesregierung nichts, um die heimische Photovoltaik-Nachfrage wieder zu beleben." Auch so ein Verbrechen! Wozu erst Solaranlagen subventionieren, wenn man sie doch nicht überall haben will? Wer profitiert dort im Hintergrund? Warum solche schlechten Entscheidungen? Das würde mich mal interessieren!

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 22.04.2016 08:44

Der Berg kreißte und gebar eine Maus - eine jämmerlliche Vorstellung
die unsere Bundesregierung abliefert !

Hugo Müller aus Osten

Mittwoch, 20.04.2016 18:51

Sehr interessanter Beitrag.

Jan Kee aus Berlin

Mittwoch, 20.04.2016 18:22

Vielen Dank, das wird Zeit dieses Thema zu analysieren!
Der Artikel ist absolut schlüssig- zumindest für die Leute, die das Geschehen verfolgt haben.
China hatte keine Finanzkrise im Gegensatz zu USA und EU war damit das Geld nicht knapp und die Kreditvergabe im Gegensatz zu den EU-Herstellern nicht unterbrochen.
Diese kamen doppelt unter die Räder- denn "wo kein Heimatmarkt ist, verschwindet die Produktion" CEO von First Solar vor dem Verlassen Deutschlands und der Schließung beider neuer Fabriken in Frankfurt a. d. Oder- nach der EEG-Novelle 2012 war das Geschäftsfeld ersatzlos aus dem EEG gestrichen worden https://www.youtube.com/watch?v=9WAKLvbJbfo .
Doch gegenüber 2012 erfüllte die Union deren Wahlprogramm 2009 "EnergiekKOnzept der Bundesregierung" mit 2,5GW/a PV-Neuzubau ( 2010, 2011, 2012 waren es gemittelt ø 7,5GW.. eine Drittelung also). In 2015 waren es - 82,5% PV-Neuzubau und First Solar sollte Recht behalten.. durch mannigfaltige Entkernung des EEG https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI seitens Union I-III wurden bis auf Solarworld ( sehr hohe Beteiligung arabischer Investoren und ein guter CEO retteten die Firma) nahezu alle dt.Solarfirmen ( bis auf Equipment Hersteller, die den chinesischen Markt belieferten.. ohne Straf-/ Anti-Dumping-Zölle) in die Insolvenz getrieben und zehntausende guter Arbeitsplätze vernichtet. Das Solarvalley unter schwarz/gelb wurde eine einzige große Insolvenzmasse. Im Wahlprogramm 2013 der Union ist die vermehrte Nutzung heimischer BraunKOhle als wesentlicher Beitrag zur Stromversorgung programmiert. Das ist eben konservative Politik in reinster Form- alles von Gestern auch von der EVP-EU-Mehrheit www.KEEPONTRACK.EU
Also klar gab es dort reichlich Kreditvergabe in China.. so konnten die Fabriken modernisiert werden, während die Produktionen in D immer unwirtschaftlicher wurden- die restriktiven und rückwirkenden Maßnahmen eines spanischen Carnete Umweltministers mit dessen 36,5% Sondersteuer auf PV nach deren Rentabilität ohne Einspeisevergütung ( der Mann ist EVP-EU-EnergieKOmmissar).
Das eigentlich ursprünglich verantwortliche für die PV und China ist, dass die Chinesische Regierung Erneuerbare Energien ( EE) wirklich möchte und dem Allgemeinwohl dient. Bei uns wird ab 2017 vom Staat genauestens vorbestimmt, wieviel Zubau stattfindet- auf niedrigstem Niveau m RWE Terium den Rettungsring damit zuzuwerfen. Das ist dem Allgemeinwohl abträgliche reinste Planwirtschaft, die es im EE-Bereich in China nicht gibt.
Würde die EU und Deutschland die PV wirklich wollen und nicht jetzt die zuziehende Schlinge ( Atmender Deckel bei 2,5GW/a Neuzubau) auch bei der Windkraft einführen, wären auch keine Anti-Dumping- Zölle notwendig und das Wirtschaftswachstum "made in Germany" EE würde wieder florieren.
2017 Abwählen und die GRÜNEN (
Die komplette Analyse steht auf  http://www.photon.de/photon/pd-2013-08.pdf  zum kostenfreien Download zur Verfügung) wählen ist die einzige Möglichkeit wieder weg vom Protektionismus zu kommen, denn ( Hermann Scheer: https://www.youtube.com/watch?v=5MGGVsAKZ9Y ): "Protektionismus ist das Gegenteil von Markt!"


Stefan Haug aus 84389 Postmünster

Mittwoch, 20.04.2016 09:46

Mir sträuben sich im übertragenen Sinne gerade die Nackenhaare ob dieser so neutral daherkommenden Studie. Ich will nicht die guten Gründe anzweifeln, die für die niedrigeren Kosten der Modul-Produzenten in China sprechen. Aber den Verfassern bzw. Auftraggebern ist es ja nicht einmal ein einziges Wort wert, was der von ihnen aufgeführte zweite Grund "günstiger Einkauf bei heimischen Zuliefer-Firmen" für Mensch und Natur in China bedeuten. Die Menschen arbeiten als Sklaven. Die Natur vor der Haustüre wird als Mülltonne behandelt. Holger Krawinkel war ja schon als "Verbraucherschützer" ein für mich nur schwer erträglicher "billig-billig"-Werber und hat damals den Herstellern und Vertreibern deutscher Produkte schweren Schaden zugefügt. Als ob es am Preis der Module läge?! Die gesamten Kosten einer dachgestützten PV-Anlage liegen heute rund zwischen 1500 und 2000 €. Die Standard-Module schlagen noch mit einem guten Drittel, also 35-40 % zu Buche, auf die gesamte Dienstleistung (Angebot, Anmeldung, Dachmontage Kabelführungs- und elektrische Arbeiten, Übergabe an den Betreiber) entfallen ca.20-25 %, die übrigen Material-Kosten für Wechselrichter, Gestell, Kabel, Stecker liegen bei je nach Anlage ebenfalls bei 20-25 %, der Rest ist der Brutto-Erlös für die Distributionskette, die innerhalb Deutschlands aus minimal 2, maximal 4 Stufen besteht. Und nun sollen 100 €, also 7-10 % Ersparnis, die sich durch ungehinderten Marktzugang für chinesische Modulhersteller in Europa (vielleicht) für den Häusle-PV-Anlagen-Bauer ergäben ein guter Grund sein? Ganz offensichtlich nicht. Photovoltaik hat sich und wird sich auch weiter so oder so durchsetzen -allen politischen Widerständen zum Trotz. RWE und Eon können noch so blockieren und über Gabriel und RWI usw. die Energiewende von unten schlechtmachen -die Energieriesen haben schon viel verloren und kämpfen gerade zähnefletschend um ihre Marktanteile. Der Bau von PV-Anlagen für die kleinen Leute konnte nur zwischenzeitlich gestoppt werden. Dort liegen unsere Potentiale -und nicht in China und seinen verpesteten Industrielandschaften und Sklavenfarmen.

JC W aus Alling

Mittwoch, 20.04.2016 08:40

Wurden in die Studie denn die Kosten eingerechnet, die durch die Absicherung von Garantieansprüchen entstehen? Gibt es da Unterschiede in der Qualität der Absicherung, vor allem im Insolvenzfall?
NB: 0,13 Dollarcent ist wohl falsch: Entweder 0,13 Dollar oder 13 Dollarcent pro Wattpeak, oder irre ich mich da?

