Brüssel, 8. November 2017. Die Rolle von unabhängigen Energielieferanten und Energiedienstleistern stand am Dienstagabend im Mittelpunkt einer hochkarätigen Konferenz im Europäischen Parlament. Eingeladen hatte der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) als Teil des neugegründeten Netzwerk European Energy Retailers (EER) sowie das italienische Institut für Wettbewerb, I-Com. Zu den Sprechern gehörten Vertreter des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission sowie von Verbänden und Behörden aus den Mitgliedsstaaten.
Mit der Veranstaltung setzte EER ein Ausrufezeichen in der aktuellen Debatte um die künftige Energiepolitik der Europäischen Union. EER wurde im Sommer 2017 gegründet und ist das erste Netzwerk, welches die Interessen von unabhängigen Energielieferanten und Serviceanbietern auf europäischer Ebene vertritt. Das Netzwerk spricht sich für ein effektives Unbundling sowie eine Harmonisierung der Marktregeln im Energiesektor aus. Aus Sicht von EER müssen Wettbewerb und Transparenz Kernelemente des künftigen europäischen Energiemarktdesigns sein.
„Angesichts der aktuellen Debatte um das Energiepaket der EU-Kommission sehen wir eine gute Gelegenheit, unsere Vorstellungen zu kommunizieren. Auf nationaler Ebene gibt es eine wachsende Zahl von Verbänden, die die Interessen von netzunabhängigen Energielieferanten und Serviceanbietern vertreten. Nun ist es Zeit, diese Kräfte auf EU-Ebene zu bündeln und zu koordinieren. Wir müssen den grenzüberschreitenden Wettbewerb im Energiemarkt verstärken und die Bedingungen für nichtintegrierte Unternehmen verbessern. 20 Jahre nach der Liberalisierung auf dem Energiemarkt ist die Situation in den EU-Staaten nach wie vor sehr unterschiedlich. Wir sehen dabei aber gemeinsame Themen, wie etwa ein mangelndes Unbundling zwischen Netz- und Marktservices sowie die Preisregulierung. Als ein wachsendes Netzwerk werden wir gemeinsam unsere Stimme für mehr wettbewerbliche Lösungen erheben“, betont Michele Governatori, der als erster Präsident von EER gewählt wurde.
Europäische Lösungen
Neben dem bne gehören Energieverbände aus Italien (AIGET), Spanien (ACIE) und Schweden (Oberoende Elhandlare) zu den Gründungsmitgliedern von EER. Mit AFIEG hat sich nun ein französischer Verband aus dem Energiesektor EER angeschlossen. „Angesichts globaler Herausforderungen, wie des Klimawandels, sind europäische Antworten in der Energiepolitik gefragt. Für die Unternehmen, die innovative Lösungen für den Energiemarkt entwickeln, entstehen dabei viele neue Chancen. Wir freuen uns, dass wir als bne nun europäische Partner gefunden haben, die so ticken wie wir “, betont bne-Geschäftsführer Robert Busch.
Weitere Informationen: http://europeanenergyretailers.eu/
Ein aktuelles EER-Positionspapier zum Clean Energy Package der EU Kommission: http://europeanenergyretailers.eu/documents/clean-energy-package/
Bei Rückfragen
Karsten Wiedemann
Pressesprecher/Spokesperson
Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) e.V.
Association of Energy Market Innovators
Hackescher Markt 4
D-10178 Berlin
Fon: +49 30/ 400 548-18
neu: Mobil: 0170/7333634
Fax: +49 30/ 400 548-10





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