Keine news_id übergeben.
Keine news_id übergeben.

Direkt kommentieren

Sie haben die Möglichkeit, unsere Artikel jetzt direkt zu kommentieren. Sie müssen sich nicht mehr als Benutzer registrieren, sondern können direkt auf "KOMMENTIEREN" am Ende der Artikel klicken und Ihre Meinung schreiben.

Die Redaktion behält sich jedoch vor, unsachliche Kommentare zu löschen.

Kommentare

Kommentieren
Kommentar schreiben
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz  

Jörg Reinhardt aus Eilenburg

Montag, 25.07.2016 13:04

Bei einer PV Anlage von 9000kwh im Jahr und einer Speichermöglichkeit von 8kwh wie oben im Artikel beschrieben belaufen sich die Anschaffungskosten auf ca.24000,-€ Netto (ca.12000,-€ für den Speicher)für [...]

Hans-Jörg Rieber aus Mötzingen

Mittwoch, 20.07.2016 19:39

Eigentlich ist das alles eine Frechheit. Ich bezahle für selbst genutzten Strom eine in meinen Augen zu hohe Umsatzsteuer. Dann wird mir der eigengenutzter Strom noch in der Einkommensteuer als Einnahme [...]

JC W aus Alling

Mittwoch, 20.07.2016 16:51

Die Umwelt Arena gibt in der Broschüre zu dem Haus einen rein elektrischen Wirkungsgrad über elektrolytische H2-Erzeugung und anschließende Verstromung in der Brennstoffzelle von 18-19% für die Langzeitspeicherung [...]

Brigitte Schütze aus Maxhütte-Haidhof

Montag, 18.07.2016 10:40

Respekt, tolle Idee. Zum Weiterspinnen: Öffentliche Steckdosen mit Codezugang nicht nur fürs Auto, sondern auch fürs Handy, Tablett, den Rollstuhl-Akku etc. Gibt's die "Strom-Kreditkarte" dann auch [...]

Martin Pichlmaier aus Bad Abbach

Samstag, 16.07.2016 12:13

Erst mal: Ich bin kein Fachmann in Sachen Steuer, aber ich habe am 11.07.2016 beim Finanzamt nachgefragt, wie jetzt genau die Besteuerung des Eigenverbrauchs läuft. Versteuern muss man ihn, wenn man [...]

vollständige Kommentare anzeigen
Kommentare 1 - 99 von 2235
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >>

Jörg Reinhardt aus Eilenburg

Montag, 25.07.2016 13:04

Bei einer PV Anlage von 9000kwh im Jahr und einer Speichermöglichkeit von 8kwh wie oben im Artikel beschrieben belaufen sich die Anschaffungskosten auf ca.24000,-€ Netto (ca.12000,-€ für den Speicher)für die gesammte Anlage. Der Speicher ist zur Zeit mit 22% KFW bis knapp 40% SAB (nur in Sachsen) Fördefähig was eine Reduzierung der Kosten von ca.2600,-€ - ca.4800,-€ entspricht.
Geht man vom niedrigsten Wert der Förderung aus so kostet die Anlage in diesem Fall aktuell noch 21400,-€
Da bei solch einer Anlage der Autarkigrad bei ca. 80% liegt bleiben ca. 2600kwh übrig zur Einspeisung(8000kwh -20% = 6400kwh Eigennutzung und 2600kwh Einspeisung 1600kwh+1000kwh bei 9kwh Anlage (ca.320,-€ 20Jahr garantiert) welche aber mit dem Strombedarf im Winter gegengerechnet werden müssen(1600kwh x ca. 0,30€ = 480,-€ aktuell).
Diese Rechnung beruht auf der garantierten Erzeugung der PV -Anlage von 9000kwh im Jahr, welche in fast allen Fällen deutlich übertroffen wird!

Rechnet man nun noch die Preissteigerung von 3% pro Jahr für Netzstrom hinzu ergibt dies einen jährlichen Kostenfaktor von durchschnittlich ca.645,-€ über 20Jahre für 1600kwh Strom aus dem Netz. Die Kilowattstunde Netzstrom wird demzufolge von aktuell ca.0,30€ bei 3% Kostensteigerung jährlich bei dann ca.0,52€ liegen, im Durchschnitt für die 20 Jahre also bei 0,40€!
Bei 0,40€ die kwh würde ohne PV-Anlage der Strom also im Schnitt für 20Jahre und 8000Kwh pro Jahr 64000,-€ kosten!

Mit PV-Anlage und einen Eigenverbrauch von 30% liegen die Kosten über 20Jahre noch immer bei ca. 40564,-€ inklusive der Kosten für die Anlage(2400kwh jährlicher Eigenverbrauch , 5600kwh Netzbezug zu 0,40€ + Anschaffungskosten PV -Anlage, abzüglich Einspeisevergütung von unterstellten 6600kwh jährlich und 20 Jahren von 16236,-€ )!

Mit PV- Anlage und Speicher und einem unterstellten Eigenverbrauch von 80% bei der beschriebenen Speicherlösung von 8kwh ergeben sich Kosten von ca.28100,-€ (Anschaffungskosten PV & Speicher inkl. KFW Förderung 21500,-€ + Kosten für Netzstrom 13000,-€ für 20 Jahre und unterstellten 1600kwh Verbrauch im Jahr abzüglich Einspeisevergütung von 2600kwh zu 0,123€ 320,-€ x 20 Jahre = 6400,-€)

Bei einem Unterstellten Verbrauch von 8000kwh pro Jahr ergeben sich somit Kosten von 0,40€ pro kwh ohne alles, 0,2535€ mit PV und 0,1765€ mit PV und Speicher inklusive aller Anschaffungskosten!

Je länger dann der Speicher hält, um auf den Sinn der Ladezyklen zurück zukommen, um so Rentabler wird die Anlage also, da ja nach 20Jahren nicht die Erzeugung und Nutzbarkeit endet.

Geht man nun noch den Schritt mit der aktuell neuesten Entwicklung der sogenannten Stromspeicher -Cloud und der damit vollkommen Netzbetreiberunabhängigen Versorgung wird es höchstwarscheinlich noch günstiger, ist aber zur Zeit nicht seriös Berechenbar und bleibt somit Aussen vor.

Um allen noch genauer rechnenden den Wind aus den Segeln zu nehmen, ja es Falle Versicherungen an, ja es werden eventuell auch Reparatur und Reinigungskosten anfallen, aber es fallen sicher auch mehr Gewinne bei einer 9Kw Anlage an als die unterstellten 9000kwh- somit sollte dies sich ausgleichen- Erkennbar bei meiner Rechnung sollte aber der Einspareffekt für alle sein, auch wenn der ein oder andere meint die Preise steigen so nicht oder ähnliches.

Schaut man zurück so haben sich die Preise in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt und würden somit eine noch höhere jährliche Preissteigerung als 3% durchaus rechtfertigen!

Hans-Jörg Rieber aus Mötzingen

Mittwoch, 20.07.2016 19:39

Eigentlich ist das alles eine Frechheit. Ich bezahle für selbst genutzten Strom eine in meinen Augen zu hohe Umsatzsteuer. Dann wird mir der eigengenutzter Strom noch in der Einkommensteuer als Einnahme berechnet und das privat zu versteuernde Einkommen nach oben korrigiert...Darf ich jetzt auch bei meinem Betrieb den Verlust gegenrechnen der mir durch die Eigennutzung entstand? Konnte ja dadurch weniger Strom verkaufen....

JC W aus Alling

Mittwoch, 20.07.2016 16:51

Die Umwelt Arena gibt in der Broschüre zu dem Haus einen rein elektrischen Wirkungsgrad über elektrolytische H2-Erzeugung und anschließende Verstromung in der Brennstoffzelle von 18-19% für die Langzeitspeicherung an. Das ist nicht schlecht, und wird noch viel besser, wenn man, vor allem im Winter, die Abwärme sinnvoll nutzen kann. In einem Gesamtenergiesystem stellt sich natürlich sofort die Frage, ob es sinnvoll ist, den gut langfristig speicherbaren und transportierbaren Energieträger Wasserstoff dezentral zu erzeugen und wieder zu verbrauchen. Aber die Nutzung der Abwärme der Brennstoffzelle ist sinnvoll nur dezentral denkbar. Für andere Anwendungen (v.a. Verkehr) kann der Wasserstoff auch zentraler und damit im Zweifelsfalle effektiver mit Strom aus Windkraft etc. erzeugt werden.

Brigitte Schütze aus Maxhütte-Haidhof

Montag, 18.07.2016 10:40

Respekt, tolle Idee.
Zum Weiterspinnen: Öffentliche Steckdosen mit Codezugang nicht nur fürs Auto, sondern auch fürs Handy, Tablett, den Rollstuhl-Akku etc.
Gibt's die "Strom-Kreditkarte" dann auch als Prepaidversion?
Ich hätte als Ergänzung noch gerne die aufklebbaren Solarmodule, die auf dem schattenlosen Großparkplatz meine Batterie wieder laden.

Martin Pichlmaier aus Bad Abbach

Samstag, 16.07.2016 12:13

Erst mal: Ich bin kein Fachmann in Sachen Steuer, aber ich habe am 11.07.2016 beim Finanzamt nachgefragt, wie jetzt genau die Besteuerung des Eigenverbrauchs läuft.
Versteuern muss man ihn, wenn man die Umsatzsteuer der Installation über den umsatzsteuerpflichen Betrieb der Photovoltaikanlage zurückgeholt hat; denn irgendwann muss IMMER etwas Erzeugtes versteuert werden, entweder beim Kauf der Anlagen, oder halt dann bei der Erzeugung.
Die Einspeisung wird versteuert über den Netzbetreiber (bzw. der zahlt die Steuer an mich, die ich dann abführe), also muss nun irgendwie auch der eigenverbrauchte Strom versteuert werden.

Nun zur Besteuerung selbst:
Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder man nimmt einen fiktiven/pauschalen Strompreis von 20ct/kWh - man muss eben nicht den Strompreis nehmen, den man selbst zahlt - oder man zahlt prozentual über die Installationskosten, die über 20 Jahre verteilt werden.

Beispielsrechnung zu Möglichkeit 1:
1000 kWh Eigenverbrauch im Jahr ergibt: 1000kWh* € 0,20/kWh = € 200.
Davon jetzt die 19% Umsatzsteuer ergibt € 38,00, die man nun abführen muss.

Beispielsrechnung nach Möglichkeit 2:
Installationskosten € 10.000, über 20 Jahre sind € 500.
Bei 30% Eigenverbrauch sind das € 500* 30% = € 150.
Davon jetzt 19% Umsatzsteuer sind € 28,50.