Tim Paul aus Wetter

Dienstag, 19.04.2016 18:55

Die Aussage von Herr Wicht wäre in diesem Bilde, dass das Haus in Europa an sich teuer ist, weil der Europäer wegen der geringeren Abnahme mehr zahlen muss, und dass Heizkosten höher sind, weil das Haus kleiner und die Oberfläche und die Wärmeverluste größer sind. Nach Herr Wicht reichen diese Effekte aus, um die heutigen Preisunterschiede zu erklären. Das Auszugleichen kann doch nicht Aufgabe von Strafzöllen sein. Wenn es hier keine Investoren gibt, die trotz des absehbaren Wachstums in die Produktion investieren, werden sich die Vorteile der großen Produzenten nie aufholen lassen. Daran zu Arbeiten wäre die Aufgabe der Politik, nicht an Strafzöllen, die nach Wichts Analysen nie zu einer Besserung führen werden und demnach nie werden abgeschafft werden können (selbst wenn es heute in China auch noch versteckte Subventionen gibt und diese abgeschafft werden sollten).

Marie LeBron aus Freiburg

Dienstag, 19.04.2016 18:22

Alles ich finds nicht so sonnenklar! Sagen wir, wenn ich ein Haus kaufe und mache eine schöne Schwarzwald-Pension draus. Mir wird alles subventioniert, also ich muss keine Zinsen für meinen Bankkredit zahlen, die Energie und Baumaterialien bekomme ich fast für umsonst, dann kann ich Leute auch quasi auch für lau bei mir übernachten lassen. Während wenn ich alles zu einem fairen Preis einkaufen muss, damit mein Energieversorger und meine Lieferant und natürlich die Bank auch noch was verdient, dann werde ich sicher auch gucken, dass ich am Ende des Tages auch noch was verdiene. Das bedeutet dann, ich kann meine Dienstleistung/Ware eben nicht zum kleinen Preis anbieten. Bin ich dann nicht mehr wettbewerbsfähig, nur weil ich reale Preiese zahle und verlange?

Tim Paul aus Wetter

Dienstag, 19.04.2016 17:58

Hallo Herr Schulze, die Argumentation ist doch sonnenklar. Herr Wicht sagt, er versteht allein aufgrund der drei genannten Faktoren, warum die Produktionskosten der großen chinesischen Tier 1 Hersteller niedriger sind als dei von Solarworld. Er braucht dazu gar keine billigen Kredite. Da ist überhaupt nichts unglaubwürdig dran. Einen möglichen Einfluss von Kredite leugnet er nicht. Er sagt nur, dass dies eseiner Eisnchätuzung nach nicht entscheidend seien, da die drei Faktoren den Vorteil der chiensen ausreichend belegen würden. Außerdem: wenn die reinen Produktionskosten zu hoch sind, hilft es ja auch nicht, wenn jemand das Geld gibt, Fabriken zu bauen. Sie sind trotzdem nicht konkurrenzfähig.

Sören Schulze aus München

Dienstag, 19.04.2016 17:37

Nicht ganz schlüssig und glaubwürdig ist Herrn Wichts Argumentation bezüglich der Subventionen. Er sagt zum einen: „Ich glaube, dass das Thema Subvention nicht den entscheidenden Unterschied macht. Wir haben keine Hinweise darauf, das die Produktionskosten durch Subventionen niedriger sind.“ Um dann zwei Zeilen später zu sagen: „Ich habe keine konkreten Zahlen, wer welche Kredite bekommen hat.“

Meine Frage wäre dann, wie kann man einen Einfluss ausschließen, wenn er keine konkreten Zahlen hat?

Manfred Meyer aus Hamburg

Dienstag, 19.04.2016 17:22

Man kann die Dinge anders sehen als IHS und safe. Aber dann sollte man nicht behaupten, man begrüße die Studie von IHS. Milan Nitzschke sieht so gut wie jeden Punkt anders als ihn die rennomierten Analysten einschätzen (und nach deren Aussagen auch das NREL). Auch die Aussage, dass der Produktionskostenunterschied zwischen europäischen und chinesischen Herstellern so gering sei wie noch nie stimmt nicht. IHS sagt explizit, dass der Abstand in den Vergleichsgruppen nur wegen Sharp so ggefallen ist, nicht wegen Solarworld. Und IHS sagt, der Abstand wird größer werden als er derzeit ist.

Thomas Wolf aus Ismaning | http://thomaswolf.eu

Montag, 18.04.2016 13:14

Klingt ja einerseits ganz interessant - wenn ich mir das aber durchrechne profitiert nur eine Seite: Der Vermieter. Als Mieter zahlt man wenns dumm geht sogar noch ordentlich drauf. Ich kann nur raten sich eine eigene Anlage zu finanzieren!

Dazu gibt es noch ein paar fragwürdige Verbindungen der MEP Werke mit der Bayern Depesche und Schwesterseiten. Einen eigenen Eindruck kann sich jeder selbst machen:

https://www.bayerndepesche.eu/die-bayern-depesche-juergen-werner-gansel-und-die-npd-raffi[..] (interessante Infos in den Kommentaren!)

Ich würde von dieser Firma auf jeden Fall die Finger lassen...

Rüdiger Hutzler aus Burgthann

Sonntag, 17.04.2016 13:26

Aus einem E-Auto kann man keinen Verbrenner machen. Dennoch werden die Nachteile (geringere Reichweiten, längere Ladedauer) in den nächsten Jahren kein Thema mehr sein, weil die Akkukapazitäten erheblich größer werden und dann auch bei langen Fahrten selten nachgeladen werden muss. Es ist doch viel angenehmer, meist zu Hause, am Arbeitsplatz oder am Supermarkt aufzuladen, als extra zu einer Tankstelle fahren zu müssen. Derzeit gibt es weder brauchbare Autos (mit ausreichender Reichweite und zu erschwinglichem Preis) noch eine wirkliche Lade-Infrastruktur. Das wird noch bis zum Jahr 2018 dauern. Daher macht auch erst dann eine Kaufprämie wirklich Sinn.

Claus Behrschmidt aus Neudrossenfeld

Samstag, 16.04.2016 11:41

Bereits im April 2014 hieß es seitens BSW:
Aus Sicht des Solarverbands verstößt die unterschiedliche Behandlung von großen Industriebetrieben und kleineren Unternehmen unter anderem gegen das Grundgesetz. Zudem gebe es noch weitere verfassungsrechtlich problematische Punkte, die der Verband in der kommende Woche gemeinsam mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband ausführlich darlegen will, sagt BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Körnig.
Auf die zugehörige Klage vor dem Verfassungsgericht wartet unsere Branche noch heute.
Warum also sollte der BSW hier nun etwas unternehmen. Drohungen nimmt niemand Ernst wenn dann keine Taten folgen.

Giacomo D\'Ignazio aus Essen | http://www.nidec-asi.com

Samstag, 16.04.2016 11:17

Es wäre sinnvoll zu erwähnen, dass der Auftrag für die 6 Batteriespeicher an die deutsche Niederlassung der Nidec ASI in Essen vergeben wurde. LG Chem liefert die Batterien und das BMS, als Unterlieferant von Nidec ASI, die als EPC-Partner von Steag die Gesamtanlagen liefert.

