Europäische Investitionsbank investiert 24 Millionen Euro in TWAICE

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München, 05. Februar 2026: TWAICE, ein führender Anbieter von Batteriespeicheranalytik, hat sich eine Finanzierung in Höhe von 24 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Form eines langfristigen Darlehens und unterstützt durch das InvestEU-Programm gesichert. Die Finanzierung soll das Wachstum von TWAICE beschleunigen.

Die fortschreitende Elektrifizierung treibt die Märkte für Batteriespeichersysteme (BESS) und Elektrofahrzeuge (EV) stark voran und damit auch die Nachfrage nach prädiktiver Analytik und fundierter Batterie-Expertise. Mithilfe prädiktiver Analytik können Batterieentwickler Degradation frühzeitig erkennen, die Leistung optimieren und die Lebensdauer verlängern, was für zuverlässige, sichere und kosteneffiziente elektrische Speicherlösungen entscheidend ist. Durch die Auswertung umfangreicher Echtzeit- und historischer Daten werden Innovationen in den Bereichen Zelldesign, Steuerungssoftware und Ressourcennutzung beschleunigt, sodass bessere Batterien schneller und zu niedrigeren Gesamtbetriebskosten auf den Markt gebracht werden können.

„Die langfristige Finanzierung durch die EIB hilft uns, unser Wachstum, das wir bereits sehen, weiter zu beschleunigen“, sagt Dr. Stephan Rohr, Co-CEO von TWAICE, und führt fort: „Wenn Speicherbetreiber ihre Flotten vergrößern, benötigen sie einen Betrieb, der genauso mitwächst. Auf Basis tiefer Batterie-Expertise unterstützen wir Teams dabei, Performance und Profitabilität zu steigern, bei deutlich weniger manuellem Aufwand.“ 

„Batterien sind das Herzstück von Europas umweltfreundlicher Energiezukunft. Sie treiben die Elektromobilität an, stabilisieren die Netze mit erneuerbarer Energie und machen unsere Versorgungsnetze widerstandsfähiger. Mit der Unterstützung von TWAICE stärken wir nicht nur die technologische Führungsrolle Europas in der modernen Batterieanalytik, sondern fördern auch Innovationen, die eine intelligentere und effizientere Nutzung umweltfreundlicher Energie in der gesamten Wirtschaft ermöglichen. Diese Investition ist Teil des umfassenderen Engagements der EIB, bahnbrechende Technologien zu beschleunigen, die die Dekarbonisierung vorantreiben, die Energieunabhängigkeit stärken und dazu beitragen, hochleistungsfähige Batterielösungen in Europa und weltweit zu verbreiten“, so Nicola Beer, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank.

Mit dem steigenden Anteil von Solar- und Windenergie wächst der Bedarf an Batteriespeichern. Doch mit dieser Entwicklung entstehen neue operative Herausforderungen: Teams müssen mehr Anlagen mit gleichbleibenden Ressourcen betreiben und dabei Sicherheit, Verfügbarkeit und Erträge absichern. Laut den Ergebnissen der neuen TWAICE-Umfrage unter BESS-Profis erleben 45 % der Betreiber mindestens einmal im Monat unerwartete Probleme vor Ort. TWAICE unterstützt Betreiber daher mit betriebstauglicher Analytik für Echtzeitentscheidungen, vorausschauender Wartung und die Automatisierung von Arbeitsabläufen.

Neben dem BESS-Geschäft arbeitet der Geschäftsbereich TWAICE Battery Experts eng mit führenden Batterieunternehmen und EV-OEMs zusammen. Unternehmen binden Batterieinformationen in ihre Produkte ein, von der Analyse auf Zellebene bis zu Leistungskennzahlen während des Betriebs.

Die EIB-Finanzierung unterstützt TWAICE dabei, die Produktentwicklung zu beschleunigen und den internationalen Kundenstamm auszubauen. Betreiber wollen zunehmend weg von reaktiver Fehlerbehebung hin zu einem proaktiven, datengetriebenen Betrieb. Das BESS-Geschäft von TWAICE hat sich im Jahr 2025 fast verdreifacht, ein deutliches Zeichen für die wachsende Nachfrage nach operativen Lösungen, mit denen Betreiber ihre Flotten sicher und effizient skalieren können. Für BESS-Betreiber zeigt sich der Nutzen in der verfügbaren Speicherleistung und der Arbeitsbelastung. Durchschnittlich konnten Kunden mithilfe von TWAICE ihre verfügbare Speicherleistung um 5 % verbessern. Gleichzeitig sorgen automatisierte Reports und Arbeitsabläufe für 80-90 % weniger Analysezeit pro Anlage.