Energy2market bietet optimale Lösungen für den Strommarkt 2.0

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Leipzig, 7. September 2015. Das Portfolio des Direktvermarkters und Spezialisten für Virtuelle Kraftwerke Energy2market (e2m) passt optimal zum Strommarkt der Zukunft. In seinem neuen Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ schreibt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) der Flexibilisierung die entscheidende Rolle zu, denn der Strommarkt wird sich zukünftig auf das Angebot von fluktuierenden Erneuerbaren Energien ausrichten. Als Spezialist für flexible Vermarktung von Strom beteiligt sich e2m mit einer Stellungnahme an dem öffentlichen Konsultationsprozess.

„Flexibilisierung ist das Leitmotiv im Strommarkt der Zukunft. Nur wer flexibel auf Preissignale reagieren kann, wird im Strommarkt bestehen. Wir passen mit unserem Portfolio perfekt dazu“, sagt Andreas Keil, Geschäftsführer und Gründer der e2m. Es wird entscheidend darauf ankommen, dass im zukünftigen Strommarktdesign die freie Preisbildung vor politischen Verzerrungen geschützt wird. Nur wenn sich Flexibilitätsoptionen wie Demand-Side-Management oder Speicher in einem fairen Wettbewerb miteinander bewegen, können sich Kosten-Effizienzen herausbilden. Daher befürwortet e2m auch die klare Absage des BMWi an die Einführung von Kapazitätsmärkten, die noch im Grünbuch diskutiert wurde. „Kapazitätsmärkte hätten nur den Erhalt von etablierten Strukturen gefördert. In einem erweiterten Strommarkt 2.0 können wir die Brücke zwischen der ‚alten’ und der ‚neuen’ Energiewelt weiterbauen“, so Keil.

Virtuelle Kraftwerke werden mit Blick auf den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien im Strommarkt immer bedeutender. Durch die Erbringung von Regelenergie als Systemdienst-leistungen können sie die wegbrechenden Kapazitäten aus konventionellen Großkraft-werken schrittweise ersetzen. Das BMWi erkennt dies an und spricht sich im Weißbuch dafür aus, die Zulassungskriterien für den Regelleistungsmarkt für neue Anbieter zu öffnen. Keil weist aber darauf hin, dass sich die bestehenden Präqualifizierungsanforderungen bewährt haben und nicht unnötig aufgeweicht werden sollten. Die verlässliche Bereitstellung gesicherter Leistung muss oberste Priorität haben. Das setzt hohe Qualitätsstandards bei den Anbietern voraus.

In vielen Bereichen schafft das Weißbuch wichtige Voraussetzungen für die Versorgungs- und Vermarktungsstrukturen, die dezentrale Energieerzeugung wirtschaftlich und sicher machen. Für eine noch bessere Planbarkeit und Netzstabilität spricht sich die e2m dafür aus, intelligente Technologien wie Smart Meter schrittweise einzuführen. Zwar erkennt das Weißbuch den Nutzen von Smart Metern an. Aus Sicht von e2m gehen die Maßnahmen in diesem Bereich aber noch nicht weit genug. Vielmehr sollte Fernsteuertechnik bei allen Neu- und Bestandsanlagen über 7kW Leistung verpflichtend werden, wie dies auch die  Verteilernetzstudie des BMWi vorschlägt. Dies erleichtert das Einspeisemanagement und trägt dazu bei, die Anlagen marktorientiert zu fahren.

Pressekontakt: Doreen Rietentiet; E-Mail:dr@dwr-eco.com, Tel: 030. 609819505

Über e2m
Die e2m ist ein Energiehandelshaus, das sich auf die Direktvermarktung von Energie aus EEG- und KWK-Anlagen spezialisiert hat. Das Leipziger Unternehmen sieht in den Betreibern dezentraler Erzeugungsanlagen die Versorger von morgen. E2m verknüpft die Erzeugungsanlagen einem virtuellen grünen Kraftwerk. Durch diese physische Verknüpfung unterschiedlicher Technologien können die Marktmöglichkeiten insgesamt erweitert und die Vermarktungsrisiken begrenzt werden. Ziel ist es, gemeinsam mit den Erzeugern schrittweise Vermarktungs- und Versorgungsstrukturen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, ihre Energiemengen langfristig auch ohne Förderungen zu erzeugen und unabhängig zu vermarkten.www.energy2market.de