Berlin, 10. Juni 2016 – Die Photovoltaik-Forschungsinitiative „F&E für Photovoltaik“ wird sich im Rahmen der Intersolar Europe 2016 vom 22. bis 24. Juni in München mit einer Sonderschau präsentieren. Insgesamt 13 Forschungsprojekte stellen ihre innovativen Ansätze und zum Teil bereits ihre ersten greifbaren Ergebnisse vor. So werden die Fachbesucher aus aller Welt die Solarzelle sehen können, mit der der Forschungsverbund HELENE im Dezember 2015 einen neuen Wirkungsgrad-Rekord von 22 Prozent für industrielle monokristalline PERC-Solarzellen erreicht hat. Der Forschungsverbund hat damit seinen eigenen Zellwirkungs-Bestwert von 21,7 Prozent aus dem Sommer vergangenen Jahres überboten.
Eine weitere herausragende Solarzelle wird der Forschungsverbund Rock-Star zur Sonderschau beitragen. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Standard-Solarzelle. Die Metallkontakte, die den erzeugten Strom einsammeln, wurden aber nicht mit dem herkömmlichen Flachbett-Siebdruckverfaren aufgebracht. Die im Rahmen der Sonderausstellung präsentierte Zelle wurde auf der Vorderseite mit Rotationsdruck metallisiert.
Insgesamt 13 Projekte der Initiative „F&E für Photovoltaik“ werden sich im Rahmen der Sonderschau vorstellen. Die Weltleitmesse der Solarbranche findet dieses Jahr zum 25. Mal statt. „Photovoltaik-Innovationen zählen seit der ersten Intersolar Europe im Jahr 1991 zu den Herzstücken und Treibern dieser Weltmesse“, sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. „Die modernsten heute verfügbaren Solarprodukte sind auf den Messeständen der Hersteller zu sehen. Die Sonderschau zeigt die Photovoltaik-Lösungen von morgen – das passt hervorragend zusammen.“
Die Bundesregierung unterstützt über die Initiative „F&E für Photovoltaik“ die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 50 Millionen Euro.
Über Solarstromforschung
F&E für Photovoltaik – oder kurz: Solarstromforschung – ist eine Maßnahme im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung und des Förderprogramms Photonik Forschung Deutschland. Über die Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ unterstützen das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesforschungsministerium (BMBF) und die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Dabei erhalten mehr als zehn Forschungsvorhaben eine finanzielle Unterstützung für ihre bis 2017/2018 laufenden Projekte. Das Ziel der Solarstromforschung ist, Geschäftsmodelle mit Wertschöpfungsketten am Standort Deutschland im Verbund von Industrie und industrienahen Dienstleistungen voranzutreiben. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Branche soll mittel- und langfristig gesichert und ausgebaut werden.
Medienkontakt :
Solarstromforschung
c/o Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
David Wedepohl, Pressesprecher
Französische Straße 23
10117 Berlin
030 29 777 88-30presse@solarstromforschung.dewww.solarstromforschung.de





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