Greenpeace-Kommentar zum Abschluss des G20-Umweltministertreffens

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Hamburg, 12. 6. 2017. Sechs der G7-Staaten haben sich beim heute zu Ende gegangenen G7-Umweltministertreffen in Bologna für die „rasche und effektive Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens“ ausgesprochen. US-Präsident Donald Trump hat kürzlich angekündigt, das Abkommen zu verlassen. US-Umweltminister Scott Pruitt reiste am Sonntag nach wenigen Stunden vorzeitig ab. Es kommentiert Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling:

„Bologna sendet eine klare Botschaft nach Washington und an den Rest der Welt: Die USA bleiben mit Trumps Verweigerung beim Klimaschutz isoliert. Das Pariser Klimaabkommen ist nicht verhandelbar.

Die Geschlossenheit der restlichen G6 Staaten ist aber nur dann etwas wert, wenn sie mit Taten unterlegt wird. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die nationalen Klimaziele hoch zu schrauben. Die rasante Entwicklung der Erneuerbaren Energien macht es möglich, der Ausfall der USA bitter nötig. Frankreichs Präsident Macron hat bereits angekündigt, beim Klimaschutz mehr zu tun, als sein Land bislang zugesagt hat. Bis zum G20 Gipfel in Hamburg müssen Angela Merkel und andere Staatschefs folgen.“

Rückfragen an Andree BöhlingTel. 0151–18053382, Internet: www.greenpeace.de