JC W aus Alling

Donnerstag, 14.04.2016 08:40

Elektroautos haben meiner Meinung nach nur eine Chance, wenn sie die gleiche Funktionalität wie chemisch befeuerte Autos bieten: Man muss an eine "Tankstelle" fahren können und nach 5-10 Minuten geht es weiter mit Energie für mindestens zwei Stunden Fahrzeit. Nach derzeitigem Stand der Technik sehe ich dafür zwei Möglichkeiten: Redox-Flow-Batterien, bei denen man den aufgeladenen Elektrolyten tanken kann, oder ein Batteriewechselsystem. Das Ganze müsste natürlich europaweit verfügbar sein. Solange ein solches System nicht verfügbar ist, wird das E-Auto eine Nischenanwendung für Zweitwagen von Garagenbesitzern, Carsharing und andere Nutzer, die nur einen begrenzten Bewegungsradius haben, bleiben. Diese Nische ist gar nicht so klein. Notwendig wird es sein, die möglichen Konsumenten gezielt zu bearbeiten. Aber die gar nicht so kleine Nische der Zweitwagen hat keine Notwendigkeit, ihren Luxus noch aus Steuermitteln nachgeschmissen zu bekommen! Allenfalls, dass die Autohersteller gezwungen werden, aus den Verkäufen von chemisch befeuerten Mobilen die E-Autos quer zu subventionieren. Da nicht jeder E-Auto-Hersteller auch chemische Autos im Programm hat, wird man das über ein Ausgleichskonto wie bei der EEG-Umlage machen müssen.

Gunter Kia aus Eisenach

Mittwoch, 13.04.2016 10:40

11,2 Mio. Zinsen bei 2015 so durchschnittlich 3,5 Mrd. auf'm Konto, machen beschämende 0,32%! Wo legen die das Geld bloß an??? Die 3,5 Mrd. an sich sind eine äußerst dreiste Starkwind- und Hitzeperioden-Reserve! Oder nicht?

Timo Weller aus Leonberg

Mittwoch, 13.04.2016 07:47

Unglaublich! Bilanzfälschung, Marktmanipulation und auch noch Insiderhandel. Da sollte man meinen die bekommen saftige Strafen! Aber nein, als Dank erhalten die Herren ganze Straßen voller Geld! :-)

Klaus Graf aus Frankfurt

Montag, 11.04.2016 16:01

Sonderlich seriös scheint mir die obige Rechnung aber nicht zu sein, da kein Hersteller mehr als 10 Jahre Garantie auf einen Spiecher gibt . Und in dieser Zeit ist es bei den derzeitgen Speicherkosten nicht möglich einen Speicher über eingesparte Srtomkosten zu refinanzieren

Gerd Guse aus Uedem

Montag, 11.04.2016 08:51

Hallo, der sehr viel größere Stromverbrauch bei der Speicherung in Batterien ist noch gar nicht betrachtet worden. Bleiakkusysteme haben einen Wirkungsgrad von ca. 65 %, der Batteriewechselrichter liegt hinter dem Produktionszähler und wird vom FA als Eigenverbrauch gewertet, da zumindest unser Finanzamt die Differenz von Produktion zu Einspeisung als Eigenverbrauch berechnet.
Mit freundlichen Grüßen

Tobias Stelter aus München

Donnerstag, 07.04.2016 17:12

Das Geld ist in die Energiewende sicherlich gut angelegt, denn sie ist wichtig für Deutschlands Zukunft. Nur mit finanziellen Mitteln ist es möglich, sie umzusetzen. Wer sich über den Stand der Energiewende informieren möchte, kann hier nachschauen: http://bit.ly/3malE_EnergiewendePDF. Viele Grüße, Tobias Stelter von 3malE

JC W aus Alling

Sonntag, 03.04.2016 20:58

Was gerade noch akzeptabel wäre, wäre eine Umlage (wie die EEG-Umlage!), mit der der Kauf von fossil befeuerten fahrbaren Untersätzen den Kauf von E-Autos subventioniert. Das fatale ist ja: Selbst wenn E-Autos nicht teurer wären, scheute man sich, sie als einziges Auto zu fahren, weil man nicht weiß, wie das Tanken in der Fremde funktionieren wird. Und als reines Stadtauto unterläuft das E-Auto die Bemühungen, den Individualverkehr zugunsten des öffentlichen Nahverkehrs zu reduzieren. Die Grünen sollten also auch gegen eine aus dem Haushalt finanzierte Kaufprämie sein.

Joerg Waschke aus Cork

Sonntag, 03.04.2016 17:47

That's wonderful. Looking forward to buy systems and service off the shelf in Ireland... Yeah!

April April aus Sonnenspaßhausen

Freitag, 01.04.2016 10:56

April, April! :)

Robert Schmidt aus Grafing

Dienstag, 29.03.2016 16:27

Auch Speicher werden im Kraftwerkspark bezüglich ihrer Leistung betrachtet. Das liegt darin begründet, dass im Netz die Erzeugungsleistung mit der verbrauchten Leistung (und den Verlusten) übereinstimmen muss. Eine Betrachtung der Energie wäre in diesem Zusammenhang deshalb nicht sinnvoll. In diesem Beitrag ist die Angabe der Leistung also gerechtfertigt, was nicht heißt, dass dieser Fehler nicht doch ab und zu auftaucht.

Matthias Winkler aus Braunschweig | http://technikblog.net/

Sonntag, 27.03.2016 19:58

Ich finde es wirklich gut, dass immer mehr in die erneuerbaren Energien gesteckt wird, hauptsache es geht auch so weiter.

Dirk Besier aus Wiesbaden | http://Schiefersteinstrasse

Freitag, 25.03.2016 10:55

Mit PV-Strom durch Elektrolyse Strom zu erzeugen ist mit einem Gesamtwirkungsgrad von ca. 12% auch möglich. Der Wasserstoff kann dabei konzentriert entstehen, gespeichert und transportiert werden. Wie Verlustbehaftet kann der aus großflächigen Solarflächen entstehende Wasserstoff gesammelt werden? Der Klimaeffekt durch H2 ist um den Faktor 20 größer als der von CO2.

Tilman Ebding aus 79576 Weil am Rhein

Freitag, 25.03.2016 10:50

Sogar bei PV-Fachzeitschriften beobachte ich seit Jahren, dass der Unterschied von Energie (kWh) und Leistung (kW) nicht so genaugenommen wird. "2015 seien 250 Megawatt an Großspeichern ..." . Gemeint ist sicher 250 MegawattStunden, denn Leistung kann man nicht speichern, Energie schon eher.
Mit sonnigen Grüssen !

Böhm Peter aus Ingolostadt

Freitag, 25.03.2016 09:58

Was bedeutet das
für die noch Aktien besitzen
Gruß Böhm Peter

Tom Jones aus HH

Donnerstag, 24.03.2016 19:22

Zitat: The nearly 1.4 million shares of stock once traded under the symbol GTAT at almost $20 were extinguished on Thursday. The old shareholders won’t receive any of the new company. Their only hope of recovering anything is now in a U.S. District Court class action lawsuit.

Verstehe ich das richtig, dass nur Depots mit um 20$ Wert gelöscht wurden?!