Keine Garantie auf diese Information, bitte sicherheitshalber selber beim Steuerberater oder Finzanzamt nachfragen.

Viele Grüße
Martin

Andreas Reitmann aus 02633 Liebon | http://Www.Liebon.de

Donnerstag, 14.07.2016 11:31

Hallo Herr Wilhelm Heisse,

Da muss ich Ihnen voll zustimmen. Es mangelt nicht an dem Willen und der Motivation von (meist kleinen) privaten Investoren, die sich eine PV-Anlage bauen lassen wollen. Das Nadelöhr sind schon seit Jahren die Banken. Eigenverbrauch gilt bei den Banken nicht als Finanzierungssicherheit. Die EEG Vergütung ist als Sicherheit weggefallen. Dadurch bekommen die meisten Interessenten sogar bei GLS, UmweltBank und den anderen Banken sowieso keine finanziellen Mittel für PV.

Leider wird auch durch die Finanzwirtschaft die Energiewende ausgebremst.

Sonnige Grüße
Andreas Reitmann

Wilhelm Heisse aus Landsberg am Lech | http://www.solar-heisse.de

Donnerstag, 14.07.2016 08:37

Sehr geehrter Herr Stepan Riss,

leider liegen Sie mit Ihren Informationen über die Kreditfinanzierung von Stromspeicher total falsch.
In der Praxis !!! gibt es das immense Problem, daß die Banken das KfW 275 (Tilgungszuschuß für Stromnspeicher) nicht bedienen wollen. Somit sind ca. 40 % alle Interessentanfragen ohne Wert.
Die Banken argumentieren daß Sie 6 Stunden Verwaltungsarbeit für den Kredit haben und nur eine sehr geringe Bearbeitungsprovision von der KfW bekommen. Auch fallen viele Intressenten auch durch einen Prüfraster. Freiberufler, Rentner, Arbeitsplatzwechsler bekommen auch bei der " Notlösung" SWK keinen Kredit.
Das Tilgungszuschußprogrammm für Stromspeicher ist ein bürokratisches Monster. Lt. BSW sagt die KfW das beschriebene Probleme Einzelfälle sind. Das stimmt nicht. Es könnten viel mehr PV Anlagen und Stromspeicher verkauft werden wenn die Bedienung des Darlehens laufen würde. Wer tut endlich etwas dagegen. Die KfW müßte aus allen Seiten - auch von Seiten der Speicherhersteller - angegangen werden. Nichtstun hilft nicht.

W. Heisse - Solar Heisse Landsberg am Lech

Peter Doll aus Hemsbach | http://www.sunpeak.eu

Mittwoch, 13.07.2016 09:39

Was für ein Interesse kann der Anteilseigner MVV haben, den Kunden nicht mehr aus seinen eh schon defizitären Block 9 in Mannheim zu versorgen und anstelle dessen den ehemaligen Kunden unabhängig zu machen, wenn nicht wenigstens die dem Kunden verkaufte PV Anlage mit Speicher eine große Marge bringt.
Was also kostet eine solche Anlagen und was hat Beegy, was andere Sonnen oder Senec nicht schon haben?

Matthias Martetschlaeger aus Naarn

Dienstag, 12.07.2016 18:32

Vom Renault Zoe sind drei Varianten in der Auflistung des BAFTA. Fairerweise muss man diese zusammenzählen, wenn man eine Reihung nach Fahrzeugen macht. Dann ist der Renault Zoe Nr. 1 mit 184 Exemplaren und der BMW i3 Nr. 2 mit 127 Exemplaren.

micha drese aus bremen

Dienstag, 12.07.2016 15:07

"Widersprüchlich nennt der Karlsruher Anwalt Peter Nümann die Belastung der Eigenversorgung mit EEG-Umlage, die Mieterstrommodelle derzeit unwirtschaftlich macht." Verstehe ich nicht. Die Gestehungskosten liegen bei ca. 10ct./KWh; zzgl.volle EEG-Umlage sind das 16,25ct./KWh. Da ist also reichlich Luft von ca. 13ct./KWh für den Vermieter, Geld zu verdienen und für den Mieter zu sparen. Offenbar ist das wohl nicht genug.

"Aktuell liegen wir hierdurch bei der Photovoltaik bei weniger als einem Drittel des Ausbaukorridors. Gleichzeitig wäre Mieterstrom ohne Förderkosten bis zum technischen Potenzial ausbaubar. Warum also weiter bremsen?"

Warum denn bremsen? Wären die Beteiligten von der Energiewende getrieben und nicht von gewinnbringenden Geschäftsmodellen, würde der Ausbau zügig voran gehen. Es geht aber um Besitzstandswahrung, da wird die Energiewende wie ein Gebetbuch inflationär bemüht. Und den an Mieter gelieferten Strom/Energie noch zu fördern, wäre wohl wirklich das Irrenhaus. Die Förderung war für Netzeinspeisung mit Einspeisevorrang gedacht, nicht aber für die im Gebäude erzeugte und verbrauchte Energie. Das hierfür nichts vergütet wird, kann nicht im Umkehrschluß bedeuten, keine EEG-Umlage zahlen zu müssen - aus Gründen sozialen Gerechtigkeit. Was hier aus dem mal gut gedachten Ansatz der Erneuerbaren gemacht wird, ist mittlerweile grotesk. Man fragt sich, wer die notwendigen backup-Kapazitäten wie power-to-gas einmal bezahlen soll, wenn hier schon so ungleich gedacht wird. Und ohne backup, die auch als Letztverbraucher eingestuft sind, geht keine Energiewende - auch mit 200GW PV nicht.

Aber das ist was für Energietechniker, nicht für Juristen.




Manfred Millmann Bund Naturschutz aus Erbach/Odw. | http://Neckarstrasse

Montag, 11.07.2016 12:02

Wenn man weiß, welche Mandatsträger von der Fossilenlobby alimentiert werden, ob persönlich oder Parteispenden, muss sich über nichts wundern.Die Herrschaften tun nur ihre Pflicht;schließlich werden sie gerade dafür bezahlt.

Bund Naturschutz e.V. Millmann aus Erbach/Odw.

Montag, 04.07.2016 07:03

Wer so kohleaffin ist und auf die Spendenkohle der Energiewendefeinde angewiesen ist, pfeift auf Fristen und Vorschriften. Der eigene Bedarf an Kohle erlaubt keine weiteren Verzoegerungen.

AE-Tec Alternative Energi Jörg Meincke aus Moers | http://https://www.ae-tec.solar/teslaenergy/powerwall-installation.html

Freitag, 01.07.2016 19:54

Also wir haben vor Kurzem den SMA Sunny Boy Storage mit der Tesla Powerwall installiert, ich kann nur sagen, hier hat sich SMA mal wieder selbst übertroffen. Im Vergleich zum Sunny Island eine deutlich schnellere und einfachere Installation. Inbetriebnahme absolut problemlos und selbsterklärend. Ein Top Gerät für den Betrieb der Powerwall und zukünftigen Hochvoltbatterien.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin

Freitag, 01.07.2016 14:36

Es ist noch bizarrer als in Deutschland- eine Schrauberwerk eröffnet ein Verfahren gegen Volkswagen weil die in großen Serien viel billiger und besser produzieren als die Schrauber. Na dann- Ausgang dürfte ja schon klar sein denn es geht ja auch wie in der EU nur darum jetzt die passenden Argumente (und seien sie erlogen) zu finden um China halt rauszuhalten. Grüße an die türkischen Schrauberbuden: Dann machen Euch danach die Deutschen und die Polen platt. Oder werft Ihr die dann trotz Zollunion mit anderen fadenscheinigen Gründen auch raus? Wäre schön anzusehen- mehr PV wird damit in der Türkei sicher nicht verkauft.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin

Freitag, 01.07.2016 11:33

Mit den derzeit als Desast zu bezeichnenden Erfahrungen mit Garantien von div. Modul- und Wechslrichterhersteller sollte die Speicherszene überlegen die Garantien mit einem Fonds- oder anderem Absicherungsmodell zu hinterlegen. Garantien in der Szene werden sonst zunehmend als ohnehin wertlos wahrgenommen. Auch warne ich dringend vor einer neuen Garantieinflation die seriös von den meisten Unternehmen ohnehin kaum zu hinterlegen sein wird.

Winfried Wahl aus Homburg | http://www.rrc-ps.com

Donnerstag, 30.06.2016 11:16

Es ist und bleibt eine Skandal, was sich da rund um den Europäischen Solarmarkt tut. Energiewende abgewürgt, ein "Erneuerbares Energien Gesetz" was seinen Namen nicht verdient und ein Unternahmen, das beim aktuellen Rechtsstreit in den USA wegen Nichterfüllung von Verpflichtungen erneut kurz vor dem aus steht.
Ich würde es nicht bedauern, wenn demnächst in Bonn die Hemlock Fahne weht....

ilker Aksoy aus 96465 Neustadt bei Coburg

Donnerstag, 30.06.2016 10:21

Sehr geehrtes PV Magazin Team,
ich hatte schon in Berlin in ersten "Schwarze Schafe" round table die thematik der Solarleitungen angesprochen.
D.h. freut es mich sehr dass das Thema aufgegriffen worden ist.
Wir die Prysmian Group haben in den letzten Monaten mit sehr vielen Namenhaften Zeitschriften, (ausgenommen Photon) kontakt aufgenommen um genau dieses Thema nämlich Isolationsfehler an PV Anlagen erzeugt durch nicht Normkonforme Solarleitungen!
Gerne würden wir als der Welt größte und älteste Kabel und Leitungshersteller Sie professionell in solchen Artikeln mit unterstützen.
Mit den besten Grüssen
Ilker Aksoy

Michael Stark aus Rostock | http://www.starkprojekt.de

Mittwoch, 29.06.2016 18:22

Wer sein Geld in Qatar drucken lässt, ist auf den deutschen/europäischen Markt nicht angewiesen...
Die deutschen Installatuere schon!
Warum bleiben die angeblich 20 Unternehmen der EU-Pro-Sun-Initatiative eigentlich anonym?
Sind es doch nur Scheinkämpfe von Briefkastenfirmen odr sitzt in jedem Aufsichtsrat der gleiche Kopf?

