Sonne tanken, ausruhen und dabei das Handy mit Ökostrom aufladen: Dies ist in Stuttgart künftig auf der neuen Solar-Sitzbank des TV Cannstatt 1846 e.V. möglich. Sie ist Teil eines Pilotprojekts der Stadtwerke Stuttgart und der BW-Bank, das die Nutzung von Solarbänken in der Landeshauptstadt testet. Die neue Solarbank auf dem Sportgelände am Schnarrenberg ist nunmehr die fünfte in Stuttgart.
„Jedermann kann auf der Solarbank selbst erleben, wie die Energiewende funktioniert und wie geeignet Stuttgart für Solarenergie ist“, erläutert Stadtwerke-Vertriebsleiter Georg Soukopp die Idee. „Die Bank ist nicht nur praktisch. Bei einer Pause kann man buchstäblich nachverfolgen, wie Ökostrom erzeugt und noch vor Ort genutzt werden kann“, fügt Ingo Wiedenmann, Standortvertreter der BW-Bank Filiale Schmidener Straße im Verbund Römerkastell hinzu.
„Unser Verein engagiert sich bereits mit den Stadtwerken als Partner der Energiewende. Für alle Vereinsliegenschaften beziehen wir Stadtwerke-Ökostrom“, berichtet Vereinspräsident Roland Schmid. „Unser Engagement für den Klimaschutz kommt bei unseren Mitgliedern und Fans gut an. Insofern erwarten wird, dass die Pilotbank bei uns auf reges Interesse stoßen wird – übrigens auch bei Wanderern, die auf dem Stuttgarter Weinwanderweg direkt bei uns vorbeikommen.“
Die weiteren Solarbänke stehen in Botnang auf dem Marktplatz sowie in Stuttgart-West auf dem Gelände des MTV Stuttgart 1843 e.V. sowie in Feuerbach vor der Zulassungsstelle; eine weitere hat der Bezirksbeirat Plieningen in Kooperation mit den Stadtwerken vor seinem Bezirksrathaus realisiert. Die Bänke werden inzwischen rege genutzt.
Ökoladestrom und kostenfreies WLAN
Solarzellen in der Sitzfläche versorgen bis zu vier Mobiltelefone gleichzeitig mit Ökostrom sowie mit kostenfreiem WLAN. Anschaffung, Installation und Service übernehmen die Stadtwerke und die BW-Bank. Die Stadtwerke-Tochter Stuttgart Netze kümmert sich um die jährliche Wartung.
Die rund 1,85 Meter breite Bank des Pforzheimer Unternehmens messwerk verfügt über drei Solarmodule, die Sonnenlicht in Strom umwandeln und in einer Batterie speichern. Über USB-Anschlüsse können zwei Handys geladen werden, zwei Induktionsfelder starten den Ladevorgang durch bloßes Auflegen bei Handys mit entsprechender Funktion. Der Solarstrom fließt außerdem in eine LED-Beleuchtung unter der Bank, die sich bei Einbruch der Dunkelheit automatisch einschaltet. Damit sich die Sitzfläche im Sommer nicht zu sehr aufheizt, wird sie über eine Lüftung gekühlt; im Winter hingegen ist sie im Sonnenlicht dank der dunklen Oberfläche der Solarzellen wärmer als ihre Umgebung.
Laut Hersteller stehen deutschlandweit bereits etwa hundert Exemplare der „ibench“. Sie gelten als pflegeleicht und widerstandsfähig, weshalb bisher noch keine Vandalismusschäden aufgetreten sind. Optional können in die Bänke auch Umweltdaten erfassen, wie beispielsweise Feinstaub und Lärmpegel.
Karoline v. Graevenitz
Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
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