So viel Solarstrom wie noch nie: Im Jahr 2025 wurden 4.342 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 56 Megawatt-Peak (MWp) registriert. Das entspricht einer Steigerung von 18,8 MWp gegenüber dem Vorjahr. Auch 2024 war bereits ein Jahr mit hohen Zuwachsraten.
Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Henrike Müller: „Der Solarausbau-Rekord ist ein wichtiger Meilenstein für eine klimafreundliche Energieversorgung. Das stärkt die grüne Stromproduktion, die wir für bezahlbare Strompreise, Elektroautos und Wärmepumpen brauchen, macht uns unabhängiger von Öl- und Gasimporten und stärkt das Handwerk vor Ort. Für viele Betriebe bedeutet dies sichere Aufträge und neue Arbeitsplätze. Alles in allem ist der Ausbau der Solarenergie ein Gewinn für die Wirtschaft, entastet die Menschen finanziell und bringt uns beim Klimaschutz entscheidend voran.“
Getragen wird der Ausbaurekord von Großanlagen auf Gewerbedächern. In diesem Bereich, der Anlagen mit mehr als 100 Kilowatt-Peak (kWp) umfasst, stieg die neuinstallierte Leistung von 9,4 MWp im Jahr 2024 auf 31 MWp im Jahr 2025. Im privaten Bereich sind die Neuanmeldungen von Anlagen nach dem Rekordjahr 2024 leicht rückläufig (von 4.921 Anlagen im Jahr 2024 auf 4.217 im Jahr 2025). Die neu installierte Leistung ging in diesem Bereich entsprechend leicht zurück von 22,9 MWp auf 20,1 MWp in 2025.
Insgesamt waren damit am 31. Dezember 2025 in Bremen 15.556 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 188,7 MWp am Netz.
Auch im Vergleich mit anderen Stadtstaaten schneidet Bremen mit diesen Zahlen sehr gut ab. Rechnet man die neuinstallierte Leistung auf die Bevölkerung um, wurden in Bremen etwa 8 MWp pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner registriert, wohingegen es in Hamburg 3,6 MWp und in Berlin 3,1 MWp waren. Dies zeigt sich auch bei der Anzahl der Anlagen. So wurden in Bremen 620 Anlagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner registriert, wohingegen es in Hamburg 410 und in Berlin 397 Anlagen waren.
Im Bereich der Batteriespeicher ist mit 13,5 Megawattstunden (MWh) ebenfalls ein neues Hoch bei der registrierten Speicherkapazität zu verzeichnen. Im Jahr 2024 lag der Wert bei 11,6 MWh. Dieser Bereich wird von günstigen Preisen für Speicher und neuen Anwendungsmöglichkeiten getragen. So können Speicher zunehmend auch für Lastspitzenkappung – also das Abfangen und Glätten von Leistungsspitzen im Stromverbrauch – und Stromhandel genutzt werden.





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