„Wir brauchen eine digitale Energiepolitik“

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„Rund drei Monate nach der Bundestagswahl erwarten die Unternehmen der neuen Energiewirtschaft klare Signale, wie es auf Bundesebene weitergeht. Die Branche steht vor großen Aufgaben; der Wandel von einem System aus fossilen Großkraftwerken hin zu einem System mit Millionen dezentralen Erzeugern, Speichern und flexiblen Verbrauchern hat begonnen. Mit der Digitalisierung entsteht dabei eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten und Anwendungen. Doch die rechtliche und regulatorische Entwicklung hinkt der technischen weit hinterher, sie geht noch von einer zentral organisierten Energiewelt aus. Es müssen neue Antworten gefunden werden, etwa wenn Verbraucher dezentral Energiemengen handeln können. Da in Zukunft in den Netzen über Messsysteme und Sensoren immer mehr Daten anfallen, muss auch der Zugang zu diesen klar und fair geregelt sein. Es darf keine Rückkehr zu integrierten Strukturen geben. Was wir brauchen, ist eine neue digitale Energiepolitik, die auch angestoßene Prozesse, wie den ins Stocken geratenen Smart Meter Rollout, vorantreibt.“

Ein aktuelles energiepolitisches Positionspapier des bne finden Sie hier.