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Montag, 27.06.2016 11:07

Wie können Sie nur so breit die Falschdarstellungen der CDU-Plitiker wiedergeben, die Gegensicht der Opposition aber nicht. Es gibt viel mehr, auch sehr wissenschaftlich belegte Kritik an diesem Kohlestrommarkt-Gesetz. Was für einen Bürgerenergiemarkt getan werden müsste findet man bei den SunOn-Merkpunkten beim Enegieministerium: www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/Strommarkt-2-0/stellungnahmen-weissbuch.html? + bei www.sunon.org/2.html

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Montag, 27.06.2016 10:49

• PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus logisch
Fühlbar erhöhen wenn Zielzubau unterschritten wird, also ab 2499 MW!
Derzeit wird aber erst ab 1499 MW a nicht mehr gesenkt.(Zubau 2016-02-2015-03 nur 1367 MW ) + erst bei nur 999 MW würde erhöht.
Ziel müsste nach der Fraunhofer ISE-Spitzenforschung zudem 7500-8000 MW a (jährlicher) Zubau sein; laut HTW-Prof. Quaschning sogar 15 GW a PV f. Gesamt-Energie
Zunehmend ist dabei auch bei PV Repowering abzuziehen,
wie bei Windenergie, die überwiegend auf kurzem Weg vom Land kommen sollte, ebenfalls zu 7000-8000 a (incl. Meereswindenergie, wenn möglich)

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Montag, 27.06.2016 10:33


Wie das EEG 2016 für bürgersolare Energiewende verbessert werden müsste, schet kein Abgeordneter begrifen zu haben. Wie werden Sie dazu erreicht? Bei der SPD fehlt schmerzlich der Beitrag der Hermann Scheer Tochter Nina und EE-Expertin ?
STICHWORTARTIGE Kurzaufzählung, was zu verbessern ist:
wird folgend kurz begründet + ergänzt:
• EEG-Ausgleichsmechanismus von 2009 + 2015 mit Tagesbörsenzwangsverkauf in kostengünstige Direktwälzung ändern
• Direktsubventionen aus dem Bundeshaushalt für schädigenden Atom- + Kohleenergien einpreisen.
Nach FÖS-Berechnung sind so 40 Mrd € a oder 10-11 Cent/ kWh einsparbar.
• PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus - wenn dann logisch
• Alle PV-Arten bzw. Orte passend fördern + mindestvergüten:
- PV-Vergütung nach lokaler Einstrahlung differenzieren, nachteilige Potentiale ausgleichen
- Ost-West-Anlagen sind Netz + Speicher entlastend, haben aber nur ca. 70% Ertrag von südlich ausgerichteten; ausgleichend vergüten
- PV-Fassadenanlagen ersparen Baumaterial + erschließen zusätzliche unversiegelte Flächen, haben ca. 60% Ertrag im Vergleich mit südlichen; ausgleichend vergüten
- PV bei Denkmalschutzgebäuden ergänzt diese und ist gefördert verträglich möglich
- PV-Feldanlagen passen sonder genehmigt auch auf Äcker
• Ökostromdirektvermarktungs-Verordnung direkt ohne Börsenverkaufszwang und ohne Steuern + Abgaben für Vermieter u. ä.
• PV-Aufbau ohne Zwang zu Ausschreibungen (– nur zusätzlich als wählbare Alternative für Konzerne u. ä.)
• EEG-Konto mit geringem Plus von höchstens 100 Millionen €
• Alt-EEG-Vergütungen bis 2012 über einen Innovationsfonts bezahlen
• EEG-Umlage von Ust befreien

www.sunon.org

Joachim Falken aus Berlin

Samstag, 25.06.2016 13:33

Wenn dass die Strompreise erhöht werden, wird die Regierung wieder etwas von "Vorgaben der EU" faseln.
So zerstört man auch die Akzeptanz für ein gemeinsames Europa.

Joachim Falken aus Berlin

Samstag, 25.06.2016 13:21

Frau Verlinden forderte einen "Photovoltaik-Ausbau von mindestens 5000 Megawatt jährlich".
In der Überschrift wurden daraus dann (genau) 5000 MW. Schon ein Unterschied.
Gerade bei einem Festpreissystem wird eine Mindestzahl ja gerade nicht punktgenau erreicht; während die Menge in einem Ausschreibungssystem gerade die Obergrenze der tatsächlichen Installationen abbildet.

josef mitterer aus dorfen

Freitag, 24.06.2016 10:40

ja das Auto ist Systemrelevant. Größtes Problem neben milchmädchenrechnenden BWLern: die Politik ist direkt beteiligt! siehe VW und das Land Niedersachsen als Großaktionär....Steuersparmodelle und falsche "Technik" z.b.Pumpe-Düse...da gehen Mrd. drauf!!! siehe Renault, auch mit Staat geht es Vernünftig. Aber unsere Politiker...einziger Beruf ohne Eignugstest und Einstellvoraussetungen...

Kai Fischer aus Pinneberg

Donnerstag, 23.06.2016 06:52

Fenecon bietet mit dem Energy Pool ebenfalls Teilnahme am Primär Regelenergiemarkt an.
Gruß

Urs Bünzli aus Liestal

Mittwoch, 22.06.2016 23:36

Herr Mayer und Herr Brand haben recht. Wozu soll ich mir den Ärger mit einer WP antun wenn diese letztendlich doch teurer ist. 30 Jahre Lebensdauer? Sicher nicht. Hat man Pech nur die Hälfte. Auch Fussbodenheizung und Heizkörper halten nicht ewig. Bei nur 2500 kwh Heizbedarf ist die Direktheizung ganz sicher die günstigste Lösung.
Die Ökostromanteile erhöhen sich jedes Jahr. 2016 werden es schon ca 36% sein. Ebenso sinkt auch der Strompreis mittelfristig. Erst recht wenn man sich eine PV-Anlage installiert die Strom zu 8 Ct erzeugt und man damit zumindest in den Übergangszeiten den Heizbedarf decken kann. Aber gerade in den Wintermonaten erzeugt Windstrom sehr viel Strom.

Tomas Biermann-Kojnov aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Dienstag, 21.06.2016 17:17

Schreibt es bitte deutlich - die atomar-fossilen werden seit Jahrzehnten doppelt teurer tatsächlich subventionieret als die Erneubaren, die nur Mindestpreise nutzen und immer mehr Zusatzkosten über Auflagen + Gebühren zugemutet bekommen. Die Krönung sind nun 60€ Jahresmiete für Zwangs-Smat-Meter für alle PV-Anlagen ohne jede Bagatellgrenze, die diese Woche per Digitalisierungs-Gesetz verabschiedet werden sollen.
Genauer:
Die vom FÖS berechneten KOsten aus direkten Subventionen und Vergünstigungen für atomar-fossilen Strom wurde recht konservatiov berechnet mit 11 Cent/ kWh berechnet. Die EEG-Umlage kostet sachfremd aufgebläht 6,35 Cent/ kWh (dabei Vergütungen etwas über 3 Cent/ kWh)

Adler Michael aus Osnabrück

Dienstag, 21.06.2016 09:17

Freue mich für Q-Cells,weiter so, drücke die Daumen.

Tomas Biermann-K. aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Samstag, 18.06.2016 13:06

- Ausschreibungen sind nur für Großanlagen von Konzernen machbar und schaffen nachweisllich viel weniger Aufbau und werden logischerweise wegen des höheren Risikos von Ausfällen teurer für die Bevölkerung, der zudem die beginnende Autonomie genommen wird.
- Was soll das? Ihr erkennt das Problem und beantwortet es völlig unlogisch, wie die EEG-Verunstalter seit 2012. Logisch ist eine Erhöhung spätestens dann, wenn die ohnehin willkürlich viel zu geringe Zielmenge nicht erreicht wird. Wie hoch die sein muss sollte in der Tat nach realistischen Marktpreisen bestimmt werden. Wer erhebt die wissenschaftlich unabhängig korrekt? Das Fraunhofer ISE oder wer? Es muss auf jedne Fall ein deutliches Signal sein. Erhöhungen erst nach dem der Markt schon über 1000 MW zu wenig aufbaut sind viel zu spät. Und die derzeitge Aufbaumenge liegt zudem schon lange unter dieser Grenze, sodass sie danach sofortige Vergütungserhöhung um 4% fordern müssten!

Und die Aufbaumenge muss nicht nur verdoppelt werden, wie es die grünen fordern, sondern verdreifacht, wie es die Spitzenforschung schon seit Jahren vorgerechnet hat.

Benjamin Fritz aus Zülpich | http://www.priogo.com/news-presse/priogo-bei-facebook.html

Donnerstag, 16.06.2016 12:22

Etwas zu wollen bedeutet doch: es noch nicht zu haben. Unsere PRIOGO AG Kunden haben schon Photovoltaik - Stromspeicher - Elektromobilität - Wärmepumpe. Dennoch freuen wir uns sehr, dass nun auch Energieriesen diesen Weg mit einschlagen und Ihren Kunden zeigen, wo andere schon sind. Wir wünschen dem Riesen schnelle Beine, zum Wohle der Energiewende und uns allen. http://www.priogo.com/news-presse/priogo-bei-facebook.html

Patrick Teibner aus Hoppingen

Dienstag, 14.06.2016 11:04

Wenn man so will, ist doch schon eine Powerwall 2.0 auf dem Markt, die AC-Nachrüstlösung mit SMA. :)
Hier zu finden: www.memodo.de/tesla

Alfred Körblein aus Nürnberg

Montag, 13.06.2016 08:11

Sie schreiben:
"Um seine zugesagten Klimaschutzziele einzuhalten, müsste Deutschland nun bis 2025 etwa 2879 Gigatonnen CO2 einsparen."
Das muss wohl 2,879 Gigatonnen heißen, oder aber 2879 Megatonnen.
Freundliche Grüße!

Klaus- Michael Baltruwschat aus Berlin | http://www.mbd-bauservice.de

Freitag, 10.06.2016 21:19

Klar, jetzt da die großen Energiekonzerne das PV- Geschäft weitgehend für sich entdeckt haben und die kleinen Solateure und viele PV- Aktivisten fast vollständig vom deutschen Markt verschwunden sind und das "lästige Volk" durch die Politiker, allen voran Herrn Gabriel, von der Photovoltaik mehr als abgeschreckt wurden, kann man feststellen:
Ziel erreicht Herr sogenannter Wirtschaftminister - wohl eher Mißwirtschaftsminister- !
Freie Bahn für die großen Konzerne jetzt auch in diesem Business das große Geld zu machen!
Womöglich gibt es dann auch wieder üppige Fördermittel aus Steuergeldern ...
(und einen freien Chefsessel in einer Büroetage ...)

