PID einfach und effektiv verhindern – Erträge von PV-Anlagen signifikant steigern

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Hasselt/Belgien, 30. Mai 2017 – Pidbull NV, eine Tochtergesellschaft der belgischen Edison Energy Group, präsentiert auf der Intersolar 2017 vom 31. Mai bis 2. Juni in München effektive Lösungen, um potenzialinduzierte Degradation von Solarmodulen, die zu erheblichen Ertragsverlusten führen kann, wirksam zu verhindern. Die einfach zu installierenden Pidbull-Lösungen sind bei einer wachsenden Anzahl Photovoltaikanlagen in Zentraleuropa im Einsatz. Sie lassen sich einfach und schnell auch in Bestandsanlagen integrieren und überzeugen durch einen schnellen Return-on-Investment. Die Pidbull-Lösungen können Leistungseinbußen durch PID innerhalb von nur drei Monaten nivellieren. Die durchschnittliche Leistungssteigerung beträgt 21 %. Aktuell ist die Pidbull-Lösung bei Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 300 MW in Zentraleuropa erfolgreich im Einsatz.

Auf der Intersolar Europe 2017 stehen bei Pidbull in Halle B3, Stand 476, eine neue Version der Lösung für Stringwechselrichter sowie erstmals auch eine Lösung für Zentralwechselrichter im Mittelpunkt des Messeauftritts. Über qualifizierte Distributionspartner wird Pidbull die Expansion in Europa weiter vorantreiben, darunter insbesondere in Deutschland, Großbritannien, Griechenland, Frankreich, Italien und Spanien.

Pidbull-Lösung für Stringwechselrichter mit Kommunikationsmodul
Die neue Version der Pidbull-Lösung für Stringwechselrichter verfügt nun über ein zusätzliches Kommunikationsmodul, das abnorme Spannungsschwankungen in den Modulen registriert und an eine zentrale Überwachungsplattform meldet. Wahlweise wird auch ein Servicetechniker per SMS automatisch alarmiert. Zusätzlich zur effektiven Regeneration von PID erhalten Anlagenbetreiber damit ein weiteres Tool zur Früherkennung möglicher Leistungseinbußen ihrer Photovoltaikanlage.

Neue Pidbull-Lösung für Zentralwechselrichter
Seit kurzem bietet Pidbull seine innovative Lösung auch für Zentralwechselrichter an. Damit wird der Installationsprozess insbesondere für Photovoltaikanlagen in Kraftwerksgröße nochmals deutlich vereinfacht und beschleunigt. Die neue Lösung ist bereits bei einer 30 MW-Anlage in Baden-Württemberg in Deutschland im Einsatz. An die 30 Zentralwechselrichter der Anlage ist jeweils eine Pidbull Central Unit angeschlossen. Mit nur einer Central Unit pro MW wirkt die Lösung einem möglichen Leistungsabfall durch PID so sehr effektiv entgegen und sichert nachhaltig den Ertrag der Anlage.

Pidbull ist eine robuste, nach dem IP65-Standard zertifizierte, langlebige und leicht zu installierende Lösung für String- oder Zentralwechselrichter, die die Leistungsfähigkeit von Photovoltaikanlagen maximiert, Erträge sichert und sich innerhalb kürzester Zeit amortisiert. Sie lässt sich innerhalb weniger Minuten installieren und erfordert keine Systemmodifikation. Damit kann sie einfach und schnell auch in Bestandsanlagen integriert werden.

Neue Kunden und Kooperationspartner
Pidbull überzeugt im operativen Einsatz. Allein in den letzten zwölf Monaten konnte Pidbull zahlreiche weitere Anlagenbetreiber als Kunden gewinnen, darunter Unternehmen wie Voltailia, PES Energia, Katoen Natie und Sunnergy.
Zudem erweiterte Pidbull sein Expertennetzwerk. In Deutschland sind in den letzten Monaten beispielsweise das PI Photovoltaik-Institut Berlin, die MBJ Solutions Berlin und PV Lab Germany in Potsdam als neue Kooperationspartner zum Expertennetzwerk dazugestoßen.

Europäische Expansion über qualifizierte Distributionspartner
Pidbull wird die europäische Expansion des Unternehmens verstärkt über qualifizierte Distributionspartner vorantreiben. „Mit unserer Lösung können EPC- und Serviceanbieter sowie Solateure PID ganz einfach und sehr effektiv verhindern und so ihren Kunden einen sofort messbaren und nachhaltigen Mehrwert liefern“, erklärt Davy Verheyden, Managing Director von Pidbull. „Wir wollen unser Distributionspartnernetzwerk in den nächsten Monaten sukzessive erweitern und suchen noch weitere, qualifizierte Partner.“

PID
Potenzialinduzierte Degradation (PID) beschreibt den Leistungsverlust eines Solarmoduls aufgrund einer im Vergleich zum Erdpotenzial erhöhten negativen Spannung. In den Solarzellen sammeln sich dadurch positive Ionen (Na+) an, die in erheblichem Maße die Energieerzeugung hemmen können.

Über Pidbull
Das Unternehmen Pidbull ist eine Tochtergesellschaft der belgischen Edison Energy Group, einem Produzenten für erneuerbare Energien. Die Edison Energy Group forscht und investiert in innovative Technologien im Bereich erneuerbarer Energien, um Erträge zu maximieren. Die im Jahr 2010 gegründete Unternehmensgruppe gehört heute zu den führenden Produzenten von erneuerbarer Energie in Belgien und betreibt aktuell über 80 Produktionsstandorte mit einer Gesamtleistung von 30 MWp. Um langfristig stabile Cashflows aus der Anlagenproduktion zu sichern, entwickelte Edison Energy gemeinsam mit dem Independent European Reserach Center (IMEC) an der Universität Hasselt, Belgien, eine Lösung, um potenzialinduzierter Degeneration im eigenen Anlagenbestand entgegenzuwirken. Die von Diederik Baeté, Davy Verheyden und Bert Creemers gegründete Tochtergesellschaft Pidbull NV vermarktet seit 2015 die hocheffektive, aus Sicht eines Anlagenbetreibers entwickelte Pidbull-Lösung. Pidbull ist bei Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von aktuell 300 MWp erfolgreich im Einsatz.

Pressekontakt
Jutta Lorberg
BSK Becker+Schreiner Kommunikation GmbH
Tel.: +49 (0) 2154 8122-22
E-Mail: lorberg@kommunikation-bsk.de