Quelle: http://www.nhbr.com/April-1-2016/GT-Advanced-Technologies-emerges-from-bankruptcy/

Tom Jones aus Hamburg

Mittwoch, 23.03.2016 15:28

Das würde mich ebenfalls interessieren, ob die Aktionäre leer ausgehen.
Bin eigentlich nur davon ausgegangen, das die Aktie nur "ausgesetzt" ist, sprich spätestens am 9. Börsentag wieder zur Verfügung steht.

Aber ich blicke sowieso nicht mehr durch bei den ganzen Fachenglisch Nachrichten die letzten 2 Wochen.
Mich wird es nicht hart treffen da ich vor kurzem nur 100 Euro investiert habe.

Gernot Kloss aus Bochum | http://www.innovationen-kloss.de

Mittwoch, 23.03.2016 09:53

Es gibt eine neuartige Speicher-Entwicklung in Form eines PUMPSPEICHERS MIT SCHWIMMENDEM SPEICHERTEIL, die überall eingesetzt werden kann, die extrem leistungsfähig und preisgünstig ist. Zudem ist sie die weltweit erste und einzige Speicherform, die weniger Strom für das Füllen benötigt als sie beim Entleeren abgibt. Dieser Effekt wird durch das intelligente Nutzen von Schwer- und Auftriebskraft erreicht (kein Perpetuum Mobile).

Theo Müller aus Fischach

Dienstag, 22.03.2016 17:32

Die Aktionäre sind ja offensichtlich leer ausgegangen. Ich frage mich nun aber wie das geht (ist erst meine zweite Firmenpleite im Depot). Wäre GT Advanced Technologies pleite oder verkauft worden, dann würde ich das verstehen, aber so wie ich das sehe machen die unter gleichem Namen weiter. Ist das nicht eine Enteignung der Aktionäre? Hätte es nicht eine Kapitalerhöhung oder ähnliches geben müssen? Würde mich freuen, wenn mich da jemand aufklären könnte.

Werner Wernersson aus Meersburg

Sonntag, 20.03.2016 10:46

Ich dachte eigentlich, auch wenn ich mir die Kommentare von Herrn Remmers anschaue, das PV-Magazin möchte etwas zur Energiewende beitragen? Wie so oft werden Wirtschaftlichkeitsberechnungen geschönt- "die Warmwasserbereitung haben wir aussen vor gelassen..." In der Energiebilanz ist die WW-Bereitung gerade bei Niedrigstenergiegebäuden ein großer, monatlicher Sockel. Weiterhin spricht gegen das Heizen mit Stromheizungen die Ungleichheit von Erzeugung und Bedarf. Auch mit Stromspeicher ändert sich dies nicht, da die benötigten Energiemengen nicht monatelang gespeichert werden können. Also heizt man eben mit Steckdosenstrom. Mit welchem ökologischen Nutzen? Klar geht hier letztlich nur um Verkaufen, um Geld und nicht um unser Klima. Und noch eins: Natürlich kann man Infrarotheizungen nach EnEV rechnen - es ist und bleibt eine Stromheizung. Und neben all den gepriesenen Vorzügen, gilt auch für IH schnöde Physik. Die verbrauchten kWh müssen am Ende bezahlt werden. Schade, dass sich das PVM für so etwas hergibt.
Mit sonnigen Grüßen vom Bodensee W. Wernersson.

Joachim Weimer aus Hessen

Samstag, 19.03.2016 12:00

Diese Meinung kann man nicht teilen, hat doch der Wähler in den drei Ländern vermehrt die AfD gewählt die das EEG abschaffen wollen. Auch die FDP erhielt Zuwächse und betrachtet das EEG sehr kritisch. Ferner hat sich der Wähler dazu entschlossen in RLP und SA die Grünen massiv abzustrafen. In BW wurde vermutlich noch Grün gewählt, weil es dort so gut wie keine Windindustrieanlagen gibt. Auch bei den Kommunalwahlen in Hessen gab es ein vergleichbares Ergebnis. Es scheint eher, als akzeptieren die Wähler nicht mehr die durch das EEG enorm gestiegenen Strompreise welche mittlerweile das Preisniveau von einem Bällchen Eis monatlich deutlich übersteigen.

ruedi brand aus Pforzheim

Mittwoch, 16.03.2016 11:21

35 Ct je kwh? Plus 2% Preissteigerung? Die Anteile der EE werden immer höher, ihre Preise immer günstiger.
7000 kwh Wärmebedarf bei einer zentralen Heizung sind bei dezentraler Heizung in jedem Zimmer deutlich geringer.
Wärmedämmung ist wichtig, die 7000 kwh entsprechen 700l Heizöl. Bei meinem EFH sind wir zu viert und verbrauchen inkl WW 500 l Heizöl. Unsere Ölheizung ersetzen wir einmal mit Widerstandsheizungen. Ob Elektroölradiatoren und/oder Infrarotheizungen.

Torsten Boye aus 23923 Petersberg | http://www.sonnenblume-solar.de

Freitag, 11.03.2016 09:35

Ist ja schön, das es Strom geschenkt gibt. Bloß wo kommt der Strom her? Atomstrom? Kohlestrom?

Hannes Brinker aus Ossenfeld

Donnerstag, 10.03.2016 10:53

"„Im politischen Raum gibt es Akteure, die sehr stark sind und die die Nachteile, die Sie sehen, nicht sehen“ [sagt Frau Viertl]. Es gebe Kräfte, die den Eigenverbrauch verhindern wollen."

Was ist das für ein nebulöses Geschwurbel und wieso wurde auf der Veranstaltung nicht nochmal nachgehakt? Das BMWi sollte wohl in der Lage sein, hier klar Ross und Reiter zu benennen. Wenn pro umlagefreiem Eigenverbrauch argumentiert wird, ist klar wessen Interessen dahinter stehen: Mittelstand, Verbände, Solarbranche, Verbraucher. Genauso sollte das BMWi doch bitte ganz deutlich sagen, welche starken Akteure sich dagegen aussprechen. Die Aussage der Ministeriumsvertreterin klingt ansonsten nach Harry Potter "der, dessen Namen nicht genannt werden darf", dessen Willen sich die Politik aber anscheinend zu fügen hat.

Mit jeder Novelle entwickelt sich das EEG weg vom eigentlichen Zweck zu einem Schutzgesetz der fossilen Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie (durch billigste Industriestrompreise), aber anstatt dagegen anzugehen, lassen sich die Verbände in den Hintern treten und sagen noch "vielen Dank Frau Merkel, Herr Gabriel, für den wertvollen Input". Woher diese unterwürfige Haltung?