Klaus Oberzig aus Berlin

Freitag, 10.06.2016 07:54

Wie naiv muss man denn sein, um diesem Politiker auf den Leim zu gehen? Nach vorne schön reden und hinten rum anderes, ja das Gegenteil tun. Was ist denn mit dem Thema Rente? Ist das nicht das gleiche schändliche Theater und sind die Umfrageergebnisse für die SPD Zufall? Bitte nicht vorschnell einem durchsichtigen Machwerk Beifall klatschen, sondern zwei Mal hinschauen und die Politik analysieren, die dahinter steckt. Es ist Wahlkampf und Gabriel ist mittendrin.

ruedi brand aus Lörrach

Donnerstag, 09.06.2016 18:36

Beim derzeitigen Zubau von PV sind wir in 20 Jahren bei einer installierten Leistung von 20 GW PV. Das ist eine Halbierung im Vergleich zu heute!
WIE soll man so eine installierte Leistung von 53 GW erreichen???!

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Donnerstag, 09.06.2016 15:58

Nach der Verabschiedung des neuen EEG-Entwurfs kann man nur von leeren Worten sprechen, die hier Gabriel von sich gibt. Nicht Worte gelten, sondern Taten. Würde er wirklich etwas ändern wollen, würde im EEG-Entwurf die Grenze für Ausschreibungen weit über dem liegen, wo sie jetzt ist. Außerdem würde dort eine deutliche Erhöhung der Einspeisevergütung für Dachanlagen zu finden sein. Beide Punkte würden die Demokratisierung der Energieerzeugung zu puschen. Aber dafür ist dieser Entwurf ja auch nicht gemacht!

Johannes Leipold aus München

Donnerstag, 09.06.2016 13:52

Was ist hier los?? Ich lese diese Dinge, die ja fast nicht zu glauben sind. Was hat man diesem Mann verabreicht, dass er auf einmal wieder dieses Lied spielt?
Wenn Gabriel tatsächlich hier was bewegen würde, wäre es wohl das Umfallen, nach dem Unfallen, nach dem Umfallen, Umfallen....
Aber sei's drum, Hauptsache er machte es!

Wolfgang Schröder aus Giebelstadt

Mittwoch, 08.06.2016 08:14

Im Feld bedeutet sicherlich nur bei frei aufgestellten Freifeldanlagen oder frei stehenden Aufdachanlagen. Bei einer "normalen" Dachanlage wird es auch hier nicht ohne Demontage gehen. So etwas sollte man doch in einem Artikel erwähnen, bevor man ein Wundermessgerät präsentiert, welches aber nur beschränkt anwendbar ist.

Johannes Spruth aus Unna

Montag, 06.06.2016 21:38

Noch besser wird die Jahresbilanz, wenn die Wärmepumpe mit einer solarthermischen Anlage kombiniert wird. Näheres dazu in einem Neuen Buch der Verbraucherzentrale NRW, welches im Juni erscheint "Strom und Wärme - Wege zum energieautarken Haus" (www.verbraucherzentrale.nrw.de) An Hand von 3 Beispielfamilien werden zahlreiche Techniken dargestellt und die Ergebnisse abgeschätzt.

Manfred Millmann Bund Naturschutz aus Erbach/Odw. | http://Neckarstrasse

Montag, 06.06.2016 07:17

Die totale Autarkie einschliesslich Elektroauto samt dem Strom zum Autofahren gibt es schon heute bei Mitsubishi zu kaufen. Die PV-Module liefern Strom zum Fahren des Elektrofahrzeugs. Warmwasser und Heizenergie liefert das Waermepumpenprogramm. Damit duerften die Japaner die einzigen sein, die den kompletten Energiebedarf "aus einer Hand" abdecken.

Peter Petersen aus Bad Segeberg

Samstag, 04.06.2016 03:42

"...Ergebnisse nicht mit konkreten Namen veröffentlicht..." was soll das? Der Kunde darf mal wieder seine eigenen kostspieligen Erfahrungen sammeln. Sorry, aber das ist für die Tonne. Autotests werden auch nicht anonymisiert. Würde auch keinen Sinn machen, wenn die Aussage am Ende des Tests heißt: Autos verbrauchen unterschiedlich viel Sprit und halten unterschiedlich lange. Welche das sind, verraten wir nicht. Das klingt doch nach einer seriösen und unabhängigen Berichterstattung...

Christopher Neumann aus Kassel | http://www.prosumergy.de

Freitag, 03.06.2016 17:02

Hallo Herr Bjelobrk,
zu Ihrer Frage, warum PV-Mieterstrom-Modelle (genauer gesagt, der Solarstromanteil dieser Modelle) wahrscheinlich weiterhin von der Stromsteuer befreit bleiben, würde ich auf Basis des Artikels folgende Antwort geben.

Hier zunächst nochmals die relevante Passage:


"Bei klimafreundlichen Kleinkraftwerken über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie erneuerbaren Energien zum Eigenverbrauch und bis zu einer Nennleistung von weniger als 1 Megawatt wiederum gelte eine Steuerfreiheit als unbedenklich, argumentiert nun das Finanzministerium. Aufgrund der Beschränkung auf Eigenverbrauch komme die Steuerfreiheit nur in Betracht, wenn der Strom in unmittelbarer Nähe zur Anlage und ohne Nutzung des Netzes entnommen werde. Daher seien etwa Photovoltaik-Mieterstrommodelle weiterhin möglich und nicht von der Steuer betroffen."

Mieterstrom-Modelle erfüllen überlicherweise die zwei genannten Kriterien, unter denen eine Stromsteuerbefreiung auch weiterhin als "unbedenklich" gelten soll:

1) Nennleistung kleiner 1 MW
2) Verbrauch in unmittelbarer räunmlicher Nähe zur PV-Anlage ohne Nutzung des öffentlichen Netzes (also innerhalb des Gebäudes, in der sog. "Kundenanlage")

Dabei scheint es unerheblich zu sein, ob es sich um die im Hinblick auf die EEG-Umlage priviligierte Eigenversorgung, welche bei Mieterstrom-Modellen ohnehin so gut wie nie gegeben ist, oder um die für Mieterstrom-Modelle typische Lieferung an Dritte in unmittelbarer räumlicher Nähe ohne Netznutzung, auf welche die volle EEG-Umlage anfällt, handelt.

Relevant ist allerdings die Unterscheidung zwischen dem von Ihnen verwendeten Begriff der "räumlichen Nähe" und der im Artikel genannten "unmittelbaren räumlichen Nähe". Denn nur im letzten Fall ist die Netznutzung ausgeschlossen, was wiederum Voraussetzung für die Stromsteuerbefreiung zu sein scheint.

JC W aus Alling

Freitag, 03.06.2016 13:56

Es wäre schön, hier nicht nicht nur relative (100%, 72%) Angaben zu lesen, sondern auch absolute, denn der Energiebedarf im Dezember ist natürlich höher, als in den Sommermonaten, d.h. die 72% im Dezember (sehr mild im vergangenen Winter!) können absolut sogar mehr sein, als 100% im August.
Und wie sähen die Zahlen in einem harten Winter aus?
Insgesamt muss man sich fragen, ob Autarkie für das Einzelhaus aus Sicht der gesamten Volkswirtschaft überhaupt wünschenswert ist? Wäre es nicht günstiger, wenn ein gut gebautes Haus im Winter Speicher für Strom und Wärme bereitstellt, um temporäre Überproduktion, z.B. aus Windkraft aufzunehmen?
Bei einem Einfamilienhaus lassen sich mit etwas Anstrengung noch 30kW Photovoltaik für eine Wohneinheit aufs Dach bringen, bei Mehrfamilienhäusern ist das Verhältnis um Größenordungen schlechter.
Und was macht man mit den Stromlieferanten, die nur von November bis Februar liefern dürfen? Gehen die dann den Sommer über pleite? Oder bezahlt man sie fürs Nicht-Liefern? Etwas anderes wird einem nicht übrigbleiben, wenn man auch im nächsten Winter wieder Strom von außerhalb braucht.
Ich möchte das Tübinger Solarhaus nicht schlecht machen, immerhin ist es ein interessantes Projekt, um zu schauen, wo die wirtschaftlichen Grenzen der Selbstversorgung sind: Es zeigt sich ganz deutlich, dass man mit den gegenwärtigen Technologien mit diesem Konzept auf dem Holzweg ist.

Tomas Biermann-K. aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Mittwoch, 01.06.2016 21:48

STICHWORTARTIGE Kurzaufzählung
wird folgend kurz begründet + ergänzt:
• EEG-Ausgleichsmechanismus von 2009 + 2015 mit Tagesbörsenzwangsverkauf statt kostengünstiger Direktwälzung ändern
• Direktsubventionen aus dem Bundeshaushalt für schädigenden Atom- + Kohleenergien einpreisen.
Nach FÖS-Berechnung sind es 40 Mrd € a oder 10-11 Cent/ kWh.
• PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus - wenn dann logisch
• Alle PV-Arten bzw. Orte passend fördern , mindestvergüten:
- Ost-West-Anlagen sind Netz + Speicher entlastend, haben aber nur ca. 70% Ertrag von südlich ausgerichteten, erhöht vergüten
- PV-Feldanlagen passen sondergenehmigt auch auf Äcker
- PV-Fassadenanlagen ersparen Baumaterial + erschließen zusätzliche unversiegelte Flächen, haben aber nur ca. 60% Ertrag im Vergleich mit südlichen
- PV bei Denkmalschutzgebäuden ergänzt auch diese und ist gefördert verträglich möglich
• Ökostromdirektvermarktungs-Verordnung wirklich direkt ohne Börsenverkaufszwang und ohne Steuern + Abgaben für Vermieter u. ä.
• PV-Aufbau ohne Zwang zu Ausschreibungen (– wenn nur zusätzlich als wählbare Alternative für Konzerne u. ä.)
• EEG-Konto mit geringem Plus von höchstens 100 Millionen €
• Alt-EEG-Vergütungen bis 2012 über einen Innovationsfonts bezahlen
• EEG-Umlage von Ust befreien

