München, 07.09.2016 – Die Energiewende im Heizungskeller braucht neue Impulse. Das haben die jüngsten Analysen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) belegt. Nach wie vor sind erst 17 Prozent der Heizungen technisch auf dem aktuellen Stand und nutzen zumindest teilweise erneuerbare Energien. Ändern kann sich das künftig durch Mieterstromangebote. „Weil sich in vielen Mieterstromprojekten eine effiziente und erneuerbare Wärmeversorgung von Mehrfamiliengebäuden ganz klar wirtschaftlich rechnet, kann der anziehende Mieterstrommarkt zu einem wichtigen Treiber der Wärmewende werden“, sagt Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern. „Die Rentabilität eines Blockheizkraftwerks oder einer Wärmepumpe kann in vielen Mehrfamiliengebäuden durch Mieterstrom gesteigert werden; sowohl im Neubau als auch im Bestand.“ Das gelte ab 2017 einmal mehr für Wärmepumpen. „In einigen Regionen wie zum Beispiel Frankfurt am Main oder Bonn kann es dann mit einer reduzierten EEG-Umlage* erstmals auch wirtschaftlich sinnvoll sein, einen Teil des für die Wärmepumpe benötigten Stroms über eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) zu decken.“ Ist der Einsatz sehr effizienter Heiz- und Wärmetechnik finanziell attraktiv, motiviere das Immobilienbesitzer letztlich oft zur kompletten nachhaltigen Gestaltung der Energieversorgung eines Gebäudes, ist Florian Henle überzeugt.
Mieterstrommodelle mit Wärmepumpe
Vor allem in Neubauten sind Wärmepumpen eine beliebte Heiztechnik. Fast ein Drittel aller im letzten Jahr fertiggestellten neuen Wohnungen werden mit einer Wärmepumpe beheizt. In neuen Mehrfamiliengebäuden sind Wärmepumpen in Kombination mit Mieterstrom wirtschaftlich in mehrfacher Hinsicht sinnvoll. „Sie erleichtern die Finanzierung über den Zugang zu hohen KfW-Förderungen wie beispielsweise KfW40 Plus und steigern die Energiekostenersparnisse für Mieter sowie die Renditen der Immobilienbesitzer“, erklärt Florian Henle von Polarstern.
Die Kombination von PV-Anlage und Brauchwasserwärmepumpe ist besonders sinnvoll, weil der Warmwasserbedarf weitgehend unabhängig von der Außentemperatur ist. Damit kann der produzierte PV-Strom ganzjährig zum Betrieb der Wärmepumpe eingesetzt werden.
Mieterstrommodelle mit BHKW
Gerade im Keller von Mehrparteiengebäuden gibt es laut BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft immer häufiger Blockheizkraftwerke. Mit einem Wirkungsgrad von rund 90 Prozent sind solche Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen besonders effizient und umweltschonend. „Ein BHKW ist prinzipiell rentabler, wenn es mit Mieterstrom betrieben wird“, erklärt Florian Henle. „Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung rechnet es sich zunehmend mehr, den Strom vor Ort zu nutzen als ihn ins Netz einzuspeisen.“ Im Schnitt liegt die Stromkostenersparnis bei 20 Prozent. Florian Henle weist darauf hin, dass ein BHKW vor allem mit Ökogas umwelt- und klimafreundlich betrieben wird.
* Wir gehen in diesem Beispiel von einer Reduktion vergleichbar des Eigenverbrauchs aus, d. h. 40 Prozent.
Über Polarstern
Die Polarstern GmbH wurde im Sommer 2011 gegründet, um mit Energie die Welt zu verändern. Der unabhängige Ökoenergieversorger will die Menschen für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Energie begeistern. Er ermöglicht ihnen als erster Energieversorger in Deutschland einen sinnvollen Umstieg auf wirklich bessere Energie: Dazu gehört nicht nur Ökostrom aus 100 Prozent deutscher Wasserkraft, sondern auch Ökogas aus 100 Prozent organischen Reststoffen – vor allem letzteres ist bisher kaum erhältlich. Energie von Polarstern wird wirklich nachhaltig erzeugt, ist zu wirklich fairen Preisen erhältlich – und bewirkt wirklich eine Veränderung. Jeder Polarstern-Kunde unterstützt mit seinem Energiebezug ganz direkt den weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien: einerseits investiert Polarstern je verbrauchter Kilowattstunde in konkrete Projekte in Europa, mit denen die Energiewende vorangetrieben wird (z. B. zur Steigerung der Energieeffizienz). Andererseits unterstützt Polarstern für jeden Kunden pro Jahr eine Familie in einem Entwicklungsland beim Bau ihrer eigenen Mikro-Biogasanlage. Das fördert dort nicht nur den Einstieg in die Energiewende „von unten“, sondern verbessert vor allem auch ganz konkret die Lebensqualität der Menschen. Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas von Polarstern sind vom TÜV Nord zertifiziert; das Ökostromangebot trägt darüber hinaus das Grüner Strom Label. 2013, 2014 und 2015 erhielt Polarstern für sein Ökostromprodukt vom Magazin Ökotest die Auszeichnung „sehr gut“. Die Umweltorganisation Robin Wood empfiehlt Polarstern als einen von sechs Ökoenergieversorgern, die bundesweit aktiv sind. 2016 hat Polarstern als erster Energieversorger eine Gemeinwohlbilanz erstellt. Mehr unterhttps://www.polarstern-energie.de
Kontakt: Polarstern GmbH, Anna Zipse, Medien und Kommunikation, Lindwurmstraße 88, 80337 München, T 49.89.309.042.903, M 49.175.4019279, E-Mail:presse@polarstern-energie.de





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