Gemeinsam mit dem Modulhersteller LONGi errichtete Solarpro, eins der größten EPC-Unternehmen der Branche in Osteuropa, einen 23-MWp-Solarpark. Die Anlage steht eine Stunde westlich von Budapest auf einer 26 Hektar großen Fläche in der zentralungarischen Region Pest und wurde in der letzten Märzwoche ans Netz angeschlossen. Die Anlage soll rund 33 GWh Solarstrom erzeugen und damit ca. 4.000 Haushalte in der Region versorgen.
Zum Einsatz kommen 42.606 LONGi-Module der preisgekrönten Hi-MO 5 Serie, die auf einem einachsigen Nachführsystem dem Stand der Sonne von Ost nach West folgen und den Stromertrag der Anlage auf diese Weise maximieren.
Gabriel Nenov, Einkaufsleiter bei Solarpro, erklärt, warum sich das Unternehmen für LONGi entschieden hat: „Für uns waren die erstklassige technische und kaufmännische Unterstützung und die hervorragende Geschäftsbeziehung zwischen unseren Teams entscheidend. In den letzten fünf Jahren haben wir eng mit LONGi zusammengearbeitet und konnten in dieser Zeit beide unser Fachwissen und auch unsere innovative Vision ausweiten.“
Engin Yaman, Geschäftsführer von LONGi Deutschland, fügt hinzu: „Durch die optimale Sonneneinstrahlung gehört Ungarn zu den zehn attraktivsten Ländern für Photovoltaik-Investitionen im mittel- und südosteuropäischen Raum. Gemeinsam mit Solarpro möchten wir das Markwachstum in diesem Land vorantreiben.“ Die Solarpro Holding ist einer der führenden Anbieter unterschiedlicher Lösungen für Systemintegration sowie für die Erzeugung, und Speicherung von Solarenergie.
Großer Solarmarkt in Ungarn
„Das Unternehmen ist einer der größten EPC- und O&M-Dienstleister für die osteuropäische Solarindustrie und auch auf anderen wichtigen EU-Märkten vertreten. Solarpro ist seit 2009 im PV-Geschäft tätig und hat bislang eine Gesamtkapazität von etwa 6 GWp installiert. Außerdem ist das Unternehmen auch in der Projektentwicklung und in Forschung und Entwicklung aktiv,“ erklärte Engin Yaman. Solarpro hat unter anderem in Deutschland, Frankreich, Dänemark, Polen, den Niederlanden und Portugal zahlreiche Großprojekte umgesetzt.
In Europa zählt Ungarn zu den zehn größten Solarmärkten. Auch wenn das Land 2022 um wenige Megawatt hinter Dänemark lag und damit den Einstieg in die Top-Ten der größten Solarmärkte knapp verpasste: In diesem Jahr ist wiederum mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich zu rechnen. Mit stolzen 1.950 bis 2.150 Sonnenstunden pro Jahr kann PV dort optimal zur Stromerzeugung eingesetzt werden.
Neben der Anlage in der Region Pest arbeiten Solarpro und LONGi derzeit gemeinsam an mehreren Projekten in Bulgarien. Da die Wetterbedingungen dort sogar noch besser sind, die installierte Solarkapazität Ende 2022 aber nur bei 1,5 GW lag, dürfte der bulgarische PV-Markt in den nächsten fünf Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterwachsen.





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