Vorweg die Begründung zu
• PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus - wenn dann logisch
Erhöhen ab dann wenn Zielzubau unterschritten wird, also ab 2499 MW. Derzeit wird aber erst ab 1599 MW nicht mehr gesenkt.
Die Fraunhofer ISE-Spitzenforschung berechnet zudem, dass 7500-8000 MW a (jährlicher) Zubau nötig ist.
Zunehmend ist dabei auch Repowowering abzuziehen, wie bei Windenergie, die überwiegend nicht zu weit weg vom Land kommen sollte, ebenfalls zu 7000-8000 a (incl. Meereswindenergie, wenn möglich)
Ergänzen mögen zudem die weiter aktuellen Und die Strommarktdesign-Stellungnahmen mit -SunOn LG Merkpunkten- zum BmWiE-Weißbuch beim Wirtschafts- und Energie-Ministerium unter “s” bleiben aktuell
www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/Strommarkt-2-0/stellungnahmen-weissbuc[..] als Kommentar eingestellt bei http://blog.metropolsolar.de/2016/04/fur-eine-zukunftsorientierte-energiepolitik/#comment-321097

Tomas Biermann-K. aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Mittwoch, 01.06.2016 21:46

Das heißt kein Aufbau, sondern unlogisches Beibehalten von massiv zu niedrigen Vergütungen und weiteren Aufbau-Beschränkungen bei laufender Verramschungsabwertung des wertvollen Stromes an der Tagesbörse, wo atomar-fossile wert erhaltend und den Vorrang von EE aushebelnd vorher an der Terminbörse verkaufen dürfen.
Zusätzlich profitieren sie noch von Preis-Manipulationen dort, wo deren Terminverpflichtungsmengen an Energierohstoffen durch Einkäufe zu Negativpreisen für sie erfüllt werden.
Nicht die EEG-vergütungen treiben Enegiewendepreise, sondern eure manipulierenden Machenschaften vom Energieministerium uw., vermutlich vorgeschrieben von RWE+ Eon. Was zu ändern wäre, findet kurz begründet bei www.sunon.org/2.html / TBK

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Mittwoch, 01.06.2016 10:00

Politiker machen eine Energiewende, weil sie angeblich verstanden haben, dass Atom-Technologie unverantwortlich ist und wegen wissenschaftlich bewiesenem Klimawandel die CO2-Emission drastisch verringert werden muss (Dekarbonisierung, Paris 2015). Darum wird mit der Energiewende das größte deutsche Projekt aller Zeiten gestartet, mit dem EE gefördert werden um Atom- und Fossilkraftwerke zu ersetzen.
Wenn diese Energiewende dann erste Erfolge zeitigt (32,5 % EE-Strom 2015) und die Fossilkraftwerke trotzdem munter das Netz verstopfen und Rekord-Strom-Exporte fabriziert, bremst man die EE wieder aus, statt den Fossilkraftwerken die Daumenschrauben anzuziehen.

Um derartige Praktiken zu verstehen, muss man wohl Politiker sein - idealerweise "Obergenosse".

Wie wäre es denn mal mit einer konsequenten Umsetzung der Energiewende ?

Vorschlag:
Jede bilanziell überschüssig exportierte kWh Strom wird mit EEG-Umlage beaufschlagt, die anteilig auf diejenigen Atom-, Braunkohle- und Kohle-Kraftwerke umgelegt wird, die zum Zeitpunkt des Exports am Netz waren.

Vorgeile:
1. EEG-Umlage sinkt, weil ein Großteil von den Atom- und Kohlekraftwerksbetreiber entrichtet wird, statt von Otto-Normal-Verbraucher
2. EEG-Umlage sinkt, weil die Betreiber von trägen Atom- und Fossilkraftwerken einen echten Anreiz erhalten, deren Flexibilität zu erhöhen (Großspeicher) bzw. diese runter zu fahren.
3. Flexible Gaskraftwerke werden für Anlagenbetreiber attraktiver
4. Unnötiger, teurer und Jahrzehnte dauernder Netzausbau erübrigt sich, weil konsequente dezentrale Bereitstellung von EE-Strom attraktiv wird.

Miroslav Bjelobrk aus Geilenkirchen

Montag, 30.05.2016 14:06

Leider ist mir anhand des Artikels nicht klar geworden, warum PV Mietstrommodelle von der geplanten Ökosteuer nicht betroffen wären sofern die Anlagenleistung unter 1 MWp liegt und der Begriff der räumlichen Nähe gemäß EEG definiert wird.

Können sie das bitte noch mal aufklären?

Hans Gensel aus Freiberg

Montag, 30.05.2016 12:39

@Hannes Allabauer
Der Vergleich mit dem Kohlepfenig passt wenig.Die Stromsteuer gibt es schon seit 1999 , und wenn die Verfasungswidrig sein sollte dan gilt das für alle Verbaucher und nicht nur für Besitzer von Photovoltaikanlagen

BUND NATURSCHUTZ Manfred Millmann aus Erbach/Odw. | http://Neckarstrasse

Montag, 30.05.2016 08:51

Das geplante steuerliche Revanchefoul der damals gescheiterten Verhinderer des EEG passt zum moralischen Kretinismus des Finanzministers.

Peter Ballhause aus Langenfeld

Dienstag, 24.05.2016 18:20

Es zeigt sich immer mehr, dass diese Regierung nicht mehr die breite Bevölkerung vertritt, sondern nur noch durch die Interessen der EVUs gesteuert wird! Es ist daher Zeit für eine Gegenwehr. Eine mögliche Wende hat uns Baden Württemberg aufgezeigt.

Hannes Allabauer aus Erlangen

Dienstag, 24.05.2016 09:37

Es gab mal jahrelang den sog. "Kohlepfennig" - bis sich herausstellt, dass er verfassungswidrig ist. Den selben Status dürft diese "Sonnensteuer" bekommen.

Cihan Sanverdi aus Frankfurt am Main | http://nachtsichtgeraet24.de

Freitag, 20.05.2016 22:03

Na ich denke nicht das sich da was groß artik verändern wird. Ab warten und Tee trinken!

Peter Furter aus Schweiz

Freitag, 20.05.2016 10:30

....und wiedermal ist es eine deutsche Firma, die als Subcontractor die Löhne drückt, nicht grad ein Ruhmesblatt... Ich hoffe sehr, dass hier der Deutsche Staat und die USA endlich handelnt oder die Europäische Union generell die Tarife einfach festlegt, offensichtlich geht's nicht anders, oder haben wir dann in der Automobilindustrie langsam die gleichen Verhältnisse wie in der Fleischindustrie. Die Löhne müssen rauf, sonst kann sich niemand was leisten und das drückt auch auf die Wirtschaft.....

JC W aus Alling

Freitag, 20.05.2016 09:38

Es waren auch ziemlich viele "Wenns" in den Bedingungen:
Strompreis muss steigen (ich zahle zur Zeit 20,4 ct/kWh, incl. Grundgebühr)
Modulkosten müssen sinken (sind sie im vergangenen Jahr praktisch nicht)
Speicherkosten müssen auch sinken
Immerhin gibt es auch Speicherhersteller, die mehr als 10 Jahre Garantie bieten, die Batterien halten hoffentlich noch etwas länger, und richtig interessant wird es, wenn die Einspeisevergütung nach 20 Jahren ausgelaufen ist und man nicht weiß, was man mit dem weiterhin produzierten Strom anfangen soll.

Hans Gensel aus Freiberg

Donnerstag, 19.05.2016 10:31

Das sich Speicher schon ab 1000 Euro rechnen sollen, scheint mir mehr als fragwürdig. Kein einziger Hersteller gibt mehr als 10 Jahre Garantie für seinen Speicher. Bei den Wetterverhältnissen in Deutschland gibt es nicht wesentlich mehr als 200 Wochentage im Jahr an dem man den Speicher als Pufffer für den Solar-Strom nutzen kann. Selbst wennn man von 250 Tagen ausgeht dürfte ein Speicher dann nicht mehr als ca 425 Euro kosten um ihn innnerhalb der Garantiefrist über Stromeinsparungen zu refinanziren,wenn man berüchsichtigt das für den selbstverbrauchten Strom die Einspeisevergütung wegfällt

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Mittwoch, 18.05.2016 14:56

Anstatt ein vernünftiges EEG aufzusetzen, dass den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreibt, um CO2 zu reduzieren, und anstatt ein vernünftiges Mobilitätskonzeptes zur CO2 Reduktion aufzustellen, nur blinder Aktionismus und Clientelpolitik! Mehr kann man dazu schon nicht mehr sagen!

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 17.05.2016 09:55

Nachdem die erste Regierungszeit von Herrn Kretschmann, in Sachen Solare Energieerzeugung nahezu ereignislos vergangen ist, kann nur gehofft werden, dass die Grünen sich an ihre Wurzeln erinnern und endlich in die Pötte kommen !

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 17.05.2016 09:47

Bundeskanzlerin Merkel demontiert sich selbst, wenn sie die von ihr ausgerufene Energiewende abwürgt !
Es ist kurzsichtig und schädigt unser Gemeinwesen, wenn jetzt die umweltfreundliche, regenerative und smarte Energiewelt dem "Denkmalschutz" für Energiekonzerne geopfert wird !

hein bloed aus Youghal

Dienstag, 10.05.2016 19:14

Fraunhofer ISE kommt nach juengsten updates auf 98% EE-Anteil beim Sonntagsbraten

https://www.energy-charts.de/power_de.htm

Bei 14,41 GW 'konventionell' erzeugtem Strom um 11.00 Uhr und gleichzeitigem Export von 13,19 GW sind nur 1.22 GW rechnerisch fuer den Braten von 52 GW verantwortlich.

hein bloed aus Youghal

Montag, 09.05.2016 19:53

Wieviel wurde am Sonntag abgeregelt?

Bei der Windkraft ist zur Mittagszeit ein ungewoehnlicher Einknick zu sehen, die PV scheint nicht im zu erwartenden Masse bis zur Spitzeneinspeisung ausgenutzt worden zu sein (rel.flache Mittagskurve).

Platts spricht von max. 44,8 GW PV und Wind um 13.00 Uhr(UK-Sommerzeit-Zeit?):

http://www.platts.com/latest-news/electric-power/london/german-spot-pow[..] Agora als auch Fraunhofer ISE

https://www.energy-charts.de/power_de.htm

zeigen deutlich geringere Ertraege als Platts als Vorhersage angibt.

Ohne die vermutliche Abregelung von ca. 2-3 GW kaeme man grob ueberschlagen auf 100% EE-Anteil fuer Sonntagmittag.



Michael Stark aus Rostock

Montag, 09.05.2016 15:18

@Anton Gustavson: Zum einen hat Dubai andere Einstrahlungswerte (>2.000) zum anderen bekommen wir den Strom aus Dubai nicht nach Deutschland. Das bringt für Investoren bessere Renditen trotz höherer Errichtungskosten.
Die o.g. Vergütungen aus der Ausschreibung sind geradezu eine Aufforderung den Mindestlohn in Deutschland durch dubiose Geschäftsmodelle zu unterlaufen. Die Einkaufspreise sind seit dem letzten Jahr kaum gesunken...

