Regensburg. In Zukunft werden etwa 30 % aller Wohngebäude an Wärmenetze angeschlossen sein, eine Verdoppelung der derzeitigen Anschlussquote. Die Consolinno Energy GmbH wirkte bereits bei zehn nachhaltigen und zukunftsfähigen Wärmenetzen (Wärmenetze 4.0) mit und führte die dazu notwendigen Machbarkeitsstudien erfolgreich durch. In der Projektierung und im Betrieb setzt Consolinno sein Mastersteuergerät und IoT-Gateway Leaflet ein, um die Wärmenetze zu digitalisieren, Wärmepumpen in der Cloud zu steuern, Wartungen und Service zu monitoren und die Heizkostenabrechnung zu automatisieren. Über KI-basierte Bedarfsprognosen können Contractoren die Stromkosten stark reduzieren sowie die Wirtschaftlichkeit und Systemdienlichkeit von Wärmenetzen erhöhen.
Ebenso unterstützt Consolinno Kommunen, eine CO2-neutrale Wärmeversorgung mit Umweltwärme und Geothermie als Wärmequellen sowie Biomasseanlagen als wichtige Residuallast für ihre Bürger:innen zu errichten. In der integralen Planung werden digitale Zwillinge ganzer Kommunen, Quartiere oder Siedlungen erstellt, mehrere Szenarien mit den kommunalen Stakeholdern diskutiert und das geeignetste Versorgungskonzept geplant. Daraus ergeben sich konkrete Maßnahmen für die Wärme-, Strom- und Mobilitätsversorgung.
Auch bei der Transformation bestehender Wärmenetze unterstützt Consolinno Projektentwickler, Planer und Betreiber von Wärmenetzen mit einem digitalen Zwilling. Dieser wird in das KI-optimierte Fahrplanmanagement FlexA überführt, um die steuerbaren Wärmeerzeuger optimal zu betreiben. In bisherigen Projekten konnte Consolinno eine Einsparung von 5 % bis 20 % durch die prognosebasierte Laufzeitoptimierung von Wärmepumpen, KWK-Anlagen und Elektrolyseuren zeigen und in Leuchtturmprojekten eine kostengünstige, systemdienliche und CO2-neutrale Wärmeversorgung umsetzen.
Die Wärmeerzeugung macht mehr als 50 % des Endenergiebedarfs in Deutschland aus. Vor allem die Wärmeversorgung der Gebäude ist aufgrund des niedrigen Temperaturniveaus relativ einfach zu defossilisieren: durch Sanierung, erneuerbare Energieträger, Einsparungen und zukunftsfähige Wärmequellen bei neuen Wärmenetzen. Mit einer Vorlauftemperatur von 5 °C bis ca. 35 °C (meist 10 °C bis 20 °C), niedrigen Investitionskosten und geringen Verlusten können viele bisher nicht nutzbare Wärmequellen (z.B. industrielle Abwärme, kommunales Abwasser, oberflächennahe Geothermie) sehr energieeffizient genutzt werden. Ein solches „kaltes Wärmenetz“ ist optimal für Neubaugebiete sowie Bestandsimmobilien mit höheren Vorlauftemperaturen geeignet.
Jörg Jungbauer
Senior Vice President Sales and Marketing
Tel: +49 941 20300 551
Mobil: +49 176 627 944 36
j.jungbauer@consolinno.de





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