JC W aus Alling

Dienstag, 08.03.2016 10:57

Ein Passivhaus mit Fußbodenheizung ist - mit Verlaub gesagt - Schwachsinn. In dem Haus, in dem ich wohnte, bevor ich ein PH gebaut habe, gab es eine Fußbodenheizung. Wenn man da nach einer Woche Skiurlaub zurückkam, dauerte es über 24h, bis sich wieder die Wunschtemperatur eingestellt hat. Fußbodenheizungen sind viel zu träge, um ein PH sinnvoll zu beheizen: In einem normal ausgelegten PH wird etwa die Hälfte der Heizenergie solar ("passiv") durch die Fenster geliefert. Wenn dann bei Sonnenschein die Fußbodenheizung weiterbollert (ein Abregeln macht sich eben erst nach einigen Stunden bemerkbar, wenn die Sonne schon längst wieder weg ist), wird es entweder zu heiß im Raum oder man muss die Überschusswärme weglüften, was die solaren Wärmegewinne praktisch entwertet. Für mich war es auch schwer einzusehen, aber mit einer räumlich und zeitlich gezielt eingesetzten elektrischen Direktheizung brauche ich nach kWh nur ein 10tel der Energie, die ich mit Gas bräuchte. Anders sähe es wieder aus, wenn ich das Gas in einem BHKW verbrennen würde, aber da stehen die hohen Investitionskosten wieder in keinem Verhältnis zum effizienter genutzten Brennstoff. Im gegenwärtigen Strommarkt mit Überkapazitäten wäre es am sinnvollsten, wenn ich nach dem Modell des Econamic Grid Wärme in einem cbm-Wasserspeicher einlagern würde, wenn gerade zuviel Strom im Netz ist, und von dort abrufe, wenn ich die Wärme brauchen kann. In einem Batteriespeicher ist das Speichern ungleich teurer. Und bei einem weiteren Ausbau der EE werden die temporären Überkapazitäten ja noch zunehmen!

Franz Mayer aus Stuttgart

Dienstag, 08.03.2016 09:18

Herr Brandl hat wohl bei seiner Berechnung auch nicht berücksichtigt, dass die Investitionskosten bei einem so geringen Heizenergiebedarf in einem Passivhaus bei einer Luftwärmepumpe wesentlich höher sind als die genannten 3-5tsd Euro.
Bauträger rechnen mit 15-20 Tsd, denn neben der Verlegung und der Wärmepumpe ansich fallen auch Mehrkosten für zusätzlichen Estrich an, welcher übrigens die Raumhöhe verringert. Hat er mal gerechnet, was zusätzliche 10 cm Deckenhöhe kosten, um das auszugleichen? Es ist absurd, bei einem so niedrigen Energieverbrauch ein so komplexes System wie eine Wärmepumpe zu verbauen.

Jährliche Wartungskosten und nach 15 Jahren eine neue Wärmepumpe amortisiert sich niemals im Vergleich zu wartungsfreien Infrarotheizungen, welche übrigens nicht das 3 fache verbrauchen, sondern kaum mehr als eine Wärmepumpe, vor allem aufgrund ihrer Schnelligkeit sind sie trägen Fußbodenheizungen überlegen. Gerade in kalten Gebieten, also nicht direkt in der Umgebung von Herrn Brandl, verliert die Wärmepumpe ihren COP Vorteil sehr schnell. Stromabrechnungen zeigen, dass für zb 100 m2 KFW 55 (schlechter gedämmt als sein Passivhaus Bsp) leidlich 3000 kWh für die Beheizung mit Infrarot, Warmwasser mit DLE und der Belüftungsanlage benötigt wird (bei nicht Glauben gerne PN). In einem Passivhaus wäre also keinerlei Einsparung mit einer aufwendigen Wärmepumpe vorhanden, bei einer Investition von 15-20 Tsd im Vergleich zu Infrarot mit 3-5tsd. Wartungs- und Ammortisationskosten noch gar nicht betrachtet.

Zum Thema Heizen mit Strom im Winter : Hier scheint Herr Brandl nicht auf dem aktuellen Stand, denn senec bietet mit seinem econamic grid bis zu 2500 kWh/a an kostenlosen Strom gerade in der Winterzeit zum Heizen, wenn Windkraft zb nachts Überschüsse erzeugt, was entgegen der anderen Kommentare übrigens sehr oft der Fall ist. Deutschland erzeugt mit Erneuerbaren massive Überschüsse, welche mit dezentralen Stromspeichern abgefangen und gespeichert werden können.
In einem solchen Konzept hat eine wassergeführte Heizung rein rechnerisch keinerlei Chancen und mit smart grid Speichern lässt sich ein entscheidender Schritt zur autarken Versorgung und Energiewende in Deutschland schaffen.

Sandra Enkhardt aus Berlin | http://www.pv-magazine.de

Montag, 07.03.2016 18:15

Hallo Herr Heidenreich,

danke für den dezenten Hinweis!

Viele Grüße,
Sandra Enkhardt

Michael Heidenreich aus Berlin

Montag, 07.03.2016 17:04

Es geht um -schüsselfertiger- gemäß Überschrift!
Wäre was für Hohlspiegel.

J Falken aus Berlin

Montag, 07.03.2016 16:56

Zu differenzieren wäre zwischen der Methode der Ausschreibung und dem Umstand, dass die Bundesregierung eine extrem unelastische "Nachfragefunktion" beabsichtigt, d.h. dass bei einem vermehrten Angebot im Verhältnis zum (günstigen) Gebotspreis überhaupt keine Erhöhung der Zuteilungsmenge nachfolgt. Vielmehr wird auch die Summe der EEG-Förderung reduziert, sobald vermehrt günstige Angebote eintreffen. Damit wird auch jegliches ökologisch motiviertes Engagement zu Investitionen konterkariert. Außerdem springt man damit von einem Extrem - beliebig hohe Menge ohne unterjährige Preisanpassung - genau ins Gegenteil, wo es doch auch den Mittelweg einer angemessenen Preiselastizität gäbe. Dann würde bei günstigeren Angeboten die Menge der zugesagten EEG-Förderung angemessen ausgeweitet (aber nicht "unendlich" stark wie im Festpreissystem).

Durch die Preismethode "pay as bid" (statt eines fairen und einheitlichen Zuschlagspreises) werden kleinere und motivierte Akteure zusätzlich benachteiligt.

Die Aussage, dass der "Ausbau des Ökostromes aber mit den nun vorgelegten Vorgaben bei höchstens 40 TWh jährlich liegen [wird]", ist noch etwas geschönt formuliert, denn gemeint ist sicherlich, dass jedes Jahr etwa 6 TWh Stromerzeugung p.a. durch Zubau hinzukommen, die dann in der Summe des Zubaus der Jahre bis 2022 die 40 TWh p.a. ergeben.

Bert Scheling aus 02233 66246

Montag, 07.03.2016 10:27

Ich habe mich gefreut daß die miet Solar Anlage schell montiert wurde, sehr zufrieden nur mit der Bundes netz Agentur nicht ! zulange Wartezeit für Zählr Montage

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 07.03.2016 08:48

Solange unser Strom noch zu 2/3 aus Kohle und Atom erzeugt wird, gibt es deutschlandweit gesehen in der Heizperiode keinen "überflüssigen" erneuerbaren Strom zum Heizen ! Da hilt auch der Verweiß auf "Wind"gas nicht weiter, das bisher nur in verschwindend geringen Mengen erzeugt wird. Und wenn wir dann eines Tages genügend Windgas zur Verfügung haben werden, dann beheize ich doch besser meine Brennwerttherme oder mein Mikro-BHKW damit, anstatt das Windgas wieder mit Verlusten in Strom "Heiz"strom umzuwandeln.