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Montag, 09.05.2016 15:05

Ich hoffe nur, dass die Wähler diese Idee als das erkennen was es ist. Eine Idee, die die Kosten der notwendigen Umstellung unserer Energieversorgung noch weiter verteuert und jetzt auch noch abhängig vom Kapitalmarkt macht.
Warum nicht einfach eine Kohlesteuer einführen und die Einnahmen daraus am Ende des Jahres als Pauschalbetrag pro Kopf auf die Bürger umlegen? Aber bitte nur auf die Bürger und nicht wieder auf die Industrie, die eh schon massive Subventionen erhält, indem große Teile von der EEG-Umlage befreit wurden.

Jürgen Falken aus Laniakea

Montag, 09.05.2016 13:07

Tesla wird es schon gelingen, die Batterien der Autos und weitere Leistungsmerkmale so einzuschränken, dass die Autos zu einem Grundpreis unter 60.000 Euro erhältlich werden. Das reicht, um ein Modell für die Prämie zu qualifizieren. Über 99% der Kunden werden dann eben eine "Sonderausstattung" mit größerer nutzbarer Batterieleistung wählen.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Montag, 09.05.2016 10:47

Bei den in der Abbildung dargestellten Zubauraten ist nicht absehbar, wie die für Europa angestrebten
200 GWp Photovoltaikkapazität erreicht werden können. Betrug der Zubau im Jahr 2011 gegenüber 2010 noch 19 GWp bzw. 57% p.a., so war er im Jahr 2015 nur mehr 9 GWp bzw. 10% p.a. Extrapoliert man die Entwicklung von 2010-2015, so werden wir im Jahr 2020 bei lediglich 117 GWp angelangt sein.
Ohne eine neue Weichenstellung rücken die 200 GWp in weite Ferne.

Anton Gustavson aus Berlin

Montag, 09.05.2016 10:19

In Deutschland sind wir noch auf über 7 Cent, in Dubai wird währenddessen zu unter 3 Cent pro kWh hergestellt.
http://energyload.eu/energiewende/international/rekord-solarstrom-dubai/

Deutschland spielt für die Solarindustrie doch eigentlich überhaupt keine Rolle mehr...

Friedrich Georg aus München

Donnerstag, 05.05.2016 13:28

Ich hoffe, dass für die Aktionäre noch ein Trinkgeld überbleibt, die diese Firma von Anfang an mit ihrem Investment begleitet haben. Sonst heißt es nur: wer zuletzt kommt, mahlt am Besten!

Michael Schmidt aus Goerlitz

Mittwoch, 04.05.2016 12:50

Wie der vorige Kommentar : Ich würde gern mit unterzeichnen - wenn das ermöglicht würde ! Ich erlaube mir - als selbst solcher Betreiber - auf die Belange der KWK-Technik hinzuweisen, welche ebend leider zu oft noch "unterschlagen" werden. Gerade die Kombination BHKW/PV ermöglicht eine sehr hohe Denkungsrate des Objekteigenstrombedarfes ! Ich kann hier in meinem 12-WE-MFH-Objekt eine solche von rd. 75% im Jahr nachweisen (neben der Wärmeerzeugung). Wenn nun noch ein entsprechend kostengünstigem Batterie-Einsatz (welcher z.Zt. noch nicht absehbar ist) realisierbar würde, kann die Bedarfsdeckung ca. 95% erreichen !
Außerdem stellt ja ein BHKW "die witterungsunabhängige Brücke" zwischen Erzeugung und Bedarf dar und wird damit unerläßlich für eine kontinuierlich dezentrale Stromversorgung (und zusätzlich durchgängig mögliche Bereitstellung für E-Mobil-Versorgungen) !
Mit freundlichem Gruß !
Michael Schmidt

Stefan Krauter aus Berlin

Mittwoch, 04.05.2016 08:19

Viel Wahres im Artikel: Leider überlässt man das Feld so Schaumschlägern wie Elon Musk: Beispiel: Sein Home-Energiespeicher hätte auch aus Deutschland kommen können, er hat nur mutig die Preis-Skalierungseffekte vorweggenommen.

Andre Steffens aus Kaisersesch | http://www.wi-solar.de

Montag, 02.05.2016 13:27

Wäre schön, wenn jeder diesen Appell unterzeichnen könnte. Leider habe ich bisher keine Möglichkeit dazu gefunden.

Stefan Haug aus Postmünster

Montag, 02.05.2016 10:19

Eine angenehm offen kommunizierte und gut begründete Vorgehensweise von Solarwatt, finde ich.

Rene Hornischer aus Neuruppin | http://www.carporte.de

Freitag, 29.04.2016 21:28

Herzlichen Glückwunsch, ein tolles Interview mit Solarwatt. Auch wir bieten den MyReserve auf unserer Webseite http://www.carporte.de zu unseren Solarcarport und Solar Terrassendach an. Unsere Kunden sind von den MyReserve Stromspeicher mit dem Solarcarport oder Terrassendach begeistert und freuen sich, dass Sie Strom einsparen können. Als erstes steht die Überdachung, der Sonnenschutz und die Unabhängig durch eigenen Strom im Vordergrund. Natürlich ist der Preis wichtig, aber ob sich eine Anlage 1-2 Jahre früher oder später rechnet ist nicht so wichtig wie die Qualität und das Design. Deshalb setzen wir bewusst auch auf den MyReserve Stromspeicher.

micha drese aus bremen

Freitag, 29.04.2016 12:25

Danke an die Redaktion für diesen Beitrag.
Man fragt sich, was nehmen die in den Tee bei Entega. 53€ in 18Jahren ergibt 11.448€; zzgl. 54€ für einen Speicher ergibt 11.664€ bzw. 23.112€ gesamt. Und das für lausige 2,6KWp plus vermutlich SMA home energy storage mit 2KWh. Für wie dämlich hält man die Verbraucher?
Der Begriff Förderung wird auch hier mißbraucht wie schon bei E3DC, denn Unternehmen können keine Förderungen für eigene Produkte anbieten. Es handelt sich ausschl. um einen Kaufanreiz bzw. Preissenkung. Förderungen bietet i.d.R. der Staat.
Und die Aussage, der Bürger meine, PV lohne sich nicht mehr, stimmt - für den Fall der Pacht( s. o. )
So, Entega, bringt man die PV in Verruf.

Beste Grüße

Ansgar Sommer aus Potsdam

Freitag, 29.04.2016 11:02

Diese Frage blieb unbeantwortet: Wie hoch ist die Marktprämie bei Direktvermarktung und Einspeisung in die Community pro kWh?

A. Shah aus Berlin | http://energyload.eu

Dienstag, 26.04.2016 12:48

Insgesamt ist es natürlich beeindruckend in welchem Maße China das Thema Photovoltaik angeht. Aber Abschaltungen von bis zu 51% sind natürlich ein Problem, das nicht unter den Tisch fallen darf.

Matz Hanlinger aus Nurnberg

Montag, 25.04.2016 22:46

Es gibt ein neues enecsys monitoring alternative: www.enecsysoutput.com

micha drese aus bremen

Samstag, 23.04.2016 13:23

Als Unternehmer sollte man einfach die Gründe für sein Geschäftsmodell nennen und nicht die Installateure als Überbringer der Botschaft gebrauchen und zudem nicht wieder und wieder mit dem mangelnden Zubau in der Energiewende missionieren, wenn man sein Geschäftmodell damit meint. In den Jahren 2010, 2011 und 2012 hat sich auch keiner signifikant über den mehr als doppelt so hohen Zubau mokiert - deren Folge wir alle kennen -, und der, verteillte man ihn auf die nachfolgenden Jahre, immer noch für einen Überschuß laut Ausbaukorridor verantwortlich zeichnet. Nach den wilden Jahren der PV will der Verbraucher vielleicht auch erst die Alltagstauglichkeit der Speicher oder besser: der Battereitechnik abwarten.
Im übrigen halte ich die Gründe für einen eigenen "Speicherzuschuß" für wenig überzeugend, denn zum einen ist es nicht Sache der Unternehmen, Ausbau - und Marktanreizpolitik zu betreiben und das vorherschende Speicherprogramm der KfW zu hintertreiben. Die Begrenzung der Einspeisung ist sinnvoll, da sie die Netze weniger belastet. Zudem erhält der Verbraucher den großzügigen T-Zuschuß nach dem Motto Geben und Nehmen. Ziel muß es sein, ganz weg vom EEG zu kommen und sich nicht weiter auf Vergütungen zu verlassen, um letztlich auch die Überschußeinspeisung zu vermeiden bzw. abzubauen, solange es nicht ausreichend Großspeicher gibt. Wer will auch zusätzlich den Formularkrieg über 20 Jahre wegen der Vergütungen? Die Verbaucher werden sich jetzt - dank E3DC - die Preissenkung bei E3DC über einen Speicherkauf holen und zusätzlich den KfW-Zuschuß sichern, mit dem man dann getrost auf 70% Einspeisung - weil sinnvoll - und das Wetter verzichten kann. Letztlich wird das den Kanibalismus - wie schon bei PV - in der Speicherbranche vorantreiben. Mal sehen, wer überlebt.
Wichtiger bei E3DC finde ich die Frage - nachdem man sich ja dankenswerterweise von der Zyklenzahl-Rally verabschiedet hat -, inwieweit denn die 10jährige Garantie auch die Kapazität der Batterie laut Datenblatt umfasst, die ja ohne garantierte Mindestkapazität daherkommt, sondern nur die Funktionalität des Systems garantiert. Bekommt der Verbraucher bei Kapazitätsverlust neue Batterein ohne Zuzahlung?

MfG

Roland Neumann aus Leipzig | http://www.sonnenplaner.com

Freitag, 22.04.2016 10:11

Sollten unsere Regierungsvertreter tatsächlich einmal nachgedacht und die 5000 Euro Förderprämie im Austausch für sinnvolle Investitionen gestrichen haben? Der im Artikel gezeigte Weg ist prinzipiell der richtige. Vor allem an der Infrastruktur krankt es mächtig und daran, dass bestehende Ladeplätze auch rechtlich vor einem Missbrauch durch "Verbrenner" geschützt werden (zuparken muss hart geahndet werden!) bzw. überhaupt korrekt funktionieren und genutzt werden können. Das Bund und Länder bei öffentlichen Fahrzeugen Vorreiter sein sollten, versteht sich von selber - 20% Quote, naja - ambitioniert sieht anders aus. Ein nicht so sinnvoller Posten ist die Werbung für E-Mobilität. Jede Ladesäule ist eine Werbestehle - also lieber das Land mit Ladesäulen pflastern und dabei klotzen, nicht kleckern. Man muss das Thema nicht zusätzlich aus öffentlichen Mitteln walzen. Das machen andere Akteure, wie z.B. lipsia-e-motion.com aus Leipzig viel besser.

