Wien, 30. April 2026: Photovoltaik stärkt die lokale Wirtschaft, stabilisiert die Energiepreise und erhöht die Versorgungssicherheit. Die oekostrom AG zählt zu den Pionierinnen der Solarenergie in Österreich und erzeugt sowie vertreibt seit 25 Jahren Strom aus Sonnenkraft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf innovativen Nutzungskonzepten wie Agri-Photovoltaik. Diese ermöglicht eine gleichzeitige Nutzung von Flächen für landwirtschaftliche Produktion und Stromerzeugung. Anlässlich des Internationalen Tags der Sonne am 3. Mai macht das Unternehmen deutlich, warum Sonnenstrom heute ein zentraler Standortfaktor ist – und als Infrastruktur der Zukunft nicht mehr wegzudenken.
Die Energiekrise der vergangenen Jahre hat gezeigt, wie anfällig fossile Energiesysteme sind. Volatile Preise, geopolitische Spannungen und unsichere Lieferketten erhöhen den Druck auf Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Photovoltaik hat sich dabei von einer ergänzenden Technologie zu einer tragenden Säule der Stromversorgung entwickelt.
Sie ist längst keine Randerscheinung mehr, sondern ein wesentlicher Bestandteil eines stabilen und resilienten Stromsystems. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die installierte Leistung in Österreich um den Faktor 400 gewachsen – von 26 MWp 2006 auf über 10 GWp im Jahr 2025 (1). Durch die Kombination von Photovoltaik, Windkraft und zunehmend auch Speicherlösungen können Erzeugungsspitzen geglättet, Netze entlastet und Versorgungslücken geschlossen werden. Sonnenstrom ergänzt dabei insbesondere die Windenergie sinnvoll: Während Windkraft häufig in den Wintermonaten hohe Erträge liefert, produziert Photovoltaik vor allem im Sommer zuverlässig Strom.
„Photovoltaik ist heute eine Schlüsseltechnologie für eine sichere und leistbare Energieversorgung. In Kombination mit Wind und Speichern wird sie zum Rückgrat eines erneuerbaren Stromsystems“, sagt Elisabeth Reinthaler, Teamleiterin der PV-Projektentwicklung in Österreich bei der oekostrom AG.
Dezentrale Erzeugung stärkt Wirtschaft und Regionen
Photovoltaik funktioniert dezentral, ist langfristig planbar und kann Strom genau dort erzeugen, wo er gebraucht wird. Unternehmen profitieren von stabileren Energiekosten, höherer Planbarkeit und mehr Unabhängigkeit von internationalen Energiemärkten. Gemeinden wiederum stärken ihre regionale Wertschöpfung, erhöhen die Versorgungssicherheit und gewinnen an Attraktivität als Wirtschaftsstandort. Sonnenstrom übernimmt damit eine ähnliche Rolle wie Verkehrswege, digitale Netze oder Wasser- und Abwassersysteme – als grundlegende Infrastruktur für modernes Wirtschaften.
Agri-PV: Doppelnutzung als Zukunftsmodell
Ein besonderer Schwerpunkt der Projektentwicklung liegt für die oekostrom AG auf innovativen Nutzungskonzepten wie Agri-PV. Diese ermöglicht eine gleichzeitige Nutzung von Flächen für landwirtschaftliche Produktion und Stromerzeugung. Abhängig von Ausführung und Kultur können Pflanzen von teilweiser Beschattung profitieren, etwa durch geringere Verdunstung oder Schutz vor Extremwetterereignissen. Gleichzeitig bleibt die landwirtschaftliche Nutzung erhalten.
„Agri-PV ist ein enormes Zukunftsmodell, weil es Energieproduktion und Landwirtschaft zusammenbringt, statt sie gegeneinander auszuspielen. Richtig umgesetzt, kann diese Doppelnutzung sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bringen“, erklärt Christoph Großsteiner, Geschäftsführer der Produktions GmbH der oekostrom AG.
Für landwirtschaftliche Betriebe entstehen dadurch zusätzliche, langfristig planbare Einnahmen, die ihre wirtschaftliche Resilienz stärken.
Die besten und ertragreichsten Böden sollen dabei weiterhin uneingeschränkt der Lebensmittelproduktion zur Verfügung stehen. Gerade deshalb braucht Agri-PV besonders sorgfältige Planung, technisches Know-how und enge Abstimmung mit den landwirtschaftlichen Betrieben.
Verantwortungsvolle Projektentwicklung
Grundsätzlich geht die oekostrom AG bei der Entwicklung neuer Photovoltaikprojekte äußerst sorgfältig vor. Photovoltaik entfaltet ihren größten Nutzen dort, wo sie in ein Gesamtsystem eingebettet ist, das technische Machbarkeit, wirtschaftliche Sinnhaftigkeit und ökologische Verantwortung vereint.
„Ein verantwortungsvoller Umgang mit Boden ist für uns zentral. Photovoltaik ist dann erfolgreich, wenn sie Teil eines langfristigen Konzepts ist, das Energiewende, regionale Wertschöpfung und den Schutz natürlicher Ressourcen zusammendenkt“, betont Peter Potocky, Geschäftsführer der Projektentwicklung Slowakei bei der oekostrom AG.
Sonnenstrom als Standortfaktor der Zukunft
Am Tag der Sonne unterstreicht die oekostrom AG: Photovoltaik stärkt lokale Wirtschaftskreisläufe, stabilisiert Energiepreise und erhöht die Versorgungssicherheit. In Kombination mit Windkraft, Speichern und innovativen Konzepten wie Agri-PV wird Sonnenstrom zu einem tragenden Pfeiler der Energieinfrastruktur der Zukunft – in Österreich, der Slowakei und weit darüber hinaus.
Quelle (1): Installierte PV-Leistung in Österreich: Oesterreichs Energie
Fotocredit: oekostrom AG/Martin Gurtner
Abdruck honorarfrei
Mehr Informationen: oekostrom.at





Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.