Stromverkaufsvereinbarungen zwischen Stromverbraucher und Stromerzeuger erfreuen sich seit diesem Jahr größerer Beliebtheit. Bei Verträgen mit erneuerbaren Energien, wie beispielsweise Solarstrom, redet man von Green Power Purchase Agreement (PPA). Solche PPA´s haben im großen Stil die BASF oder die Deutsche Bahn abgeschlossen und beinhalten in der Regel über einen längeren Zeitraum festgelegte Strompreise aus erneuerbaren Energien. Das mindert gerade für Unternehmen das Risiko von unkalkulierbaren Energiekostensteigerungen durch endliche und fossile Energieträger, wie sie zur Zeit weltweit zu beobachten sind.
Der Verband für Wirtschaft und Umwelt hat sich deshalb auf seinem 14. Unternehmertag in Rheinland-Pfalz ausführlich mit dem Thema PPA´s im Solarbereich beschäftigt, weist der Solarverband hin. Solche bilateralen Verträge können einen Baustein in der dringend notwendigen Energiewende werden.
Zwar liegen Stromverträge aus Solarenergie in der Gunst solcher Abnahmeverträge weit vorne. Dennoch scheuen viele Unternehmen die nach wie vor hohen bürokratischen Hemmnisse und die zum Teil fehlende oder auch einseitige staatliche Regulatorik. So wurden bislang von der Bundesregierung energieintensive Branchen durch die EEG Umlage bevorzugt. Das verhindere die Ausweitung von PPA Verträgen, so der Landesverband für Solarenergie. Zusätzlich machten Schwierigkeiten bei der Flächenverfügbarkeit und die langwierigen Genehmigungsverfahren den Akteuren am PPA-Markt zu schaffen.
Für Unternehmen ist wichtig, dass grüner Strom einen eindeutigen Herkunftsnachweis bekommt und Preisstabilität für 5-10 Jahren vereinbart wird. Für immer mehr Unternehmen spiele deshalb auch eine Rolle, dass der grünen Strom in der Region selber erzeugt werde, um den eigenen Nachhaltigkeitszielen zu entsprechen. Damit werde den politischen Vorstellungen, die immer wieder eine Verlagerung der grünen Stromerzeugung in andere Teile der Welt fordern, eine klare Absage erteilt. RheinlandPfalz müsse aus eigener Fläche genügend erneuerbare Energie für die hiesige Wirtschaft erzeugen, so der Verband abschließend.





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