So wie der Artikel andeutet ist wohl die Kaufanreizprämie noch nicht vom Tisch. Ich höre schon die Stimmen (wie damals bei der sinnfreien Abwrackprämie), dass vorrangig ausländische Autohersteller etwas davon haben. Politik lernt halt nicht dazu und neigt leider immer zu populistischen Kurzschlussreaktionen. Gegen nachhaltiges, längerfristig strategisches Denken (wie z.B. in Norwegen - Verbot von Verbrennern ab 2025) scheint unsere "Volksvertretung" immun.

Hans-Jürgen Bohr aus Swisttal

Freitag, 22.04.2016 09:22

Guten Morgen,

grundsätzlich finde ich die Förderidee lobenswert und richtig. Was ich aber nicht verstehe ist, warum man hier mit solch falschen Berechnungen argumentiert. Jeder Besitzer einer PV Anlage kann sich sehr schnell ausrechnen, dass der Unterschied einer 70%- zu 50%-Regelung niemals diesen Ergebniseffekt bringt. Eine Simulation (mit PV Sol) einer 8 kWp Anlage mit Südausrichtung, 7000 kWh Stromverbauch, 9,2 kWh Batteriekapazität ergibt eine um 280 kWh p.a. höhere Netzeinspeisung, mit 12,3 c't bewertet, bedeutet dies eine Ersparnis von ca. 700,-€ über 20 Jahre.
Hier sollte man den Kunden auch nichts falsches vorrechnen.

MfG

Ludwig M. aus Königs Wusterhausen | http://www.kristallbearbeitung.de/

Freitag, 22.04.2016 09:21

„Mit dem Gesetzentwurf will der Bundeswirtschaftsminister den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung auf maximal 45% bis 2025 deckeln. In der Branche der Erneuerbaren Energien stehen damit Zehntausende von Arbeitsplätzen vor allem in der Wind- und Solarbranche vor dem Aus“

Das ist eine Schande! Wir müssen weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien! Erst groß Posaunen und nachher wieder die Fahne schwenken!

"Zudem tue die Bundesregierung nichts, um die heimische Photovoltaik-Nachfrage wieder zu beleben." Auch so ein Verbrechen! Wozu erst Solaranlagen subventionieren, wenn man sie doch nicht überall haben will? Wer profitiert dort im Hintergrund? Warum solche schlechten Entscheidungen? Das würde mich mal interessieren!

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 22.04.2016 08:44

Der Berg kreißte und gebar eine Maus - eine jämmerlliche Vorstellung
die unsere Bundesregierung abliefert !

Hugo Müller aus Osten

Mittwoch, 20.04.2016 18:51

Sehr interessanter Beitrag.

Jan Kee aus Berlin

Mittwoch, 20.04.2016 18:22

Vielen Dank, das wird Zeit dieses Thema zu analysieren!
Der Artikel ist absolut schlüssig- zumindest für die Leute, die das Geschehen verfolgt haben.
China hatte keine Finanzkrise im Gegensatz zu USA und EU war damit das Geld nicht knapp und die Kreditvergabe im Gegensatz zu den EU-Herstellern nicht unterbrochen.
Diese kamen doppelt unter die Räder- denn "wo kein Heimatmarkt ist, verschwindet die Produktion" CEO von First Solar vor dem Verlassen Deutschlands und der Schließung beider neuer Fabriken in Frankfurt a. d. Oder- nach der EEG-Novelle 2012 war das Geschäftsfeld ersatzlos aus dem EEG gestrichen worden https://www.youtube.com/watch?v=9WAKLvbJbfo .
Doch gegenüber 2012 erfüllte die Union deren Wahlprogramm 2009 "EnergiekKOnzept der Bundesregierung" mit 2,5GW/a PV-Neuzubau ( 2010, 2011, 2012 waren es gemittelt ø 7,5GW.. eine Drittelung also). In 2015 waren es - 82,5% PV-Neuzubau und First Solar sollte Recht behalten.. durch mannigfaltige Entkernung des EEG https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI seitens Union I-III wurden bis auf Solarworld ( sehr hohe Beteiligung arabischer Investoren und ein guter CEO retteten die Firma) nahezu alle dt.Solarfirmen ( bis auf Equipment Hersteller, die den chinesischen Markt belieferten.. ohne Straf-/ Anti-Dumping-Zölle) in die Insolvenz getrieben und zehntausende guter Arbeitsplätze vernichtet. Das Solarvalley unter schwarz/gelb wurde eine einzige große Insolvenzmasse. Im Wahlprogramm 2013 der Union ist die vermehrte Nutzung heimischer BraunKOhle als wesentlicher Beitrag zur Stromversorgung programmiert. Das ist eben konservative Politik in reinster Form- alles von Gestern auch von der EVP-EU-Mehrheit www.KEEPONTRACK.EU
Also klar gab es dort reichlich Kreditvergabe in China.. so konnten die Fabriken modernisiert werden, während die Produktionen in D immer unwirtschaftlicher wurden- die restriktiven und rückwirkenden Maßnahmen eines spanischen Carnete Umweltministers mit dessen 36,5% Sondersteuer auf PV nach deren Rentabilität ohne Einspeisevergütung ( der Mann ist EVP-EU-EnergieKOmmissar).
Das eigentlich ursprünglich verantwortliche für die PV und China ist, dass die Chinesische Regierung Erneuerbare Energien ( EE) wirklich möchte und dem Allgemeinwohl dient. Bei uns wird ab 2017 vom Staat genauestens vorbestimmt, wieviel Zubau stattfindet- auf niedrigstem Niveau m RWE Terium den Rettungsring damit zuzuwerfen. Das ist dem Allgemeinwohl abträgliche reinste Planwirtschaft, die es im EE-Bereich in China nicht gibt.
Würde die EU und Deutschland die PV wirklich wollen und nicht jetzt die zuziehende Schlinge ( Atmender Deckel bei 2,5GW/a Neuzubau) auch bei der Windkraft einführen, wären auch keine Anti-Dumping- Zölle notwendig und das Wirtschaftswachstum "made in Germany" EE würde wieder florieren.
2017 Abwählen und die GRÜNEN (
Die komplette Analyse steht auf  http://www.photon.de/photon/pd-2013-08.pdf  zum kostenfreien Download zur Verfügung) wählen ist die einzige Möglichkeit wieder weg vom Protektionismus zu kommen, denn ( Hermann Scheer: https://www.youtube.com/watch?v=5MGGVsAKZ9Y ): "Protektionismus ist das Gegenteil von Markt!"


Stefan Haug aus 84389 Postmünster

Mittwoch, 20.04.2016 09:46

Mir sträuben sich im übertragenen Sinne gerade die Nackenhaare ob dieser so neutral daherkommenden Studie. Ich will nicht die guten Gründe anzweifeln, die für die niedrigeren Kosten der Modul-Produzenten in China sprechen. Aber den Verfassern bzw. Auftraggebern ist es ja nicht einmal ein einziges Wort wert, was der von ihnen aufgeführte zweite Grund "günstiger Einkauf bei heimischen Zuliefer-Firmen" für Mensch und Natur in China bedeuten. Die Menschen arbeiten als Sklaven. Die Natur vor der Haustüre wird als Mülltonne behandelt. Holger Krawinkel war ja schon als "Verbraucherschützer" ein für mich nur schwer erträglicher "billig-billig"-Werber und hat damals den Herstellern und Vertreibern deutscher Produkte schweren Schaden zugefügt. Als ob es am Preis der Module läge?! Die gesamten Kosten einer dachgestützten PV-Anlage liegen heute rund zwischen 1500 und 2000 €. Die Standard-Module schlagen noch mit einem guten Drittel, also 35-40 % zu Buche, auf die gesamte Dienstleistung (Angebot, Anmeldung, Dachmontage Kabelführungs- und elektrische Arbeiten, Übergabe an den Betreiber) entfallen ca.20-25 %, die übrigen Material-Kosten für Wechselrichter, Gestell, Kabel, Stecker liegen bei je nach Anlage ebenfalls bei 20-25 %, der Rest ist der Brutto-Erlös für die Distributionskette, die innerhalb Deutschlands aus minimal 2, maximal 4 Stufen besteht. Und nun sollen 100 €, also 7-10 % Ersparnis, die sich durch ungehinderten Marktzugang für chinesische Modulhersteller in Europa (vielleicht) für den Häusle-PV-Anlagen-Bauer ergäben ein guter Grund sein? Ganz offensichtlich nicht. Photovoltaik hat sich und wird sich auch weiter so oder so durchsetzen -allen politischen Widerständen zum Trotz. RWE und Eon können noch so blockieren und über Gabriel und RWI usw. die Energiewende von unten schlechtmachen -die Energieriesen haben schon viel verloren und kämpfen gerade zähnefletschend um ihre Marktanteile. Der Bau von PV-Anlagen für die kleinen Leute konnte nur zwischenzeitlich gestoppt werden. Dort liegen unsere Potentiale -und nicht in China und seinen verpesteten Industrielandschaften und Sklavenfarmen.

JC W aus Alling

Mittwoch, 20.04.2016 08:40

Wurden in die Studie denn die Kosten eingerechnet, die durch die Absicherung von Garantieansprüchen entstehen? Gibt es da Unterschiede in der Qualität der Absicherung, vor allem im Insolvenzfall?
NB: 0,13 Dollarcent ist wohl falsch: Entweder 0,13 Dollar oder 13 Dollarcent pro Wattpeak, oder irre ich mich da?

Tim Paul aus Wetter

Dienstag, 19.04.2016 18:55

Die Aussage von Herr Wicht wäre in diesem Bilde, dass das Haus in Europa an sich teuer ist, weil der Europäer wegen der geringeren Abnahme mehr zahlen muss, und dass Heizkosten höher sind, weil das Haus kleiner und die Oberfläche und die Wärmeverluste größer sind. Nach Herr Wicht reichen diese Effekte aus, um die heutigen Preisunterschiede zu erklären. Das Auszugleichen kann doch nicht Aufgabe von Strafzöllen sein. Wenn es hier keine Investoren gibt, die trotz des absehbaren Wachstums in die Produktion investieren, werden sich die Vorteile der großen Produzenten nie aufholen lassen. Daran zu Arbeiten wäre die Aufgabe der Politik, nicht an Strafzöllen, die nach Wichts Analysen nie zu einer Besserung führen werden und demnach nie werden abgeschafft werden können (selbst wenn es heute in China auch noch versteckte Subventionen gibt und diese abgeschafft werden sollten).

