Berlin, 17. Juni 2015 – Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und rund 500 Geschäftsführer und Vorstände aus 440 Verteilnetzunternehmen haben heute einen offenen Brief zu den Plänen der Bundesregierung im Verteilnetz-Bereich veröffentlicht. Darin appellieren sie an die Bundesregierung, endlich die auch im Koalitionsvertrag angekündigten investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen für den dringend notwendigen Aus- und Umbau der Verteilnetze zu schaffen.
Es besteht ein breiter Konsens über den massiven Investitionsbedarf in den Verteilnetzen. Sie spielen für das Gelingen der Energiewende eine entscheidende Rolle, denn mehr als 90 Prozent des Erneuerbare-Energien-Stroms werden in eben diese Netze eingespeist. In ihrem Koalitionsvertrag hatte die Bundesregierung deshalb das Ziel festgeschrieben, die Investitionsbedingungen auf dieser Netzstufe nachhaltig zu verbessern. Die vom Bundeswirtschaftsministerium vor Kurzem vorgelegten Eckpunkte zur Novelle der Anreizregulierungsverordnung konterkarieren jedoch genau dieses Ziel. Eine Novelle auf dieser Basis würde die Investitions- und Innovationskraft der Verteilnetzbetreiber schwächen – und damit auch die Basis für eine erfolgreiche Energiewende. Unternehmen und Verbände sind daher gleichermaßen alarmiert.
BDEW und VKU haben in der Debatte um die Anpassung der Anreizregulierung tragfähige Vorschläge vorgelegt, die die Investitionsbedingungen im Verteilnetz nachhaltig verbessern. Dringend notwendig ist ein übergreifender Konsens zwischen Bund, Ländern und Branche, um die Verteilnetze als das das Rückgrat der Energiewende zu stärken.
Den Wortlaut des offenen Briefs finden Sie in der Anlage.
Anhänge und Materialien
Offener Brief von BDEW, VKU und 440 Verteilnetzunternehmen (PDF):
Weitere Informationen
BDEW
Jan Ulland
Telefon 0 30 / 300199-1162
E-Mail jan.ulland@bdew.de
www.bdew.de
VKU
Carsten Wagner
Telefon 0 30 / 58580-220
E-Mailcarsten.wagner@vku.dewww.vku.de
Zur Meldung auf bdew.de:http://www.bdew.de/internet.nsf/id/C7559350C5AE3D21C1257E67003C88D0?open&WT.mc_id=Pressemeldung-20150617————————————————————————
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt über 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.





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