Egal ob Mietwohnung, Eigenheim oder Gartenlaube, dank den immer beliebteren „Mini-Photovoltaikanlagen“ können nun alle Berliner eigenen Sonnenstrom erzeugen und direkt im Haushalt nutzen. Auf der Nachhaltigkeitsmesse „Green World Tour“ wird die neueste Technik der auch als „Balkonkraftwerk“ bezeichneten Geräte vorgestellt.
In den letzten zwei Jahren hat sich die Zahl von sogenannten „Mini-Photovoltaikanlagen“ in Berlin mehr als verdreifacht. Studien der HTW Berlin zufolge sind bundesweit bereits über 100.000 der günstigen Kleinkraftwerke im Einsatz. Der Erfolg der Geräte ist darauf zurück zu führen, dass sie es erstmals auch Mietern und Wohnungseigentümern sowie Hausbesitzern mit für größere Photovoltaikanlagen ungeeigneten Dächern möglich machen, eigene Sonnenenergie für den Haushalt zu gewinnen.
Die Kernkomponente ist dabei neben einem oder zwei gebräuchlichen Solarmodulen ein sogenannter Mikrowechselrichter, der den Sonnenstrom haushaltsverträglich macht. Dadurch kann die Einspeisung direkt über eine Außensteckdose erfolgen. Der Strom fließt so rückwärts in den Haushalt und der Stromzähler im Keller läuft entsprechend langsamer. Durch das so bei der Stromrechnung gesparte Geld macht sie die Anschaffung der ohnehin günstigen Geräte nach Herstellerangaben schon nach vier bis sechs Jahren bezahlt. Die garantierte Lebenszeit der Geräte allerdings beträgt mitunter aber über 20 Jahre.
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsmesse „Green World Tour“ wird am Wochenende die neueste Technik für die praktischen Geräte vorgestellt. Besonders leichte PiE-Module, die auch als Sichtschutz verwendet werden können und auch „Solaranker“-Hochleistungsgeräte mit bis zu 800W Modulleistung können dort besichtigt werden. Die Nutzerplattform „MachDeinenStrom.de“, welche auch mit dem Stromnetz Berlin kooperiert, berät zudem vor Ort zum Thema.
Die Messe findet an Samstag und Sonntag jeweils von 11:00-18:00 Uhr in der Malzfabrik Schönefeld, Bessemerstraße 2-14 statt.





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