Thomas Röver aus Braunschweig | http://www.photovoltaik-bs.de

Montag, 07.03.2016 08:44

Herr Brandl hat recht, denn es benötigt weder einen zusätzlichen Starkstromanschluss (warum denn auch bei diesen geringen Stromverbräuchen), insofernuach keinen zusätzlichen Grundgebühren; und die Wartungskosten für WP halten sich in engen Grenzen. Darüber hinaus bieten Wärmepumpensysteme mit intelligenter Regelung und einem hydraulisch clever eingebundenen Pufferspeicher die Möglichkeit, Solarwärme tagsüber zu speichern und nachts/morgens zu nutzen (in der Übergangszeit und an den schönen sonnigen Wintertagen), was bei Direkthezungen nicht möglich ist... Strom wird auch in den nächsten zwanzig Jahren zu kostbar sein, um ihn direkt zu verheizen!

René Hornischer aus Eggersdorf | http://www.carporte.de

Samstag, 05.03.2016 22:07

Das sind tolle Systeme geworden :-). Unser Solarcarport wirkt mit den Solarmodulen sehr edel und hochwertig. Unter Referenzen und Bilder auf der Seite http://www.carporte.de sind viele Ideen zu finden. Ich hoffe weiterhin auf gute neue innovative Produkte wie z.B. den MyReserve Stromspeicher.

ruedi brand aus Pforzheim

Freitag, 04.03.2016 15:30

Herr Brandl irrt. Eine WP kostet viel Geld, hinzu kommt Wartung und Reparatur sowie ein Starkstromanschluss der gelegt werden muss plus Grundgebühr.
Überschusstrom im Winter gäbe es mit genug WKAs genug. Auch mehrprozentige Preissteigerungen sind nicht realistisch da die durchschn Kosten je kwh bei EE jährlich sinken.
Ein Elektroölradiator mit 2 KW kostet ca 50 Euro, die WP plus Verteilung sehr viel mehr. WP können schon nach 15 Jahren kaputt sein...zuviel Technik macht nur Probleme und Ärger.
Deshalb selbst rechnen!

Herbert Hurtig aus München

Freitag, 04.03.2016 12:30

Gibt es bei SCHNEIDER ELECTRIC schon seit vielen Jahren, nichts neues also!

David Forstner aus Burgau | http://actensys.de/

Mittwoch, 02.03.2016 21:09

Solarmax wurde von Actensys aufgekauft, diese bieten auch Service und Support / Tausch-Wechselrichter / FirmwareUpdates etc.

Pressemitteilung der SolarMax-Gruppe vom 12.10.2015

Ellzee. Die SolarMax-Gruppe produziert seit September String- und Zentralwechselrichter der Marke SolarMax für netzgekoppelte Solarstromanlagen im bayerischen Burgau.

http://www.solarmax.com/ch/de/news-events/news/news/sputnik-nachfolger-produzieren-in-bay[..]

Ein Insider aus Zuhause

Mittwoch, 02.03.2016 17:47

Das Problem was dieser Energiespeicher hat, wird ja hier gar nicht behandelt, hier wird nur die Euphorie gestreut das der Speicher vom grossen Anbieter Tesla kommt.
Fakt ist das Tesla nur mit einphasigen PV-Wechselrichter zusammenarbeiten kann und diese eigentlich nur bis zu einer Erzeugung von 4,8 KWp verwendet werden dürfen, jeder der mehr PV auf dem Dach installiert hat muß einen 3-phasigen PV-Wechselrichter verwenden, was ja mit einem Teslasysten nicht mehr funktioniert. Weiter wird hier auch noch die auftretende Phasenschieflast vollkommen vernachlässigt,wenn man beim Einsatz einer Powerwall wieder einen einphasigen PV-Wechselrichter verwenden muß.
Die DC-Kabel von den PV-Paneelen werden an dem PV-Wechselrichter wie üblich am ersten String angeschlossen, am zweiten String wird die Steuerbox angeschlossen, von der Steuerbox geht es letztendlich zur Powerwall.
Kommt nun vom Dach her keine Leistung mehr, ersetzt nun die Powerwall diese Funktion, was nun den PV-Wechselrichter veranlasst Wechselspannung zu erzeugen, der ins Hausnetz eingespeist wird.
Die Steuerbox verfügt über einen externen Messwandler um den Hausverbrauch zu messen, sowie die notwendigen Datenverbindungen zum PV-WR und zur Batterie. Tesla wirbt mit Unabhängigkeit auch bei Stromausfall, was ja so nicht realisierbar ist, da jeder PV-Wechselrichter in Deutschland nur nach der VDE 4105 ans Netz angeschlossen werden darf (andere Normen jetzt nicht aufgelistet), diese Norm regelt in der Hauptsache die Funktion des PV-Wechselrichter bei Netzausfall oder Einsatz eines Notstromaggregat, dann muß nämlich sichergestellt sein das der PV-WR nicht mehr Liefern darf. Die Lautstärke der verwendeten Wasserkühlung, möchte ich hier nicht kommentieren.
Auch etwas positives möchte ich anmerken, die Tesla-Powerwall sieht schön aus !!
Letztlich kann man sagen das Tesla auch nur mit Wasser kocht und erst mal die Fehler machen, die andere Batteriehersteller schon vor Jahen gemacht haben und Ihre Lehren daraus gewonnen haben.

Professor Quatsch aus Berlin

Mittwoch, 02.03.2016 12:06

"Wird die erhöhte Netzeinspeisung mit einer Einspeisevergütung von 12 ct/kWh sowie der gestiegene Netzbezug mit einem Strombezugspreis von 28 ct/kWh monetär bewertet, liegt der durch die prognosebasierte Batterieladung erzielte finanzielle Vorteil bei 30 €/a"

Martin Schiller aus Berlin | http://batterien-testsieger.de/

Mittwoch, 02.03.2016 07:22

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es bei den Batterien auf die Verarbeitung abkommt. In einem eigenen Test sind ein Großteil der Batterien ausgelaufen. Doch nicht die bekannten Marken. Diese waren leer aber stabil.

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 29.02.2016 08:29

Es wundert mich, dass in ihrem Artikel über Strom-Speicher mit keinem Wort die deutschen Marktführer Sonnenbatterie und Senec mit ihren Marktmodellen vorkommen ?
Sind Speicher nur erwähnenswert, wenn Sie von Konzernen oder Automobilfirmen angeboten werden ?

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Donnerstag, 25.02.2016 10:19

In dem Bericht ist mehrmals davon die Rede, dass EE-Strom exportiert wurde.
Das ist falsch !

EE-Strom hat nach dem Gesetz Vorrang in Deutschland und es wurde noch zu keiner einzigen Sekunde mehr EE-Strom produziert, als in dieser Sekunde in Deutschland verbraucht wurde. Demzufolge kann ausschließlich Atomstrom und Strom aus fossilen Kraftwerken exportiert worden sein !

Mit dieser Strategie verfolgen die Atom- und Fossilstromproduzenten mehrere Ziele:

Sie senken durch die Überproduktion den Strompreis an der Strombörse, was zur Erhöhung der EEG-Umlage führt und genutzt wird, um die EEs als Strompreistreiber zu diskreditieren. Anschließend wird die Überproduktion noch gewinnbringend ins Ausland verkauft.

Vorschlag zur Vermeidung der Atom- und Fossilstrom-Überproduktion:
Jede exportierte kWh Strom wird mit der EEG-Umlage beaufschlagt, die von den Atom- und Fossilkraftwerksbetreiber zu entrichten ist, deren Anlagen zum Zeitpunkt des Exports Strom ins Netz einspeisten.

