Insgesamt 14,2 Megawatt Leistung hat die PFALZSOLAR GmbH, eine 100prozentige Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, jüngst an drei Standorten in Großbritannien ans Netz gebracht. Die Besonderheit dabei: Alle drei Kraftwerke sollen später als „Community Energy Projekte“ durch Bürgerbeteiligungen refinanziert und durch kommunale Institutionen betrieben werden. Die am vergangenen Freitag gefällte Entscheidung der Briten für den „Brexit“, also den Austritt Großbritanniens aus der EU, hatte auf diese Projekte keinen Einfluss.
Den 4,2 Megawatt starken Solarpark „Gawcott“ bei Buckingham, nord-westlich von London, hat PFALZSOLAR als EPC (Engineering, Procurement, Construction) errichtet. Rund 700 km entfernt, in Guynd an der schottischen Ostküste, befindet sich das zweite Kraftwerk: Der Solarpark „New Mains of Guynd“ mit einer Leistung von 5 Megawatt wurde innerhalb einer extrem kurzen Bauzeit von nur dreieinhalb Wochen fertiggestellt und an das Netz angeschlossen. Im Rahmen der Projektrealisierung hat PFALZSOLAR erneut mit der Greencells Group aus Saarbrücken zusammengearbeitet. Gleiches gilt für das Projekt „Drove Lane“ in Salisbury im Süden Englands. Das 5 Megawatt große Turn Key-Projekt soll, wie die beiden anderen Parks auch, schon bald als Investitionsobjekt für Bürgerinnen und Bürger in den jeweiligen Regionen zur Verfügung stehen. Gemeinsam produzieren die neuen Anlagen mehr als 14 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom jedes Jahr.
„Die Entfernung zwischen den Standorten und der knappe Zeitplan haben unsere Projektteams vor eine Herausforderung gestellt, umso mehr freuen wir uns über den erfolgreichen und vor allem pünktlichen Netzanschluss aller drei Projekte,“ kommentiert PFALZSOLAR Geschäftsführer Thomas Kercher, der das Referendum der Briten über den „Brexit“ am vergangenen Freitag mit Spannung erwartet hat: „Der Ausgang des Referendums hat uns überrascht, damit haben wir nicht gerechnet.“ Die Entscheidung für den Brexit hat auf die derzeitigen Aktivitäten von PFALZSOLAR in Großbritannien jedoch keinen großen Einfluss. „Die künftige Entwicklung des britischen Solarmarktes haben wir auch vor dem Brexit schon als sehr kritisch beurteilt, nachdem die Regierung bereits zum 01. April diesen Jahres drastische Förderungskürzungen beschlossen hat. Ob und wie es in Großbritannien weitergeht, werden die kommenden Wochen zeigen.“ so Kercher.
Für PFALZSOLAR spielen auch andere internationale Märkte eine zunehmend wichtige Rolle. In Deutschland selbst ist das Unternehmen nach wie vor im Projektgeschäft aktiv und plant aktuell die Realisierung eines 7-Megawatt-Parks, für welchen es in der letzten Ausschreibungsrunde den Zuschlag erhalten hatte. Daneben gewinnen insbesondere der Geschäftsbereich Betriebsführung und das Privatkunden-Segment in Deutschland weiter an Bedeutung.





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