Da die Stromerzeugung zunehmend volatiler wird, steigt der Bedarf an netzbildenden bzw. ersatzstromfähigen Energiespeichern, mit denen man sich gegen Engpässe absichern kann. Ein bundesweiter Blackout ist zwar nicht zu erwarten, doch die Bundesnetzagentur hält regionale Abschaltungen vor allem im Süden Deutschlands für wahrscheinlich. Das ergaben auch die zwischen Juli und September im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums durchgeführten Stresstests der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW.
INTILION hat mit seinen Gewerbe- und Großspeichern INTILION | scalebloc, INTILION | scalestac und INTILION | scalecube die passenden Lösungen im Programm. Weil das Unternehmen die skalierbaren Geräte von 70 Kilowattstunden bis zu mehreren Megawattstunden anbietet, sind sie vielseitig einsetzbar.
Vom Berghotel bis zum Megawattprojekt
Heute hat der Batteriespeicherexperte einen Expertentalk zum Thema „Blackout: Netzersatzanlagen als Perspektive für das Stromnetz der Zukunft“ durchgeführt. Pascal Lefarth, Technical Manager C&I Storage Solutions, erläuterte bei seinem Vortrag, wie Landwirte, Pflegeeinrichtungen, Industrieunternehmen und Energieversorger das Netz stabilisieren, ersetzen oder ein Inselnetz bilden können: „Egal, ob es um komplexe Drehmaschinen, Kühlhäuser, Lagerhallen oder Melkroboter geht – mit unseren ersatzstromfähigen Energiespeicherlösungen lässt sich das Netz bei einem Stromausfall ersetzen. Auch Schweine- und Putenmastbetriebe sind für die Belüftung ihrer Ställe auf eine Ersatzstromlösung angewiesen. Kläranalagen können mit den Speicherlösungen ihre Pufferzeit erhöhen, Energieversorger ihr Kraftwerk schwarz starten.“ Dabei ist INTILION das einzige Unternehmen, das auch hohe Leistungen und Ströme handeln und industrietaugliche Lösungen anbieten kann. „Unsere ersatzstromfähigen Speicher kommen beispielsweise bereits in einem Berghotel, aber auch in einem Projekt im Megawattbereich zum Einsatz“, berichtet Lefarth.
Inselnetze aufbauen, Erzeuger einbinden
Von Netzersatzanlagen ist auch Dr. Stefan Haslinger, Head of Power Distribution & Innovation bei Schubert CleanTech, überzeugt, der bereits mehrere INTILION-Batteriespeicher in der Praxis einsetzt. Mit der richtigen Netzersatzanlage könne man nicht nur ein Inselnetz aufbauen, sondern dieses auch führen und andere Erzeugungsanlagen wie zum Beispiel Solaranlagen einbinden.
„Die Aufgabe der Netzbetreiber wird es in Zukunft NICHT sein, die Netze auszubauen, damit jeder zuverlässig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden kann. Die Aufgabe der Netzbetreiber wird es dagegen sein, die Netze auszubauen, damit jeder seinen lokal erzeugten Strom ins Netz einspeisen kann,“ sagte Haslinger.
Chancen und Risiken der Energietransformation
Zu den weiteren Referenten des Expertentalks zählten Professor Oliver Brückl von der Ostbayerisch Technischen Hochschule Regensburg und Josef Bayer, Head of Research & Development Energy Systems bei Max Bögl. Sie gingen auf die Chancen und Risiken des transformierten Energiesystems und die Perspektiven für das Stromnetz der Zukunft ein. Im Anschluss an die Vorträge moderierte INTILIONs Director of Innovation, Communication & Organization Boris Langerbein eine Podiumsdiskussion. Der Expertentalk fand bereits zum 4. Mal statt.





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