Positive Effekte der Maßnahme:

1.
Durch die Verteuerung des Stromexports wird ein Anreiz geschaffen, die Überproduktion zu drosseln und somit Atommüll und CO2-Emissionen einzusparen.

2.
Für den Endverbraucher sinkt die EEG-Umlage, da entweder der Börsenpreis nicht mehr künstlich in den Keller gezogen wird oder die Atom- und Fossilstrom-Exporteure einen Teil der EEG-Umlage zahlen.

3.
Die flexibleren und umweltfreundlicheren Gaskraftwerke werden gegenüber den Atom-, Braunkohle- und Steinkohlekraftwerken wirtschaftlich interessanter, da sie schneller eine Überschuss-Produktion vermeiden können.

4.
Die Nachbarländer werden nicht mehr mit deutschem Überschuss-Strom überflutet

Michael Müller aus Augsburg

Montag, 22.02.2016 09:37

Für neu installierte Anlagen auf Neubauten wäre es noch sehr interessant ob die neue Speicherförderung der KfW auch mit der KfW 40 plus Förderung kombinierbar ist.
Eigentlich sollte dies ja der Fall sein da mit der Speicherförderung nicht der Speicher, sondern vielmehr die Kappung der Peakeinspeißung gefördert wird.

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Freitag, 19.02.2016 19:15

Auch wenn Frank Farenski Herrn Kristek verteidigt, so darf man meiner Meinung nach nicht beide gemeinsam in einen Topf werfen.

Herr Farenski bringt wöchentlich 2 Internetsendungen und hat 3 Kinofilme "Leben mit der Energiewende" in mehreren Versionen erstellt. Ich halte diese Publikationen für den Erfolg der Energiewende für sehr wichtig !

Natürlich kostet diese Aktivität von Herrn Farenski auch einiges an Geld, das er wohl überwiegend von seinem Hauptsponsor care-energy (Herr Kristek) bekommt. Bislang hielt ich es auch für legitim, dass care-energy die Sendung nutzt, um seine Produkte zu präsentieren.

Mit der Kriegserklärung von Herrn Kristek an das EEG und seiner kürlichen Beschimpfung von Leuten, die Anlagen bauen und via EEG finanzieren, stellt sich auch bei mir die Frage, ob Herr Farenski noch den richtigen Sponsor hat. Ich selbst habe 2006 über 5.000 € / kWp gezahlt und lasse mich wegen einer 4 % - Rendite ungern von Herrn Kristek als EEG-Abzocker titulieren. Darum wäre es mir natürlich sehr lieb, wenn sich Frank Farenski von seinem Haupsponsor care-energy trennen würde.

Wer aber fordert, dass Energiewende-Befürworter wegen dem care-enery - Sponsoring nicht mehr bei Frank Farenski auftreten sollten, der muss auch eine alternative Finanzierungsform für Frank Farenski aufzeigen. Mir ist noch nichts Schlaues eingefallen - aber evtl. kennt ja jemand hier solvente und wirklich vorzeigbare Energiewende-Unternehmen, die care-energy ersetzen könnte.

Wie ich Frank Farenski kennen gelernt habe, würde er sicher auch darüber nachdenken.

Also Sponsoren - meldet Euch bei Frank Farenski !

Klaus Kordtomeikel aus Rietberg

Freitag, 19.02.2016 16:34

Das ist wirklich im höchsten Maße schändlich was der Herr Kristek hier macht. Wir haben "Leben mit der Energiewende" zusammen mit Herrn Farenski, hier in unserer Firma einem öffentlichen Publikum vorgeführt. Inzwischen können wir uns nur dafür schämen. Alle Stromverträge haben wir bei Care Energy soeben gekündigt.
Herr Kristek entzieht der Solidargemeinschaft mal eben 82 Mio € und Herr Farenski beschönigt das auch noch. Wirklich unfassbar!

Jürgen Haar aus Kirchdorf

Donnerstag, 18.02.2016 13:25

Die ganze PK ist doch nur ein Ablenkungsmanöver von Kristek vor der ausstehenden Zahlung der EEG-Umlage. Eine Nebelkerze und letztes Aufbäumen von ihm.
Unverständlich, dass Farenski mit seiner Unterstützung seine Zukunft ohne CE ganz klar verbaut.
Nach dieser PK und der Watschen gegen alle Investoren in EE, sollte keiner mehr für das Podium "Leben mit der Energiewende" zur Verfügung stehen. Lieber einen öffentlichen Auftritt weniger, als sich dort zu präsentieren.
Danke Sandra, für den guten Artikel

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Donnerstag, 18.02.2016 12:31

Bezugnehmend auf diesen Artikel hatte ich Frank Farenski gefragt, wie er nun zu seinem Hauptsponsor care-energy (Herr Kristek) steht.

Wie stehe Sie zu seiner Aussage: "...Der Artikel berichtet nicht seriös. ..." ?

Hier die Antwort von Herrn Farenski:

Leben mit der Energiewende
Ich war bei der Pressekonferenz dabei. Der Artikel berichtet nicht seriös. Die Behauptung, dass es "sehr schnell um das Quotenmodell gehe" ist schlicht und ergreifend falsch. Prof. Schwintowski erwähnte die Idee ganz am Ende, mit dem Hinweis das der Vorschlag nicht von ihm sei. Abgesehen davon enthält der Artikel weitere sachliche Fehler und ist einfach nur ein typischer journalistischer Verriß. Wer dabei war und die Pressekonferenz gesehen hat, der muss einfach zugestehen das die Analyse von Prof. Schwintowski nicht einfach vom Tisch zu wischen ist. Egal ob man das EEG so erhalten möchte oder nicht. Wir von "Leben mit der Energiewende TV" senden deshalb am Donnerstag, den 25. Februar 2016 um 19:30 Uhr die gesamte Pressekonferenz. Inkl. analytischer Interviews. Bitte schauen Sie die Sendung an bevor Sie urteilen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie die Einwendungen von Prof. Schwintowski nicht für diskussionswürdig halten.

Sandra Enkhardt aus Berlin | http://www.pv-magazine.de

Donnerstag, 18.02.2016 12:28

Hallo Herr Link,

das Wort Quotenmodell fiel mehr als einmal in dieser Veranstaltung, in der auch ganz klar die Abschaffung des EEG gefordert wurden (Letzteres nicht wörtlich von Herrn Schintwoski, dennoch umso deutlicher von Herrn Kristek).

Viele Grüße,
Sandra Enkhardt

Thomas Link aus Rehborn

Mittwoch, 17.02.2016 21:24

>>>Dahinter steckt in Wahrheit der gemeinsame Wunsch, das EEG durch ein Quotenmodell zu ersetzen.<<<
Wer die Konferenz gesehen hat, der hat diese Aussage nicht gehört. Das Thema "Quote" kam nach etwa 60 Minuten ganz kurz auf, wobei der Professor antwortete, dass es diesen Vorschlag geben würde - er nicht von ihm stamme. Man müsse es sich sehr genau ansehen. Und das war's auch schon. Kern der Pressekonferenz war doch, dass es mit dem EEG in der jetzigen Form so nicht weitergehen kann.

