Neues Kooperationsmodell für Stadtwerke

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Köln, 6. September 2016 – Die Wechselstrom Energiegenossenschaft bietet Stadtwerken ein neues attraktives Kooperationsmodell an, um gemeinsam die Energiewende aktiv und profitabel vor Ort zu gestalten. Im Rahmen der Kooperation ermöglicht es Wechselstrom den Stadtwerken, gezielt in bereits entwickelte Photovoltaik-/Wärmepumpen-Projekte vor Ort zu investieren, ihren Anteil dezentraler erneuerbarer Energien für die Strom- und Wärmeversorgung zu erhöhen, attraktive Renditen auf das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften und Ökostrom-affine Kunden langfristig als Kunden zu halten.

Mieterlöse: 5 % vom eingesetzten Kapital

Über ein Sale & Lease Back-Modell können Stadtwerke z.B. bestehende oder in der Planung befindliche Projekte der Energiegenossenschaft erwerben. Wechselstrom mietet die Anlagen von den Stadtwerken im Anschluss zur Produktion erneuerbarer Energien zurück und handelt mit den Stadtwerken Stromlieferverträge für seine Genossenschaftsmitglieder aus. Dies vor allem in größeren Quartiersprojekten ab 20 Häusern. Die Stadtwerke übernehmen zusätzlich im Rahmen von Serviceverträgen die Betreuung und Wartung der Anlagen.

Schneller Ausbau erneuerbarer Energien

Über den Verkauf der von Wechselstrom bereits gesicherten Projekte an Stadtwerke im Rahmen des Sale & Lease Back-Modells können diese deutlich schneller umgesetzt werden als über Genossenschaftsmittel in Kombination mit einer klassischen Bankenfinanzierung. Stadtwerke profitieren dabei nicht nur von attraktiven Mieterlösen in Höhe von 5 % auf den Kaufpreis, sondern sichern sich zusätzlich langfristig planbare Erträge über Stromlieferungen an Genossenschaftsmitglieder sowie Wartung und Service der Anlagen im Auftrag der Energiegenossenschaft.  Die Energiegenossenschaft wiederum hilft dabei, den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix kontinuierlich auszubauen und sichert ihren Mitgliedern gleichzeitig hochattraktive Ökostromtarife mit einer langjährigen Preisstabilität.

„Wir verfügen heute bereits über eine gesicherte Projektpipeline in Neubausiedlungen in Dortmund, Hamburg, Dinslaken und Essen. Über Kooperationen mit Fertighausherstellern und Bauträgern werden wir bundesweit weitere Projekte realisieren“, erläutert Peter Schmidt, Vorstand der Wechselstrom Energiegenossenschaft e.G. „Das vorgestellte Sale & Lease Back-Modell ist dabei nur eine Möglichkeit der Zusammenarbeit. Wechselstrom kann Stadtwerke darüber hinaus z.B. auch im Rahmen von Quartierslösungen bei der Planung und Umsetzung lokaler Versorgungskonzepten mit erneuerbarer Energie unterstützen. Langfristig ist auch eine Beteiligung der Energiegenossenschaft an Stadtwerken, die gezielt den Ausbau erneuerbarer Energien fördern wollen, sicher nicht ausgeschlossen."

Über die Wechselstrom Energiegenossenschaft e.G.
In der Wechselstrom Energiegenossenschaft haben sich Stromverbraucher zusammengeschlossen, um den Ausbau einer dezentralen erneuerbaren Energieversorgung zu fördern und Ökostrom zu deutlich vergünstigten Konditionen mit langfristiger Preisstabilität zu beziehen. Wechselstrom hat bereits zahlreiche Projekte in Wohnsiedlungen umgesetzt. Dabei werden auf Ein- und Mehrfamilienhäusern Photovoltaik-Anlagen installiert, die ebenso wie die zugehörige Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung aus Genossenschaftsmitteln finanziert werden. Genossenschaftsmitglieder profitieren über ihre Genossenschaftsanteile von einer attraktiven Rendite und entscheiden über künftige Investitionsvorhaben oder Ausschüttungen. Gleichzeitig nutzt Wechselstrom die Interessensbündelung der Mitglieder zur Verhandlung und Vermittlung von vergünstigten, auf 20 Jahre preislich langfristig festgeschriebenen Stromlieferverträgen. Wechselstrom demokratisiert mit diesem Modell die Ökostromerzeugung und sorgt für faire, dauerhaft stabile Preise.

Weitere Informationen:www.wechselstrom-eg.de

Pressekontakt
Jutta Lorberg
BSK Becker+Schreiner Kommunikation GmbH      
Tel.: +49 (0) 2154 8122-22                       
E-Mail:lorberg@kommunikation-bsk.de