Stationäre Batteriespeichersysteme, zum Beispiel in Kombination mit Photovoltaikanlagen und Eigenverbrauchsoptimierungen, stellen Anwender, Installateure und Hersteller vor eine Reihe von Sicherheitsfragen. Rund 50 Normungsexperten der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE arbeiten derzeit an einer VDE-Anwendungsregel (VDE-AR-E 2510-2) für stationäre elektrische Energiespeichersysteme am Niederspannungsnetz. Das Dokument beschreibt Anforderungen für die Planung, Errichtung, Betrieb, Demontage und Entsorgung für ortsfeste elektrische Energiespeichersysteme, soweit diese nicht in den bisherigen Normen berücksichtigt sind. Die besonderen Bedingungen für die verschiedenen Batterietechnologien werden erstmals aufgeführt. Die VDE-AR schließt zudem sicherheitsrelevante Anforderungen, die durch unterschiedliche Betriebsarten im Netzparallel- oder Inselnetzbetrieb und bei der Umschaltung zwischen diesen Betriebsarten entstehen, ein. Außerdem werden verschiedene Netzsituationen in Hinblick auf den Erhalt der Schutzmaßnahmen berücksichtigt. Ein erster Entwurf der VDE-AR ist für die zweite Jahreshälfte 2014 vorgesehen.
Elektrische Energiespeicher sind elementare Bestandteile des intelligenten Stromnetzes der Zukunft und damit ein Schlüsselthema für Smart Grids. Denn mit der zunehmenden volatilen Einspeisung von Strom aus erneuerbaren, dezentralen Energiequellen wächst der Bedarf an Vergleichmäßigung von Lastflüssen, um das Stromnetz zu stabilisieren, Versorgungslücken zu schließen und so die Versorgungssicherheit energieeffizient, wirtschaftlich und nachhaltig zu gewährleisten. Die Bedeutung elektrischer Energiespeicher und deren Integration in das elektrische Energieversorgungssystem steigt – nicht nur mit Blick auf die Netzstabilisierung, sondern auch darauf, dass geeignete Speicherlösungen für Erzeugungsüberschüsse verfügbar sein müssen.
Über die DKE:
Die vom VDE getragene DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE erarbeitet Normen und Sicherheitsbestimmungen für die Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Sie vertritt die deutschen Interessen im Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und in der
Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Rund 3.500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erarbeiten das VDE-Vorschriftenwerk in der DKE. Die VDE-Bestimmungen basieren heute größtenteils auf Europäischen Normen, die zu etwa 80 Prozent das Ergebnis der internationalen Normungsarbeit der IEC sind.
Melanie Unseld
VDE VERBAND DER ELEKTROTECHNIK
ELEKTRONIK INFORMATIONSTECHNIK e.V.
Pressesprecherin
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Tel.: 069 6308-461
Fax: 069 63089461
E-Mail: melanie.unseld@vde.com
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