Georg Siebert aus 76877 Offenbach

Dienstag, 16.02.2016 20:49

Die Fotovoltaig ist eine wunderbare Sache, Selber arbeite ich seit mehreren Jahren in Sachen e-Mobilität. Es ist nur natürlich schlecht, dass sehr bekannte LiIon Akkus LiFePO4 Thundersky 200A nicht als "Erlaubte" eingestuft sind. Es macht sich nicht auf dem Markt gut. Ich selber habe so ein System bestelt (Januar 16) und habe jetzt die Probleme mit dem Anschluss der Akkus. Bei SMA hält sich jeder bedekt und veweisst auf die "getestete" Akkus. So kann also auch die beste Idee alle Leute abschrecken. Es ist der Fluch der heutigen Zeit. Wir haben überal Spezialisten die aber fähig sind, nur auf vorlinierte Angaben zu reagieren Das EGO "Das muss ich schafen" ist leider weg.

JC W aus Alling

Samstag, 13.02.2016 21:20

Auf den ersten Blick ein Traumpaar: Im Sommer Strom aus PV, im Winter, wenn viel Wärme benötigt wird, aus BHKW. Da beide Systeme für sich genommen wirtschaftlich sind, ist es auch die Gesamtlösung. Leider laufen die BHKW meist nicht mit "Bio"- sondern mit fossilen Brennstoffen. Und es reicht nicht, wenn sie im Winter laufen, auch im Sommer müssen sie ran, so dass letztlich der PV-Strom kaum über einen Anteil von 25% am Gesamtstromverbrauch kommen kann. Immerhin ist PV 100% regenerativ, BHKW holt zumindest das maximale aus dem Brennstoff heraus. Besser als die gegenwärtig übliche Deckung des Energiebedarfs ist es also schon, aber ist es auch ein Modell für die Zukunft? Nur wenn fossil zu 100% durch Bio ersetzt werden kann. Wegen der begrenzten Verfügbarkeit von Biobrennstoffen muss dann aber erst mal der Bedarf gesenkt werden - Sparen ist angesagt. Die Techniken dafür sind da (Passivhaus), aber sie kommen in der Praxis nicht an. Sparen hat halt keine Lobby, daran verdient keiner und den mündigen Verbrauchern wird mit Horrormeldungen Angst vor wärmegedämmten Häusern gemacht - ein Trauerspiel auf der ganzen Linie.

Rainer Wicher aus Leipzig | http://notstrom-aggregat.info/

Donnerstag, 11.02.2016 16:39

Liest sich nach einem wirklich sinnvollen Urteil. Bemerkenswert, dass es dabei auch "nur" fast fünf Jahre gedauert hat, bis diese Entscheidung durch war. Ich betreibe zwar selbst keine PV-Anlage aber freue mich trtozdem, dass es nun zu steuerlichen Vorteilen für die ganzen Betreiber da draußen kommen kann

Martin Denz aus Hannover

Mittwoch, 10.02.2016 20:31

Den Grünen war die Lage der Photovoltaikindustrie bereits vor dem Abbau der 50.000 Arbeitsplätze wohl bekannt. Führende Politiker wurden von der Industrie persönlich, z.T. sogar vor Ort und auch von mir in den Firmen informiert. Reaktion: Keine, schlicht Desinteresse. Wenn die Grünen jetzt wieder auf die Industrie zugehen, ist das für mich nach der Insolvenz und Zerstörung großer Teile der deutschen Solarindustrie schlicht nur Hohn und Wahlkampf. Auch in den Ländern, in denen die Grünen mit an der Regierung sind, wird herzlich wenig für die PV gemacht. Für mich sind die Grünen leider nur noch "Machterhalt- und Pöstchenpolitiker", und keineswegs mehr vergleichbar mit der Partei, die früher die Energiewende mit angestossen haben. Diese bleibt nun auf der Strecke....

Konstantin Heiller aus Wien | http://www.diesmartebatterie.de

Mittwoch, 10.02.2016 10:30

In den letzten 18 Monaten hat sich viel getan - bei Lithiumspeichern liegen wir bei Investkosten von knapp über 14ct pro gespeicherter kWh (ohne Förderung). Die Investkosten sind durch Economies of Scale gesunken, die Zyklenzahl hat sich durch Technologie- und Batteriesoftwareverbesserung deutlich erhöht und genauso ist es mit den Herstellergarantien geschehen.

Da von Zeithorizonten von bis zu 25 Jahren ausgegangen wird, ist jede Rechnung eine Milchmädchenrechnung. Wir wissen langfristig weder, wo der Energiepreis brutto inkl. Transport hingeht (derzeit nach unten), noch wie sich die Einspeisetarife entwickeln (derzeit nach unten).

Netzdienlichkeit, ja, auf jeden Fall, aber ein Speicher geht mehr und mehr in Richtung eines "Lifestyle-Produktes", eine Art Statement. Hier zählt für viele nicht nur der wirtschaftliche, sondern auch der ökologische Nutzen. Es wird daher in Zukunft vermehrt auf den Carbon Footprint, die graue Energie bei der Herstellung von Stromspeichern, geachtet werden.

Peter-Michael Preuß aus Ellwangen

Mittwoch, 10.02.2016 08:37

Hier ist nur der Bezugsstrom für die Wechselrichter ausgenommen. Bzgl. der Energie für Trafostationen ist demzufolge die Stromsteuer nachwievor zu zahlen.
Bei der Abrechnung wird es interessant, wie die Vorgänge getrennt werden.

Dominik Bausenwein aus Garching

Dienstag, 09.02.2016 13:36

Nun, ich vermisse die Information das wir (Deutschland) für den weltweiten Photovoltik Boom verantwortlich sind.

Auf Grund von 100derten Millarden (wenn nicht sogar schon Billionen) aus EEG + SolarDienstleistung haben wir den Welthandel in der letzten Dekade maßgeblich zur Photovoltaik gepuscht.

Deutschlands globaler "Titel Mama/Papa der zivilen Solar/PV-Technik" schwappt jetzt wieder als kleiner Welle zurückund zwinkt dazu, dass sich unsere 10Jahre gealterte/subventionierte SolarBranche überdenkt. Alle die sich hier anstecken lassen denken sehr sehr lokal und klein.

Unser globaler Verdienst ist das wir die Herstellungs-Kosten für Solarzellen auf ein Zehntel reduziert und somit auch erschwinglich für China / oder sogar Entwicklungsländer gemacht haben.
Warscheinlich macht uns das erfolgreicher als unsere Entwicklungshilfe der letzten 50 Jahre.
Solarzellen sind mittlerweile auf Bausstoff Niveau,... man kann nicht-.. und wird nicht mit China mithalten können Glas billiger zu fertigen.

Unsere Stärke liegt in der Technik... kleiner Tipp:
Leistungsverwaltungsmanagment, Batteriespeicher, E-Autos. Da ist noch was zu holen. Wir können auch warten bis unsere fossilen Autohersteller in Ihrer Sturheit Bankrott gehen, während sie beobachten wie sich in den USA der Te*la verkauft.

Deutschland denkt zu klein, nicht wir müssen uns dem Boom anschließen, wir sind dafür verantwortlich!

Wünsche euch einen sonnigen Sommer,
Dominik
Bausenwein

JC W aus Alling

Montag, 08.02.2016 07:09

Suchen Sie mal nach "Quarzazate" bei Google. Sie werden nur Antworten mit "Ouarzazate" bekommen. Die Umschrift von arabisch-französischen Namen in lateinische Schrift ist immer schwierig, aber hier scheint man sich doch auf eine eindeutige Schreibweise geeinigt zu haben.

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