Zahlreiche Atommüll-Briefkästen in Zürich installiert: Ein JA zur Energiestrategie ist für die Sonne, das Nein ist für die Tonne.

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Der Verein Pro Solar wirbt in der ganzen Stadt Zürich mit einer Strassen-Aktion für ein JA zur Energiestrategie: An zahlreichen stark frequentierten Plätzen wurden am Mittwochnachmittag Fake-Briefkästen in Form von Atommülltonnen installiert – und die richtigen Briefkästen der Post mit einem temporären «Energiestrategie JA» beschriftet. Mit der Aktion will Pro Solar auf die Tragweite der Abstimmung aufmerksam machen und zur Stimmabgabe aufrufen.

Ein JA zur Energiestrategie ist eine Stimme für den Ersatz der alternden Schweizer AKW durch Erneuerbare Energien. Ein Nein führt zu möglichst langen und somit gefährlichen AKW-Betriebszeiten – und endet mittel- und langfristig mit einem teuren AKW-Ersatzbau oder billigem Dreckstrom-Import. Roger Nordmann, Präsident von Pro Solar und Nationalrat, sagt dazu: «Nein-Stimmen sind gefährliche Post.Der Gegenwind zur Energiestrategie kommt hauptsächlich aus den Chefetagen der SVP sowie der AKW- und Öl-Lobby. Diese haben kein Interesse an einer sicheren und sauberen Lösung, um die teils jetzt schon maroden Schweizer Atomkraftwerke abzulösen.»

Die Energiestrategie schafft hingegen das Fundament für den Aufbau einer sicheren und sauberen Energiezukunft auf der Basis von einheimischen Quellen. Sie ist deshalb ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung und eine Befreiung von fossilen Energien, mit denen wir indirekt Krieg und Terror mitfinanzieren.

Das Potenzial der Solarenergie in der Schweiz ist immens: Nur schon auf den besonders gut geeigneten Dächern und Fassaden der Schweiz kann rund die Hälfte des heutigen Strombedarfs mit Photovoltaikanlagen erzeugt werden. Im Wärmebereich kann Solarenergie in Zukunft bis zu 20% des Bedarfs liefern. Beides zeigt eine aktuelle Studie des Analyse-Dienstleisters Meteotest: Solarpotenzial Schweiz (http://www.swissolar.ch/fileadmin/user_upload/Medien/Solarpotenzial_Schweiz.pdf).

Solarenergie ist somit die perfekte Ergänzung zur bewährten und starken Schweizer Wasserkraft, die rund 60% unseres Stroms liefert und sich so optimal als saisonaler Speicher eignet. «Für den Ersatz der bestehenden AKW, die in rund 20 Jahren alle stillgelegt sind, muss Solarenergie eine massgebende Rolle spielen und deshalb schon bald zur wichtigsten Stromquelle nach der Wasserkraft werden. » sagt David Stickelberger, Geschäftsleiter von Pro Solar.

Heute stammen erst knapp 3 Prozent unseres Stroms von der Sonne. Wenn die Solarenergie und die anderen erneuerbaren Energien nicht rasch ausgebaut werden, drohen der Schweiz vermehrte Abhängigkeit vom Ausland und Dreckstromimporte – oder gar  Versorgungsengpässe.

Die Strassen-Aktion von Pro Solar fand mitten im Pendlerverkehr statt und wurde von mehreren Flyerverteilaktionen begleitet. Unsere Botschaft wird zudem ab morgen über ein dramatisches Aktions-Video weiter verbreitet.

Bildmaterial zur freien Verfügung
Aktions-Video: https://www.youtube.com/watch?v=j9JPHv-Lljo

Fotos der Strassen-Aktion:

https://www.facebook.com/Prosolar.ch

Symbolbilder:
https://we.tl/tXbwwJgDL7

Mehr Informationen:
Roger Nordmann, Präsident Pro Solar, Nationalrat: roger.nordmann@parl.ch, 079 290 06 74
David Stickelberger, Geschäftsleiter Pro Solar: stickelberger@swissolar.ch, 079 323 18 68
Claudio De Boni, Campaigner Pro Solar, pro@prosolar.ch, 076 385 26 87

Über Pro Solar
Der Verein Pro Solar setzt sich für den Ausbau aller erneuerbaren Energien sowie für die Verbesserung der Energieeffizienz ein. Dazu engagiert sich Pro Solar aktiv mit Schwerpunkt Solarenergie in der öffentlichen Debatte und in politischen Prozessen. Der Verein finanziert sich über Spenden und steht allen Menschen offen, die sich für eine sichere, saubere und unabhängige Energieversorgung dank Solarenergie einsetzen möchten.
www.prosolar.ch