Marie LeBron aus Freiburg

Dienstag, 19.04.2016 18:22

Alles ich finds nicht so sonnenklar! Sagen wir, wenn ich ein Haus kaufe und mache eine schöne Schwarzwald-Pension draus. Mir wird alles subventioniert, also ich muss keine Zinsen für meinen Bankkredit zahlen, die Energie und Baumaterialien bekomme ich fast für umsonst, dann kann ich Leute auch quasi auch für lau bei mir übernachten lassen. Während wenn ich alles zu einem fairen Preis einkaufen muss, damit mein Energieversorger und meine Lieferant und natürlich die Bank auch noch was verdient, dann werde ich sicher auch gucken, dass ich am Ende des Tages auch noch was verdiene. Das bedeutet dann, ich kann meine Dienstleistung/Ware eben nicht zum kleinen Preis anbieten. Bin ich dann nicht mehr wettbewerbsfähig, nur weil ich reale Preiese zahle und verlange?

Tim Paul aus Wetter

Dienstag, 19.04.2016 17:58

Hallo Herr Schulze, die Argumentation ist doch sonnenklar. Herr Wicht sagt, er versteht allein aufgrund der drei genannten Faktoren, warum die Produktionskosten der großen chinesischen Tier 1 Hersteller niedriger sind als dei von Solarworld. Er braucht dazu gar keine billigen Kredite. Da ist überhaupt nichts unglaubwürdig dran. Einen möglichen Einfluss von Kredite leugnet er nicht. Er sagt nur, dass dies eseiner Eisnchätuzung nach nicht entscheidend seien, da die drei Faktoren den Vorteil der chiensen ausreichend belegen würden. Außerdem: wenn die reinen Produktionskosten zu hoch sind, hilft es ja auch nicht, wenn jemand das Geld gibt, Fabriken zu bauen. Sie sind trotzdem nicht konkurrenzfähig.

Sören Schulze aus München

Dienstag, 19.04.2016 17:37

Nicht ganz schlüssig und glaubwürdig ist Herrn Wichts Argumentation bezüglich der Subventionen. Er sagt zum einen: „Ich glaube, dass das Thema Subvention nicht den entscheidenden Unterschied macht. Wir haben keine Hinweise darauf, das die Produktionskosten durch Subventionen niedriger sind.“ Um dann zwei Zeilen später zu sagen: „Ich habe keine konkreten Zahlen, wer welche Kredite bekommen hat.“

Meine Frage wäre dann, wie kann man einen Einfluss ausschließen, wenn er keine konkreten Zahlen hat?

Manfred Meyer aus Hamburg

Dienstag, 19.04.2016 17:22

Man kann die Dinge anders sehen als IHS und safe. Aber dann sollte man nicht behaupten, man begrüße die Studie von IHS. Milan Nitzschke sieht so gut wie jeden Punkt anders als ihn die rennomierten Analysten einschätzen (und nach deren Aussagen auch das NREL). Auch die Aussage, dass der Produktionskostenunterschied zwischen europäischen und chinesischen Herstellern so gering sei wie noch nie stimmt nicht. IHS sagt explizit, dass der Abstand in den Vergleichsgruppen nur wegen Sharp so ggefallen ist, nicht wegen Solarworld. Und IHS sagt, der Abstand wird größer werden als er derzeit ist.

Thomas Wolf aus Ismaning | http://thomaswolf.eu

Montag, 18.04.2016 13:14

Klingt ja einerseits ganz interessant - wenn ich mir das aber durchrechne profitiert nur eine Seite: Der Vermieter. Als Mieter zahlt man wenns dumm geht sogar noch ordentlich drauf. Ich kann nur raten sich eine eigene Anlage zu finanzieren!

Dazu gibt es noch ein paar fragwürdige Verbindungen der MEP Werke mit der Bayern Depesche und Schwesterseiten. Einen eigenen Eindruck kann sich jeder selbst machen:

https://www.bayerndepesche.eu/die-bayern-depesche-juergen-werner-gansel-und-die-npd-raffi[..] (interessante Infos in den Kommentaren!)

Ich würde von dieser Firma auf jeden Fall die Finger lassen...

Rüdiger Hutzler aus Burgthann

Sonntag, 17.04.2016 13:26

Aus einem E-Auto kann man keinen Verbrenner machen. Dennoch werden die Nachteile (geringere Reichweiten, längere Ladedauer) in den nächsten Jahren kein Thema mehr sein, weil die Akkukapazitäten erheblich größer werden und dann auch bei langen Fahrten selten nachgeladen werden muss. Es ist doch viel angenehmer, meist zu Hause, am Arbeitsplatz oder am Supermarkt aufzuladen, als extra zu einer Tankstelle fahren zu müssen. Derzeit gibt es weder brauchbare Autos (mit ausreichender Reichweite und zu erschwinglichem Preis) noch eine wirkliche Lade-Infrastruktur. Das wird noch bis zum Jahr 2018 dauern. Daher macht auch erst dann eine Kaufprämie wirklich Sinn.

Claus Behrschmidt aus Neudrossenfeld

Samstag, 16.04.2016 11:41

Bereits im April 2014 hieß es seitens BSW:
Aus Sicht des Solarverbands verstößt die unterschiedliche Behandlung von großen Industriebetrieben und kleineren Unternehmen unter anderem gegen das Grundgesetz. Zudem gebe es noch weitere verfassungsrechtlich problematische Punkte, die der Verband in der kommende Woche gemeinsam mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband ausführlich darlegen will, sagt BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Körnig.
Auf die zugehörige Klage vor dem Verfassungsgericht wartet unsere Branche noch heute.
Warum also sollte der BSW hier nun etwas unternehmen. Drohungen nimmt niemand Ernst wenn dann keine Taten folgen.

Giacomo D\'Ignazio aus Essen | http://www.nidec-asi.com

Samstag, 16.04.2016 11:17

Es wäre sinnvoll zu erwähnen, dass der Auftrag für die 6 Batteriespeicher an die deutsche Niederlassung der Nidec ASI in Essen vergeben wurde. LG Chem liefert die Batterien und das BMS, als Unterlieferant von Nidec ASI, die als EPC-Partner von Steag die Gesamtanlagen liefert.

JC W aus Alling

Donnerstag, 14.04.2016 08:40

Elektroautos haben meiner Meinung nach nur eine Chance, wenn sie die gleiche Funktionalität wie chemisch befeuerte Autos bieten: Man muss an eine "Tankstelle" fahren können und nach 5-10 Minuten geht es weiter mit Energie für mindestens zwei Stunden Fahrzeit. Nach derzeitigem Stand der Technik sehe ich dafür zwei Möglichkeiten: Redox-Flow-Batterien, bei denen man den aufgeladenen Elektrolyten tanken kann, oder ein Batteriewechselsystem. Das Ganze müsste natürlich europaweit verfügbar sein. Solange ein solches System nicht verfügbar ist, wird das E-Auto eine Nischenanwendung für Zweitwagen von Garagenbesitzern, Carsharing und andere Nutzer, die nur einen begrenzten Bewegungsradius haben, bleiben. Diese Nische ist gar nicht so klein. Notwendig wird es sein, die möglichen Konsumenten gezielt zu bearbeiten. Aber die gar nicht so kleine Nische der Zweitwagen hat keine Notwendigkeit, ihren Luxus noch aus Steuermitteln nachgeschmissen zu bekommen! Allenfalls, dass die Autohersteller gezwungen werden, aus den Verkäufen von chemisch befeuerten Mobilen die E-Autos quer zu subventionieren. Da nicht jeder E-Auto-Hersteller auch chemische Autos im Programm hat, wird man das über ein Ausgleichskonto wie bei der EEG-Umlage machen müssen.

Gunter Kia aus Eisenach

Mittwoch, 13.04.2016 10:40

11,2 Mio. Zinsen bei 2015 so durchschnittlich 3,5 Mrd. auf'm Konto, machen beschämende 0,32%! Wo legen die das Geld bloß an??? Die 3,5 Mrd. an sich sind eine äußerst dreiste Starkwind- und Hitzeperioden-Reserve! Oder nicht?

Timo Weller aus Leonberg

Mittwoch, 13.04.2016 07:47

Unglaublich! Bilanzfälschung, Marktmanipulation und auch noch Insiderhandel. Da sollte man meinen die bekommen saftige Strafen! Aber nein, als Dank erhalten die Herren ganze Straßen voller Geld! :-)

Klaus Graf aus Frankfurt

Montag, 11.04.2016 16:01

Sonderlich seriös scheint mir die obige Rechnung aber nicht zu sein, da kein Hersteller mehr als 10 Jahre Garantie auf einen Spiecher gibt . Und in dieser Zeit ist es bei den derzeitgen Speicherkosten nicht möglich einen Speicher über eingesparte Srtomkosten zu refinanzieren

Gerd Guse aus Uedem

Montag, 11.04.2016 08:51

Hallo, der sehr viel größere Stromverbrauch bei der Speicherung in Batterien ist noch gar nicht betrachtet worden. Bleiakkusysteme haben einen Wirkungsgrad von ca. 65 %, der Batteriewechselrichter liegt hinter dem Produktionszähler und wird vom FA als Eigenverbrauch gewertet, da zumindest unser Finanzamt die Differenz von Produktion zu Einspeisung als Eigenverbrauch berechnet.
Mit freundlichen Grüßen

Tobias Stelter aus München

Donnerstag, 07.04.2016 17:12

Das Geld ist in die Energiewende sicherlich gut angelegt, denn sie ist wichtig für Deutschlands Zukunft. Nur mit finanziellen Mitteln ist es möglich, sie umzusetzen. Wer sich über den Stand der Energiewende informieren möchte, kann hier nachschauen: http://bit.ly/3malE_EnergiewendePDF. Viele Grüße, Tobias Stelter von 3malE

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >>
Copyright 2014 © pv magazine

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie aktuelle Branchennews!

photovoltaic (pv) news on topics like thin film and feed-in tariffs and events like Intersolar Europe

Internationale Photovoltaik-News auf Englisch

Spanische Photovoltaik-News aus Lateinamerika